CH143344A - Verstellbarer Haspel für Kunstseidenfäden. - Google Patents

Verstellbarer Haspel für Kunstseidenfäden.

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CH143344A
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Inventor
Aktien-Gesellschaft J Bemberg
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Bemberg Ag
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Description


      Terstellbarer    Haspel für     Kunstseidenfäden.       Bei dem     Zentrifugenspinnverfaliren    ist<I>es</I>  nötig, die erhaltenen     Spinlikuchen    vollkom  men auszuwaschen und mit besonderen Be  handlungsflüssigkeiten zu durchtränken.

   Um  die Form     des#        Spi:ankuchens    zu erhalten, hat  man das Einlegen von Einlagen empfohlen,  doch erfüllen diese ihren Zweck. nur unvoll  kommen; besonders nachteilig ist es bei deren       ZD     Verwendung,     dass    die Kuchen nicht gedreht  werden können und so gleichmässig und in  bequemer Weise der     Behandlungsflüssigheit          -iiisgesetzt    werden können.  



  Die bisher bekannten     Aufwickelvorrich-          lungen    für diesen Zweck zu verwenden, war  auch nicht     angängig,    denn die oben erwähn  ten Nachteile standen dem     entgegen.     



  Gegenstand der Erfindung bildet     nun          ein    verstellbarer Haspel. auf welchen der     er-          lialtene    Kuchen leicht aufgelegt und der  <I>in</I>  weiteren     Einwirkuno-    von Wasch- und     Be-          el          bandlungsflüssigkeiten    und der Trocknung       #n     unterworfen werden kann, ohne     dass    die    Kunstseide schädlich während dieser Ar  beitsgänge     beeinflusst    wird. Der Haspel  weist nachgiebig angeordnete Holme auf,  wodurch sein Umfang erheblich vermindert  werden kann.

   Das Auflegen der Kunstseide  kann demnach ohne jede Schwierigkeit     -,l-e-          schehen.    Erfindungsgemäss     isi    der Haspel,  welcher an Armen in Scheiben der Nabe  schwenkbar gelagerte und in radialen  Schlitzen einer auf der Nabe drehbaren     Füh-          rungsseheibe    geführte Holme aufweist, mit  an den     Holmenschwenkachsen    sitzenden  Spannstäben versehen, welche parallel zu den  Schwenkachsen verlaufen und von einem  elastischen Band umspannt weilen.

   Das  Band ist bestrebt, die Spannstäbe der     Has-          pelachse    zuzukehren, das heisst in möglichst  geringer Entfernung von der     Haspelnabe     zu halten; dadurch werden die gegenüber  liegenden Holme, welche an den gleichen       Schwenkachsen    mittelst. Armen befestigt  sind, in der Spreizlage gehalten. Sie geben  2n en     eD         jedoch auf     radia-len    Druck nach, indem sie  sieh um die zugehörigen     Sebwenkaehsen     drehen und hierbei durch die Spannstäbe das  aufgelegte elastische Band mehr oder -weni  ger dehnen.

   Die Führungsscheibe der Holme  bezweckt eine gleichmässige Wirkung eines  etwa auftretenden radialen Druckes und  eine gleichmässige Verdrehung aller     Holine          bezw.        Spannstübe    um die zugehörigen       Seliwenkachsen.     



  Wird diese Führungsscheibe um die       Haspelnabe    gedreht, so werden die in den  Schlitzen geführten Holme um ihre     Scbwenk-          aehsen        nacli    innen verdreht und gleichzeitig  das elastische Band durch die sieh nach  aussen drehenden Spannstäbe gespannt.  Wirkt anderseits. ein radialer Druck nicht       auf    sämtliche Holme, so wird durch Verdre  hung der     beeinflussten        Holine    um ihre       Seliwenkachsen    gleichzeitig die     Fülirungs-          scheibe    durch. die     Führungssehlitze    verdreht.

    Dadurch werden die übrigen nicht     beein-          flussten    Holme vermittelst der gedrehten       Führungsseheibe    ebenfalls uni den gleichen  Betrag in     ra,dialer    Richtung bewegt-.  



