CH143500A - Anwurfeinrichtung für Synchron-Phasenzahlumformer. - Google Patents

Anwurfeinrichtung für Synchron-Phasenzahlumformer.

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CH143500A
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  Anwurfeinrichtung für Synchron-Phasenzahlumformer.    Die Synchron-Phasenzahlumformer be  sitzen im Ständer eine vom umzuwandeln  den Wechselstrom gespeiste Einphasenwick  lung und eine, den umgewandelten Strom lie  fernde Mehrphasenwicklung, während der  Läufer aus einem, mit Gleichstrom erregten  Feldmagnet besteht. Derartige Phasenzahl  umformer können nicht von selbst aus der  Ruhestellung anlaufen, so dass sie besonderer  Anwurfvorrichtungen, zum Beispiel eines be  sonderen Anwurfmotors bedürfen.

   Derartige  Phasenzahlumformer werden ferner zur Ver  meidung der Rückwirkung der Änderungen  der sekundären Spannung auf die primäre  Spannung mit einer grossen innern Reaktanz  der Primärwicklung ausgeführt, was bei  spielsweise dadurch erzielt werden kann, dass  man die Primärwicklung mittelst magne  tischer Nebenschlüsse der Nuten von der     Se-          kudärwicklung    trennt.  



  Die Erfindung fusst auf der Ausnutzung  der bei derartigen Synchron-Phasenzahl  umformern auftretenden eigenartigen Ver  hältnisse.    Das Wesen der Erfindung besteht darin,  dass die eine Ständerphase des zweiphasig und  mit grossem Wirkwiderstand im Läufer aus  gebildeten Anwurfmotors mit der einphasigen  Primärwicklung des Phasenzahlumformers in  Reihe geschaltet, die andere Ständerphase da  gegen an die Klemmen einer mit der Primär  wicklung des Phasenzahlumformers     transfor-          matorisch    verketteten Hilfswicklung ange  schlossen ist.  



  In der Zeichnung ist Fig.1 ein Ausfüh  rungsbeispiel der Einrichtung und Fig. 2 das  Vektordiagramm des Anlassmotors bezw. die  verschiedenen in Betracht kommenden Span  nungen.  



  Im Ständer 4 (Fig.l) des     Synchron-          Phasenzahlumformers    ist die einphasige Pri  märwicklung p und die dreiphasige Sekun  därwicklung s untergebracht. Der Läufer B  des Phasenzahlumformers besteht aus einem  Feldmagnet, dessen Erregerwicklung c mit  Gleichstrom gespeist wird. M ist der     zwei-          phasige    Anwurfmotor, dessen Läufer B eine       Kurzschlusswicklung    mit verhältnismässig      grossem Wirkwiderstand trägt, damit der An  wurfmotor aus dem Ruhezustand mit einer  möglichst geringen Phasenverschiebung an  läuft. Der Läufer R des Anwurfmotors steht  mit dem Läufer E des Phasenzahlumformers  in kraftschlüssiger Verbindung, zum Bei  spiel dadurch, dass die beiden Läufer zu  sammengebaut sind.

   Die eine Phase w1 der  Primärwicklung des Anwurfmotors ist mit  der Primärwicklung p des Phasenzahlumfor  mers in Reihe geschaltet, während die an  dere Phase w2 der Primärwicklung des An  wurfmotors an eine Hilfswicklung z an  geschlossen ist, die in und gleichachsig mit  dem magnetischen Feld der Primärwicklung  p des Phasenzahlumformers, zweckmässig in  gemeinsamen Nuten mit derselben unter  gebracht ist.  



  Mit Rücksicht darauf, dass die Hilfswick  lung z in gemeinsamem magnetischem Feld  mit der Primärwicklung p liegt, sind die bei  den Wicklungen ähnlich wie die Primär- und  Sekundärwicklungen eines. Transformators  induktiv gekoppelt. Durch geeignete Wahl  der Windungszahl der Wicklung z in bezug  auf die Windungszahl der Wicklung p kann  aus der hohen Primärspannung Ep (Fig. 2)  die zum Speisen der Wicklung w2 des An  wurfmotors erforderliche niedere Spannung  Ez erzeugt werden.

   Da ferner die Klemmen  spannung Ew1 der Spule w1 bloss einen ge  ringen Bruchteil der diese Spule und die Pri  märwicklung p speisenden Gesamtspannung  Ep beträgt, können die Spannungen Ep und  Ew1 als gleichphasig betrachtet werden, so  dass sich zwischen der die Spule w2 speisen  den Spannung Ez der Hilfswicklung z und  der Klemmenspannung Ew1 der Spule w1  eine Phasenverschiebung von etwa 180  er  gibt. Der in der Spule w1 des Anwurfmotors  fliessende Strom Jw1 eilt infolge der oben er  wähnten grossen innern Reaktanz der Pri  märwicklung mit einem Winkel von un  gefähr 90  in. bezug auf die Spannung Ew1  nach.  



