CH143174A - Einrichtung zur Einstellung nichtdekadischer Wähler in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Einrichtung zur Einstellung nichtdekadischer Wähler in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb.

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CH143174A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Einrichtung zur Einstellung nichtdekadischer Wähler in     Fernmeldeanlagen    mit  Wählerbetrieb.    Die Erfindung bezieht sich auf die Ein  stellung     nichtdekadiselier    Wähler in     Fern-          xneldeanla.gen    mit Wählerbetrieb und besteht  darin, dass die     Stromstosssender    dekadische  Einstellglieder besitzen und mit     Einriehtim-          gen    versehen sind, welche eine der Nummer  des gewünschten Anschlusses gleiche Anzahl  von Stromstössen in einer     Stromstossreihe    aus  senden.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungs-          beispiel    des Erfindungsgegenstandes darge  stellt. Es sind nur die für das Verständ  nis des Erfindungsgedankens erforderlichen  Schaltungseinzelheiten dargestellt worden.  



  Die Abbildung zeigt bei     Zg    einen Zahlen  geber und bei     IV    einen schematisch dargestell  ten Wähler, dessen     Schrittsehaltwerk,    wel  ches in der Abbildung nicht gezeigt, ist,  durch die vom Zahlengeber ausgesandten  Stromstösse betätigt wird. In diesem Bei  spiel ist. angenommen. dass der Zahlengeber    aus einem 50teiligen Drehwähler mit drei       Kontaktbänken    bestehe, welche Kontakt  bänke von den Schaltarmen<I>a,</I>     v    und c     über-          strichen    werden.

   Zur Einstellung dieses Zah  lengebers dienen zum Beispiel gewöhnliche       10teilige        Zahlengeber-Tastenstreifen.    Von  den     Einerstreifen    sind nur die Tasten     E,          und        E"    und von den     Zehnertastenstreifen     nur die Tasten     Z1,    Z, und Z, schematisch  dargestellt. Beim Drücken einer beliebigen       Einertaste    wird zugleich eine sogenannte       Sohlusstaste        E    betätigt.  



  Die von den Tastenstreifen kommenden  Leitungen sind folgendermassen an die Kon  taktbänke des Zahlengebers angeschlossen  In dem Segment, welches von dem Schalt  arm     b    bestrichen wird, sind die Kontakte  1 bis 10, 11 bis 20 usw. miteinander ver  bunden. An diese einzelnen Kontaktgruppen  führen die von den Zehnertasten kommen  den Leitungen, so     dass    zum Beispiel die L ei-           tung,    über welche     durch    die Taste Z, Bat  terie angelegt wird, an die Kontaktgruppe  Ibis 10 führt. Beim Segment, welches  vom Schaltarm     a    bestrichen wird, wird  durch die Taste     El    Erde an die Kontakte  1,     11,,_    21 usw. gelegt.

   Die andern Tasten  legen entsprechend Erde an die ihnen ent  sprechenden Kontakte. Die Wirkungsweise  des Zahlengebers ist folgende: Durch     Drük-          ken    der Taste A kann der Beamte feststellen,  ob sich der Zahlengeber in der Ruhelage  befindet, also gebrauchsfähig ist. Die Frei  lampe     I'1    spricht dann in folgendem Strom  kreis     an-.    Erde, Batterie, Lampe     I'1,    Schalt  arme<I>a,</I> und<I>b</I> des Zahlengebers in     0-Stel-          lung,    Taste A, Erde. Wird nun eine Einer  und Zehnertaste gedrückt; so wird dadurch  zugleich, wie vorher     beschrieben,    die Schluss  taste E betätigt.

   Diese schliesst folgenden  Stromkreis für die Relais     R    und     Aaa:    Erde,  Batterie; -     )Wicklung    des Relais An,     MWick-          lung    des Relais     B,    Schaltarm c in     0-Stel-          lung,    Taste E, Erde. Das Relais<I>An</I> be  reitet     durch-seinen    Kontakt 10     aii    den     zun        i     Wähler     TT'    führenden Sendestromkreis vor.

    Das Relais R. spricht an und     schliesst;    seine  Kontakte     22-    und     3r.    Über den Kontakt     2r-          wird    das Relais X in folgendem     Stromkreis     erregt: Erde, Batterie.,     Wicklung    des Relais       k,        Kontakt        2r,    Erde. Das     Relais        Y        schliesst     seine Kontakte     3x    und     4x    und öffnet den  Kontakt 5r.

