CH143172A - Wähler für Fernsprechanlagen. - Google Patents

Wähler für Fernsprechanlagen.

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CH143172A
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Merk Friedrich
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Merk Friedr
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Description


  Wähler für     Fernspreehanlagen.       Die Erfindung bezieht sich auf Wähler       nit    in Gruppen geteilten Leitungskontakten       ind    mit einem in einer Bahnrichtung     beweg-          ichen    Schaltglied, das eine den     Leitungskon-          aktgruppen    entsprechende Anzahl parallel       ;

  eschalteter    Bürstensätze trägt, von welchen       eweils    einer durch mechanische     Beeinflus-          ung    zur Kontaktschliessung mit den     Kontak-          en    seiner     Leitungskontaktgruppe    wirksam       ,emacht    wird. Solche Wähler sind unter dem  Damen     "Vielfachbürstenwähler    mit     mechani-          cher    Bürstenwahl" teils als Drehwähler, teils       1s    Stangenwähler bekannt.

   Diese Wähler  ;eigen gegenüber anderen eine Mehrzahl von       3iirstensätzen;    dafür vereinigen sie die im       'olgenden    erwähnten ausschlaggebenden Vor  eile. Das Schaltglied vollführt nur eine     ein-          'ache    Drehbewegung     bezw.    bei     Stangenwäh-          ern    eine geradlinig hin- und hergehende     Be-          s7egung.    Ferner sind alle Schaltschritte, auch       liejenigen    für die Gruppenwahl auf     gleich-          ange,

      durch den Abstand zweier     aufeinander-          'olgender    Leitungskontakte bestimmte Schalt-    Wege beschränkt. Als Folge der vorgenann  ten beiden Eigenschaften ergibt sich für das  Wählergetriebe eine entsprechende     Verein-          faehung.    Endlich besteht eine günstige Ge  legenheit für die Anwendung der wirtschaft  lichen und besonders für grosse Leitungsgrup  pen geeigneten     Flachbankvielfache.     



  Die Erfindung bezweckt eine     Verv        ollkom-          nung    der vorgenannten Bürstenwähler durch  eine besondere Ausbildung des Antriebes  und der Bewegungssteuerung des Schaltglie  des, die wesentliche Erleichterungen in bezug  auf die Herstellung und den Gebrauch, sowie  eine erweiterte Verwendungsmöglichkeit der  Wähler erbringt.  



  Die     Vielfachbürstenwähler    wurden bisher  ähnlich wie andere Wähler mit Maschinenan  trieb oder     elektromagnetisehem    Schrittantrieb  ausgerüstet. Die Eignung der beiden Antriebe       wird    bekanntlich verschieden beurteilt.

   Im  allgemeinen besteht bisher die Meinung, dass  für Wähler mit schwerem Schaltglied, wie  sie für     Vielfachbürstenwähler    und grosse Lei-           tungsgruppen    in Betracht     kommen,    der     Ma-          schinenantrieb    sich besonders eignet, und dass  hierbei auf die unmittelbar durch Nummern  stromstösse stattfindende Wählereinstellung  verzichtet werden müsse, wogegen Wähler  mit Schrittbetrieb leicht gebaut sein müssen  und sich nur für kleinere Leitungszahlen,  zum Beispiel bis 100 Leitungen eignen.

   Folge  richtig     wurde    aus dieser verschiedenen Eig  nung -der Wähler mit Maschinen-     bezw.     Schrittantrieb ein Rückschluss auf die Be  rechtigung und Notwendigkeit der beiden  Antriebe gezogen. Endlich wurden die bei  Wählern mit Schrittbetrieb bisher bestehen  den starken     Abhängigkeiten    bei der     Strom-          stossgebung    von Fremdapparaten (Wahl  scheiben, Relais und Stromunterbrechern)  und die hieraus erwachsenden     Justierschwie-          rigkeiten    als unvermeidlich angesehen.  



  Durch die Erfindung werden diese bisher  massgeblichen Ansichten überholt. Es wird       g        Y        e        Zeigt        werden,        dass        bei        unmittelbar        durch          Nummernstromstösse    schrittweise einstell  baren Wählern das Gewicht des Schaltgliedes  in weiten Grenzen belanglos ist, das heisst,  dass- Schaltglieder- auch bei Schrittwählern  jetzt ohne Zuhilfenahme von Maschinenan  trieb und Nummernspeichern gross     und     schwer gebaut werden können.

   Ferner wird  sich erweisen, dass die bei den Schrittwählern  bisher vorhandenen Abhängigkeiten von  Fremdapparaten und die hiermit verknüpften       Justierungen    auf ein Mindestmass einge  schränkt werden können. Durch diese auf       Vielfachbürstenwähler    gegründeten Verbes  serungen wird eine Wählerausführung er  zielt, welche die bisher vom elektromagneti  schen Schrittantrieb und Maschinenantrieb  hervorgerufenen Gegensätze nicht mehr kennt  und einen vollwertigen Ausgleich für die bis  her-ungleichen Wählerausführungen schafft.  



  Erfindungsgemäss wird das von einer  gespeicherten Kraft angetriebene Schalt  glied der Wähler durch eine als Klink  werk ausgebildete Sperrvorrichtung in der  Weise freigegeben, dass je nachdem,<B>ob</B> die  Einstellung des Schaltgliedes über einen er  sten Zugang zur Sperrvorrichtung durch    Nummernstromstösse oder über einen zweite  Zugang zur Durchführung einer selbsttätiger  Sucherwahl hervorgerufen     wird,    das Schalt       glied    bei der durch     Nummernstromstöss(     stattfindenden Einstellung     Schrittbewegun     gen von durchweg einheitlicher Länge voll  führt, nährend es bei der der     selbsttätiger     Sucherwahl dienenden Einstellung die zu  rückzulegende Schaltstrecke ununterbrochen  gleitend durchläuft.

    



  Die Verwendung einer Speicherkraft zu       Schaltgliedbewegung    bei seiner Einstelluni  ist an sich bekannt und     desgleichen    auch     dic     Benutzung einer als     Klinkwerk    ausgebildeter  Sperrvorrichtung zur Freigabe des Schalt       gliedes.    Die bisherige Verwendung dieser     Hit.          tel    bezieht sich jedoch auf Wähler mit     nui     einem Bürstensatz, wodurch eine der     einlei          tend    vorausgesetzten Eigenschaften,     nämliel     gleiche Länge aller Schalschritte fehlt     un(:

       hierdurch das Eintreten des dargelegten Er       findungserfolges    verhindert. Um nämlich der  störenden Einfluss des Gewichtes der Schalt  glieder zu beseitigen, ist es unerlässlich,     di(     bei Wählern vorgeschriebenen     Schaltge          schwindigkeiten    mit möglichst kleinen Lauf  geschwindigkeiten des Schaltgliedes zu be  streiten.

   Zu dem Zweck sind erstens bei     dei     Gruppenwahl grosse Schaltwege unbedingt  zu vermeiden, und zweitens ist bei den  Sucherwahl eine     schrittweise    abgesetzte Be  wegung, für die kein Bedarf besteht und die  wegen der     zwischen    die einzelnen Schalt  schritte entfallenden Bewegungsrasten nun  unnötige     Zeitverluste        erbringt    und zur     Auf-          holung    derselben eine übermässige     Geschwin-          (ligkeitssteigerung    des Schaltgliedes erfor  dert,     ebenfalls    zu vermeiden.

   Beim bereits er  wähnten bekannten Wähler zwingt das Vor  handensein nur eines Bürstensatzes bei gleich  zeitig hintereinander angeordneten Kontakt  gruppen zum Gebrauch grosser     Gruppenv@ahl-          schritte    und nebenbei zu einer umständlicher  elektrischen     Steuerung    des Schaltgliedes bei  der Einstellung durch Nummernstromstösse.  Um den Mangel der grossen Gruppenwahl  schritte auszugleichen, müssen die Wähler,  wie auch ihre Bezeichnung als "Schnelläufer-      Wähler" besagt, bereits bei mässig grossen Lei  tungsgruppen sehr schnell laufen, und das  
EMI0003.0001     
  
              Abb.    18 eine besondere     Ausführungsform-          des    Triebwerkes.

    
EMI0003.0005     
  
    <B><U>T..__</U></B> <SEP> n<B><U>T-#l=l-_____-#D <SEP> A7</U>-<U>L <SEP> 1 <SEP> ___</U>_7 <SEP> n</B> <SEP> -__'__1              Wähler    nachträglich an Gestellen schaltungs  gemäss verbunden werden.  



  Das in     Abb.    3, 4 und 5 dargestellte       Schaltglied    ist aus zwei Teilen zusammen  gesetzt, nämlich einem Bürstenträger oder  Schlitten und einem     Bürstenauswähler    oder  Schieber 106.    Der Schlitten -10,5 ist an vier Bolzen 20  oben und     unten    auf dem Wählerrahmen 19       (Abb.    1) gelagert. Er weist gemäss     Abb..    3  und 4 zwei Winkelschienen 107 auf, zwischen  welchen die Bürstensätze 104 in     bestimmten     Abständen auswechselbar- befestigt sind.

   Der  Schlitten enthält für jeden- Bankstreifen  1-10 einen eigenen Bürstensatz 104 mit je  drei flach     nebeneinander    liegenden Bürsten  a, b, c, die in Isoliermasse<B>108</B> eingebettet  sind. Zuoberst sind am Schlitten     (Abb.    2)  noch drei Schleiffedern 109 zur     Bestreichun.     der- drei     -Siromführungsschienen    15 vorge  sehen. Sämtliche gleichnamigen     Btirsten   <I>a, b,</I>  c der.

   Bürstensätze 104 sind durch Drähte 110  miteinander und der     entsprechenden    Schleif  feder 109 verbunden, wodurch die elektrische  Verbindung     sämtlicher    Bürstensätze 104 mit  den     Siromführungsschienen    15 dauernd her  gestellt ist. Wird der Wähler als Anruf  sucher verwendet, dann trägt der Schlitten  105 an seinem untern Ende einen weiteren  zweiteiligen Bürstensatz 111, dessen Bürsten  d und 113 miteinander elektrisch verbunden  sind.

