CH143502A - Overload inert, fireproof fuse cartridge. - Google Patents

Overload inert, fireproof fuse cartridge.

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CH143502A
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tin
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fuse
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/041Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges characterised by the type
    • H01H85/044General constructions or structure of low voltage fuses, i.e. below 1000 V, or of fuses where the applicable voltage is not specified

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Description

  

  Überlastungsträge, feuersichere     Schmelzsicherungspatrone.       Die Schmelzleiter von Sicherungen wur  den ursprünglich fast allgemein aus Blei oder  Zinn hergestellt. Sicherungen dieser Art  wurden bereits als Patronen oder     Schra        ub-          stöpsel    ausgeführt. Doch waren die Patronen  nicht feuerfest. Gewöhnlich war auch die  Kammer für den Schmelzleiter nicht abge  dichtet. Sie hatten     Auspufföffnungen    für die  beim Abschmelzen entstehenden Dämpfe.  Beim Ansprechen einer derartigen     Sicherung     traten häufig Schaltflammen auf, die in der  Umgebung der Sicherung Zerstörungen her  vorriefen.  



  Da die Forderung nach Kurzschluss- und  Feuersicherheit bei Schmelzdrähten aus     BIE.i     oder Zinn nicht erfüllbar schien,     birg        inan     allgemein zur Verwendung von Silber     über.     Ein Silberdraht erzeugt bei einem Kurz  schluss weniger Dampf als ein der gleichen       Abschmelzstromstärke    entsprechender Draht  aus     Blei    oder Zinn. Es gelang daher, die  Sicherungspatronen vollkommen geschlossen  herzustellen.

   Man stellte im Verlaufe der    Zeit immer höhere Anforderungen an     diP    Be  triebssicherheit der Patronen und hat beute       durch-    Anwendung     lichtbogenlöschender     Stoffe und dergleichen eine unbedingte  Kurzschluss- und Feuersicherheit erreicht.  



  Schmelzdrähte aus Silber und Zinn oder  dergleichen haben jedoch nicht eine gleiche  Wirkungsweise. Ein Silberleiter hat unter  gleichen Bedingungen einen wesentlich ge  ringeren     Querschnitt.    Wird daher die Strom  stärke erreicht, bei welcher der Draht ab  schmelzen soll, so wird die Schmelztempera  tur in kurzer Zeit erzeugt, so dass der Draht  bereits bei nur kurz andauernden Über  lastungen abschmilzt. Ein für die gleiche       Abschmelzstromstärke    bestimmter     Schmelz-          Leiter    aus Zinn oder dergleichen hat beson  ders infolge seines grösseren Querschnittes  ein wesentlich grösseres Wärmefassungsver  mögen.

   Entsteht ein Überstrom, der an sich  gross genug ist, ein Abschmelzen zu bewir  ken, so dauert es geraume Zeit, bis die  Schmelztemperatur erreicht ist. Die Siche--           rung    arbeitet überlastungsträge; sie erlaubt  eine gewisse Zeit lang eine sogar mehrfache  Überlastung.  



  Diese unterschiedliche Wirkungsweise  der beiden     Schmelzleiterarten    war zur Zeit  der Einführung der Schmelzleiter aus Silber  im allgemeinen für kleinere Stromstärken,  etwa bis 10     Amp.        unbeachtlich.    Die für diese  Stromstärke gesicherten Verbraucher waren  damals im wesentlichen nur Beleuchtungsan  lagen, bei denen der beim Einschalten etwa  auftretende Überstrom selbst für Silberdraht  sicherungen zu kurze Zeit andauert, um ein  Abschmelzen hervorzurufen. Mit der steigen  den Anwendung von Hausgeräten mit elek  tromotorischem ohne Anlasser einschaltbarem  Antrieb macht sich jedoch der Mangel an  Überlastungsträgheit der üblichen Silber  drahtsicherungen immer unangenehmer be  merkbar.  



