CH142728A - Verfahren und Vorrichtung zur Abtrennung von in einer Flüssigkeit aufgeschlämmten Partikeln. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Abtrennung von in einer Flüssigkeit aufgeschlämmten Partikeln.

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CH142728A
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Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zur   Abtrennung von in einer Flüssigkeit    aufgeschlämmten Partikeln.



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein
Verfahren und eine Vorrichtung zur Ab  trenntln, von    in    einer Fl#ssigkeit auf-      geschlämmten    Partikeln.



      Das Verfahren gemalt der Erfindung      kennzeichnet    sich dadurch,   dass die Flüssig-    keit dazu gebracht wird. in einem Behälter    hauptsächlich in horizontaler Richtung durch    zwei Filter zu passieren. von denen das eine eine    Bewegung hin und zur#ck in der Strom-    richtung   der Flüssigkeit ausführt, während    in der   Nähe des ändern Filters seiner gegen      (len    Flüssigkeitsstrom gerichteten   seize    entlang Abstreiforgane eine Bewegung nach   untel    ausführen, um abgetrennte Partikel einem   untel    an dem Behälter angeordneten Ablauf zuzuführen.   



   Die Vorrichtung zur Ausf#hrung dieses Verfahrens kennzeichnet sich dadurch, da# in einem Beh#lter mit seitlich angeordnetem Fl#ssigkeitseinlauf und -auslauf und unten    angeordnetem    Austritt f#r die abgetrennten    Partikel zwischen dem Einlauf und dem Auslauf einerscits ein   Filtrer,    (las   liin    und    zur#ck    in der Stromrichtung beweglich ist, ander   seits ein zweites Filter angeordnet ist, l#ng-    dessen gegen die Stromrichtung gerichteter Scite Abstreiforgane nach unten dem Austritt zu beweglich angeordnet sind.



   Eine    Ausf#hrungsform einer solchen Vor-    richtung ist beispielsweise in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt die    Vorrichtung im Schnitt, w#hrend in Fig. 2    und 3 die   Zusammenschaltung zweier solche)       Vorrichtungen f#r kontinuierlichen Betrieb      veranscliaulicht    ist.



      Zwei Filtert#cher 1 und 2 (Fig. 1) sind    in    einem planseitigen, fl#ssigkeitsdichten Fil-    terkasten. der mit   einem Eintritt für dir       Fl#ssigkeit, die, von den aufgeschl#mmten    Partikeln gereinigt werden soll, und mit    einem Ablauf 4 f#r die gereinigte Fl#ssig-      keit    versehen ist.    angeordnet. Die Fl#ssigkeit    durchfliesst so   (tell       Filterkasten haupts#chlieh    in horizontaler Richtung. Die abgetrennten Partikel werden durch einen Auslauf 5 ab   gezapft.

   Damit die Filtertücher nicht mit    einer zu   dichten Schicht von Partikeln belegt    werden    k#nnen, erh#lt das Filtertuch 2 durch    zwei Daumenseheiben 6 mittelst einer Traverse 7 eine langsame Bewegung gegen die    Stromrichtung der Fl#ssigkeit, bis die Traverse 7 die h#chste Stelle der Daumenschei-    ben 6 passiert, in welchem Augenblick eine    gespannte Feder 9 das pendelnd aufgeh#ngte    Filtertuch 2 in der Richtung der Bewegungs   richtung der Fl#ssigkeit vorschnellt. Die    Daumenscheiben 6 sind an beiden Seiten des
Rahmens 10 des Filtertuches auf einer gemeinsamen Welle 11 angebraeht. die durch die beiden Seiten des Filterkastens hindurchin   nnd die    in    diesen in diehtenden B#ch-    sen gelagert ist.

   Auf dem einen Ende der Welle 11 ist ein Kettenrad 12 angeordnet.   tuber      welches    eine    Kette 13 l#uft, die von    einem gecigneten Antrieb aus den Daumenscheiben 6 ihre Drehbewegung erteilt. Durch    die Versehiebung des Filtertuches 2 erh#lt the Fl#ssigkeit eine hin- und zur#ckgehende    Bewegung (Atembewegung), welche die ge   gen das Filtertuch 2 gedr#ckten Partikel sich dann abl#sen l##t, so da# diese dem Ablauf 5 zugef#hrt werden. Die Hin- und Herbewegung der Fl#ssigkeit (Atembewegung)      \vire    nach dem Filtertuch 1 fortgepflanzi und    f) tircli geblieben sind, sich abl#sen.