   Die Bürste d dieses Bürstensatzes 111  bestreicht die in der Reihe 1-7     (Abb.    1) des  Bankstreifens 16 angeordneten Kontakte der       Dekadenleitungen,    während die Bürste     11:3     immer mit der     Stromzuführungsschiene    18  in     Verbindung    steht.  



  Im Gegensatz zu dem     Bürstensatz    111  sind die     Bürstensätze    104 gewöhnlich un  wirksam, das heisst die Bürsten<I>a, b,</I> c stehen  gewöhnlich in einem gewissen Abstand von  dem Kontaktfeld und legen sich gegen ein in  ihrem Rücken angeordnetes dreiseitiges Pris  ma 114 aus Isolierstoff an.    Die in den Winkelschienen 107 drehbar  gelagerten Prismen 114 sind dazu     bestimmt,     die Bürstensätze 104     einzeln    für die Kontakt-         gabe    wirksam     zii    machen.

   Dies geschieht  durch Drehung eines     Prismas    um 60 , so dass  sich eine     gante    gegen die Federn<I>a., b,</I>     e     stemmt und diese aus dem Raum der beiden  Winkelschienen 107 heraushebt (siehe mitt  lerer Bürstensatz der     Abb.    3 und 4). Die  Drehung der Prismen erfolgt -durch ein an  jedem Prisma seitlich angebrachtes     dreizäh-          niges    Rädchen 115 und durch an dem     Bür-          stenauswähler-Schieber    106 befestigte Stift  116.

   Die Stifte<B>116</B> sind gegenüber den Pris  men 114 so versetzt, dass die Zahnräder 115  der Prismen bei einer Verschiebung des  Schlittens 105 gegenüber dem Schieber 106  nacheinander an die einzelnen Stifte<B>116</B> her  ankommen, diese in die Zahnrädchen 115 der  Prismen eingreifen und-die Prismen nachein  ander einzeln drehen.

   Bei dem Wähler der  Zeichnung ist beispielsweise angenommen,  dass sich der Schlitten 105 als der schwere  Teil des ganzen Schaltgliedes bei beiden  Wählern abwärts bewegt, der Schieber 106  als der leichte Teil hingegen bei der ersten  Wahl festgehalten und nur bei der zweiten       Wafil    mitbewegt     wird.    Wenn der Schlitten  105 sich bei feststehendem Schieber 106 ab  wärts bewegt, drehen sich die Prismen     11.1,     von dem untersten Bürstensatz 104 ange  fangen, der     Reihe    nach einzeln bei jedem  Schaltschritt um 60      bezw.    bei zwei Schalt  schritten um 120 .

   In     Abb.    3 und 4 hat der       Schlitten    105 sich um zwei     Schaltschritte    ge  senkt, so dass das Prisma des zweiten  Bürstensatzes um 60  gedreht ist, dieser Bür  stensatz sich in wirksamer Stellung befindet.  Das Prisma des ersten Bürstensatzes ist ins  gesamt um 120  gedreht worden, der Bürsten  satz war also beim ersten Schaltschritt um  gelegt und beim zweiten     Schaltschritt    wieder  aufgerichtet worden. Der dritte Bürstensatz       würde    umgelegt und der zweite     wieder    auf  gerichtet werden, wenn der     Schlitten    105 sich  noch um einen weiteren Schaltschritt senkte.  



  Um dieses fortschreitende Umlegen der  Bürstensätze hervorzubringen, sind die Stifte  116 der     Sahieberstange    106 von den Zahn  rädern 115 der Prismen 114 um eine von  Bankstreifen zu Bankstreifen um je einen      Schaltschritt wachsende Anzahl Schalt  schritte entfernt. Die Entfernungen sind im  Schema der     Abb.    5 rechts mit den Bezugs  zeichen     x1,    x2, .. . x10 angegeben, wobei der  Ziffernindex die Schrittzahl bedeutet.  



  Die Umlegung eines Bürstensatzes 104,  der durch die bei der Auswahl der Leitungs  gruppe oder des Bankstreifens zurückgelegte  Schrittzahl des Schlittens 105 bestimmt wird,  muss stets in einer Stellung erfolgen, von der  aus die betreffende Bürste die     Einzelleitungs-          wahl    mit dem nächsten Schaltschritt begin  nen kann, das heisst einen Schaltschritt vor  dem ersten Kontakt dieses Bankstreifens.       Aus    diesem Grunde müssen die Bürstensätze  704 gegenüber den     zugehörigen    Kontakt  gruppen oder Bankstreifen 1-10 ebenfalls  in einer bestimmten Weise versetzt sein.  Auch hier nimmt die Versetzung, von der       ci:sten    Bürste an gerechnet, bei jeder folgen  den Gruppe um einen Schaltschritt zu.

   Die in  dem Schema der     Abb.    5 links stehenden Be  zugszeichen     x2,        :x3,    ....x11 bezeichnen mit  ihrem Zahlenindex die Entfernung in Schritt  liingen der Bürstensätze von dem jeweils er  sten Kontakt ihres Bankstreifens.   Die     vorbeschriebene    Einrichtung für die  mechanische Bürstenwahl arbeitet auch bei  der Rückstellung des Wählers in seine An  fangslage. da beim Hochgehen des Schlitten  107 am Schluss einer Verbindung die Stifte  116 des Schiebers 106 die Prismen 114 in  umgekehrter Reihenfolge und Richtung  drehen, wodurch wieder ein von Bürstensatz  zu Bürstensatz fortschreitendes Umlegen und       Wiederaufrichten    der Bürsten stattfindet.

         Damit    die schräg gegen die Kontakte     geneig-          len    Bürsten<I>a, b,</I> c sich hierbei nicht an den  Kontakten der Bankstreifen 1-10 stauchen.  erfolgt ihre     Umlegung,    wie später ersichtlich  wird, wiederum ausserhalb ihres Kontakt  feldes, und zwar diesmal unterhalb des letz  ten Kontaktes jedes Bankstreifens.  



  Die gesamte Fallhöhe des Schlittens     10.5     beträgt 22 Schaltschritte, von denen zehn  für die Auswahl der zehn Leitungsgruppen  und weitere zehn für die Auswahl der zehn    Einzelleitungen in den Leitungsgruppen ver  wendet werden, während die beiden weiteren  für die Einleitung der Rückstellung des       \Vählers    gebraucht werden. Die Fallhöhe des  Schiebers 106 beträgt     nur    halb     soviele    Schall  schritte, da der Schieber, wie erwähnt, erst  bei der     zweiten    Wahl sich der Schlittenbewe  gung anschliesst. Am Schluss einer Verbin  dung setzen Schlitten und Schieber die Fall  bewegung so lange fort, bis der Schieber seine  Endstellung erreicht.

   Dies ist der Fall, wenn  der Schieber insgesamt elf Schritte zurück  gelegt hat. In dieser Stellung beginnt regel  mässig die Rückstellung der Teile in der  Weise, dass zunächst der-Schlitten wiederum       allein    um dieselbe Strecke, die er anfangs  bei der Gruppenwahl allein zurückgelegt hat,  gehoben wird, worauf dann der Schieber mit  genommen wird und beide Teile schliesslich  zusammen in der Anfangsstellung wieder  ankommen.  



  Bei dieser verschiedenen Bewegung des  Schlittens 105 und des Schiebers 106 werden  die in     Abb.    1 dargestellten     Kontaktfedersätzc     <I>e,</I>     f,    g betätigt. Diese     Kontaktfedersätze    sind  auf einem Gehäuse 21 befestigt, welches das  obere Ende des Schaltgliedes 100 umgreift.  Ihre Steuerung durch das Schaltglied ist in       Abb.    17 dargestellt. Der     Kontaktfedersatz    c  wird durch einen auf der einen Winkel  schiene 107 des Schlittens befestigten isolier  ten Stift 117 betätigt, der in der Ruhelage  des     Schlittens    zwischen den beiden Federn 2 2  steht.

   Senkt sich der Schlitten bei der ersten  Wahl, dann verlässt der isolierte Stift<B>117</B> die  gezeichnete Lage und die Kontakte des  Federsatzes e werden umgelegt. Der Kontakt  federsatz f wird in ähnlicher Weise durch  einen an dem Schieber 106 befestigten     isolier-          Stift    118 betätigt, der in der Ruhelage des  Schiebers zwischen den beiden Federn     \?3     steht. Die Betätigung des Kontaktsatzes g er  folgt durch einen     Pimpel    24, der an dem rech  ten Ende eines um die Achse 2.5 drehbar ge  lagerten Hebels 26 befestigt ist.

   Der Hebel 26  steht gewöhnlich in der gezeichneten Lage,  so dass der isolierte Stift 24 die Federn 2 7       auseinanderdrückt.    Erst wenn der Schieber      106     in.    seine tiefste     Stellung    gebracht     wird,     was bei dem Weiterlauf des Wählers zwecks  Rückstellung erfolgt,     trifft    der an dem Schie  ber 106 befestigte Stift 112 von oben auf das       linke    Ende des Hebels 26 und legt diesen in  die     punktiert    gezeichnete     Stellung    um,

   wo  bei der isolierte Stift 24 aus den Federn 2 7       heraustritt.        Wird    hierauf bei der Rückstel  lung des     Wählers    der Schieber 106 wieder in .       seine        Ruhestellung    gebracht, dann drückt bei  der letzten Aufwärtsbewegung der isolierte  Stift 11:

  8 von unten gegen das linke Ende des  Hebels 26 und dreht diesen in die Normallage       zurück.    Alle     Kontaktsätze    bleiben also nach  ihrer erstmaligen     -Betätigung    unverändert,  bis der     Schlitten    105     und    der Schieber 106       dusch    Hochheben die     Anfangsstellung        wieder     erreichen.  