  Es liegen bereits Versuche vor; Sicherun  gen zu schaffen, die der Anforderung nach  Überlastungsträgheit besser entsprechen. Man  hat beispielsweise vorgeschlagen, die Patrone  ausser mit einem Schmelzleiter aus Silber  noch mit einer besonderen Lötstelle aus  Weichlot zu versehen. Der Silberleiter ist  dabei für eine höhere als die für gewöhnlich  auftretende Überlastungsstromstärke be  stimmt; er dient lediglich als Sicherung  gegen Kurzschlüsse. Die ebenfalls in den  Stromkreis eingeschaltete Lötstelle spricht  auf die sonst übliche     Abschmelzstromstärke          z.n    und arbeitet überlastungsträge.  



  Diese Sicherungen haben grössere Abmes  sungen als die bereits allgemein     eingeführten          Schraubstöpselsicherungen.    Sie können da  her in den bestehenden     Anschlussanlagen     nicht ohne weiteres verwendet werden, sind  ferner wesentlich teuerer als die normalen  Patronen und haben sich daher nicht ein  führen können.  



  Man schuf ferner kleinere Überstrom  schalter mit thermischer oder thermischer  und magnetischer Auslösung, die ebenfalls       überlastungsträge    arbeiten. Diese Einrich  tungen sind aber     zeit    ihren     beweglichen       Teilen gegenüber der Einfachheit der Ein  satzpatronen im Nachteil.  



  Die Erfindung schafft eine überlastungs  träge,     kurzschlusssichere        Schmelzsicherungs-          patrone,    die in ihrem Aufbau genau so ein  fach, in der Herstellung ebenso billig sein  kann wie die üblichen     Schrnelzpatronen    und  die auch in den vorhandenen normalen Siche  rungssockeln verwendbar ist.  



  Die Erfindung beruht auf der Erkennt  nis, dass man in der grundsätzlichen Ab  lehnung von Schmelzdrähten aus Zinn, Blei  oder dergleichen für geschlossene,     kurz-          schluss-    und feuerfeste Sicherungspatronen  zu weit gegangen ist.  



  Erfindungsgemäss ist in einer überlast  baren feuersicheren     Schmelzsicherungspa-          trone    mit einer geschlossenen und mit licht  bogenlöschendem Stoff gefüllten     keramischen     Schmelzkammer und vor Verbrennen ge  schützten     Abdeckkappen    mindestens ein  Schmelzleiter angeordnet, der ganz oder auf  einem Teil seiner Länge durch ein Draht  stück gebildet ist, welches aus einem Metall  mit ähnlich niedrigem Schmelzpunkt wie der  des Zinns besteht.  



  Bei Versuchen hat sich herausgestellt,  dass man Drähte aus Zinn, Blei oder derglei  chen vollkommen feuersicher in geschlossenen  Patronen unterbringen kann, wenn man in  an sich bekannter Weise die Kappen der Pa  trone vor dem Verbrennen schützt und die  Schmelzkammer mit einem     liclitbogenlöschen-          den        Stoff    versieht. Dabei muss nur,     wenn    ausser  dem Schmelzleiter noch ein besonderer Lei  ter als Unterbrechungsmelder benutzt wird,  darauf geachtet werden, dass der Abstand  zwischen beiden Drähten genügend gross ist,  um ein Berühren beider auszuschliessen. In  diesem Falle könnte es nämlich vorkommen,  dass beim     Flüssigwerden    des Schmelzleiters  beide Drähte zusammenlöten.  



  Auf der Zeichnung sind in den     Abb.    1  bis 6 verschiedene Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



  In     Abb.    1 ist 1 der Körper einer     Patrone     aus keramischem Material, 2 eine Kammer,  die den Schmelzleiter 8 und einen weiteren      Leiter 4 aufnimmt. Der Leiter 4 dient ledig  lich als Unterbrechungsmelder. Er ist zu  diesem Zweck an der Vorderseite der Patrone  nach aussen geführt und trägt hier das soge  nannte Kennplättchen 5.     Nach    dem Durch  schmelzen des Leiters 3 schmilzt auch der  Leiter 4, so dass dann das Plättchen 5 durch  die Feder 6 von der Patrone fortgeschleudert  wird. An dem Abfallen des Kennplättchens  kann man demnach erkennen, dass die Siche  rung angesprochen hat.

   Die Kammer 2 ist  mit Quarzsand gefüllt. 7 und 8 sind Ab  schlusskappen der Patrone, an denen Schmelz  leiter 3 und Unterbrechungsmelder 4 fest  gelötet sind. 9 und 10 sind Asbestpfropfen,  die die Kontaktkappen 7 und 8 vor dem Ver  brennen schützen .  