   Während das Relais X sich  über seinen Kontakt 3 x hält, schliesst der  Kontakt     4.r    folgenden Stromkreis für den  Drehmagneten D, des Wählers     Zg:    Erde,  Batterie, Wicklung des     Drehmagnetes        Dl     des Wählers     Zg,    Kontakt     4x,    Erde. Der  Kontakt 5x wird später beim Stromlauf des  Relais P erwähnt. Beim Ansprechen des  Drehmagnetes D, wird das Relais     R    über  den Kontakt 12d1 des Drehmagnetes kurz  geschlossen und fällt ab. Dadurch wird über  Kontakt     1r    das Relais X wieder kurz  geschlossen und zum Abfallen gebracht.

   Der  Stromkreis des Drehmagnetes     D,    wird durch  den Kontakt 4.x, geöffnet, und dadurch wird  durch Öffnen des Kontaktes     12d1    der Kurz  schluss für das Relais R aufgehoben, so dass    dieses wieder ansprechen kann. Bei jedem  Ansprechen des Relais R wird über Kon  takt 3r ein Impuls zum Wähler TV gegeben.

    Wird von den Schaltarmen     a    und b des       Zahlengebers    ein geerdeter Kontakt über  die     Einertaste    und zugleich eine der Zehner  gruppen, an welche über eine     l0er    Taste       Batterie    gelegt worden ist, überstrichen, so  spricht das Relais P in folgendem Strom  kreis an: Erde, Batterie, Wicklung des Re  lais P, Kontakt     5x,    gedrückte Zehnertaste.       Schaltarm        b,    Schaltarm     a.,    gedrückte Einer  taste, Erde.

   Dieser Stromkreis ist erst. geschlos  sen, wenn der Kontakt 5x geschlossen ist, das  heisst, wenn das Relais X abgefallen ist., so  dass auch der letzte erforderliche Stromstoss  über die Leitung zum Wähler     fI'        gesandt     worden ist. Das Relais P schliesst seinen  Kontakt     15p    und hält sich in folgendem  Stromkreis: Erde, Batterie, Wicklung. des  Relais P,     Köntakl.        15p,        Kontäktä.rm        e,    ge  erdete     Kontaktba.nk    des Kontaktarmes e.

   Durch  das Relais P wird ferner der Kontakt 16p>       betätigt,    welcher die Leitung zum Wähler 142'  auftrennt und dadurch die     Stromstossgabe     unterbricht. Das Relais P hält sich so lange  bis der Zahlengeber sich wieder in seiner  Ruhelage befindet. Bis dahin ist der Kon  takt E, welcher in     Abhängigkeit    der ge  drückten     Einertaste    geschlossen wurde, wie  der geöffnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Einstellung nichtdeka discher 'T@Tähler in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromstosssender dekadische Einstell glieder besitzen und mit Einrichtungen ver sehen sind, welche eine der Nummer des .ge wünschten Anschlusses gleiche Anzahl von Stromstössen in einer Stromstossreibe aus senden. IJNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss als Stromstoss sender Drehwähler Verwendung finden. >.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, da,ss entsprechend der auszusendenden Stromstossreihe eine Kennzeichnung von Kontakten in den Kontaktbänken des Drehwählers mit Hilfe dekadischer Tastensätze erfolgt. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass jede Taste des Einertastensatzes an diejenigen Kontakte einer Kontaktbank, die je zehn Kontakte auseinander liegen, und jede Taste des Zelinertastensatzes an eine Gruppe von zehn aufeinander folgenden Kontakten einer Kontaktbank angeschlossen ist. -1.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, da.ss eine die Zahl der auszusendenden Stromstösse bestim mende Prüfeinrichtung vorhanden ist; welche über die betätigten Tasten des Einer- und Zehnertastensatzes und über die die Einer- und Zehnerkontaktbänke überlaufenden Schaltarme des Drehwäh lers zur Wirkung kommt. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass bei jedem Schritt des Drehwählers (Zg) ein Strom stoss ausgesandt wird und nach Aus sendung der gewünschten Anzahl von Stromstössen die Prüfeinrichtung die wei tere Stronistossgabe unwirksam macht.
CH143174D 1928-10-25 1929-10-14 Einrichtung zur Einstellung nichtdekadischer Wähler in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb. CH143174A (de)

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