  Das     in        Abb.    6     bis    9 dargestellte Trieb  werk 200 ist derjenige Teil des Wählers, der  die Bewegung des Schaltgliedes 100, also das  Fallen und     Wiederhochheben    des Schlittens  105 und des Schiebers 106 steuert. Das  Triebwerk ist ein     selbständig    auswechselbarer       Apparatteil,    der unterhalb des     Schaltgliedes     auf dem Wählerrahmen 19 befestigt     wird.     



  Auf der Vorderseite einer     viereckigen          länglichen    Grundplatte 201 ist     mittelst    Win  kel 202     eine    runde     Führungsstange    203 be  festigt.     Hinter    der Führungsstange     203    be  findet sich in der     obern    Hälfte der Grund  platte 201 eine längliche     Öffnung    204.     Zwi-          schen    der     Öffnung        204    und der Führungs  stange 2,03 ist eine flache     Zahnstange-    205  verschiebbar angeordnet.

   Die Zahnstange 205  ist an ihrem obern     Ende        mittelst    eines Quer  stückes 2,06 in der Öffnung 204 der Grund  platte 201 und an ihrem untern Ende     mittelst          eines    abgebogenen     Schenkels    207 an der Füh  rungsstange 203 geführt. Auf dem rückwär  tigen Teil des Querstückes 2,06 der Zahn  stange 20,5 legt sich der zwischen die Winkel  schienen 107 des Schlittens     10,5    eingespannte  Bügel 119     (Abb.    3). Die Bewegung des  Schlittens 105 wird also durch die Zahn  stange 205 beherrscht.  



  An der Führungsstange 208 wird ferner  ein     U-förmiger    Bügel 208 geführt. Die untere    Lagerstelle 2-09 dieses Bügels     liegt    in de:  Ruhelage in einer Entfernung von     elf    Schalt  schritten von dem     Schenkel   <B>2,07</B> der     Zahn          stange    205. Die obere Lagerstelle des     Bügel:     trägt nach rückwärts     einen    Ansatz     21(          (Fig.    8), der in eine Nut 120 des Schieber:  106     eingreift.    Der Bügel 208 beherrscht hier  durch die Bewegung des Schiebers 106.  



  Die Zahnstange 205     weist    an den beides       Schmalseiten    eine verschiedene     Zahnung    auf  Die Zähne 211 haben die Form von Trieb       zähnen    und erstrecken sich über     eine        Läng(     von 22 Schaltschritten, also der gesamter  Fallhöhe des Wählers, die Zähne 212 sind     a1;     abwärts gerichtete Sperrzähne     ausgebilde     und     erstrecken    sich über     eine    Länge von     zehr          Schaltschritten.     



  Auf dem Bügel 208 ist an der Achse     2:1i     eine als doppelseitiger Hebel 214     ausgebil          dete        Sperrklinke    215 drehbar gelagert,     di(     von     einer        Blattfeder    216 gegen die Sperr       zähne    212 gedrückt     wird.    Im Ruhestand de:

    Triebwerkes, den     die    Zeichnung darstellt,     is-          die        Sperrklinke    215 von dem untersten Sperr       zahn    212 um einen Schaltschritt entfernt     unc     liegt an der     ungezahnten    Schmalseite de:

    Zahnstange 205 an.     Ein    auf der Grundplatt(       ?O1    befestigter     Elektromagnet    N hält     beire     Anzug mit seinem     Anker    217     (Abb.    8) der  obern Arm des     Sperrklinkenhebels    214     fes-          und    damit die     Sperrklinke    215 entgegen de  Wirkung der Feder 216     ausser    Eingriff     mi-          rIen    Sperrzähnen 212.

   Die     Zahnstange        201     kann in dieser Stellung der Sperrklinke     2.11     für sich allein eine     Abwärtsbewegung        ma          eben,    während der Bügel 208 durch eine     un     die Führungsstange 203 gewundene     Sehrau          benfeder    218 in seiner     Anfangsstellung    zu  rückgehalten     wird.    Die Feder 218 ist in des  Ruhestellung des Triebwerkes so stark zu       sammengedrückt,

      dass sie bei der     Abwärts          bewegun        g    der Zahnstange 205,     ungeachte     des Nachlassens der Spannung, stets     genü          gend    stark gegen die obere Lagerstelle des  Bügels 208     drüekt.     



  Sobald bei einer     Aberregung    des     Elektro          magnetes    N der Anker<B>217</B> den Hebel     21_     freigibt, und die     Sperrklinke    215 unter     Wir.              kung    der     Blattfeder    216 in die Sperrzähne  212     einfällt,        wird    die     Wirkung    der Feder     2,18     aufgehoben     und    der Bügel 208 von der     Zahn-          tange   <B>290,5</B>     zwangläufig    mitgenommen.

   Der  auf dem Querstück 206 der Zahnstange 205  rufliegende Schlitten 105 bewegt sich dann       gleichzeitig    mit dem durch den Ansatz<B>910</B>  des Bügels 208 gekuppelten Schieber<B>106.</B>  



  Falls     infolge    eines Versagens des Elektro  magnetes N der-Einfall der Sperrklinke 215  in die Sperrzähne 212 nicht spätestens bei  dem zehnten     Schaltschritt    erfolgt, wird zur  Sicherstellung der Weiterbewegung und der  Rückstellung des Schaltgliedes der Bügel 208  durch den Führungsschenkel 207 der Zahn  stange     \?05    ebenfalls mitgenommen, der bei  dein elften Sehritt auf die untere     Lagerstelle     ?09 des Bügels auftritt.  



  Die Abwärtsbewegung der Zahnstange       )05    wird durch eine von einem     Auslösemag-          neten        i11    gesteuerte Sperrvorrichtung ge  regelt. Diese Einrichtung ist als ein für sich  auswechselbarer Bestandteil des Triebwerkes  auf     vier    Säulen<B>219</B> vor der Führungsstange  203 auf der Grundplatte     2:0l        befestigt.    In  einer besonderen     Grundplatte    220 und     einer          darüberliegenden    Brücke 2:21 ist eine Welle  222 mit einem Triebrad 223, einem Sperrad       22:

  1    und einem     Mitnehmerrad        2?'5    drehbar ge  lagert. Das Triebrad 223 greift in die Trieb  zähne 2.11 der Zahnstange     2(15    ein und über  trägt das auf der Zahnstange ruhende     Ge-          wiclit    des Schaltgliedes und den Druck der  Schraubenfeder 218 auf das Sperrad     2:

  2d-.     Dieses fängt mit einer an dem Anker<B>226</B> des       Auslösemagnetes        M    befestigten     Doppelsperr-          klinke        (Echappement)    den Druck auf und       gestattet    eine Abwärtsbewegung der Zahn  stange 205 nur nach Massgabe der von dem       Auslösemagneten   <B>IU</B> bewirkten     Pendelungen     der     Doppelsperrklinke    227.

   Der     Auslösemag-          net    31 bringt beim Anzug und beim Abfall  seines Ankers     2'216    die beiden Sperrklinken<B>22:217</B>  abwechselnd in eine Auslöse- und eine Sperr  stellung, so dass das Sperrad 2:24 bei jeder Er  regung und     Aberregung    des Elektromagnetes       31    im ganzen     eine    Drehung um eine Zahntei  lung macht.

   Die Zahnteilung des Sperrades         224    und das     Übersetzungsverhältnis    des  Triebrades 223 zu den Triebzähnen 211 der  Zahnstange 205 sind so     gewählt,    dass jede       Fortschaltung    des Sperrades     2:24    um einen  Zahn eine     Fortschaltung    der Zahnstange     20ä     und des     Schlittens        1(15    um einen     Schaltschritt     ergibt.

   Jeder auf den     Auslösemagneten        M    ein  wirkende     Stromstoss    löst daher eine     Fort-          schaltung    des Schlittens um     einen        Schalt-          schritt    aus.  



  Das     Mitnehmerrad    224 überträgt seine Be  wegung auf einen Trieb     2'2i8,    auf dessen  Welle 22.9 eine     Unterbrecherscheibe    230 be  festigt ist. Diese     Unterbrecherscheibe    230  tritt bei ihrer     Drehung    zwischen die Lappen  232 der     halbkreisförmigen    Kontaktfedern i  (siehe     Fig.    6).

   Das Übersetzungsverhältnis  des Triebes     2,28    zu dem     Mitnehmerrad    22.1  ist derart gewählt, dass die Unterbrecher  scheibe 230 bei jeder Drehung der Welle 222  um einen Zahn des Sperrades     2'24,    also bei je  dem Schaltschritt eine Kontaktöffnung und  eine     Kontaktschliessung    der Federn i     bewirkt.     Die     Unterbrecherscheibe        230    ist auf der  Welle 229 so eingestellt, dass in der Ruhelage  des Triebwerkes der     Kontakt    i' geschlossen  ist.

   Der Kontakt i' wird jedoch geöffnet, so  bald der     Auslösemagnet    M das Sperrad 224  freigegeben hat; er ist aber jeweils wieder ge  schlossen, wenn das Sperrad die nächste  Sperrstellung durchläuft.  



  Der Zweck     des        Unterbrecherkontaktes    i'  besteht in einer von der     Bewebgung        des    Schalt  gliedes abhängigen     Regelung    der den Aus  lösemagneten M steuernden     Stromstossreihe     zur     Erzielung    einer gleichförmigen Bewe  gung des Schaltgliedes. Wird nämlich der  Magnet M in später näher erläuterter Weise  in einen über den Kontakt i' verlaufenden  Stromkreis geschaltet, dann     wird    der Magnet  über den in der     Ruhelage    geschlossenen Kon  takt erregt und zieht seinen Anker 22,6 an.