  Eine derartige Patrone mit einem  Schmelzleiter aus Zinn spricht bei Kurz  schluss praktisch genau so an wie eine Pa  trone mit Silberdraht. Sie ist jedoch kurz  zeitig mehrfach     überlastbar.    Man braucht  also nur die bisher verwendeten Silberdraht  patronen gegen eine Patrone nach der Erfin  dung auszutauschen, um zum Beispiel eine  Hausanlage so abzusichern, dass man Geräte  mit elektromotorischem Antrieb verwenden  kann, ohne dass die Sicherungen unerwünscht  häufig abschmelzen.  



  Bei Patronen für grössere Stromstärken  kann es bei schwächeren Überlastungen vor  kommen, dass der Schmelzleiter bei Über  lastung schmilzt, aber nicht auseinander  fliesst und trotz seines flüssigen Zustandes  den     Strom    noch leitet.  



  Dieser Nachteil kann durch eine Anord  nung vermieden werden, wie sie in     Abb.    2  beispielsweise dargestellt ist. Hier ist inner  halb der     Schmelzkammer    ein Raumabschnitt  11 von der Sandfüllung freigelassen, so dass  hier der Schmelzleiter     auseinanderfliessen     kann, ohne durch die Sandfüllung gehindert  zu sein. Die gleiche Anordnung kann natur  gemäss auch bei Patronen geringerer Strom  stärke angewendet werden, wodurch sich  die     Abschaltsicherheit    noch erhöht.  



  Eine weitere Verbesserung der Patronen  lässt sich     dadurch    erzielen, dass man im In-    nerv der Patrone eine Feder anbringt, die  ungefähr senkrecht auf den Schmelzleiter       einwirkt.    Beim Weichwerden des Zinnes  kann es nämlich vorkommen, dass das flüs  sige Metall durch die     auf    dem Zinn ent  stehende     Oxydhaut    noch zusammengehalten  wird. Die Patrone spricht infolgedessen  nicht oder verspätet an. Wird jedoch mit  Hilfe einer Feder eine Kraft in senkrechter  Richtung auf den Schmelzleiter ausgeübt, so  wird die ziemlich schwache     Oxydhaut    beim       Flüssigwerden    des Zinnes zerstört.  



  Im Gegensatz zu den bekannten Siche  rungspatronen mit einer unter Federwirkung  stehenden Lötstelle oder dergleichen braucht  die Feder bei Patronen nach der Erfindung  nicht dazu zu dienen, die Enden des durch  geschmolzenen Leiters     auseinanderzuziehen,     um dadurch den Lichtbogen zu verlöschen.  Die Kraft der Feder und ihre dadurch be  dingten Abmessungen brauchen daher nur  gering zu sein und man kann die Feder so  anordnen, dass sie senkrecht -auf den Leiter  einwirkt. Das hat den Vorteil, dass die Ab  messungen der Patrone, insbesondere in der  Längsrichtung nicht durch die Feder ver  grössert werden.  



  In den     Abb.    3 und 4 sind zwei derartige  Patronen im Schnitt dargestellt. Bei beiden  Sicherungspatronen liegt der aus Zinn be  stehende Schmelzleiter 3 in der Bohrung des  keramischen Patronenkörpers 1, der an bei  den     Stirnseiten    mit Kontaktlappen 7 und 8  verschlossen ist. Die Kappen sind durch       Isolierstoffdichtungen    12 und 13 vor dem  Verbrennen geschützt.  



  In der Patrone nach     Abb.    3 ist ungefähr  in der Mitte des keramischen Körpers eine  schraubenlinienförmige Druckfeder 14 ange  ordnet, die sich einerseits am Zinnleiter 3,  anderseits am Patronenkörper 1 abstützt. Der  Zinnleiter ist zu beiden Seiten der Feder  durch Isolierscheiben 15, die zum Beispiel  aus Asbest bestehen, abgestützt. Die Schei  ben 15 bilden     gleichzeitig    Abdichtungen,  welche den Raum, in welchem sich die Feder  14 befindet, von den Räumen der Patrone,      welche die     lichtbogenlöschende    Masse ent  halten, absperren.  



