CH142693A - Feder für Polstersitze. - Google Patents

Feder für Polstersitze.

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CH142693A
CH142693A CH142693DA CH142693A CH 142693 A CH142693 A CH 142693A CH 142693D A CH142693D A CH 142693DA CH 142693 A CH142693 A CH 142693A
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CH
Switzerland
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spring
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displaceable
eyelet
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English (en)
Inventor
Baerwinkel Moritz
Original Assignee
Baerwinkel Moritz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/02Seat parts
    • A47C7/28Seat parts with tensioned springs, e.g. of flat type
    • A47C7/30Seat parts with tensioned springs, e.g. of flat type with springs meandering in a flat plane

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  • Springs (AREA)

Description


  Feder für Polstersitze.    Die Erfindung bezieht sich auf eine aus  einem Federdraht bestehende, in einer ge  wölbten Fläche liegende Feder für Polster  sitze, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie  an beiden Enden verschiebbar in je einen am  Sitzrahmen zu befestigenden Halteteil ein  greift, wobei das eine Ende im Halteteil  drehbar und mindestens (las andere Ende  verschiebbar ist, derart, dass erst nach Über  schreiten einer gewissen Belastung eine Ver  schiebung eintritt.  



  Die Federn von Polsterungen bekannter  Art sind an beiden Enden     unverschiebbar    am  Rahmen gelagert. Sie haben den     Nachteil,     dass beim Belasten des Polsters nach Über  schreiten der     wagrechten    Lage ein plötzliches  Durchsacken der Feder eintritt. Dieser     'N    ach  teil wird erfindungsgemäss dadurch     beholfen,     dass die Feder die Möglichkeit hat, nach Über  schreiten einer gewissen Belastung in ihrer  Längsrichtung etwas auszuweichen. Diese  Bauart hat ferner den Vorteil, dass der  Druck, der bei Belastung des Polsters auf die       Federlagerstellen    und dadurch auf den Rah-         men    ausgeübt wird, vermindert wird.

   Dieser  Druck erforderte bisher eine kräftige Be  festigung der Lagerstellen der Feder am Rah  men und eine besonders kräftige Ausbildung  der Verbindung der Rahmenhölzer.  



  Eine Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes ist in den     Fig.    1, ? lind G der  anliegenden Zeichnung beispielsweise dar  gestellt. .  



       Fig.    1 zeigt einen     Querschnitt    durch die  Sitzfläche eines mit der Feder versehenen  Stuhles;       Fig.    2 zeigt eine Draufsicht auf eine  Doppelfeder;       Fig.    3,     -1    und 5 zeigen     verschiedene.    Va  rianten von Federn.  



  Die Feder c hat im unbelasteten Zustand  die in     Fig.    1     dargestellte..    nach oben ge  wölbte Form. Sie kann in der Fläche der  Wölbung beliebig gebogen sein. Diese Die  gung ist in     Fig.    2 und 3 beispielsweise  wellenförmig gezeichnet.. Die Feder kann  auch, wie in     Fig.    2 gezeigt, als Doppelfeder  ausgebildet sein. In diesem Falle besteht sie      aus einem einzigen Stück Federdraht, der so  gebogen ist, dass zwei nebeneinander liegende  Federschenkel f und g entstehen, deren freie  Enden in einem gemeinsamen,     ösenartigen     Halteteile d drehbar gelagert sind.     Mittelst     einer Klammer h sind die Federenden im  Halteteil d zusammengehalten.  



  Der Halteteil e (oder beide Halteteile d  und e) ist in Form einer länglichen Öse  gestaltet. Das in diese Öse greifende Feder  ende kann sieh in der Längsrichtung der Fe  der verschieben.  



  Der Halteteil e, in dem sich die Feder f, g  verschieben kann, liegt unter einem     Winkel     von etwa 20 bis 30   zum betreffenden Feder  ende. Hierdurch wird erreicht, dass bei ge  ringer Belastung des Polsters die einzelnen       'X\'indungen    der Feder f, g     zusammengedrückt     werden, ein     Längsverschieben    der Feder in  der Öse e aber zunächst nicht     stattfindet,    weil  die gewölbte Feder mit einer vertikalen Kom  ponente auf die untere Fläche der Öse ein  wirkt und infolge der hierdurch entstehen  den Reibung     zurückgehalten    wird.

