CH143171A - An Fernsprechanlagen und dergleichen anzuschliessende Einrichtung zur lautstarken gegenseitigen Verständigung. - Google Patents

An Fernsprechanlagen und dergleichen anzuschliessende Einrichtung zur lautstarken gegenseitigen Verständigung.

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CH143171A
CH143171A CH143171DA CH143171A CH 143171 A CH143171 A CH 143171A CH 143171D A CH143171D A CH 143171DA CH 143171 A CH143171 A CH 143171A
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CH
Switzerland
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microphone
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loudspeaker
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line
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Inventor
Bohnenblust Alfred
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Bohnenblust Alfred
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/60Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description


  An Fernsprechanlagen und dergleichen     anzuschliessende    Einrichtung zur     lautstarken     gegenseitigen Verständigung.    Es sind bereits Einrichtungen bekannt  geworden, bei     welchen    ein ortsveränderliches  Mikrophon und ein Lautsprecher verwendet  werden, um bei Fernsprechanlagen einen Ap  parat zu ergänzen oder zu ersetzen, damit  die sprechende Person nicht an den Standort  des ortsfesten Mikrophons und des Telephons  gebunden sei. Bei solchen Einrichtungen  müssen sowohl Mikrophon als Lautsprecher  an dieselbe Sprechleitung des Netzes ange  schlossen werden, wie dies überhaupt beim  gewöhnlichen     Telephonhörer    der Fall ist.

    Diese     Anschlussweise    bedingt aber eine Kop  pelung des Mikrophonkreises mit dem Laut  sprecherkreis über die gemeinsame Sprech  leitung des Netzes, was sehr oft die Ursache  von unangenehmen Störungen im Betriebe  ist. Die vom Mikrophon abgehenden Sprech  ströme gelangen über die gemeinsame Sprech  leitung in den Lautsprecherkreis und werden  im Lautsprecher in akustische Schwingungen  umgewandelt, welche ihrerseits das Mikro  phon beeinflussen usw. Es tritt meistens    Selbsterregung der Schaltung .ein, was be  sonders der Fall ist, wenn vor dem Laut  sprecher noch ein Verstärker angeordnet ist.  Die Folge dieser Selbsterregung ist ein un  angenehmes Pfeifen oder     Rasseln    der Appa  ratur, die dadurch unbrauchbar wird.  



  Man hat schon versucht, das Mikrophon  akustisch wenig empfindlich     züi    machen. Je  doch kann ein solches Mikrophon nur aus  nächster Nähe besprochen werden, was doch  nicht erwünscht ist. Das Ausschalten des       Mikrophons    während der Sprechpausen ist  auch umständlich, besonders im Gegensprech  verkehr.  



  Bei der Einrichtung gemäss der Erfin  dung werden diese Nachteile dadurch beho  ben, dass Mikrophonkreis und Lautsprecher  kreis miteinander über Übertrager verbunden  sind, deren gegenseitige Schaltung die Über  tragung der     Mikrophonströme    auf den Laut  sprecherkreis verhindert.  



  Diese Vorkehrung erlaubt Lautsprecher  und Mikrophon in nächster Nähe voneinan-      der aufzustellen, ohne dass zum Beispiel die  Empfindlichkeit des Mikrophons verkleinert  werden müsste. Dadurch kann man das Mi  krophon aus einer grösseren     Entfernung,    so  zum Beispiel aus einer solchen von 4 bis  $ Metern und mehr besprechen und in dem  selben Raum die Antwort des Gegenspre  chenden lautstark hören, ohne an einen be  stimmten Standort gebunden zu sein, das  heisst ein     Telephongespräch    kann sich genau  so bequem wie eine persönliche Unterhaltung  abwickeln.  



  Der Anschluss dieser neuen Einrichtung  kann mit derselben Leichtigkeit an ein ge  wöhnliches     Telephonnetz    mit Draht wie an  eine Anlage ohne Draht oder an eine     Hoch-          frequenztelephonieanlage        vorgenommen    wer  den.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein  Schaltungsschema eines Ausführungsbeispiels  einer Einrichtung gemäss der Erfindung dar  gestellt.  



  Die Fernleitung a, b für die ankommen  den und abgehenden Gespräche mündet auf  einen zweipoligen Ausschalter 1, mit den  beiden Kontaktpaaren la und     1b.    Dieser  Schalter dient zum Ein-     bezw.    Ausschalten  der Einrichtung. Mit dem Ausschalter 1 ist  ein weiteres Kontaktpaar     1c    verbunden, das  Ein-     bezw.    Ausschalten der schematisch an  gedeuteten Stromquellen 2 für die Einrich  tung bewirkt. Eine kleine Signallampe 12  dient zur Kontrolle des Schaltzustandes der       Stromquellen    2.

   Die Fernleitung a, b ist über  zwei Kondensatoren 1.3 mit den beiden Wick  lungen 14a,     bezw        14b    der Übertrager,     Ta,          bezw.    Tb verbunden, welche Wicklungen  hintereinander geschaltet sind und so die  Schleife der Leitung a, b schliessen. Jeder  der Übertrager     Ta    und Tb weist noch zwei  weitere Wicklungen auf, die Wicklungen 15a  und     16a,        bezw.    15b und     16b.    Die- Wicklung  15a ist mit dem Verstärker 4 verbunden,  welcher dem Lautsprecher 7 zugeordnet ist.