   Damit auch diese    Partikel eine Bewegung in der Richtung zum Auslauf 5 hin erhalten, sind Abstreifplatten 14 vorgesehen, die in geignetem Abstand von    dem Filtertuch 1 sich im Bereich des Filters @ in st#ndiger Bewegung nach unten befinden.   



  Diese Abstreifplatten sind an einer endlosen    Kette 16 gelenkig angebracht, die #ber zweekm##ig einstellbare Kettenr#der 17 l#uft, die    auf den Wellen 18 angebracht sind, welche durch die beiden Seiten des Filterkastens hin   durchgehen und dort in zweekm##igen Dichtung@b#ehsen gelagert sind. Auf der einen dieser Wellen 18 ist au#erhalb des Filterkastens ein Kettenrad 19 angebracht. #ber welches eine Kette 20 l#uft, die den Latten    ihre Wanderbewegung von einem geeigneten Antrieb aus erteilt. Die Latten 14 sind derart an der Kette 16 beweglich angeordnet, dass sie im   aufwärtsgchendcn Teil der Kette       nach unten h#ngen, dagegen im abw#rtsgchenden Teil der Kette in geeignetem Win-      kel    gegen das Filtertueh 1 ausfallen.

   Die Dicke der Schicht von Verunreingungen, die sich an dem   Filtertueh      I      ansammeln   kann, kann   durci    Einstellung der Latten 14 auf verschiedenen Abstand von dem Filtertuch variiert werden. Bei der Passage der   Fl#ssigkeit    durch das   Filtertueh      1    werden die   gr#beren      Partik@l    aus derselben entfernt und bei der Passage des Filtertuches 2 werden auch noch diejenigen, die nicht durch das Filtertuch 1   zur#ck-       gehalten wurden. aus der Fl#ssigkeit entfernt. feront.   



  Um die abgetrennten Partikel durch eine Rohrleitung von dem Anslauf 5 abzapfen zu    k#nnen,    sind zwei Ventilklappen 22 und   2    3 in dem Rohr 21 vorgesehen. Zweeks Ab   zapfens wird die Ventilklappe 22 ge#ffnet.      wahrend    die Ventilklappe 23 geschlossen gehalten wird, wobei der Zwischenraum 24 zwi   schen den Ventilklappen gef#llt wird: dann    wird die Ventilklappe 2 geschlossen und die    Ventilklappe 23 ge#ffnet, so da# der Raum      I    entleert wird.



   Wenn die Schicht   auf    dem Filtertuch i so dicht geworden ist.   da#    die   Durchstr#mung       wesentlich gehindert ist. passiert die Flüssig-    keit den untern Teil des Filtertuches 1 in   der    Richtung gegen die vom Filtertuch 2 herabfallenden Partikel. wobei diese wieder    gegen genanntes Filtertuch gedr#ckt werden    und auf dieses verstopfend wirken. so   da#       eine Druckerh#hung im Filterkasten entsteht      nd      dadureh    die Notwendigkeit einer Reinigung angezeigt wird.



   Zweeks Reinigung des Filtertuches 2  (Fig. 1) ist oberhalb desselben eine Spritzeinrichtung 25   f#r    warmes Wasser. Dampf.



   Gas oder Luft angeordnet. die an eine Speiseleitung 26 angeschlossen ist. Zur   Erm#g-    lichung der Reinigung des Filtertuches 1 ist    #ber diesem am Filterkasten ein l#sbarer    Mannlochdeckel 27 vorhanden, der eine Entfernung des Filtertuches 1 zu Reinigungszweeken gestattet. 



   Gemäss Fig.   2    sind zwei   solehe      Vorrich-    tungen. wie sie in Fig.   1    gezeigt sind, zu    einem Aggregate f#r kontinuierlichen Betrieb       zusammengebaut. Diejenige Fl#ssigkeit,    die gereinigt werden soll und durch das Rohr a ankommt. geht zuerst durch das Ventil b. das offen ist, und passiert die Filtervorrich tung d, wenn das Ventil e geschlossen gehalten    wird. Von dort geht die Fl#ssigkeit,    wenn das Ventil g offen und das Ventil f geschlossen ist, durch das Ventil h. und der    Filterkasten wird dabei von der Fl#ssigkeit    g gehalten.

      die      die Filtertiicher 1    und   2    der Filtervorrichtung d so dicht belegt worden sind. dass der   Durchlnufswiderstand    zu    gro# wird.    so    da# sie gereinigt werden m#ssen, dann       wird die Fl#ssigkeit durch die Filtervorrich-    tung e geleitet, indem die Ventile. die   fiir    die Filtervorrichtung 3 geschlossen gewesen   xvarr    jetzt   geöffnet werden und die Ventile    für die d, die   bei der Ver-    wendung   dieser Vorrichtung offen gewesen    waren, jetzt geschlossen werden.