    Der rechte Arm der     Doppelsperrklinke    227       (Abb.    6) gibt     hierbei    das Sperrad 224, das  sich unter     dein    Druck des Schaltgliedes in  Drehung setzt, frei, während der linke Arm  der     Doppelsperrklinke    2.27 in den Eingriffs  bereich der     Sperradzähne    kommt.

   Noch bevor      der nächste Sperrzahn gegen den     linken    Arm  der     Doppelsperrklinke    227 stösst, unterbricht  die Scheibe '230 durch Öffnen des Kontaktes  i' den Stromkreis, so dass der Anker 226 un  ter Wirkung der Feder 250 abfällt, den lin  ken Arm der Sperrklinke 227 aus dem Ein  griffsbereich     herausnimmt    und den rechten  Arm in die Bahn des nächsten Sperrzahnes  legt. Bevor jedoch dieser auf den rechten Arm  der     Doppelsperrklinke    auftritt, wird durch  die weitere Drehung der     Unterbrecherscheibe     230 der Kontakt i' wieder geschlossen, wo  durch der Magnet M von neuem anspricht und  die Vorgänge sich wiederholen.

   Die durch das  Schaltglied gesteuerte     Stromstossgabe    für den       Auslösemagneten        31        bewirkt    also ein     derar-          tiges_Pendeln    der     Doppelsperrklinke    227, dass  diese der Begegnung mit den Zähnen des  Sperrades 224 ständig ausweicht. Das     Sperr-          rad    kann sich fortdauernd ungehindert  drehe, so dass das Schauglied eine gleichför  mige Bewegung vollzieht.  



  Zur     Rückstelluug    des Schaltgliedes dient  eine auf der Rückseite der Grundplatte 201       angeordnete        Luftantriebsvorrichtung        (Abb.    8  und 9), die aus einem Zylinder 233 mit Kol  ben 2.34 und einem Ventil 235 besteht.

   Der  Kolben 23.4 ist durch eine Stange 236 mit  dem     Führungsquerstück        2.06    der Zahnstange  205 verbunden, auf welchem der Bügel 119  des Schaltgliedes     aufliegt.    Das Ventil 285       verbindet        den        untern        Z-        ylinderraum        entweder     durch den Kanal 2.37 mit der Aussenluft oder       durch    den Kanal 238 mit einer     Druckluftzu-          leitung        239.    Mittelst der Stange 240 wird der  Ventilkörper 23.5 in der Ruhelage durch eine  auf der Vorderseite der 

  Grundplatte 201 be  festigte     Blattfeder    241 nach links     gedräckt,     wodurch der     Zylinderritum    mit der Aussen  luft verbunden ist. Die     Umstellung    des Ven  tilkörpers erfolgt     meotianisch    durch den  Bügel 208 des Triebwerkes. Dieser nimmt bei       Annäherung    an seine     tiefste    Stellung mit sei  ner     untern    Lagerstelle 209 einen ebenfalls  auf der Vorderseite der     Grundplatte    201 an  geordneten mit einem Ansatz 242 versehenen  Schieber 243 nach abwärts mit.

   Der Schieber  lüftet mit einem Ansatz 244 die Blattfeder    241, worauf die Druckluft in der     Zuleitung     239 den Ventilkörper 235 nach rechts schiebt  und in den untern Zylinderraum     einströmt.     Da die Kolbenstange     236    und die Zahnstange  205 an ihren obern     Enden        miteinander    ver  bunden sind, hebt die einströmende Druck  luft die Zahnstange 205 nebst dem Schlitten  105.

   Der Bügel 208 und der mit ihm     gekup-          pelte    Schieber 106 des Schaltgliedes bleiben  jedoch zunächst in ihrer tiefsten     Stellung,     weil der Bügel 208 in dieser Stellung durch  eine in seine     Nut-245    einfallende     Sperrklinke     246 festgehalten wird.

   Wenn die     Zahnstangi     205 so weit gehoben ist, dass sie dieselbe Re  lativstellung zu dem Bügel 208 einnimmt  wie in der Ruhelage, in der also der Füh  rungsschenkel 207 der Zahnstange 205 gerade  elf Schritte von der untern Lagerstelle     20@     des Bügels entfernt ist, drückt eine an den  Schenkel 207 angebrachte Nase 247     gegen     den Ansatz 2:

  48 der     Sperrklinke    246.     DiE          Sperrplinke    wird hierdurch aus der Nut     24t9          herausgehoben,    der Bügel 208 wird     freige.     geben und bei der weiteren Hubbewegung     dei     Zahnstange 205 bis in die Anfangslage mit  genommen. Bei der Annäherung an die An       fangsstellung    stösst die untere Lagerstelle 20;  des Bügels an den Ansatz 249 des Ventil       sehiebers    243 und schiebt diesen nach oben  Hierdurch wird die Blattfeder 241     freige     geben, welche nunmehr das Ventil 235 wieder  umstellt.

   Die     ir,    dem Zylinder 2:33     einge          schlossene    Luft kann jetzt durch den     geöff          neten    Kanal 237 ins Freie entweichen.     Dic          'Zückstellung    des Schaltgliedes und de:       Triebwerkstelle    ist damit beendigt.  



  Bei der Abwärtsbewegung der Zahn       stange    205 bremst der     Kclben    234 die Fall  Bewegung, da er im     obern        Zylinderraun     durch die kleine Öffnung 2:51 Luft     ansaug     und     gleiehzeitig    die im untern     Zylinderraun     vorhandene Luft durch den     verhältnismässi!     kleinen Ventilkanal 237 verdrängt.

       Durel          Anbringung    einer nicht dargestellten Regel       vorrichtung    für die     Einströmöffnung    2,5  kann die schrittweise und gleichförmige Fall  Bewegung mehr oder weniger stark     gedämpf     werden.      <I>Die</I>     allgemeine   <I>Betriebsweise des</I>     Wählers:     Zur Auswahl der gewünschten Leitungs  gruppe erhält der Elektromagnet M Strom  stösse, die die     Doppelsperrklinke    227 veran  lassen, das     Sperrad    224 und damit die Zahn  stange 205 freizugeben, auf welcher der Bür  stenschlitten 105 aufliegt.

   Die Bewegung     dev     Bürstenschlittens und der Zahnstange erfolgt  unter dem Einfluss des     Gewithtes    des Schlit  tens schrittweise oder gleichförmig, je nach  dem die Stromstösse durch einen Nummern  schalter den     Unterbrecherkontakt    i' und  die von der Zahnstange bewegte     Unter-          brecherscheibe        2'30    erzeugt werden. So  bald der Bürstenschlitten die Ruhelage       verlä.sst,    wird der     Kontaktfedersatz    e be  tätigt.

   Bei dieser ersten     Bewegung    des  Wählers ist der Magnet N erregt, welcher die  Sperrklinke 215 ausser Eingriff mit den       Sperrzähnen    212 der Zahnstange 205 hält.  Der Bügel     20,8    und der mit diesem durch den  Ansatz 210 gekuppelte     Dürstenauswahlschie-          ber    106 bleiben daher unter dem Einfluss der  Schraubenfeder 218 in der Ruhelage stehen.  Infolgedessen     bewegt    sich der Schlitten 105  mit den an ihm     befestigten    Bürstensätzen 104  gegenüber dem Schieber 106. Die Zahnräd  chen 115 der Prismen 108 der einzelnen Bür  stensätze 104 stossen nacheinander an     Stifte     116 des feststehenden Schiebers 106.

   Bei je  dem Schaltschritt wird ein Prisma nach dem  andern, von dem ersten (untersten) Bürsten  satz 104 angefangen, gedreht und der     Dür-          stensatz    in die wirksame Stellung überführt,  beim nächsten Schaltschritt jedoch kann er  durch die weitere Drehung des Prismas wie  der in die     unwirksame    Stellung zurückkeh  ren.  



  Wenn die     gewünschte        Leitungsgruppe     ausgewählt ist, das heisst wenn der entspre  chende Bürstensatz     wirksam    gemacht ist,  dann stehen die Bürsten<I>a, b,</I> c dieses Bürsten  satzes einen     Schaltschritt    vor dem obersten  Kontakt des entsprechenden Bankstreifens.  Nunmehr wird der Magnet N stromlos und  gibt die Sperrklinke 215 frei, die in die  Zähne 212 einfällt und den Bügel 208 mit der  Zahnstange 205 kuppelt. Bei der weiteren    Bewegung des Schlittens 105 wird der Schie  ber 106 mitgenommen und     betätigt    den     Kon-          taktfedersatz    f.

   Der     wirksame    Bürstensatz  schleift über die Kontakte des Bankstreifens  der ausgewählten Gruppe. Sobald die ge  wünschte Einzelleitung erreicht ist, wird die  Bewegung des Schlittens mittelst der     Sperr-          klinke    227 durch Ausschalten des Magnetes  M aufgehalten.  



  Soll der Wähler in die Ruhelage zurück  gestellt werden, dann erhält der Magnet     3I     zunächst von neuem Stromstösse, so dass der  Schlitten 10,5 und Schieber 106 weiter bewegt  werden, bis der Schieber 1.06 seine tiefste Stel  lung erreicht. In dieser Stellung wird durch  Stift 112 und Hebel 26 der     Kontaktfedersatz     g     betätigt    und der Stromkreis für den Magne  ten M unterbrochen. Die Lagerstelle 209 des  Bügels 208 bewegt den Schieber 243, welcher  durch Abheben der Feder 241 das Ventil 235  freigibt. In den Zylinder     233    strömt Druck  luft, die den Kolben 234 mitsamt der Zahn  stange 205 und dem     Schlitten    105 nach oben  bewegt.

   Der Schieber 106 und Bügel 208 wer  den zunächst durch die Sperrklinke     2:16    fest  gehalten. Infolgedessen stossen die Zahnräd  chen 115 der bei der Gruppenwahl umgeleg  ten Prismen nacheinander an die     Stifte    116  des Schiebers 106. Die bei der Gruppenwahl  umgelegten Bürstensätze werden in umge  kehrter Reihenfolge wieder betätigt.