  Bei der Patrone nach     Abb.    4 wirkt die in  den     Patronenkörper    1 eingelassene Feder 14  unter     Vermittlung    eines Zwischenkörpers 16  auf den Zinnleiter 3 ein. Der Zwischenkör  per 16 besteht     zweckmässigerweise    aus feuer  festem Isolierstoff. Die Anordnung des  Zwischenkörpers verhütet, dass die Feder 14  beim Abschmelzen des Schmelzdrahtes in  Mitleidenschaft gezogen wird und mit ver  dampft.  



  Die bisher beschriebenen Ausführungs  formen des Erfindungsgegenstandes eignen  sich im allgemeinen nur für geschlossene  feuerfeste Patronen bis etwa 15     Amp.    Bei.  grösseren     Stromstärken    kann es vorkommen,  dass der verfügbare Raum für die bei Kurz  schluss entstehenden Zinndämpfe nicht aus  reicht, so dass die Patronen beschädigt wer  den können.  



  Dieser Nachteil kann jedoch dadurch ver  mieden werden,     da.ss    man ausser dem Zinn  leiter noch einen oder mehrere Schmelzleiter  aus Silber oder einem andern Metall mit  hohem Schmelzpunkt verwendet. Die Silber  leiter werden dabei den Zinnleitern parallel  geschaltet. Sie werden     zweckmässigerweise     so bemessen, dass die Zinnleiter beim Auf  treten unzulässig hoher Überströme zuerst  abschmelzen. Infolgedessen bewirkt das Ab  schmelzen der Zinnleiter noch nicht das end  gültige Abschalten der Netzspannung. Das  Abschalten der vollen Netzspannung erfolgt  vielmehr erst durch die Silberleiter. Infolge  dessen treten beim Abschalten des     Zinnleiters     nur verhältnismässig geringe Metalldämpfe  auf.  



  Derartige Anordnungen sind in den       Abb.    5 und 6 dargestellt. Bei der Patrone  nach     Fig.    5 sind die dünneren Silberleiter 17  und die stärkeren Zinnleiter 3 in einem ge  meinsamen zylindrischen Hohlraum 18 des  keramischen Patronenkörpers 1 angeordnet.  Das Patroneninnere ist mit     lichtbogen-          löschender    Masse gefüllt und durch die     Dieh-          tungen    9, 10 und die     Kontaktkappen    7, 8  nach aussen hindurch abgeschlossen.    In     _Abb.    6 ist eine andere Anordnung in  einem Querschnitt dargestellt.

   Der Patronen  körper 1 der Sicherung ist mit einem zentral  liegenden Hohlraum 19 zur Aufnahme eines  Zinnleiters 3 und mit mehreren rings um  denselben angeordneten weiteren Hohlräu  men 20, welche konzentrisch zur Achse des  zentral liegenden Hohlraumes verlaufende  Begrenzungsflächen aufweisen, zur Aufnahme  von Silberleitern 17 versehen. Die Bohrun  gen 20 werden     zweckmässigerweise    vollstän  dig mit     lichtbogenlöschender    Masse ange  füllt. Der zentrale Hohlraum 19 hingegen  ist gemäss     Abb.4    durch Dichtungen so ab  geteilt, dass etwa in der Mitte des Patronen  körpers ein von     lichtbogenlöschender    Masse  freier Raum besteht.

   In diesem Raum liegt  ein aus feuerfestem Isolierstoff bestehender  Druckkörper 16, der von einer Feder 14  gegen den Schmelzleiter     \?    gedrückt wird.  



  Für grössere Stromstärken ist besonders  eine Anordnung nach     Fig.    6 geeignet, weil  hier der Zinnleiter vor der Einwirkung der  beim Abschmelzen der Silberleiter entstehen  den Schaltflamme geschützt und infolgedes  sen die beim Abschmelzen entstehende Menge  von Zinndämpfen besonders gering ist.



  Overload inert, fireproof fuse cartridge. The fusible conductors of fuses were originally almost generally made of lead or tin. Fuses of this type have already been designed as cartridges or screw plugs. But the cartridges were not fireproof. Usually the chamber for the fuse element was not sealed off. They had exhaust openings for the vapors produced when they were melted. When such a fuse responded, switching flames often appeared, which caused destruction in the vicinity of the fuse.