   Dann wird die gereinigte Flüssigkeit aus der Filtervorrichtung d abgezapft. indem das   
Ventil f ge#ffnet wird und die Fl#ssigkeit       durch den Austritt k abflie#t. Nachdem    die    Flüssigkeit in Höhe    mit dem   Austritt k ab-       gelaufen ist. wird das Ventil/geschlossen      nucal    der Rest. der   aus abgetrennten Partikeln    besteht. wird abgezapft, indem die Ventil   klappe 22 ge#ffnet und die Ventilklappe 23    geschlossen wird, wobei der Zwischenraum 24    gef#llt wird, wonach die Ventilklappe 22 geschlossen und die Ventilklappe 23 ge#ffnet       wird, so da# der gef#llte    Raum   24    geleert    wird.

   Diese Vorg#nge werden wiederholt, bis    die in der Filtervorrichtung d noch befindliehen abgetrennten Partikel aus dem Filterkasten entfernt worden sind, wonach dieser    dadurch gereinigt wird, da#. w#hrend die    Ventilklappe 22 geschlossen gehalten wird.



   Wasser.   f. oder Luft durch die    Leitung 26 der Spritzeinrichtung 25 zuge  führt    wird, die das Filtertuch reinigt. Die Ventilklappe 22 wird dann geschlossen gehalten und der Filterkasten mit warmem Wasser gefüllt. Während der ganzen Reini  gungszcit    werden die   Daumenscheiben      G,    sowie die   Abstreiflatten 14 in Bewegung    gehalten. Dann wird die Filtervorrichtung in der   vorher beschriebenen Weise    geleert, nur mit dem   Unterschied, dass der ganze Inhalt    durch   den Ablauf 5 abgezapft wird. Diese    Operation wird so oft wiederholt, als erfor  derlich    ist, um die    Filtert#cher 1 und    2 rein zu bekommen.



      PATENTANSPR#CHE:       I.      Verfahren zur Abtrennung von    in einer
Flüssigkeit    aufgeschl#mmten Partikeln.    dadurch gekennzeichnet, dass die   Flüssig-    keit dazu gebracht wird, in einem Be    llälter    hauptsächlich in horizontaler Rich tung durch   zwei Filter za passieren, von    denen das eine eine Bewegung hin und    zuriick    in der    Stromrichtung der Fl#ssig-        keit ausf#hrt, w#hrend in    der    N#he    des andern Filters seiner gegen den Flüssig   keitsstrom gerichteten Seite entlang Ab-    streiforgane eine Bewegung nach unten    ausfüllren,

      um abgetrennte Partikel einem unten in   (lem       Beh#lter    angeordneten Ab lauf    zuzuf#hren.      

Claims (1)

  1. II. Vorrichtung zur Ausf#hrung des Ver- fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet. da# in einem Beh#lter mit seitlich angeordnetem Fl#ssigkeits- einlauf und-auslauf und unten angeord- netem Austritt f#r die abgetrennten Par- tikel zwischen dem Einlauf und dem Auslauf einerseits ein Filter. das hin und zur#el in der Stromrichtung beweglich ist, anderseits ein zweites Filter angeord net ist. l#ngs dessen gegen die Strom- richtung gerichteter Seite Abstreiforgane nach unten dem Austritt zu beweglich angeordnet sind.
    UNTERANSPR#CHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II. dadurch gekennzeichnet, flnss das beweg- liche Filter pendelnd aufgehängt ist und an seinem untern Ende von mindestens einer Daumenscheibe derart beeinflusst wird, dass es nach einer langsamen Be wegung gegen die Stromrichtung der Fl#ssigkeit zur#ckschnellen kann.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch II. dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreif- organe gelenkig an einer endlosen Kette angeordnet sind, die iiber Räder läuft.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II. dadurch gekennzeichnet. da# zweeks Reinigung des beweglichen Filters eine Spritzeinrichtuno oberhalb derselben vor gesehen ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch II. fiir kontinuierlichen Betrieb, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei der im Patent- anspruch beschriebenen Behälter so zu- ejnander parallel in den Fl#ssigkeits- Strom geschaltet sind. dass sie wechsel- weise zur Filtrierung dienen k#nnen.
CH142728D 1929-12-06 1929-12-06 Verfahren und Vorrichtung zur Abtrennung von in einer Flüssigkeit aufgeschlämmten Partikeln. CH142728A (de)

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