   Dies ge  schieht, wenn sich die Bürstensätze dem letz  ten (untersten) Kontakt ihres Bankstreifens  nähern.     Wenn    der erste Bürstensatz, welcher  zuletzt umgelegt wird, in Ruhe ist, nimmt der  Schenkel 207 der Zahnstange     205    die Sperr  klinke 246 aus dem Bügel 208, so     dass    der  Schieber 106 und der Schlitten     10;5    gemein  sam in die Anfangslage zurückkehren. Hier  bei werden die Kontaktsätze e, f, g in die  Ruhelage überführt. Ferner nimmt der Bügel  20-8 den Schieber 243 mit, wodurch die Blatt  feder 241 das     Ventil    235 schliesst.  



  Die     Abb.    10-14 stellen verschiedene Dia  gramme für das Schaltglied dar, welche die  bei der Erfindung erstrebte Verringerung der  Eigengeschwindigkeit des Schaltgliedes zei-      gen, die zur Vergrösserung teils der Schalt  leistung, teils des Gewichtes des Schaltgliedes  verwendet     wird.    Auf der Abszisse ist die Zeit  und auf der Ordinate die Eigengeschwindig  keit des Schaltgliedes aufgetragen, während  die schraffierten Flächen die von dem Schalt  glied zurückgelegten Wege darstellen.  



       Abb.    10 gilt für     einen    Wähler bisheriger  Bauart mit elektromagnetischem Schrittan  trieb bei der Sucherwahl. Die praktisch er  reichbare Schrittzahl beträgt etwa<B>50</B>     Schritte          in    der Sekunde, da für jeden Ankeranzug und  jeden Ankerabfall etwa 10     msek.    benötigt  werden. Hierbei     wird    nur die halbe Einstell  zeit jedes     Schaltschrittes    für die Bewegung  ausgenutzt, die andere Hälfte geht durch die  zwischen die einzelnen     Schaltbewegungen     entfallenden Rasten verloren. Die Bewegun  gen an sieh sind stark beschleunigt und die  Geschwindigkeitskurve läuft daher nach oben  spitz aus.  



       Abb.    11 zeigt die Verhältnisse für den  Fall, dass das Schaltglied dieselbe Schalt  strecke mit gleichförmiger     Geschwindigkeit,     beispielsweise in einer gleichförmig abge  bremsten     Fallbewegung,    durchläuft. Der an  fängliche Schräganstieg der Kurve entspricht  dem Anlauf. Die unten beigefügten Ziffern  geben, wie bei der     Abb.    10, die Zeit an, in  welcher die einzelnen Abschnitte der Schalt  strecken durchlaufen werden. Die Gleichheit  der Abschnitte und der ganzen Schaltstrecke  geht aus der Gleichheit der entsprechenden  Flächen der     Abb.    10 und 11 hervor.

   Ein Ver  gleich zeigt, dass in     Abb.    10     die    End  geschwindigkeit des Schaltgliedes bei jedem  Schaltschritt     4i/2mal    so gross ist wie in     Abb.     11; obwohl die Einstellzeit in letzterem Fall  noch um einen Zeitabschnitt kürzer ist.  



       Abb.    12 gilt für einen Wähler bisheriger  Bauart mit elektromagnetischem Schrittan  trieb bei der Nummernwahl. Die übliche  Schrittzahl beträgt hierbei nur zehn Schritte  in der Sekunde. Der Unterschied gegenüber       Abb.    10 drückt sich     lediglich    durch die zwi  schen die Schaltbewegungen fallenden Ra  sten aus.

   Diese sind hier neunmal so lang wie       ss       die     Bewegungen.    Die Bewegungen des Schalt       gliedes    dauern genau so lange     wie    in     Abb.    10  weil bei Wählern mit ausschliesslichem     elek          tromagnetischem        Schrittantrieb    die     Eigenge          schwindigkeit    des Schaltgliedes der schnell.

    steh     Schaltgeschwindigkeit        (Abb.    10)     ange     passt werden muss und unveränderlich ist.     Dic     entwickelte Geschwindigkeit ist für     dic     Zwecke der Nummernwahl ersichtlich     un.     nötig gross.  



       Abb.    13 zeigt im Gegensatz hierzu     dic     Verhältnisse für den Fall, dass der den Gegen  stand der vorliegenden Erfindung bildend(  Wähler mit     Nummernstromstossempfang        ar.          beitet.    Die     Endgeschwindigkeit    des Schalt       gliedes    bei jedem     Schaltschritt    ist hierbei  gegenüber dem vorigen Fall fünf- bis sechs  mal kleiner, weil einmal das     Echappemeni     ,jeden Wahlschritt in zwei Halbschritte auf  teilt und zweitens der Antrieb durch eine  stetig wirkende Kraft (Schwerkraft) erfolgt,  die eine gleichmässig beschleunigte Bewegung  erzeugt.

   Die schraffierten Flächen je     zweier     Halbschritte der     Abb.    13 entsprechen je eines  schraffierten Fläche der     Abb.    12.  



  Die Bewegungen des Schaltgliedes 'sind  bei einer Auslösung der Schaltschritte     mit-          telst    eines     Echappement    von der     Genauigkeil     der     Nummernwahlstromstösse    weit wenigen  abhängig als bei dem elektromagnetischen  Schrittantrieb. Es genügen kurze     Stromstösse.     um die Bewegungen gemäss     Abb.    13 auszu  lösen. Selbst bei ganz kurzen Stromstössen       tritt    kein Versagen ein, da in diesem Fall     dic     beiden Halbschritte in     einen        Schritt    gemäss       Abb.    14 zusammenfliessen.

   Hierbei bremst der  Luftkolben die Geschwindigkeit gegen Ende.  der Bewegung und hält sie auf dem ge  wünschten Höchstmass konstant. Diese Brem  sung ist bei der Nummernwahl bedenkenlos  zulässig, da die Rastzeiten zwischen den ein  zelnen Schaltbewegungen für einen sicheren  Betrieb noch ausreichend lang sind.  



  Die     Begrenzung    der Eigengeschwindig  keit des Schaltgliedes auf einen wesentlich  kleineren Höchstwert als beim     elelktromagne-          tischen        Schrittantrieb        gestattet    eine wesent-      lieh schwerere Ausführung des Schaltgliedes  und der sonstigen bewegten Teile, da die Ge  schwindigkeit zu der bei der Stillsetzung des  Schaltgliedes freiwerdenden Stossenergie in  direktem, die Masse des Schaltgliedes jedoch  in quadratischem Verhältnis steht. Das  Schaltglied kann daher kräftig bemessen und  in sich stabil ausgeführt werden, so dass keine  besondere Sorgfalt auf die Führung des  Schaltgliedes längs dem Kontaktfeld gelegt  werden braucht.

   Die Führung erfolgt bei der  beispielsweisen Ausführungsform nach     Abb.     1. lediglich in den Bolzen 2,0 am obern und un  tern Ende des Kontaktfeldes.     Etwaige    wäh  rend der Bewegung des Schaltgliedes auf  tretende Reibungswiderstände können infolge  des hohen Kraftüberschusses bei dem Antrieb  des Schaltgliedes durch seine eigene Schwer  kraft vernachlässigt werden. Diese Verein  fachung der Führung und die Möglichkeit.  das Schaltglied ohne die bisher notwendige  Beschränkung des Gewichtes schwer auszu  führen, verbilligt die Herstellung des Wäh  lers.  



  Die Wirkungsweise des beschriebenen.  Wählers als Anrufsucher, Gruppenwähler  und Leitungswähler sei im folgenden an dem  Schaltungsbeispiel der     Abb.    15 und 16 für       eine    Zentrale für 1000 Teilnehmer erläutert.  Je 1000 Teilnehmer bilden eine Gruppe mit  ungefähr 10 Anrufsuchern, Gruppenwählern  und Leitungswählern. In     Abb.    15 stellt     S1     einen Anrufsucher,     S2    einen Gruppenwähler  und in     Abb.    16<B>83</B>     einen    Leitungswähler mit  den zur     Steuerung    notwendigen Relais dar.  



  Wünscht ein Teilnehmer, zum Beispiel  Nr. 123, eine Verbindung mit einem andern  Teilnehmer, etwa Nr. 321, so gestaltet sich  die Betriebsweise wie folgt:  Der Anruf des Teilnehmers Nr. 123 wird  in der Zentrale durch einen Verteiler V in       Abb.    15 auf einen freien Anrufsucher der  ersten Hundertergruppe übertragen. Der  Schlitten dieses Anrufsuchers wird für eine  gleichförmige     Abwärtsbewegung    freigegeben,  während der     Schieber    zunächst festgehalten  wird.

   Hierbei findet in dem Anrufsucher ein  Prüfen der Teilnehmerleitungen nach Zehner-         gruppen    statt.     Beim    Prüfen jeder     Zehu.er-          gruppe        wird    zugleich die     entsprechende          Gruppenbürste    des     Anrufsuchers    vorüber  gehend umgelegt. Beim Finden der anrufen  den     Zahnergruppe,    das ist im vorliegenden  Fall die zweite Gruppe, wird der Schieber  zur     Mitbew        egung    freigegeben.

   Demzufolge  bleibt der gerade umgelegte zweite Bürsten  satz bei der ununterbrochen fortgesetzten  gleichmässigen     Abwärtsbewegung    des Schlit  tens für die Einzelprüfung der     Leitungen    der  zweiten Zehnergruppe wirksam. Beim Be  rühren der dritten Leitung in dieser Gruppe,  welcher der anrufende Teilnehmer zugehört.  wird die Bewegung beendet. Die Teilnehmer  leitung     wird    auf den dem Anrufsucher zuge  hörigen Gruppenwähler     S2    durchgeschaltet  und der bis dahin mit dem Anrufsucher ver  bundene Verteiler V freigegeben.  



