CH143509A - Verfahren für den Aufbau des Mauerwerkes von elektrischen Widerstandsöfen. - Google Patents
Verfahren für den Aufbau des Mauerwerkes von elektrischen Widerstandsöfen.Info
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Description
\erfahren für den Aufbau des Naaerwerkes voll elektrischen Widerstandsöfen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver- fahren für den Aufbau des Ofenmauerwerkes v011 elektrischen Widerstandsöfen unter Ver wendung von Normalschamottesteinen und als Stützen für den Heizwiderstand dienen den Bausteinen, die aus dein Mauerwerk in das Ofeninnere hineinragen.
Die Verwendung von Normalsteinen für die Herstellung der Ofenwände ist längst bekannt, für die Stütz steine des Heizwiderstandes hat man indessen bisher die verschiedensten Formei und Mo delle verwendet, je nachdem, ob es sich um frei oder in Isolierrohr verlegte Widerstands spiralen oder -Bänder handelt.
Da ausserdem die Allmessungen der Stützsteine von den jenigen der Normalbausteine wesentlich ver schieden sind, so ergibt. sieh für den Zu sammenbau mit den Normalsteinen die Ver wendung besonderer Füllsteine, so dass die Lagerhaltung sehr gross und die Herstellung von Ofen verschiedener (-,'rö?äe sehr umständ lich und teuer wird.
Gemäss dein Verfahren der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass die Heizwiderstandsstützsteine in min destens zwei Aussenmassen ebenfalls die Ab- inessungen der Normalsteine besitzen und unter Schichtung mit Normalsteinen derart vermauert werden, dass die Mittenentfernung der etageweise übereinander verlegten Heiz widerstände mindestens dein Breitenmass des Normalsteines, zuzüglich einer Fuge,
ent spricht. Auf diese \reise wird erreicht, dass die Lagerhaltung wesentlich erleichtert wird, weil die Stützsteine mit den Abmessungen der Normalsteine in grossen Massen herge stellt und gestapelt werden können. Die Formkosten werden vermindert, und es ist möglich, jede Ofengrösse aus diesem Lager heraus schnell aufzubauen, so dafa' die Her- stellungskoten geringer sind.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele für die Durchführung der Eifindung in Fig. 1 und 2 im Längsschnitt dargestellt; die Fig. 3 bis 6 zeigen im Aufriss und Grundril@ die zur Verwendung kommenden Stützsteine.
Wie aus dem Beispiel nach Fig. 1 her vorgeht, sind drei Bausteine verschiedener Formgebung erforderlich, und zwar ziegel- steinförmige Normalsteine a und Stützsteine b, bezw. b i für die Heizspiralen lt; um Öfen der verschiedensten Grössenverhältnisse mit frei im Ofenraum verlegten Heizspiralen für mässige Temperaturen aufzubauen. Die Stütz steine b sind in Fig. 3 und 4 in grösserem Massstabe dargestellt.
Die Aussenabmessungen der Stützsteine b und ebenso der Stützsteine bi, d. h. ihre Länge x, Breite J und Höhe z sind gleich denjenigen der Normalbausteine. Die Stützsteine b werden, wie Fig. 1 zeigt, flach, die Stützsteine bi dagegen hochkant vermauert und sind an einer Kante d abge schrägt, um die Wärmeabstrahlung zu ver bessern. Um ein Abrollen der Spirale zu ver hüten, werden zweckmässig Nasen e vorge sehen. Die Stützsteine mit Nasen zur Ver hütung des Abrollens der Spirale sind nur in Abständen voneinander anzubringen.
Handelt es sich um einen Ofen für hohe Temperaturen mit in Isolierrohr verlegten Heizspiralen, so erfolgt zweckmässig der Auf bau des Mauerwerkes nach Fig. 2 unter Ver wendung von Normalsteinen c. und Stütz steinen c. Die Stützsteine c entsprechen wieder in Länge, Breite und Höbe den Ab messungen der Normalsteine, wie Fig. 5-6 zeigen.
Die Stützsteine c werden hochkant ver mauert und sind in halber Bauhöhe des Steines abgesetzt, wobei der als Auflage fläche dienende Absatz f durch Brechen der Kanten veijüngt ist. Zur Sicherung des Iso- lierrohres gegen seitliches Ausweichen dienen wieder Nasen e.
