CH143125A - Transformator zum wahlweisen Anschluss an mehrere, vorgegebene Netzspannungen. - Google Patents

Transformator zum wahlweisen Anschluss an mehrere, vorgegebene Netzspannungen.

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CH143125A
CH143125A CH143125DA CH143125A CH 143125 A CH143125 A CH 143125A CH 143125D A CH143125D A CH 143125DA CH 143125 A CH143125 A CH 143125A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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Description


  Transformator zum     wahlivelsen        Anschluss    an mehrere, -vorgegebene Netzspannungen.    Die Erfindung betrifft einen Transforma  tor, der wahlweise an zwei oder mehrere  verschiedene Netzspannungen angeschlossen  werden kann. Ein solcher Transformator  ist zum Beispiel in Verbindung mit     Ver-          brauchsaeräten    verwendbar, für die eine  Primärspannung von bestimmtem Wert nö  tig ist, wie zum Beispiel für     Röntgenanlagen,     so     dass    man ein ortsbewegliches Verbrauchs  gerät an Ortsnetze mit verschiedener Span  <B>n</B>  nun- anschliessen kann.  



  Weisen die zwecks     Anschluss    an verschie  dene Netzspannungen mit     Anzapfungen        ver-          sehenen    Wicklungen von Transformatoren  der ganzen Länge nach den gleichen Wider  stand auf die Längeneinheit auf, so tritt       bdim    Anlegen verschiedener Primärspannun  gen eine sehr ungleiche Spannung am     sekun-          därseitigen    Verbraucher auf. Die Erfindung       ,olibt    ein Mittel an die Hand, um durch die  Wahl einer geeigneten     Transformatorwick-          lung    diesen Übelstand     -mäglichst    zu beheben.  



  Nach der Erfindung weist bei einem    Transformator zum wahlweisen     Anschluss     an mehrere, vorgegebene Netzspannungen  mit mindestens einer durch ein oder mehrere       Anzapfungen    in zwei oder mehr Teile unter  teilter Wicklung der Draht jedes Wicklungs  teils dieser Wicklung einen solchen Wider  stand auf die Längeneinheit auf und liegen  die Wicklungsteile derart in Reihe,     dass    die  vorgegebenen Netzspannungen so an die ge  nannten Wicklungen angelegt worden kön  nen,     dass    die sekundäre     Klemmenspannung    bei  konstanter sekundärer Belastung mindestens  annähernd konstant bleibt.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist in der  Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen  dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt die Wicklung eines Spar  transformators. Die Primärspannung kann  dabei<B>je</B> nach Wunsch an zwei der Klem  men P"<U>P;"</U> P, P"     P:-,    und P, angeschlossen  t2  werden.  Die Sekundärspannung, die der Primär  spannung des zu speisenden Gerätes ent-      spricht, wird dabei den Klemmen<B>8,</B> und     8-,     entnommen.  



  Wird zum Beispiel die Primärspannung  an die Klemmen P, und P, angelegt, so tritt  in dem daran angeschlossenen Teil der Wick  lung T ein gewisser - Spannungsverlust auf.  Wird aber an die<U>Klemmen</U>     P:,-    und     P"    eine  der betreffenden     Windungszahl    entspre  chende Primärspannung angelegt, so würde  bei gleichbleibender Belastung und gleich  bleibendem     ohmschen    Widerstand<B>-</B> pro     Län'-          geneinheit    der     Wicklung        die'verfügbare    Se  kundärspannung infolge eines andern Span  nungsverlustes geändert.  



  Bei den dargestellten Ausführungsbei  spielen ist daher der zwischen den     Anzapf-          punkten        P,    und     P2        lieuende    Teil der     Wick-          lung        aus        Draht        mit        kleinerem   <B>2</B>     Widerstand     auf die     Längeneinheit    hergestellt, so     dass    der       ohmsc'he        Spannverlust    in diesem Teil etwas  kleiner ist., und zwar derart,

       dass    sieh die  verfügbare Sekundärspannung (zwischen<B>8,</B>  und<B>S,)</B> bei konstanter sekundärer Belastung  nicht verändert.  



  Die Berechnung der für den genannten  Zweck erforderlichen Verhältnisse der Wider  stände geht nicht über die beim Entwurf  eines Transformators üblichen Rechnungen  hinaus und kann ohne weiteres von jedem  Fachmann ausgeführt werden. Im folgenden  wird ein Beispiel ausgearbeitet, das auf einen  Transformator mit     getrennt-en    Wicklungen  nach     Fig.    2 Bezug hat, aus dem ersichtlich  ist, wie man dabei verfahren soll.

   Es wird  der Spannungsverlust beim Gebrauch jeder  der     vorbestiminten    Spannungen als Produkt  von Widerstand und Strom ermittelt, und die    verschiedenen Spannungsverluste werden  -darnach     -einauder    gleich gestellt, woraus sich  die Gleichungen ergeben, welche für die     Be-          reehnung    der Verhältnisse benötigt sind.  



