CH142994A - Verfahren um in hartem Wasser eine durch Härtebildner entstehbare Ausscheidung zu verhindern. - Google Patents

Verfahren um in hartem Wasser eine durch Härtebildner entstehbare Ausscheidung zu verhindern.

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CH142994A
CH142994A CH142994DA CH142994A CH 142994 A CH142994 A CH 142994A CH 142994D A CH142994D A CH 142994DA CH 142994 A CH142994 A CH 142994A
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CH
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sep
hard water
prevent precipitation
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soap
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  • Detergent Compositions (AREA)

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EMI0001.0001     
  
    Verfahren <SEP> um <SEP> in <SEP> hartem <SEP> 1Vasser <SEP> eine <SEP> durch <SEP> Härtebildner <SEP> i-ntstrliliitre
<tb>  Ausscheidung <SEP> zu <SEP> verhindern.     
EMI0001.0002     
  
    Bekanntlich <SEP> verursacht <SEP> hartes <SEP> Wasser <SEP> bei
<tb>  Zahlreichen <SEP> Prozessen, <SEP> irr <SEP> welchen <SEP> es <SEP> zur <SEP> An  wendung <SEP> gelangt, <SEP> die <SEP> verschiedenartigsten
<tb>  belstände. <SEP> So <SEP> scheidet <SEP> sich <SEP> beim <SEP> Waschen,
<tb>  Färben <SEP> oder <SEP> sonstigem <SEP> Behandeln <SEP> voll <SEP> Textil  ,
<tb>  iwaren <SEP> auf' <SEP> den <SEP> letzteren <SEP> leicht <SEP> kohlensaurer
<tb>  Ballt <SEP> aus <SEP> und <SEP> ebenso <SEP> entstehen <SEP> bei <SEP> Verwen  dung <SEP> von <SEP> Seifen <SEP> klebrige <SEP> und <SEP> schmierige
<tb>  Kalk- <SEP> und <SEP> llagriesiaseifeit.

   <SEP> Aticli <SEP> zahlreiche
<tb>  .F@irbstotfe <SEP> geben <SEP> mit <SEP> Härtebildnern <SEP> des <SEP> Was  sers <SEP> unlüslir:lie <SEP> Vei-binduiigen.
<tb>  



  Es <SEP> wurde <SEP> Urin <SEP> gefunden; <SEP> dah <SEP> nian <SEP> obige
<tb>  ZTbelstände, <SEP> die <SEP> durch <SEP> die <SEP> Härtebildner <SEP> des
<tb>  @4'@tssers <SEP> entstehen, <SEP> weitgehend <SEP> vermeiden
<tb>  kann, <SEP> wenn <SEP> malt <SEP> dem <SEP> harten <SEP> Wasser <SEP> eine <SEP> unge  sättigte <SEP> aliphatische <SEP> Sulfos:

  iure. <SEP> die <SEP> die <SEP> Car  boxylgruppe <SEP> enthält <SEP> und <SEP> bei <SEP> welcher <SEP> die <SEP> Stil  fosäuregruppe <SEP> an <SEP> Kohlenstoff <SEP> gebunden <SEP> ist.
<tb>  zersetzt. <SEP> Man <SEP> erhält <SEP> diese <SEP> Produkte <SEP> zuiii <SEP> Bei  spiel <SEP> durch <SEP> Behandlung <SEP> ungesättigter <SEP> Fett-     
EMI0001.0003     
  
    sauren <SEP> oder <SEP> Ester <SEP> mit <SEP> Schwefcltrioyy <SEP> d, <SEP> vor  teilhaft <SEP> in <SEP> Form <SEP> von <SEP> ratschender <SEP> Schwefel  saure. <SEP> Verwendet <SEP> man <SEP> als <SEP> Ausgaugst.1terial
<tb>  für <SEP> die <SEP> Herstellen <SEP> solcher <SEP> Sulfos:

  iiirederiv <SEP> Fite
<tb>  umgesättigte <SEP> Owfettsättrerr <SEP> oder <SEP> deren <SEP> Ester,
<tb>  so <SEP> lie11ütigt <SEP> malr <SEP> eilte <SEP> Metrgc <SEP> SClrwefeltrlolyd
<tb>  voll <SEP> über <SEP> eire <SEP> Mol. <SEP> bezogen <SEP> auf <SEP> eint <SEP> Mol. <SEP> der
<tb>  angewarrdterr <SEP> Oxvfetts:iurc'. <SEP> Vorteilhaft <SEP> führt
<tb>  <B>111.11)</B> <SEP> diese <SEP> Sulfierungsreaktion <SEP> in <SEP> Gegenwart
<tb>  eines <SEP> Verdünnungsmittels <SEP> wie <SEP> Trichlorätlivlen
<tb>  atis <SEP> oder <SEP> irr <SEP> tJegenwart <SEP> von <SEP> niederen <SEP> Fett  sätiren <SEP> oder <SEP> derenAnhydridcn. <SEP> Diese <SEP> Verfali  ren <SEP> sind <SEP> geschützt <SEP> durch <SEP> die <SEP> 'Schweizer <SEP> Pa  tente <SEP> Nr. <SEP> 1413?3 <SEP> und <SEP> \r. <SEP> 13'?9'?5.
<tb>  



