CH143555A - Entlüftungsvorrichtung. - Google Patents

Entlüftungsvorrichtung.

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CH143555A
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cap
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Kuckuck Heinrich
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Kuckuck Heinrich
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  Entlüftungsvorrichtung.    Die Erfindung betrifft eine Entlüftungs  vorrichtung in Form eines Doppelkammer  entlüfters. insbesondere für Fahrzeuge.  



  Bei Entlüftungsvorrichtungen handelt es  sich darum, die verbrauchte Luft zum Bei  spiel aus dem geschlossenen Fahrzeuginnern  zu entfernen, und zu diesem Zweck ist es  erforderlich, dass in einem aus dem Innen  raum emporsteigenden Rohr eine lebhafte  Förderung der Innenluft erfolgt. Die Nei  gung der meist wärmeren und darum leich  teren Luft, emporzusteigen, soll wirksam  durch eine Saugwirkung unterstützt werden.  Der gewöhnlich an einem Ventilator vorbei  streichende Fahrtwind kann an sich eine ge  wisse Saugwirkung ausüben, und es ist be  kannt, diese Unterdruckerzeugung im     Ven-          tilatorgehäuse    durch Anbringen von Stau  platten, die senkrecht zur Windrichtung vor  den     Kappenöffnungen    angebracht werden, zu  unterstützen.  



  Es hat sich aber ergeben, dass die bisher  bekannt gewordenen Entlüfter den Nachteil    haben, dass die angesaugten aufsteigenden  Luftströme Wirbel im Innern des Entlüfters  bilden und so die Wirksamkeit der Einrich  tung herabsetzen.  



  Bei den vielfach grossen Ausmassen der  Einrichtung machte sich weiterhin der erheb  liche Fahrtwiderstand infolge der Form der  Stauplatten geltend, zumal wenn auf dem  Fahrzeug mehrere Entlüfter angebracht wer  den müssen. Ausserdem war es nicht mög  lich, den Saugzug den jeweils vorliegenden  Bedürfnissen anzupassen, und ein Schutz  gegen den in das Fahrzeuginnere eindringen  den Regen oder dergleichen war gar nicht  oder nur in sehr mangelhafter Form vor  gesehen.  



  Erfindungsgemäss werden die Mängel da  durch     beseitigt,    dass die der Führung der  Luftströme dienenden Flächen des Entlüfters  den Strömungslinien angepasst werden, um  auf diese Weise die entströmende Luft ohne  Wirbelbildungen und Pressungen ins Freie  gelangen zu lassen. Die Stauplatten werden      so ausgebildet, dass der auftreffende Fahrt  wind einen möglichst geringen Widerstand  findet, und zur Regulierung des Saugzuges  werden sie beweglich angeordnet. Auch Zu  satzstauflächen, eine Leitblende und Regen  schutzeinrichtungen erhalten erfindungs  gemäss eine Form, infolge der die Luftströme  ohne schädliche Wirbelbildung an diesen  Einrichtungen     vorbeistreichen.     



  In den Zeichnungen wird die Erfindung  anhand von Ausführungsbeispielen näher  erläutert, ohne dass jedoch die Erfindung  auf diese besondere Ausführungsformen be  schränkt wird.  



  In     Fig.    1 ist die Erfindung an einem       Doppelkammerentlüfter    dargestellt. Der  Entlüfter bildet eine Doppelkammer, in de  ren Innenraum ein Kanal 12 führt, welcher  zum Teil durch einen Regenschutzaufsatz 13  gebildet ist, der in das Innere der Kappen  10 hineinragt und dessen Rand 14     umgebör-          delt    ist.  



  Über dem Regenschutzaufsatz 13 ist die  Leitblende 15 angeordnet, die den senkrecht  nach oben steigenden Luftstrom in zwei Teil  ströme teilt. Zur Vermeidung von Wirbeln  ist diese Blende sorgfältig der von der Strö  mung anzunehmenden günstigsten Strom  linienform angepasst. Dies ist in einfacher  Weise dadurch erreicht worden, dass aus der  Verteilerfläche der Blende 15 für jede Seite  der Doppelkammer die vertikale Längsmittel  ebene der Kappen einen um einen Punkt des  Randes 14 des     Regenschutzauf        satzes    13 geschla  genen Kreisbogen ausschneidet, so dass die  Entfernungen 14-17 und 14-16 die glei  chen sind.