    Die Wicklung 15b ist über den Verstärker 3  mit dem     Mikrophon    6 verbunden. 5 sind die       Zuleitungen    von den     Stromquellen    2 zu den  Verstärkern 3 und 4. Die dritten Wicklun-    gen 16a und 16b der     Übertrager        Ta    und<I>Tb</I>  sind hintereinander geschaltet und mit einem       Dämpfungskreis    verbunden, welcher verän  derliche Impedanzen 17 und 17' enthält.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  folgende:  Die vom Mikrophon 6 ausgehenden, durch  den Verstärker 3 verstärkten Ströme gehen  durch die Wicklung 15b und induzieren ähn  liche Ströme in den Wicklungen 14b und  16b. Die Ströme der Wicklung 14b gehen  einerseits durch den Leiter b' und anderseits  durch die Wicklung 14a des Übertragers     Ta     und den Leiter a' zu den Kondensatoren 13  und zur gemeinsamen Sprechleitung a, b. Die  Ströme der Wicklung 16b fliessen auch in  die Wicklung 16a und von da zu den Im  pedanzen 17 und 17'.  



  Die vom Netz ankommenden Ströme ge  hen durch die Wicklungen 14a und 14b und  bewirken durch die induktive Kopplung das  Fliessen von Strömen in den andern Wick  lungen. Die Ströme der Wicklung 15a ge  langen über den Verstärker 4 zum Laut  sprecher 7,     während.    die Ströme von der  Wicklung     15b    vom Verstärker 3 gesperrt  sind und nicht zum Mikrophon 6 gelangen  können.  



  Nun würden aber die in Reihe geschal  teten Wicklungen 14a und 14b,     bezw.    16a  und 16b eine Übertragung der verstärkten  Mikrophonströme auf den Lautsprecher 7  über Wicklung 15a und     Verstärker    4 bewir  ken, welche zweifellos Selbsterregung der  Schaltung verursachen würde.

   Um diesen  Fehler zu     beheben,    hat man nun die Wick  lungen 16a und 16b so gebaut, dass sie den  Wicklungen 14a und 14b gerade entgegen  wirken, das heisst die Verbindungen sind  so getroffen, dass bei gleicher     Richtung    des  magnetischen Flusses in den Wicklungen 14b  und     16b,    die Flüsse der Wicklungen     14ä     und     16a    einander     entgegengerichtet    sind und  umgekehrt. Es tritt also eine Kompensation  der Übertragung     mittelst    der Wicklungen       1.4a    und 14b durch die     Gegenwirkung    der  Wicklungen 16a und 16b ein.

   Nun ist die      Kompensation nur dann eine vollständige,  wenn in beiden Kreisen die     Impedanzwerte     gleich sind, mit andern Worten, wenn die       Phasenverschiebungen    in beiden Kreisen die  selben sind. Um diesen vollständigen Aus  gleich herbeiführen zu können, sind noch die  veränderlichen Impedanzen 17 und 17' ange  bracht, damit der     Impedanzwert    des Kreises       16a,    16b, 17, 17' auf dem     Impedanzwert    der       Anschlussleitung    a, b mit den Kondensatoren  13 und den Wicklungen     14a    und 14b ge  bracht werden kann.  



  Man sieht also, dass zum Beispiel,     obschon     von der Wicklung 15b Ströme in der Wick  lung 14b induziert werden, welche durch die  Sprechleitung a, b abgehen, keine Übertra  gung auf den Lautsprecherkreis stattfindet.  Die lästige Koppelung zwischen Mikrophon  kreis und Lautsprecherkreis ist aufgehoben.  Das Mikrophon kann noch so empfindlich  sein und die Verstärkung der Mikrophon  ströme kann noch so hoch sein, ohne dass  Selbsterregung auftritt,     wenn    auch das Mi  krophon unmittelbar vor dem     Lautspre3her     angebracht     wird.     



  Dank     dik-ser    Eigenschaft kann man also  kochempfindliche Mikrophone verwenden  und die Mikrophonströme so weit notwendig  verstärken. Selbstverständlich könnte man  auch den zum Mikrophon zugeordneten Ver  stärker weglassen, ohne etwas am     Priazip     der Einrichtung zu ändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An Fernsprechanlagen und dergleichen anzuschliessende Einrichtung zur lautstarken gegenseitigen Verständigung, welche minde stens ein Mikrophon und einen Lautsprecher aufweist, die auf eine und dieselbe Sprech leitung geschaltet sind, dadurch gekennzeich net, dass Mikrophonkreis und Lautsprecher- kreis miteinander und mit der Sprechleitung durch einen oder mehrere Übertrager mit mehreren Wicklungen verbunden sind, derer. gegenseitige Schaltung die Übertragung der Mikrophonströme auf den Lautsprecherkreis verhindert. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem Mikro phon und dem Lautsprecher je ein Über trager mit drei Wicklungen zugeordnet sind, wovon die eine mit dem Mikrophon, bezw. dem Lautsprecherkreis verbunden ist, während von jedem Übertrager eine weitere Wicklung miteinander in Reihe geschaltet sind, um so die Schleife der Sprechleitung zu schliessen, und die drit ten Wicklungen einen Teil eines geson derten Stromkreises bilden, der so beschaf fen ist, dass er der durch die in Reihen geschalteten und an die Sprechleitung an zuschliessenden Wicklungen verursachten Kopplung zwischen Mikrophon- und Laut sprecherkreis entgegenwirkt. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der gesonderte Stromkreis ausser den dritten Übertrager wicklungen veränderbare Impedanzen auf weist, welche dazu bestimmt sind, die Im pedanz des Stromkreises auf diejenige der Sprechleitung abzugleichen und dadurch die Kopplung zwischen Mikrophon- und Lautsprecherkreis vollständig aufzuheben. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mikro phonströme vor Erreichung der Sprech leitung mittelst eines Verstärkers ver stärkt werden.
CH143171D 1930-03-22 1930-03-22 An Fernsprechanlagen und dergleichen anzuschliessende Einrichtung zur lautstarken gegenseitigen Verständigung. CH143171A (de)

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