  Die Betriebsmeise des Gruppenwählers ge  staltet sich insofern verschieden, als bei der  Gruppenwahl der     Schlitten    diesmal schritt  weise anstatt gleichförmig abwärts bewegt       wird.    Entsprechend den vom Teilnehmer aus  gesandten drei Stromstössen bewegt sich der  Schlitten, wiederum ohne den Schieber, drei  Schaltschritte abwärts.

   Indem dann der  Schieber für die     Mitbewegung    freigegeben  und zugleich der     Auslösemagnet    des Grup  penwählers vom     Stromstossrelais    auf einen  örtlichen Stromkreis des     Selbstunterbrecher-          kontaktes    umgeschaltet wird, bewegt sich der  Schlitten von jetzt ab mit dem Schieber mit  gleichförmiger     Geschwindigkeit    weiter     ab-          v <         äxts,

          während    der dritte Bürstensatz die zu  den Leitungswählern der gewählten     dritten          Hundertergruppe    hinführenden     Leitungen    be  streicht. Beim Finden einer freien Leitung  hört die Bewegung auf und der Teilnehmer  wird auf den betreffenden     Leitungswähler     durchgeschaltet.  



  Die Betriebsweise des Leitungswählers  unterscheidet sich von den vorausgegangenen  Fällen dadurch,     da.ss    der     Schlitten    bei der  Zehner- und     Einerwahl    entsprechend den vom       Teilnehmer    gesandten 2     bezw.    1 Stromstössen  nur schrittweise bewegt     wird.    Indem der  Schieber wiederum nur die Bewegung von der      zweiten     'V#Tahl    ab mitmacht, nachdem er vor  her festgehalten war, ist bei der     Einerwahl     der zweite Bürstensatz     wirksam.     



  Die Zurückstellung der Schlitten und  Schieber am Schluss der Verbindung erfolgt  übereinstimmend durch eine gleichförmige  Weiterbewegung der Teile, bis der Schieber  seine tiefste Stellung erreicht. Der Schieber  macht dann die vorgesehene     Druckluftvor-          -ichtung        wirksam,    wodurch die Rückstellung  in der bereits beschriebenen Weise erfolgt.  



  Die Schaltvorgänge sind im einzelnen fol  gende:    <I>1. Die Einstellung des Anrufsuchers</I>     lJl.     Beim Abnehmen des Hörers an der Teil  nehmerstelle Nr.<B>123</B> fliesst über die     Teilneh-          merleitungsschleife    ein Strom, auf den an der  Zentrale das dem Teilnehmer zugeordnete  Anrufrelais R anspricht. Relais     R    erregt  Relais A:       -f--,    Relais A, rechter innerer Kontakt  des Relais R, Widerstand W2, -.  



  Relais A erregt mit seinem inneren Kon  takt ein Relais U, welches im Zusammen  spiel mit dem -Drehmagneten D eines Ver  teilers     Y    diesen auf einen freien Anrufsucher       fortschaltet.    Gleichzeitig schaltet Relais A  mit seinem     äussern    Kontakt das Prüfrelais P  des Verteilers     Y    an den     +Pol.    Sobald     der-un-          tere    Schaltarm des Verteilers auf einen freien  Anrufsucher trifft, kommt folgender Strom  zustande:       -f-,    rechter äusserer Kontakt des Relais  A, Relais P, Schaltarm des Verteilers V,  Kontakt e12' des Anrufsuchers     S1,    Relais  cl, -.  



  Auf diesen Strom sprechen die Relais P und  Cl. an; Relais P setzt durch Öffnen seines  äusseren Kontaktes den Verteiler     V    still und  erregt durch Schliessen des     innern    Kontaktes  den Magneten<B>NI</B> des Anrufsuchers, der den  Schieber vom Bürstenschlitten entkuppelt.  



  Relais C1 schaltet den Magneten N1 ein  und bereitet durch Schliessen des linken äu  ssern und rechten Kontaktes den Prüfstrom  kreis für die     Gruppenwahlbürste    d     bezw.    für    das Prüfrelais P1 vor. Der Magnet<B>1111</B>     sprieht     an und löst die Fallbewegung des     Schlittens     aus. Stromkreis für<B>311:</B>       -I-,    linker mittlerer Kontakt des Relais Cl,  Kontakt     g1,    linker äusserer Kontakt des  Relais     Pl,        Unterbrecherkontakt    i'1, Mag  net     NI,    -.  



  Durch den Kontakt i'1 wird der Strom  kreis für den Magneten     1111    derart unterbro  chen, dass das von ihm bewegte     Echappement     den     Sperradzähnen    ständig ausweicht. So  bald die Bürste d des Anrufsuchers auf die  vom Relais R an den     -1    -Pol gelegte Dekaden  leitung (2)     berührt,    wird Relais Z erregt:       -i-,    Relais A, rechter innerer Kontakt  des Relais R,     Leitung        (\?),    Bürste d, linker  äusserer Kontakt des Relais - Cl, Relais       -.     



  Relais Z unterbricht durch Umlegen sei  nes Kontaktes die Erregung des Magnete       Ml,    welcher abfällt und die Kupplung des  Schiebers mit dem Bürstenschlitten     bewirkt.     Da der Bürstenschlitten bis zur     Aberregun-          des    Magnetes     Ni    eine Schaltstrecke von zwei  Schrittlängen zurückgelegt hat, ist der Bür  stensatz der zweiten Zehnergruppe     gerade     umgelegt und für die nun folgende     Einzel-          leitungswahl    in der zweiten Zehnergruppe  wirksam gemacht.

   In dem Augenblick nun,  da die Bürste cl des zweiten Bürstensatzes  auf den Kontakt des anrufenden Teilnehmers  trifft, kommt ein Stromkreis für das Prüf  relais PI zustande.         +,    rechter Kontakt des Relais Cl, beide  Wicklungen von Relais     P1,    Bürste cl.  Prüfleitung, rechter äusserer Kontakt des  Relais R, Relais T, -.  



  In diesem Stromkreis sprechen die Relais T  und     P1    an. Relais T schaltet durch Öffnen  der linken Kontakte das Relais R ab und  legt sich durch Schliessen des rechten Kontak  tes selbst an die Prüfleitung. Relais P1. unter  bricht durch Öffnen seines linken äussern  Kontaktes den Stromkreis für den Magneten       1111    und durch Öffnen seines linken innern  Kontaktes den Stromkreis für die Relais Cl      und P, nachdem der Kontakt     e12    bereits bei  Beginn der Fallbewegung des Anrufsuchers  geöffnet worden ist. Die Ausschaltung des  Magneten     tU1    hat die sofortige Stillsetzung  des Anrufsuchers auf der anrufenden Leitung  zur Folge. Relais P fällt ab und gibt den Ver  teiler für weitere Anrufe frei.

   Das Relais Cl  ist verzögert und fällt daher etwas später ab.  Inzwischen hat das Relais PI durch Schliessen  seiner rechten Kontakte die Sprechleitung       a.uf    das Relais A2 des Gruppenwählers     S:?     durchgeschaltet. Relais A2 spricht über die  Teilnehmerleitung an und erregt mit seinem  äussern linken Kontakt das Verzögerungs  relais T'2. Relais     I'2    schaltet durch seinen  linken äussern Kontakt die rechte Wicklung  des Prüfrelais     P1    kurz, wodurch die Leitung  des Teilnehmers<I>gegen</I> weitere Belegung<B>ge-</B>  sperrt ist.

      <I>2.</I>     Einstellring   <I>des</I>     Gruppenwühlers   <I>82.</I>  Das vom     Stromstossrelais    42 eingeschal  tete Relais     V2    erregt durch Schliessen     seines     innern Kontaktes ein weiteres Verzögerungs  relais     U2:          -I-,    innerer Kontakt des Relais     V2,    Kon  takt e21, Relais U2, -.  



  Relais U2 erregt durch Schliessen des linken  Bontaktes den Magneten N2, der die     Ent-          kupplung    des Schiebers vom Schlitten be  wirkt und bereitet durch Umlegen seines  rechten Kontaktes den Magneten     312    für den  N     ummernstromstossempfang    vor.  



  Da der Teilnehmer Nr.<B>321</B> gewünscht  wird, unterbricht der rufende Teilnehmer  dreimal kurz die Leitungsschleife, so dass  Relais A2 dreimal abfällt. Bei jedem Abfall  des Relais A2 wird der     illagnet        M2    einmal  erregt:       -i-,    rechte innere Kontakte der Relais  A2 und U2, Magnet M2, -.  



  Der Schlitten fällt drei Schaltschritte. Beim  ersten Schritt werden die Kontakte e21 und       e-4)-)    umgelegt. e21 unterbricht den Erre  gungsstromkreis für das Verzögerungsrelais       L'2,    welches jedoch bei dem dreimaligen Ab  fall des Relais A2 über dessen linken innern  Kontakt und seinen eigenen linken Kontakt    erregt bleibt. Nach der     Stomstossabgabe    fällt  Relais U2 langsam ab.  



  Relais U2     aberregt    durch Öffnen seines  linken Kontaktes den Magneten N2, wo  durch der Schieber nach     Wirksammaehung     des     dritten    Bürstensatzes mit dem Schlitten  gekuppelt wird.  



  Der rechte Kontakt des Relais<I>U2</I> schliesst  für die Weiterwahl folgenden örtlichen  Stromkreis des     :4lagneten        ?1T2:          -f        --,    rechter Kontakt des Relais     L.'2,        Kon.     takte     g2    und e22, rechter Kontakt des Re  lais P2,     Unterbrecherkontakt    i'2, Magnet       312   <I>, -.</I>  



  Der Magnet<B>JE),</B> spricht an, löst den Schlitten  mit Schieber aus und wird jetzt durch den  Kontakt i'2 derart erregt, dass das     Echap-          pement    dem Sperrad ständig ausweicht und  der Schlitten nebst Schieber die Abwärtsbe  wegung jetzt mit gleichförmiger Bewegung  fortsetzt.