  <B>Zun1</B> <SEP> LTuschädlichinachen <SEP> der <SEP> Kalkseifen  abscheidungen <SEP> hat <SEP> man <SEP> schon <SEP> gewisse <SEP> Fette
<tb>  und <SEP> Öle <SEP> empfohlen, <SEP> insbesondere <SEP> Produkte
<tb>  vom <SEP> Typus <SEP> der <SEP> Monopolseite, <SEP> die <SEP> bekanntlich
<tb>  durch <SEP> nachträgliche <SEP> Verseifung <SEP> der <SEP> stilfierten
<tb>  Fette <SEP> und <SEP> Öle <SEP> entstehen. <SEP> Die <SEP> Wirkrirl-g- <SEP> bei         diesen Produkten ist aber nur eine     verhältnis-          inähig    geringe und tritt auch nur in den  speziellen Fällen wo es sich um Kalkseifen  abscheidungen handelt, in Erscheinung.

   Im  Gegensatz hierzu haben die hier beanspruch  ten echten     Sulfosäuren    der ungesättigten  Fettsäuren und deren Ester eine ganz be  sondere Wirkung; sie vermögen nämlich auch  andere unlösliche     Kalkverbindungen,    wie     koli-          lensauren    und schwefelsauren     Kall:        etc.    in Lö  sung zu erhalten.  



  <I>Beispiel 1:</I>  1 Liter     Wasser    von<B>25</B> deutschen Härte  graden, wovon die Hälfte als permanente  und die Hälfte als temporäre Härte vorhan  den ist, wird unter Zusatz von 2 g eines  nach Beispiel 1 des Schweizer Patentes  Nr. 132925 aus     Riciilusöl,        Oleum,    Eisessig  und     Essigsätireanhy        drid    hergestellten Öles  zum Kochen erhitzt.  



  Während das Wasser ohne     derartigen     Zusatz beim Erhitzen     grössere        Mengen        vors          kohlensatirein        ls.allc    abscheidet und bei Zu  satz     voll    Monopolseife     starke        Ausscheidungen.          voll    Kalkseife ergibt, bleibt das mit dem     ei,-          wühnten        ()1    versetzte Wasser klar.  



       Beispiel        ,2:     1 Liter des im Beispiel 1 erwähnten  Wassers wird mit 1     gr    in etwas heissem  Wasser gelöster     Marseillerseife    versetzt, wo  bei demselben 1     gr    eines nach Beispiel 2 des  Schweizer Patentes     1r.        1-11323    aus     Riciliusiil,          01etltn    und     Trichloräthylen    hergestellten Öles  zugesetzt wird.

   Es tritt keine     Ausscheidung          voll    Kalkseife, sondern nur     eilte    leichte Opal  eszenz auf, die auch nach mehrtägigem     Ste-          len    nicht zur Bildung     voll        Kallcseifenaus-          scheidungen        führt,

          während        Produkte        voni       Typus der     Monopolseife    die     Ausscheidung     der Kalkseife nicht zu verhindern     vermögen.     Eine ähnliche Wirkung erhält man durch  Ersatz des     erwähnten    Öles durch das in Bei  spiel 1 des gleichen Patentes beschriebene  Produkt     aus        0lsä        Lire,        Oleuin    und     Trichlor-          äthylen.     



       Beispiel   <I>:3:</I>  1 Liter einer gesättigten     Gipslösung    wird  unter Zusatz von 5     gr    eines aus     Ricinusöl,          Oleum    und     Tetrachlorkohlenstoff        erhaltenen     Öles zum Kochen erhitzt.  



  Die Lösung bleibt klar, während ohne  Zusatz des Öles Gips ausgeschieden wird.  Monopolseife wird als Kalkseife abgeschieden.       Beispiel          blau    löst 10     gr    Seife von 60     "@'u    Fettge  halt in einem Liter Wasser     voll    30 deutschen  Härtegraden,

   setzt der     Liisung    10     gr    eines  aus     Ricinusöl    und einer     -Mischung    aus     Oleuni          und    Eisessig nach Beispiel 3 des     Schweizei@-          Patentes        Nr.   <B>132925</B>     herbestellten        Produktes     zu     lind        verdünnt    auf 10 Liter mit     demselben     harten Wasser.

   Es entsteht eine trübe     Lösung     ohne sichtbare     Ausscheidungen,        während    ohne  Zusatz des erwähnten Produktes sich ein  flockiger Niederschlag     voll    Kalkseife aus  scheidet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren, tim in hartem Nasser eitle durch Härtebildner entstehbare Ausscheidung zii verhindern, dadurch gekennzeichnet, da2 man dem harten Wasser eitle ungesättigte alipliatische Sulfosäure. die die Carboxylgruppe enthält und bei welcher die Sulfosäuregruppe :
    in .Kohlenstoff gebunden ist, zusetzt.
CH142994D 1928-04-17 1929-04-08 Verfahren um in hartem Wasser eine durch Härtebildner entstehbare Ausscheidung zu verhindern. CH142994A (de)

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