Zusammenlegbarer, metallener Notenständer.. Zusammenlegbare, metallene Notenständer werden wegen ihrer leichten, wenig Platz beanspruchenden Transportmöglichkeit von Musiktreibenden vielfach verwendet. Beson ders einen musikalischen Klangkörper bil dende Gesellschaften, wie Orchestervereini gungen oder Blasmusikgesellschaften bevor zugen derartige Notenständer. Gerade aber hei Gebrauch in solchen Gesellschaften haften derartigen Notenständern noch gewisse Nach teile an.
Bei diesen sind nämlich die Noten träger selbst auch zusammenlegbar, und da gewöhnlich die Spieler räumlich möglichst nahe zusammengebracht werden müssen, kommt es häufig vor, dass solche Notenstän der umgestossen werden und dabei der Noten träger zusammenklappt, wodurch das Wie deraufstellen des Notenständers verzögert wird. Ferner werden bei solchen Gesellschaf ten die Notenständer vielfach in einem ledig lich hierzu dienenden Behälter, einem Koffer, einer Kiste oder dergleichen, aufbewahrt und transportiert.
Auch diesbezüglich sind die zusammenklappbaren Notenträger nachteilig, da sie einerseits die Arbeit des Aufstellens und Wegnehmens der Notenständer ver zögern, anderseits den in einem solchen Be hälter verfügbaren Raum, welcher natur gemäss beschränkt ist, nicht in der günstig sten Weise auszunützen gestatten.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun die Beseitigung der geschilderten Nachteile. Ge mäss der Erfindung besitzt der Notenträger eines zusammenlegbaren, metallenen Noten ständers einen festen Rahmen, wobei die zur Befestigung des 'Totenträgers am Notenstän der dienenden Mittel desselben in der Rah menebene liegen und wobei der Notenträger auf den Ständerschaft aufsteckbar, bezw. von diesem abnehmbar ist.
Vorzugsweise kann ein gelenkig mit dem Ständerschaft verbundenes Glied hakenartig Teile einer Kreuzverbindung des Rahmens umfassen und dadurch den Notenträger mit dem Ständerschaft verbinden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 ist eine Ansicht von vorn und Fig. 2 eine Ansicht von , der Seite; die Fig. 3 veranschaulicht in grösserem Mass- stabe das mit dem Ständerschaft verbundene Glied in Ansicht von vorn und Fig. 4 dasselbe von rechts auf Fig. 0' ge sehen; die Fig. 5 stellt einen Schnitt durch die Ver bindung des Notenträgers mit dem Ständer schaft, ebenfalls in grösserem Massstabe, dar.
Von dem Schaft des Notenständers ist in der Zeichnung ein Rohrteil 1 und eine in diesem verschiebbare Stange 2 gezeigt, welche Stange mittelst einer Schraube 3 am Rohrteil 1 feststellbar ist. Die Stange 2 weist an ihrem obern Ende einen Gabelkopf 4 auf, zwischen dessen Gabelschenkeln eine U- förmige Lasche 5 mittelst eines Bolzens 6 ge halten ist. Eine auf den Bolzen 6 auf geschraubte Flügelmutter 7 ermöglicht, die Lasche 5 zwischen den Schenkeln des Gabel kopfes 4 in der jeweiligen Stellung derselben festzuklemmen.
An der Lasche 5 sind Haken 8 vorge sehen, welche beim Ausführungsbeispiel mit der Lasche aus einem einzigen Stück aus gestanzt und herausgebogen sind.
.flus einem U-förmig gebogenen Stab eisen 9 von flachem Querschnitt und einem im Querschnitt winkelförmigen Blechstück 10, welches an den Enden des Stabeisens 9 mit diesem beispielsweise durch Vernieten fest verbunden ist, ist ein Rahmen gebildet, welcher den Notenträger darstellt, wobei der eine, schräg nach vorn und oben ragende Schenkel des Blechstückes 10 dem Notenblatt bezw. Buch oder Heft als Stütze am un tern Rande des Notenträgers dient.
Durch Stabeisen 11 und 12, deren ersteres die Längsmitte des horizontal verlaufenden Mittelschenkels des Stabeisens 9 mit der Längsmitte des Blechstückes 10 und deren letzteres die Längsmitten der Seitenschenkel des Stabeisens 9 miteinander verbindet, ist in der Rahmenmitte eine Kreuzverbindung im Rahmen geschaffen, wobei die Stab- eisen 11, 12 an ihrer Kreuzung miteinander verbunden sind.
Zum Gebrauch wird der Notenträger rahmen 9, 10, 11, 12 mit dem horizontal ver laufenden Querverbindungsstabeisen 12 der art über die Haken 8 geschoben, dass der von oben nach unten verlaufende Querverbin- dungsstab 11. zwischen die Haken 8 zu liegen kommt. Die Haken 8 sind so dimensioniert und zueinander angeordnet, dass sie einer seits den Stab 12, das heisst Teile der Kreuz verbindung gut führend umfassen und an derseits den Stab 11 zwischen sich führen, so dass dadurch der Notenträger sicher sit zend mit dem Ständerschaft verbunden ist.
13 sind Klammern, welche nahe der Ho rizontalmitte des Rahmens an den Seiten schenkeln des Stabeisens 9 angelenkt sind und in der üblichen Weise zum Festklemmen der Noten am Notenträger dienen.
Durch die beschriebene Ausgestaltung des Notenständers kann der Notenträger leicht mit dem Ständersehaft verbunden bezw. von demselben gelöst werden. Das Anbringen und Lösen wird auch dadurch erleichtert, dass der Notenträger ein starres Ganzes bil det; so dass der Notenträger nicht jeweils erst zusammen- bezw. auseinandergeklappt wer den muss. Auch kann der Notenträger, da keine zu seiner Befestigung dienende Mittel desselben, das heisst Teile der Kreuzverbin dung aus der Rahmenebene herausragen, leicht eng gestapelt geschichtet werden, was das Verpacken und den Transport desselben wesentlich erleichtert.
Endlich ermöglicht die gelenkige und mittelst einer Schraube festklemmbare Verbindung des Notenträgers mit dem Ständerschaft, dem Notenträger jede geeignete Schräglage zu geben.
Die genaue konstruktive Ausgestaltung des Notenständers könnte natürlich noch anders als sie im Ausführungsbeispiel be schrieben ist, sein, so könnten die Haken 8 aus besonderen Stücken für sich bestehen, welche mit der Lasche 5 durch Schweissen oder dergleichen verbunden sein könnten.