  Since the requirement for short-circuit and fire safety in the case of fuse wires made of BIE.i or tin did not seem to be able to be met, inan generally decided to use silver. In the event of a short circuit, a silver wire generates less vapor than a wire made of lead or tin with the same melting current. It was therefore possible to manufacture the fuse cartridges completely closed.

   In the course of time, ever higher demands were placed on the operational safety of the cartridges and, through the use of arc-extinguishing substances and the like, absolute short-circuit and fire safety was achieved.



  However, fuse wires made of silver and tin or the like do not function in the same way. A silver conductor has a much smaller cross-section under the same conditions. Therefore, if the current strength is reached at which the wire is supposed to melt, the melting temperature is generated in a short time so that the wire melts even with only brief overloads. A certain fusible conductor made of tin or the like for the same melting current strength has a much larger heat capacity due to its larger cross section.

   If there is an overcurrent that is large enough in itself to cause melting, it takes a considerable amount of time until the melting temperature is reached. The fuse works slowly when overloaded; it allows even multiple overloads for a certain period of time.



  At the time of the introduction of the silver fusible link, this different mode of operation of the two types of fuse link was generally irrelevant for smaller currents, up to about 10 amps. The consumers secured for this amperage were at that time essentially only lighting systems in which the overcurrent occurring when switching on, even for silver wire fuses, lasts too short a time to cause melting. However, with the increasing use of household appliances with an electric motor drive that can be switched on without a starter, the lack of overload inertia of the usual silver wire fuses is becoming more and more unpleasant.



  There have already been attempts; To create fuses that better meet the requirement for overload inertia. It has been proposed, for example, to provide the cartridge with a special soldering point made of soft solder in addition to a fusible link made of silver. The silver conductor is for a higher than the usual overload current be true; it only serves as a protection against short circuits. The soldering point, which is also switched into the circuit, responds to the otherwise usual melting current strength and works slowly with overload.



  These fuses have larger dimensions than the screw plug fuses that are already widely used. They can therefore not easily be used in the existing connection systems, are also much more expensive than the normal cartridges and have therefore not been able to lead.



  Furthermore, smaller overcurrent switches with thermal or thermal and magnetic tripping, which also work with slow overloads, were created. These facilities are time their moving parts compared to the simplicity of a cartridge at a disadvantage.



  The invention creates an overload-slow, short-circuit-proof fuse cartridge which is just as simple in its structure, can be just as cheap to manufacture as the usual shrinkable cartridges and which can also be used in the existing normal fuse sockets.



  The invention is based on the knowledge that one has gone too far in the fundamental rejection of fusible wires made of tin, lead or the like for closed, short-circuit and fire-proof fuse cartridges.



  According to the invention, at least one fusible conductor is arranged in an overload ble fire-safe fuse cartridge with a closed and with arc-extinguishing substance filled ceramic melting chamber and protective caps from burning ge, which is formed entirely or over part of its length by a piece of wire, which is made of a Metal with a similarly low melting point as that of tin.



  Tests have shown that wires made of tin, lead or the like can be placed in closed cartridges in a completely fire-proof manner if the caps of the cartridges are protected from burning in a known manner and the melting chamber is provided with an arc-extinguishing substance . It is only necessary to ensure that the distance between the two wires is large enough to prevent both wires from touching if a special conductor is used as an interruption indicator in addition to the fuse element. In this case it could happen that both wires solder together when the fuse element becomes liquid.



  In the drawing, various exemplary embodiments of the subject matter of the invention are shown in FIGS. 1 to 6.



  In Fig. 1, 1 is the body of a cartridge made of ceramic material, 2 is a chamber which receives the fusible conductor 8 and another conductor 4. The head 4 is used only Lich as an interrupt alarm. For this purpose, it is led outwards on the front of the cartridge and here carries the so-called identification plate 5. After the conductor 3 has melted, the conductor 4 also melts, so that the plate 5 is then thrown away from the cartridge by the spring 6 . When the tag has fallen off, you can tell that the fuse has responded.

   The chamber 2 is filled with quartz sand. 7 and 8 are from end caps of the cartridge, on which fusible conductors 3 and interruption alarm 4 are firmly soldered. 9 and 10 are asbestos plugs that protect the contact caps 7 and 8 from burning.