Die Stützsteine<I>b;</I> bi, <I>c</I> für die Heiz- spirale können sowohl für die Seiten-, als auch für die Bodenheizung Verwendung fin den, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt. Dabei können, wie aus Fig. 1 hervorgeht, flach ver mauerte Stützsteine b und hochkant ver mauerte Stützsteine bi abwechselnd zur Ver wendung kommen, unter Zwischenfügung von Normalsteinen a..
Für die wagrechte Auf- lagereng von zwei parallel verlaufenden Heiz spiralen<I>h,</I> bezw. ihrer Isolierrohre<I>i</I> werden zweckmässigerweise je zwei Stützsteine b, bi oder c um<B>180</B> versetzt zueinander unter Zwischenfügung von NTormalsteinen a ver mauert.
Es ist ohne weiteres denkbar, die Bausteine b, bi und c doppelseitig auszu führen, wobei ihre Baulänge um die Hälfte der Länge eines Normalsteines verlängert wird. Hierdurch wird zwar die Anzahl der verwendeten Bausteine erhöht, aber ander seits auch die Bauweise und die Herstellungs kosten vereinfacht und verbilligt.
Der Ab stand der Heizspiralen in der vertikalen Ebene kann für höhere Ofenleistungen um eine oder mehrere Normalsteindicken vergrössert werden, indem zwischen die Trägersteine b, bi oder c eine oder mehrere Normalsteinschichten ver mauert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCgE: I. Verfahren für den Aufbau des Mauer werkes von elektrischen Widerstandsöfen unter Verwendung von Normalschamotte steinen und als Stützen für den Heiz- widerstand dienenden Bausteinen;die in das Ofeninnere hineinragen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Heizwiderstands stützsteine in mindestens zwei Aussen massen ebenfalls die Abmessungen der Normalsteine besitzen und unter Schich tung mit Normalsteinen derart vermauert werden, dass die Mittenentfernung der etagenweise übereinander verlegten Heiz- widerstände mindestens dem Breitenmass des Normalsteines, zuzüglich einer Fuge entspricht.II. Ofen, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, mit frei verlegten 'Widerstandsspiralen, dadurch gekennzeich- net, dass die in das Ofeninnere vorsprin genden Stützsteine für jede Heizspirale in einer Ebene flach vermauert werden, wobei die Stützsteine mit über die Stein breite verlaufenden, abgeschrägten Kanten versehen sind, um die Abstrahlung der Heizspiralen zu verbessern. UNTERAI\TSPRüCHE 1.Ofen nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützsteine auf ihrer Breitseite finit aus der abgeschräg ten Kante herausspringenden Nasen ver sehen sind, um ein. Abrollen der Heiz- spirale vom Stein zu verhindern. 2. Ofen nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dafä die Stützsteine für die Heizspirale hochkant vermauert sind, wobei die Auflagefläche für die Heiz- spirale in halber Bauhöhe der Stützsteine angebracht ist.Ofen nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass für die Abstützung der Heizspirale Stützsteine abwechselnd flach und hochkant aufeinandergescliichtet sind. 4. Ofen nach Patentanspruch II finit in Iso lierrohr verlegter Heizspirale, dadurch ge kennzeichnet, dar die in halber Bauhöhe des Stützsteines angebrachte Auflagefläche für das Isolierrohr durch Brechen ihrer obern Kanten verjüngt und mit einer Nase versehen ist, die das seitliche Aas weichen des Isolierrohres verhindert. 5.Ofen nach Patentanspruch II mit zwei wagrecht verlaufenden Heizspiralen, die auf die gleichen Steine abgestützt sind, insbesondere für die Bodenheizung, da durch gekennzeichnet, dass die Stützsteine um 180 versetzt aneinandergereilit sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE143509X | 1928-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH143509A true CH143509A (de) | 1930-11-15 |
Family
ID=5669747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH143509D CH143509A (de) | 1928-11-29 | 1929-11-20 | Verfahren für den Aufbau des Mauerwerkes von elektrischen Widerstandsöfen. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT133484B (de) |
| CH (1) | CH143509A (de) |
-
1929
- 1929-11-20 CH CH143509D patent/CH143509A/de unknown
- 1929-11-22 AT AT133484D patent/AT133484B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT133484B (de) | 1933-05-26 |
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