  Infolge des grossen Wirkwiderstandes der  Sekundärwicklung des Anwurfmotors M ist  die im Augenblick des Anwerfens durch den    Anwurf motor im Stromkreise der Hilfswick  lung z erzeugte Phasenverschiebung des in  der Spule w2 fliessenden Stromes in bezug  auf die Spannung Ez verhältnismässig ge  ring, zum Beispiel etwa 60 , wogegen in  folge der zwischen den Spulen p-und z be  stehenden Transformatorkoppelung die Pha  senverschiebung zwischen Ep und Ez etwa  180  beträgt, so dass zwischen dem Strom  Jw1 der mit der Primärwicklung p in Reihe  geschalteten Wicklung w1 und dem Strom Jz  der von der Hilfswicklung z gespeisten Spule  w2 eine Phasenverschiebung vorn etwa 30  bezw. 150  entsteht. Dadurch wird ein ge  nügendes Anlassmoment entwickelt um den  Phasenzahlumformer aus der Ruhestellung  anlaufen zu lassen.  



  Es ist zweckmässig, den Anwurfmotor nur  während des Anwerfens eingeschaltet zu las  sen, wodurch der Anwurfmotor bedeutend  kleiner bemessen werden kann.  



  Zur Erreichung dieses Zweckes wird die,  mit der Primärwicklung p in Reihe ge  schaltete Wicklung w1 mit einem, durch den  Schalter k1 kurzschliessbaren Nebenschluss  versehen, während im Stromkreise der von  der Hilfswicklung z gespeisten Spule w2 ein  Schalter k angeordnet ist. Mittelst dieser  Schalter kann man am Schluss der Anlass  periode die Spule w1 kurzschliessen und die  Spule w2 ausschulten, so dass der Anlassmotor  leer läuft.  



  Die Schalter k1 und k2 können ihre Auf  gabe auch selbsttätig ausführen, indem dies  beispielsweise von einem im Sekundärstrom  kreis des Phasenzahlumformers liegenden     Re-          las    beherrscht werden. Solange bis der Läu  fer des Phasenzahlumformers die Voll  geschwindigkeit nicht erreicht hat, herrscht  in der Sekundärwicklung des Phasenzahl  umformers eine kleinere Spannung als die       normale.    Das Relais ist demnach derart ein  zuregulieren, dass es bloss bei     Erreichung    der  normalen Sekundärspannung oder in der  Nähe derselben in Wirkung tritt.  



  Will man das Ausschalten des     Anwurf-          inotors    am Schluss der     Anlasspeiio,de    aus     Ein-          fachheitsrücksicUten    vermeiden und     Iden    An-      lassmotor auch während der vollen Synchron  geschwindigkeit des Phasenzahlumformers  ständig eingeschaltet lassen, so muss die  Wicklung des Anwurfmotors derart bemes  sen sein, dass bei der während des Betrie  bes des Phasenzahlumformers auftretenden  Dauerbelastung die Erwärmung die zulässige  Grenze nicht übersteigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anwurfeinrichtung für Synchron-Phasen zahlumformer zur Umformung von Ein phasen- in Mehrphasenstrom mittelst eines den Umformerläufer antreibenden Induk tionsmotors, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Ständerphase des zweiphasig und mit ,grossem Wirkwiderstand im Läufer ausgebil deten Anwurfmotors mit der einphasigen Primärwicklung des Phasenzahlumformers in Reihe geschaltet, die andere Ständerphase dagegen an die Klemmen einer mit der Primärwicklung des Phasenzahlumformers transformatorisch verketteten Hilfswicklung angeschlossen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anwurfeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Primärwicklung des Phasenzahlumformers in Reihe geschaltete Phase der Primär wicklung des Anwurfmotors einen durch einen Schalter kurzschliessbaren Neben schluss besitzt, während im Stromkreis der andern Phase der Primärwicklung des Anwurfmotors ein Ausschalter angeord net ist. 2. Anwurfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die zum Ein- und Ausschal ten des Anwurfmotors dienenden Schalter durch ein, an die Sekundärspannung des Phasenzahlumformers geschaltetes Relais beherrscht werden, welches bloss bei Er reichung oder Annäherung des Normal wertes der Sekundärspannung in Wirkung tritt.
CH143500D 1928-11-13 1929-10-31 Anwurfeinrichtung für Synchron-Phasenzahlumformer. CH143500A (de)

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