   Sobald die Bürste c2 des Gruppen  wählers einen freien Leitungswähler findet,       spreehen        @    die Relais P?     (Abb.    15) und C3       (Abb.    16) an:       +,    innerer Kontakt des Relais     V2,    beide  Wicklungen des Relais P2, Bürste     c:3,     Prüfleitung, Kontakt e.34 des     Leitungs-          wählers        S3,    Relais C3, -.  



  Relais P2 unterbricht durch Öffnen seines  rechten Kontaktes den Stromkreis des Mag  neten     3T2.    Der Gruppenwähler wird hier  durch stillgesetzt. Relais P2 schliesst ferner  mit dem linken innern Kontakt seine linke  Wicklung kurz, so dass der Leitungswähler  gesperrt wird. Gleichzeitig schaltet Relais P2  durch Schliessen der linken äussern Kontakte  die Sprechleitung auf den Leitungswähler       83    durch.

           ,@.   <I>Die</I>     Einstellirrig   <I>des</I>     Leitungswählers        S'3.     Beim Durchschalten des Gruppenwählers       S2    auf den Leitungswähler S3 spricht Relais  A3 an:       -t-,    rechte Wicklung des Relais A3, b  Zweig der Verbindungsleitung, Bürste b2  im Gruppenwähler     S2,    mittlerer linker  Kontakt des Relais P2, äusserer rechter      Kontakt des Relais<I>A2,</I> Drosselspule     Dr,          äusserer    linker Kontakt des Relais P2,  Bürste a2,     a-Zweig    der     Verbindungsleitung,     linke Wicklung des Relais A3, -.  



  Relais A3 und das bereits erwähnte Re  lais     C3    schliessen zusammen folgenden Strom  kreis für das Verzögerungsrelais     V3          -f-,    äusserer Kontakt des Relais C3, Kon  takt     e31,    rechter Kontakt des Relais     A3,     Relais     V3,    -.  



  Relais V3 spricht an und erregt den Kupp  lungsmagneten N3 und ein weiteres Verzö  gerungsrelais U3.     Stromkreis    für den Mag  neten N3:       -I-,    äusserer Kontakt des Relais V3, Kon  takt e32,     Magnet    N3, -.  



       Stromkreis    für das Relais U3:       -I-,    äusserer Kontakt des Relais C3,     innerer     Kontakt des Relais     I3,    Relais U3, -.  Relais     U3    bereitet durch Schliessen seines äu  sseren linken Kontaktes den     Auslösemagneten          M3    für den     Nummernstromstossempfang    vor.  



  Entsprechend der zu wählenden Nummer  unterbricht der rufende Teilnehmer seine  Leitungsschleife zweimal kurz hinterein  ander. Bei jeder dieser Unterbrechungen  fällt im     Gruppenwähler-    das Relais A2 und  im Leitungswähler das Relais A3 kurz ab.  Relais A3 schliesst zwei Stromkreise für den       Auslösemagneten        M3:          -I-,    linker Kontakt des Relais A3, äusserer  linker Kontakt des Relais U3, Magnet  M3, -.  



  Magnet     M3    lässt den Schlitten zwei     Schritte     fallen. Nach dem zweiten     Schritt    ist der  zweite Bürstensatz umgelegt.  



  Beim ersten Schaltschritt werden die  Kontakte     e31    bis e34 umgelegt. Kontakt     e31     unterbricht den Erregungsstromkreis des  Relais     P3;    jedoch wird das Relais bei der       Stromstossgabe    über den rechten Kontakt des  Relais     A3,    den linken     innern    Kontakt des  Relais U3 und den     äussern    Kontakt des Re  lais     C3    erregt gehalten, bis nach der Strom  stossgabe Relais     A3    den rechten Kontakt  längere Zeit unterbricht.

   Relais V3 unter  bricht bei seiner     Aberregung    den Strom des  Kupplungsmagneten     N3,    der sich nach Off-         nung    des Kontaktes     e32    über einen eigenen  Kontakt und den äussern Kontakt des Relais  V3 gehalten hat.

   Magnet     N3    gibt bei seiner       Aberregung    den Schieber für die folgende  Bewegung frei:  Wenn jetzt der rufende Teilnehmer  zwecks Weiterwahl seine Leitungsschleife  nochmals kurz     unterbricht,    fallen die Relais  A2 und A3     wiederum    ab und übertragen, wie  vorhin, nochmals     einen    Stromstoss auf den       Auslösemagneten        ?6l3.    Der Bürstenschlitten  macht jetzt zusammen mit dem Schieber ei  nen weiteren Schaltschritt.     Hierbei    gelangt  der     wirksame    zweite Bürstensatz auf die ge  wünschte Teilnehmerleitung.  



  Relais A3 schaltet bei seiner letzten Ab  erregung auch das Relais V3 wieder kurz  ein:       -I-,    äusserer Kontakt des Relais C,     linker     innerer Kontakt des Relais U, rechter Kon  takt des Relais     A3,    Relais V3, -.  



  Relais     Y3    spricht daher beim letzten Schalt  schritt nochmals vorübergehend an und hält  mit seinem innern Kontakt das Relais U er  regt, nachdem dessen     Erregungsstromkreis     durch den aus der Ruhestellung gebrachten  Schieber bei Kontakt f 3 unterbrochen worden  ist. Die Relais V3 und U3 fallen nach dem  letzten     Schaltschritt    nacheinander verzögert  ab.  



  Relais V3 schliesst beim Abfall, während       U3    noch erregt ist, folgenden Prüfstromkreis  über die ausgewählte Leitung:       -i-,    äusserer Kontakt des Relais C3, rechter  Kontakt des Relais     U3,    mittlerer Kontakt  des Relais V3, beide Wicklungen des Prüf  relais P3, Kontakt des Relais Y, Bürste     c3,     Prüfleitung, Relais T' des angerufenen  Teilnehmers, -.  



  Ist der Teilnehmer frei, dann sprechen  die Relais     P3    und<I>T'</I> an. Relais<I>T'</I> schaltet  das Anrufrelais R' des Teilnehmers ab. Re  lais     P3    schaltet durch seinen linken Kontakt  seine rechte Wicklung kurz und sperrt da  durch die gewählte Teilnehmerleitung.

   Relais  P3 schaltet ausserdem mit den beiden reeh-      :en     innern    Kontakten den selbständigen  Weckruf an die Teilnehmerleitung an:       -f-,    Kontakt o einer nicht dargestellten,       periodisch        wirkenden        Umschaltevorrich-          tung,        Rufstromquelle,    rechter     innerer     Kontakt des Relais P3, Bürste a3, Lei  tungsschleife des     Teilnehmers    Nr. 321,  Bürste b3, mittlerer rechter Kontakt des  Relais P3, linke Wicklung des Relais  Q, -.  



  Über diesen Stromkreis wird selbsttätig in       '@jestimmten    Zeitabständen Wechselstrom zu       lem    Wecker der Teilnehmerstelle gesandt.  Relais     Q    spricht auf den Wechselstrom nicht       -tn,    da seine rechte Wicklung kurz     gescblos-          en    ist. Erst wenn der Teilnehmer sich     mel-          Jet,    fliesst Gleichstrom in diesem Stromkreis,  ,u± den Relais     Q    anspricht und mit seinen  Linken Kontakten die Teilnehmerleitung zu  dem Relais Y durchschaltet.

   Relais Y hebt  mit seinem Kontakt den Kurzschluss der rech  ten Wicklung des Relais     Q    auf, so dass diese  Wicklung ebenfalls wirksam     wird.    Relais Q  schliesst mit seinem rechten     innern    Kontakt  die bis dahin wirksame linke Wicklung des  Relais P3 kurz und übernimmt hierdurch die   eitere Sperrung der Teilnehmerleitung an  Stelle des Relais P3, welches infolge der  Kurzschliessung abfällt und den Weckstrom  kreis unterbricht.  



  Die Herstellung der gewünschten Verbin  dung ist damit beendet.    <I>4. Die Rückstellung der Wähler:</I>  Dieselbe erfolgt durch Einschaltung ihrer       Auslösemagnete        IU    in den Stromkreis des  Unterbrechers,     wenn    der anrufende Teilneh  mer den Hörer     anhängt    und den Strom des Re  lais A2 unterbricht, so dass dieses abfällt.

   Re  lais 12 unterbricht mit seinem linken äussern  Kontakt den Stromkreis des Relais V2,     wel-          2hes    abfällt und den Stromkreis der Relais       P1    und T einerseits mit seinem     äussern    Kon  takt und den Stromkreis der Relais P2 und  <B>03</B> anderseits mit seinem innern Kontakt  unterbricht. Die genannten Relais fallen ab.  



  Relais PI des Anrufsuchers schliesst für  den     Auslösemagneten   <B>311</B> den Stromkreis:         -(-,    Kontakte     ell    und g1, linker äusserer  Kontakt des Relais PI,     Unterbrecherkon-          takt    i'1, Magnet M1, -.  



  Der Magnet Ml     wird    durch Stromstösse er  regt, so dass der Anrufsucher fällt, bis der  Schieber beim Erreichen     seiner    Endstellung  den Kontakt     g1    öffnet und hierdurch den  Stromkreis für den Magneten     1l11    unter  bricht. Es folgt jetzt das bekannte Hochheben  des Schlittens nebst Schieber, indem der letz  tere die     Druckluftvorriehtung    auf mechani  schem Wege wirksam macht.  



  Relais     P2    des Gruppenwählers schliesst  für den     Auslöse.magneten        11Z2    den Strom:       -I-,    rechter Kontakt des Relais U2, Kon  takte g2 und e22, rechter Kontakt des Re  lais P2,     Unterbrecherkontakt    i2, Magnet       1t12,   <I>-.</I>  



  Der Magnet     M2,    wirkt wie Ml, bis der Schie  ber beim Erreichen seiner Endstellung durch  Offnen des Kontaktes     g2    den Stromkreis  unterbricht und die     Druckluftvorrichtung     wirksam macht.  