  Such a cartridge with a fusible link made of tin responds in the event of a short circuit practically exactly as a cartridge with silver wire. However, it can be overloaded several times for a short time. So you only need to replace the previously used silver wire cartridges with a cartridge according to the inven tion, for example to secure a house system in such a way that you can use devices with an electric motor drive without the fuses often melting undesirably.



  With cartridges for higher currents, it can happen with weaker overloads that the fusible link melts when overloaded, but does not flow apart and despite its liquid state still conducts the current.



  This disadvantage can be avoided by an arrangement such as that shown in Fig. 2, for example. Here, within the melting chamber, a space section 11 is left free from the sand filling, so that the fusible conductor can flow apart here without being hindered by the sand filling. The same arrangement can, of course, also be used for cartridges with a lower current, which increases the safety of switching off.



  A further improvement of the cartridges can be achieved by attaching a spring in the interior of the cartridge, which acts approximately perpendicularly on the fusible conductor. When the tin becomes soft, it can happen that the liquid metal is still held together by the oxide skin on the tin. As a result, the cartridge does not respond or responds too late. If, however, a force is exerted on the fusible conductor in a vertical direction with the aid of a spring, the rather weak oxide skin is destroyed when the tin becomes liquid.



  In contrast to the known hedging cartridges with a spring-loaded solder joint or the like, the spring does not need to serve in cartridges according to the invention to pull apart the ends of the melted conductor in order to extinguish the arc. The force of the spring and its resulting dimensions therefore only need to be small and the spring can be arranged so that it acts vertically on the conductor. This has the advantage that the dimensions of the cartridge, especially in the longitudinal direction, are not enlarged by the spring.



  In Figs. 3 and 4, two such cartridges are shown in section. In both fuse cartridges, the fusible conductor 3 is made of tin be in the bore of the ceramic cartridge body 1, which is closed with contact tabs 7 and 8 at the end faces. The caps are protected from burning by insulating material seals 12 and 13.



  In the cartridge according to Fig. 3, a helical compression spring 14 is arranged approximately in the middle of the ceramic body, which is supported on the one hand on the tin conductor 3, on the other hand on the cartridge body 1. The tin conductor is supported on both sides of the spring by insulating washers 15 made of asbestos, for example. The discs ben 15 simultaneously form seals which shut off the space in which the spring 14 is located from the spaces of the cartridge which hold the arc-extinguishing mass ent.



  In the cartridge according to FIG. 4, the spring 14 embedded in the cartridge body 1 acts on the tin conductor 3 through the intermediary of an intermediate body 16. The Zwischenkör by 16 is conveniently made of fire-resistant insulating material. The arrangement of the intermediate body prevents the spring 14 from being affected when the fuse wire melts and from evaporating with ver.



  The execution forms of the subject invention described so far are generally only suitable for closed refractory cartridges up to about 15 amps. At higher currents, it can happen that the space available for the tin vapors produced in the event of a short circuit is insufficient, so that the cartridges can be damaged.



  However, this disadvantage can be avoided by using one or more fusible conductors made of silver or another metal with a high melting point in addition to the tin conductor. The silver conductors are connected in parallel to the tin conductors. They are expediently dimensioned in such a way that the tin conductors melt first when excessively high overcurrents occur. As a result, the melting of the tin conductor does not yet result in the final disconnection of the mains voltage. Rather, the full line voltage is only switched off through the silver conductor. As a result, only relatively small metal vapors occur when the tin conductor is switched off.



  Such arrangements are shown in Figs. In the cartridge of Fig. 5, the thinner silver conductor 17 and the stronger tin conductor 3 in a common cylindrical cavity 18 of the ceramic cartridge body 1 are arranged. The interior of the cartridge is filled with arc-extinguishing compound and closed off from the outside by the wires 9, 10 and the contact caps 7, 8. In _Fig. 6 shows another arrangement in a cross section.

   The cartridge body 1 of the fuse is provided with a centrally located cavity 19 for receiving a tin conductor 3 and with several further Hohlräu men 20 arranged around the same, which have delimiting surfaces concentric to the axis of the centrally located cavity, for receiving silver conductors 17. The holes 20 are expediently completely dig filled with arc extinguishing compound. The central cavity 19, on the other hand, is divided by seals as shown in Figure 4 so that there is a space free of arc-extinguishing material approximately in the middle of the cartridge body.