   Erst wenn  die Spannung der Feder f, g weiter zugenom  men und zugleich der     Neigungswinkel    der       -W'ölbung    der Feder f, g     bezw.    c relativ zur  Richtung der Öse e abgenommen hat, das  heisst nahezu gleich Null geworden     ist,-    ver  schwindet die einseitige     Reibung    in der  Öse, und infolgedessen kann sich dann  die Feder f, g in ihrer Längsrichtung ver  schieben.  



  Würde hingegen die     Richtring    der Öse  mit der     Anfangs-,völbung    der     Feder    c     bezw.     f, g übereinstimmen, so     würde    bei der gering  sten Anfangsbelastung die Feder den Spiel  raum der Öse e     durchlaufen    und diese mit  hin     praktisch        wirkungslos    sein.  



  Bei der     Doppelfeder    nach     Fig.    ? wird  bei     Belastung    des einen     Federschenkels    auch       rler        ander(#    Federschenkel zum Tragen     heran-          "e    Hierdurch     wird    erreicht, dass     über-          ni;#issige        Beanspruchungen    einzelner Federn  vermieden  -erden     und        (lic    Federung im gan  zen Reicher wird.

   Unter     Verzicht    auf diesen       Vorteil    könnten     stai.t        einer        Doj)pelfeder   <B>je</B>  zwei einzelne Federn an     den    Enden in ge-         meinsamen    Halteteilen gelagert sein. Dies  hat den Vorteil, dass die Hälfte der sonst  nötigen Halteteile und deren Befestigung am  Rahmen a erspart wird.  



  Statt wellenförmig, können die Federn  in der Wölbung, wie die     Fig.    4 und 5 zeigen,  gebogen sein.  



  Zur Verhinderung von Geräuschen bei  der     Belastung    der Federn können die     ösen-          artigen    Halteteile auch aus anderem Stoff  als     Metall    hergestellt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus einem Draht bestehende, in einer ge wölbten Fläche liegende Feder für Polster sitze, dadurch gekennzeichnet, dass sie an beiden Enden in je einen am Sitzrahmen zu befestigenden Halteteil eingreift, wobei das eine Ende im Halteteil drehbar und min destens das andere Ende verschiebbar ist, derart, dass erst nach tberschreiten einer gerissen Belastung eine Verschiebung ein tritt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Feder für Polstersitze nach Patentan spruch, ans wellenförmig geboäenem Draht, dadurch gekennzeichnet, dass sie an dem verschiebbaren Ende in eine den einen Halteteil bildende, längliche Öse ein greift, die in Längsrichtung der Feder un ter einem Winkel zu dem betreffenden Federende lieät. ?. Feder nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie als Doppelfeder us,ebildet ist, indem zwei Einzelfedern <B>, a '</B> in gemeinsamen Halteteilen (d) und (e) gelagert sind. 3.
    Feder nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, class sie als Doppelfeder ausgebildet ist, indem ein Stück Feder draht derart gebogen ist, class nebenein ander zwei Federschenkel <B>(</B>f ) und (g) vor handen sind. 1. Feder nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeich net, dass der Teil des umebogenen Feder- C) drahtes, der das Verbindungsstück der bei den-.
    Federschenkel (f, g) bildet, in der länglichen Öse (e) verschiebbar ist, so daB die Längsbeanspruchung der einen Feder (f) auch von der Nachbarfeder (g) auf genommen wird.
CH142693D 1929-05-31 1929-05-31 Feder für Polstersitze. CH142693A (de)

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FR676155T 1929-06-04

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FR (1) FR676155A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3137489A (en) * 1963-05-09 1964-06-16 Van Dresser Specialty Corp Seat spring structure
WO2004107915A3 (en) * 2002-09-12 2005-04-07 Steelcase Dev Corp Seating with comfort surface
US7334845B2 (en) 2002-09-12 2008-02-26 Steelcase Development Corporation Comfort surface for seating

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US7264311B2 (en) 2002-09-12 2007-09-04 Steelcase Development Corporation Synchrotilt seating unit with comfort surface
US7334845B2 (en) 2002-09-12 2008-02-26 Steelcase Development Corporation Comfort surface for seating

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FR676155A (fr) 1930-02-19

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