  Relais C3 des     Leitungswählers    unter  bricht mit seinem äussern Kontakt den Strom  kreis der Relais     V3,   <I>U3</I> und P3, so dass diese  abfallen, sofern sie noch erregt sind, und für  den     Auslösemagneten    M3 folgenden Strom  kreis schliessen     bezw.    vorbereiten:       +,        äusserer    linker Kontakt des Relais U3,  Kontakt g3 und e33, äusserer rechter Kon  takt der Relais P3 und Q,     Unterbrecher-          kontakt        i'3,    Magnet M3, -.  



  Dieser Stromkreis wird nur wirksam, wenn  Relais     Q    nicht erregt ist. Relais     Q    ist, wie  angegeben, erregt, wenn der gerufene Teil  nehmer am Apparat ist. Demzufolge ;  nach einem Gespräch die Rückstellung des  Leitungswählers gegebenenfalls verzögert,  bis der Gerufene den Hörer ebenfalls auflegt  und hierbei die Relais Y und     Q        aberregt.    Der  Stromkreis für den Magneten M3 wirkt     wie     bei M2 und M1. Wenn der Schieber seine       Endstellung    erreicht, unterbricht er den  Stromkreis bei g3 und macht die     Druekluft-          vorrichtung    wirksam.

        Zum     Schlusse    sei darauf hingewiesen, dass  die Erzeugung einer beliebigen,     schrittweisen     oder zusammenhängenden     Einstellbewegung     des Schaltgliedes an den Gebrauch eines dop  pelt wirkenden Sperrgliedes     (Echappement)     nicht gebunden ist.     Abb.    18 zeigt eine andere  Ausführungsform mit nur einer einfachen  Sperrklinke am Magneten     3T'    in Verbindung  mit einer Schaltung, die sich als Änderung  gegenüber der Schaltung für den Gruppen  wähler der     Abb.    15 ergibt.

   Für die Gruppen  wahl, die durch     Nummernstromstösse    erfolgt,  ist ein besonderes Relais X vorgesehen, wel  ches während des     Erregtseins    der Relais U2  und A2 ebenfalls erregt ist und bei der       Stromstossgabe    über Relais A2 jeweils mit  einer kleinen Verzögerung nach diesem ab  fällt.

   Hierdurch empfängt Magnet     1V1'    zeitlich  derart begrenzte Stromstösse, dass die Sperr  klinke vor dem Erreichen der nächsten       Schaltstellung    bereits in die Sperrstellung  wieder     zurückkehrt.    Wenn bei der Umschal  tung auf die     Einzelleitungswahl    dann Relais       L%    2 abfällt, wird der Magnet     M'    über den  Ruhekontakt von Relais U2, den bereits beim  ersten Schaltschritt geschlossenen Kontakt  e22, den Kontakt g2 und den Ruhekontakt  des Relais P2 dauernd erregt und gibt das  Schaltglied vollständig solange frei, bis beim  Finden einer freien Leitung Relais P2 den  Stromkreis     unterbricht.    Das Schaltglied  bleibt dann in dieser Stellung,

   bis am Schluss  der Verbindung Relais P2 abfällt und den  Magneten     1L2'    von neuem erregt. Der Wähler  läuft dann weiter, bis in der Endstellung  Kontakt     g2    geöffnet wird.  



  Das genannte Relais X ist nur ein Beispiel  dafür, um zu zeigen, dass bei der Verwendung  einer einfachen Sperrklinke in dem beschrie  benen Wähler die bei jedem einzelnen Schalt  schritt des Wählers notwendige schnelle Zu  iückwerfung der Sperrklinke in die Sperr  lage durch ein unabhängig vom Wähler wir  kendes     Schaltmittel    erreicht werden kann.  Würde der     Nummernstromstosssender    selbst  genügend     kurze    Stromstösse liefern, so würde  sich das Relais X erübrigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wähler für Fernsprechanlagen mit ir Gruppen geteilten Leitungskontakten unc mit einem in einer Bahnrichtung beweglicher Schaltglied, das eine den Leitungskontakt. gruppen entsprechende Anzahl parallel ge schalteter Bürstensätze trägt, von denen je weils einer durch mechanische Beeinflucaunt zur Kontaktschliessung mit den Kontakter seiner Leitungskontaktgruppe wirksam ge macht wird, dadurch gekennzeichnet, dass da,
    bei der Einstellung von einer Speicherkrafi angetriebene Schaltglied durch eine ah Klinkwerk ausgebildete Sperrvorrichtung j( nachdem, ob die Einstellbewegung de: Schaltgliedes über einen ersten Zugang zui Sperrvorrichtung durch Nummernstösse ode über einen zweiten Zugang zur Durchfüh rung einer selbsttätigen Sucherwahl hervor gerufen wird, in der Weise freigegeben wird dass das Schaltglied bei der durch Nummern.
    Stromstösse erfolgenden Einstellung des Wäh lers Schrittbewegungen von durchweg ein heitlicher Weglänge vollführt, während es bei der der selbstätigen Sucherwahl dienen den Einstellbewegung die zurückzulegend( Schaltstrecke ununterbrochen gleitend durch läuft. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Wähler nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine bei der Schritt und Gleitbewegung pulsierend wirkend Sperrvorrichtung, deren Pulsationen de: Bewegung des Schaltgliedes beim Schritt betrieb derart nacheilen bezw. beim Gleit betrieb derart vorauseilen, dass die Sperr vorrichtung das Schaltglied abwechseln( fängt und freigibt bezw. der Begegnung mit dem Schaltglied ständig ausweicht 2.
    Wähler nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daL bei der Gleitbewegung das ablaufend( Schaltglied die Pulsationen _ der Sperr vorrichtung zwangläufig steuert.
    $. Wähler nach Patentanspruch, bei wel (hem die Sperrvorrichtung aus einer nu: mit einer Sperrnase versehenen Sperr klinke besteht, die in der Arbeitsstellung das Schaltglied ganz frei gibt, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks schrittweiser Einstellung des Schaltgliedes, die Sperrklinke nach jedesmaliger Frei gabe des Schaltgliedes durch ein vom Wähler unabhängiges Schaltmittel jeweils in die Sperrstellung zurückge bracht wird, bevor das Schaltglied die nächste Schaltstellung erreicht hat. 4.
    Wähler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schaltglied eine Kon taktvorrichtung bewegt, die bei der Gleit- bewegung den Stromkreis des auf die Sperrvorrichtung einwirkenden Elektro magneten in den erforderlichen Zeit punkten schliesst bezw. unterbricht.
    Wähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erneuerung der zur Wählereinstellung dienenden Spei cherkraft vorbereitend jeweils am Schluss einer hergestellten Leitungsverbindung mit Hilfe einer pneumatischen Antriebs . vorrichtung erfolgt, die vom Schaltglied nach seiner Weiterschaltung in die End- lage mechanisch wirksam gemacht wird.
    Wähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied zwei in der Schaltrichtung gegeneinander be wegliche Teile (105, 106) aufweist, von denen zur Auswahl des der gewünschten Leitungsgruppe entsprechenden Bürsten satzes nur der eine (105), der als Bür stenträger ausgebildet ist, bewegt wird. <B>-,7.</B> Wähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Bürstensatz auf dem Bürstenträger (105) ein mittelst Zahnantrieb in Drehung versetztes Zwi schenglied (114) zugeordnet ist, welches die Einflussnahme des andern Schalt gliedteils (106) auf den zugehörigen Bür stensatz bei der Vorbeibewegung des Bürstenträgers an diesem Schaltgliedteil vermittelt. B.
    Wähler nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltgliedteil, welcher auf die mit- telst Zahnradtriebes in Drehung versetz ten Zwischenglieder (714) Einfluss nimmt, als Schieberstange (10,6) mit An triebsstiften (116) ausgebildet ist. 9. Wähler nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mit Zahnradantrieb versehene Zwi schenglied (114) quer zu den in einer Ebene liegenden Federn (a, b, c) eines Bürstensatzes (104) angeordnet ist. 10.
    Wähler nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass bei Drehung der Zwischen glieder (114) um einen bestimmten Winkel die zugehörigen Bürsten federn (a, b, c) aus ihrer Ruhelage heraus gegen das Kontaktfeld gedrückt werden, während bei weiterer Drehung des Zwischengliedes die Bürsten in ihre Ruhelage zurückkehren. 11.
    Wähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Vorbeibe- wegung des Bürstenträgers (105) an dem als Schieber ausgebildeten Schaltglied (106) die Bürstensätze (104) einzeln der Reihe nach in ihre wirksame Stellung gebracht werden und der jeweils zuletzt; wirksam gewordene Bürstensatz bei gemeinsamer Weiterbewegung beider Schaltgliedteile über die Kontakte seiner Gruppe schleift. 12.
    Wähler nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung der bei der ersten Schalt bewegung ruhenden Schieberstange (106) mit dem Bürstenträger (105) durch einen Elektromagneten (N) bewirkt wird, des sen Anker eine Klinke in Zahneingriff mit dem Bürstenträger bringt. 13. Wähler nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, gekennzeichnet durch eine zwischen den beiden Schaltgliedteilen an geordnete Feder (218), die die Schieber stange (106) in der Anfangslage zurück hält, bis Schieberstange und Bürstenträ ger miteinander gekuppelt sind und die Feder mitnehmen. 14.
    Wähler nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Auslösung des Wählers beide Schaltgliedteile gemeinsam weiterbewegt werden, bis die Schieberstange (1(16i) eine bestimmte Endlage erreicht hat, dass dar nach der Bürstenträger (105) in seine anfängliche Relativlage zur Stange zu rückgeführt wird, wonach beide Teilc gemeinsam in die Anfangsstellung zu rückkehren.
CH143172D 1928-05-26 1929-05-22 Wähler für Fernsprechanlagen. CH143172A (de)

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