   In this space there is a pressure body 16 made of fireproof insulating material, which is pressed against the fusible conductor by a spring 14. is pressed.



  For larger currents, an arrangement according to FIG. 6 is particularly suitable, because here the tin conductor is protected from the action of the switching flame when the silver conductor is melted, and as a result the amount of tin vapors produced during melting is particularly low.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Überlastungsträge, feuersichere Schmelz sicherungspatrone mit einer geschlossenen und mit lichtbogenlöschendem Stoff ver- sehenen keramischen Schmelzkammer und gegen Verbrennen geschützten Abdeckkap- pen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Schmelzleiter ganz oder auf einem Teil seiner Länge durch ein Drahtstück aus einem Metall mit ähnlich niedrigem Schmelzpunkt wie der des Zinnes gebildet ist. UNTERANSPRüCHE 1. Sicherungspatrone nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da,ss das Drahtstück aus Zinn besteht. PATENT CLAIM: Overload inert, fireproof fuse cartridge with a closed ceramic melting chamber provided with an arc-extinguishing substance and cover caps protected against burning, characterized in that at least one fusible conductor completely or over part of its length by a piece of wire made of a metal with a similar low Melting point is formed like that of tin. SUBClaims 1. Fuse cartridge according to the patent claim, characterized in that the piece of wire consists of tin. \?. Sicherungspatrone nach Unteranspruch 1. gekennzeichnet durch eine auf den Zinn leiter einwirkende Feder, zum Zerstören der etwa entstandenen Ogydschicht beim Weichwerden der Leiter. ä. Sicherungspatrone nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zinn leiter in der Nähe der Feder gegen seit liches Verschieben abgestützt ist. 4. \ ?. Fuse cartridge according to dependent claim 1, characterized by a spring acting on the tin conductor to destroy any ogyd layer that has arisen when the conductor softens. Ä. Fuse cartridge according to dependent claim 2, characterized in that the tin conductor is supported in the vicinity of the spring against lateral displacement. 4th Sicherungspatrone nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der von der Feder beeinflussten Stelle des Schmelzleiters Abstützungen an geordnet sind, welche gleichzeitig als Dichtung zum Absperren der lichtbogen- löschenden Füllung von der Feder ausge bildet sind. 5. Sicherheitspatrone nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Feder und Zinnleiter ein Zwischenstück angeordnet ist, das aus feuerfestem Iso lierstoff besteht. 6. Sicherungspatrone nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Zinn- Leiter mindestens ein Schmelzleiter aus Silber parallel geschaltet ist. Fuse cartridge according to dependent claim 3, characterized in that supports are arranged on both sides of the point of the fusible conductor influenced by the spring, which at the same time are formed as a seal for blocking the arc-extinguishing filling from the spring. 5. Safety cartridge according to dependent claim 2, characterized in that an intermediate piece is arranged between the spring and the tin conductor, which consists of fireproof insulating material. 6. Fuse cartridge according to dependent claim 1, characterized in that the tin conductor is connected in parallel with at least one fuse element made of silver. 7. Sicherungspatrone nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelz drähte so bemessen sind, dass die Drähte aus Zinn zuerst abschmelzen. B. Sicherungspatrone nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Silberleiter oder einzelne derselben vom Zinnleiter getrennt in besonderen mit lichtbogenlöschender Masse gefüllten Ka nälen untergebracht sind. 9. Sicherungspatrone nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen zentral liegenden Hohlraum zur Auf nahme eines Zinnleiters und mehrere rings um den zentralen Hohlraum ange ordnete weitere Hohlräume zur Aufnahme von Silberleitern hat. 7. Fuse cartridge according to dependent claim 6, characterized in that the fuse wires are dimensioned so that the wires made of tin melt first. B. fuse cartridge according to dependent claim 7, characterized in that all silver conductors or some of them are housed separately from the tin conductor in special channels filled with arc-extinguishing compound. 9. Fuse cartridge according to dependent claim 8, characterized in that it has a centrally located cavity for receiving a tin conductor and several further cavities arranged around the central cavity for receiving silver conductors.
CH143502D 1931-03-26 1929-10-24 Overload inert, fireproof fuse cartridge. CH143502A (en)

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