CH143378A - Vorrichtung zum Filtrieren von Flüssigkeiten. - Google Patents
Vorrichtung zum Filtrieren von Flüssigkeiten.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D24/00—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
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-
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Description
Vorrichtung zum Filtrieren Ton Fl ssigkeiten.
Es sind, um gereinigte Flüssigkeiten zu erhalten, Vorrichtungen und Apparate be kannt. welche Fl ssigkeiten von den in ihnen enthaltenen Festsubstanzen trennen.
Diese, das Filtrieren von Flüssigkeiten bewirkenden Vorrichtungen und Apparate wei sen jedoch den Nachteil auf, dass die An- schaffung derselben zufolge der meist komplizierten Konstruktionen teuer zu stehen kommt und deren Wirkungsweise eine unzuverlässige ist.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine diese Nachteile nicht aufweisende Vorrichtung zum Filtrieren von Flüssigkeiten. welche mindestens drei in einem Behäl- ter uniergebrachte, fiir sieh abgeschlossene Kammern aufweist. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Kammern den Boden des Behälters nicht berühren und daB von den Seitenwänden des Behälters und von Wänden der Kammern, deren Boden und oberer Teil der einen Seitenwand flüssigkeitsdurchlässig ist, abgeschlossene Räume gebildet sind, sowie darin, dass jede Kammer als Filter flüssigkeitsdurchlässige Schichten enthält und dass der Behälter mit einem Flüs- sigkeits-Eintrittsrohr, einem Flüssigkeits- Austrittsrohr und mit mindestens fünf Schlammabzugrohren versehen ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform im Schnitt dargestellt.
1 ist ein Behälter mit darin untergebrach- ten, fur sich abgeschlossenen Kammern 2, 3 und 4, welche auf dem Boden des Behälters 1 nicht aufstehen. Zwischen den Stirnseitenwänden des letzteren und den freien Seitenwänden der Kammern 2, 3 und 4 befinden sich die Räume 8, 9, 10 und 11. Längs der einen freien Längskante der Kammerboden 12, 13 und 14 befindliche Stützen 5, 6 und 7 sind so angeordnet und ausgebildet, da? sie gleiehzeitig zum Abschliessen der Räume 8, 9, 10 dienen.
Die mit 12, 13 und 14 bezeichneten Stellen der Kammernboden, sowie die mit 15, 16 und 17 bezeichneten Stellen des obern Teils der einen Sei tenwand einer jeden Kammer sind flüssig- keitsdurchlässig beziehungsweise siebartig ausgebildet. Die Kammern 2, 3 und 4 enthalten flüssigkeitsdurchlässige Schichten.
Als solche sind in der Kammer 2 eine Holzkohlenschicht 18 und darüberliegend eine Schicht 19 von gewöhnlichem Kies vorgesehen, während in der Kammer 3 auf einer Koksschicht 20 eine Schicht 21 von gewöhn- lichem Kies liegt. Die Kammer 4 enthält an flüssigkeitsdurchlässigen Schichten eine auf einer Schicht 22 von grobem Marmorkies von der Grösse 15 bis 30 mm liegende Schicht 23 von feinem Marmorkies von der Grösse 3 bis 10 mm. 24 ist ein oben am Behälter 1 angebrachtes Fliissigkeits-Ein- trittsrohr, während 25 ein unten am Behälter 1 angebrachtes Flüssigkeits-Austrittsrohr darstellt. 26, 27, 28, 29 und 30 sind in das Innere des Behälters 1 führende Schlammabzugrohre.
31 ist ein an der vordern Seitenwand der Kammer 2 angebrachtes Sieb und 32 ein am Behälter 1 angebrachtes Über- flussrohr. 33, 34 und 35 sind Deckel zu den Kammern 2, 3 und 4.
Die Wirkungsweise des vorbeschriebenen Erfindungsgegenstandes ist folgende : Man lässt die meist unter Druck befindliche Fl ssigkeit in der angegebenen Pfeilrichtung durch das Rohr 24 in den Raum 8 des Be hälters 1 eintreten. Die Flüssigkeit sucht sich hernach ihren Weg durch das an der vordern Seitenwand der Kammer 2 angebrachte Sieb 31 in der angegebenen Pfeilrichtung durch die flüssigkeitsdurchlässigen Schichten sämtlicher Kammern und durch die Zwischenräume, um endlich durch das Austrittsrohr 25 den Behälter 1 vollständig filtriert verlassen zu können.
Die Schlammabzugsrohre 26, 27, 28, 29 und 30 gestatten ein Reinigen der Räume 8, 9, 10 und 11. Der Zugang ins Innere der Kammern 2, 3 und 4 erfolgt durch Abheben der Deckel 33, 34 und 35. Befindet sich im Behälter 1 zu viel Flüssigkeit, so sorgt das ÜberfluBrohr 32 von selbst für deren AbfluB. Im Behälter 1 kön- nen auch mehr als drei Kammern unterge- bracht sein und kann die Reihenfolge derselben dem Inhalte nach von dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel abweichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Filtrieren von Flüssig- keiten, bestehend aus mindestens drei in einem Behälter untergebrachten, für sich abgeschlossenen Kammern, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben den Boden des Be hälters nicht berühren und dass von den Sei tenwänden des Behälters und von Wänden der Kammern, deren Boden und oberer Teil der einen Seitenwand flüssigkeitsdurchlässig ist, abgeschlossene Räume gebildet sind, sowie gekennzeichnet dadurch, da? jede Kammer als Filter flüssigkeitsdurchlässige Schichten enthält und dass der Behälter mit einem Flüssigkeits-Eintrittsrohr, einem Flüs- sigkeits-Austrittsrohr und mit mindestens fünf Schlammabzugsrohren versehen ist.UNTERANSPRUCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da? als flüssigkeits- durchlässige filtrierende Schichten in einer der Kammern eine Holzkohlenschicht mit darüber liegender Schicht aus Kies vor gesehen sind.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als flüssigkeits durchlässige Schichten in. einer der Kam mern eine Kokssehicht mit darüber lie gender Schicht aus Kies vorgesehen sind.3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeiclmet, dass als flüssigkeits durchlässige Schichten in einer der Kam mern eine Schicht von Marmorkies von der Grösse von 15 bis 30 mm mit dar über liegender Schicht Marmorkies von der Grösse von 3 bis 10 mm vorgesehen sind.4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, da? im Sinne der Durchflussrichtung nach dem Flüssigkeits-Eintrittsrohre die Kammer mit der Holzkohlen-und gies- gutschicht folgt.5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die letzte zu durchflie?ende Kammer vor dem Fl ssigkeits-Austrittsrohre die Kammer mit den Marmorkiessehichten ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH143378T | 1930-01-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH143378A true CH143378A (de) | 1930-11-15 |
Family
ID=4399961
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH143378D CH143378A (de) | 1930-01-20 | 1930-01-20 | Vorrichtung zum Filtrieren von Flüssigkeiten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH143378A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0362739A3 (de) * | 1988-10-04 | 1990-06-06 | Electrolux Wäschereimaschinen Gmbh | Filtervorrichtung |
-
1930
- 1930-01-20 CH CH143378D patent/CH143378A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0362739A3 (de) * | 1988-10-04 | 1990-06-06 | Electrolux Wäschereimaschinen Gmbh | Filtervorrichtung |
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