  Der allgemeine Ausdruck für den sekun  dären     Spati-nungsverlust    ist  <B><I>-</I></B><I> e.<B>=</B> 4<B>-</B></I> r.     -:,        p,        i.        r'.     



  In diesem Ausdruck ist i. der sekundäre  Strom, r, der Widerstand der sekundären  Wicklung,     rp    der Widerstand der primären       Wicklung,-        w'a*hrendp.das        Transformatorver-          hältnis    darstellt.  



  Es sei der Widerstand der primären Wick  lung     zwi#"ehen        Pi    und P2<B><I>=</I></B>     pl    pro Win  dung, während die Anzahl der Windungen       ni    ist. Der Teil zwischen     P2    und     P3    habe  den Widerstand<B>p2</B> pro Windung und die       Windungszahl    sei m- Für den Teil zwischen       Ph        und    P4 seien diese Werte     p3    und n3.

    Der     Gesamtwiderstand    der sekundären Wick  lung werde     r"    genannt und     die_        Windungs-          zahl    sei     g,.     



  Wird die primäre Spannung an den Teil  der primären Wicklung zwischen     Pi    und P2  angelegt, so ist nach obiger Gleichung der  sekundäre     Spannungsverlust     
EMI0002.0061     
    Wird die Spannungsquelle an     Pl        undPs     angelegt, so ist der Spannungsverlust an der  Sekundärseite  
EMI0002.0064     
    Legt man schliesslich den entsprechenden  Spannungsunterschied an zwischen     Pl    und     P4,     so erhält man in der sekundären Wicklung  einen Spannungsverlust  
EMI0002.0067     
    Die Bedingung für gleiche Spannungs  verluste in jedem dieser Fälle wird nun da  durch gegeben,     dag    man ei, e2 und e,

  9 ein-         ander    gleich stellt, wodurch nachfolgende  Gleichung entsteht:  
EMI0002.0070     
      Daraus ergibt sich,     dass    die Widerstände  der Wicklungsteile in diesem Beispiel zu  nehmende Widerstände pro Windung haben.  



  Entsprechende Berechnungen können nun  auch ausgeführt werden, wenn die     Spannun-          geil    in anderer Reihenfolge angelegt werden  sollen und auch für eine andere Anzahl von       Anzapfungen,    während sich derartige Berech  nungen auch für Spartransformatoren nach       Fig.   <B>1</B>     ausfübren    lassen.  



  Es ist einleuchtend,     dass    der Widerstand  auf die Längeneinheit sowohl durch Ver  wendung von Drähten aus Material von     ver-          schiedenemspezifischeinWiderstand    als auch  von Drähten aus dem gleichen Material, aber  von verschiedenem Durchmesser verändert  werden kann.  



  Angestellte Versuche haben ergeben,     dass     die Widerstände der verschiedenen Wick  lungsteile derart gewählt werden können,       dass    die sekundär verfügbare Spannung bei  verschiedenen Primärspannungen annähernd  konstant bleibt.  



  Es ist einleuchtend,     dass    anstatt eines  Spartransformators genau so gut ein Trans  formator verwendet werden kann, dessen  Primär- und Sekundärwicklung, wie dies in       Fig.    2 dargestellt ist, getrennt sind. Mit dem  zuerst genannten     ei-zielt    man indessen den  Vorteil,     dass    man dem als besonderes Gerät  ausgebildeten Transformator sehr geringe  Ausmasse geben kann. Wie sich von selbst         verste9,    kann die Primärwicklung mit einer  beliebigen Anzahl von     Anzapfpunkten    ver  sehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Transformator zum wahlweisen Anschluss an mehrere vorgegebene Netzspannungen mit mindestens einer durch ein oder mehrere Anzapfungen in zwei oder mehr Teile unter teilter Wicklung, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht jedes Wicklungsteils dieser Wicklung einen solchen Widerstand auf die Längeneitiheit aufweist und die Wicklungs teile derart in Reihe liegen, dass die vor gegebenen Netzspannungen so an die ge nannte Wicklung angelegt werden können, dass die sekundäre Klemmenspannung bei konstanter sekundärer Belastung mindestens annähernd konstant bleibt.
    UNTERANSPRüCHE, <B>1.</B> Transformator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens einige Teile der Wicklung aus Draht von verschiedenem spezifischem Widerstand bestehen. 2. Ti-ansfoimator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens einige Teile der Wicklung aus Draht von verschiedenem Durchmesser bestehen.
CH143125D 1928-11-08 1929-10-30 Transformator zum wahlweisen Anschluss an mehrere, vorgegebene Netzspannungen. CH143125A (de)

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CH143125D CH143125A (de) 1928-11-08 1929-10-30 Transformator zum wahlweisen Anschluss an mehrere, vorgegebene Netzspannungen.

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