  Die Vorrichtung hat den Vorzug grosser  Einfachheit; Federn, Riegel und ähnliche  Sperrvorrichtungen werden vollkommen ver  mieden, so     dass    die Herstellung des     Ilaspels     aus billigen     säurefestein    Material, wie     Hart-          ,(),ummi    oder     Kunstharzmassen    ermöglicht  wird. Ein weiterer Vorteil besteht- darin,       dass    das für die     elastischeEinstelluno,    dienende  Band durch Auswechseln jederzeit leicht  erneuert werden kann und endlich durch  Wahl verschiedener starker Bänder die er  wünschte. oft nur geringe Spannung erreicht  werden kann.

   Der Spinnkuchen oder Strähn       %vird    aufgelegt, indem zunächst mittelst der  Führungsscheibe der     Haspelunifang    soweit  vermindert wird.     dass.    der Kuchen oder der  Strähn bequem aufgelegt werden kann. Das  Waschen des Kuchens oder des Strähnes       c,-elino,t    sehr leicht auf dem Haspel, da dieser       L,        ZD     während des Arbeitsganges bewegt werden  <B>Z, C</B>  kann, und so einer Durchdringung mit der  Behandlungsflüssigkeit     Vorseliub    leistet.

         Naeh    der beendigten     Nassbehandlung    kann  <I>n</I>    die Kunstseide unmittelbar auf dem     liaspel          ,o,etrocknet-    werden, da bei der hierbei     erfol-          "enden    Zusammenziehung die Holme genü  gend federn, um unerwünschte Spannungen  oder Streckungen zu vermeiden.  



  Auf der Zeichnung ist der Gegenstand  der Erfindung in einer beispielsweisen     Aus-          füllrungsform    dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> einen Querschnitt durch die     Has-          pelachse,          Fig.    2 einen Schnitt senkrecht zur     Has-          pelnabe    nach der Linie     A-A    der     Fig.   <B>1;</B>       Fig.   <B>1</B> und<B>29</B> zeigen den Haspel in     Spreiz-          Stellung;

            Fig.   <B>3</B> zeigt eine     Draufsiellt    des teilweise  zusammengeklappten Haspels.  



  An der     Haspelnabe   <B>1</B> sitzen die     beideti     Scheiben     #)a    und     j)b.    In diesen sind die  Schwenkachsen<B>3</B> drehbar gelagert. Diese  Schwenkachsen<B>3</B> tragen nach aussen hin     d!t-          züi    parallele oder schwach geneigte     Holine    4  und diesen etwa gegenüberliegend und der       Haspelnabe    zugewendet Spannstäbe<B>5.</B> Auf  den letzteren ist ein elastisches Band     6#    bei  spielsweise aus Gummi, aufgelegt.

   Die       1Tolme    4 greifen mit ihren Enden in     radüil     verlaufende Schlitze<B>8</B> einer um die     Haspel-          nabe        drehbareil    Führungsscheibe<B>7</B> ein. Auf  der     Haspelnabe   <B>1</B> ist schliesslich die Scheibe  <B>9</B> befestigt, welche dazu dient, die     Füllrungs-          Scheibe   <B>7</B> gegen Verschiebung in     Achsenrich-          tung    zu sichern.  



  Wird die     Führungsseheibe   <B>7</B> auf der       Haspelnabe    gedreht, so verschieben sieh die  Holme 4 in den     Führun(Ysehlitzen   <B>8</B>     und     drohen sieh dabei um die     Schwenhachsen   <B>3.</B>       Gleichzeitio#    werden die Spannstäbe nach  aussen bewegt und dadurch das     aufgelegi-2     Gummiband gespannt. Die gleichen Bewe  gungen vermitteln sieh durch die     Führungs-          Scheibe.    falls durch radialen Druck einer  oder mehrere der Holme in den Schlitzen der  Führungsscheibe gegen die     Haspelachse    zu  bewegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verstellbarer Haspel für Kunstseiden fäden mit an Armen in Scheiben der Nabe schwenkbar gelagerten und in radialen Schlitzen einer auf der Nabe drehbaren Führungsseheibe geführten Holmen, dadurch <B>t></B> ,gekennzeichnet, dass an den die Holme tra- #enden Schwenkachsen, zu diesen parallel und der Haspelnabe zugehehrt, Spannstäbe angeordnet sind und von einem elastischen Band umspannt werden,
CH143344D 1928-11-09 1929-10-24 Verstellbarer Haspel für Kunstseidenfäden. CH143344A (de)

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DE143344X 1928-11-09

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CH143344A true CH143344A (de) 1930-11-15

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ID=5669651

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CH143344D CH143344A (de) 1928-11-09 1929-10-24 Verstellbarer Haspel für Kunstseidenfäden.

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