   Wenn bei der Wahl von Rohr  stützen grösseren Durchmessers die beiden  Kreisbögen im Gegensatz zu der vorliegen  den Ausführungsform im Punkt 16 nicht  mehr zum Schnitt kommen, so müssen die  Kreisbögen durch einen dritten, in entgegen  gesetzter Richtung offenen Kreisbogen,  dessen Peripherie die Mittellinie der Ent  lüfterkappe berührt, verbunden werden.  



  Zur Erzeugung des Saugzuges in der       Entlüfterkappe    sind in bekannter Weise vor  den Öffnungen     Stauplatten    4 angebracht.    Zur Verminderung des bei Entlüftern grosser  Ausmasse nicht unerheblichen Fahrtwider  standes der Stauplatten sind jedoch die  aussen konkaven Stauplatten 4 mit einem er  höhten Mittelteil 5 versehen. Durch diese  Formgebung     -wird    der Fahrtwiderstand er  heblich herabgesetzt, ohne dadurch die Wir  kung der an sich günstigsten, durchgehend  konkaven Ausführungsform der Platte zu  vermindern.  



  Um den in der Kappe auf diese Weise  erzeugten Saugzug den jeweils vorliegenden  Bedürfnissen anpassen zu können, sind die  Stauplatten verstellbar angeordnet. Die Ver  stellung kann in irgend einer geeigneten  Weise geschehen, beispielsweise mit Hilfe  des in     Fig.    1 gestrichelt dargestellten Ge  stänges. Je weiter die Stauplatten 4 der  Kappe genähert werden, um so geringer  wird der Saugzug.  



  Wird ein derartiger     Doppelkammerent-          lüfter    zum Belüften von Schiffsräumen ver  wendet, so wird es notwendig, den Kappen  1-0 eine grosse Länge zu geben, um das Ein  dringen von Spritz- und auch Regenwasser  durch den Kanal 12 in das Schiffsinnere  zu verhindern. Es reicht dann der durch  die Stauplatten erzeugte Unterdruck nicht  aus, um eine genügend starke Saugwirkung  zu erzeugen. Durch die     Umbördelung    des       Kappenrandes    bei 14 wird dieser     'Mangel     behoben.

   Die von der vordern Stauplatte 4  abgelenkte Luft, welche schon einen Unter  druck in der Vorderkammer     hervorgerufen     hat, wird durch' die     Zusatzstaufläche    der       Umbördelung    11 am Hinterende der Kappe  nochmals gestaut und abgelenkt, wodurch  auch in der Hinterkammer ein wirksamer  Unterdruck erzeugt wird. Durch geeignete  Wahl der     Umbördelungsgrösse    kann ein     Un-          i:erdruckgebiete    in einer solchen Ausdehnung  geschaffen werden, dass im gesamten Innen  raum des Entlüfters ein gleichmässiger Un  terdruck herrscht.

   In entgegengesetzter  Fahrtrichtung wirkt entsprechend die nun  mehr vorn liegende Stauplatte mit der     Um-          bördelung    auf der entgegengesetzten Seite  zusammen. Sowohl die innerhalb, als auch      die ausserhalb der Kappen liegenden. der  Führung der Luftströme dienenden Teile  sind somit Stromlinienformen angepasst, die  ein starkes und wirbelloses Entströmen der  Luft aus dem Entlüfter gewährleisten.  



  Um das Eindringen von Regenwasser  je durch den Ringspalt     zwischen    Stauplatte  und     Kappenrand    hindurch in das Kappen  innere zu verhindern, sind Regenschutz  ringe 1 und 2 in besagtem Ringspalt an  geordnet.  



  In     Fig.    2 sind diese Regenschutzringe  und ihre Anordnung am Entlüfter schema  tisch in grösserem     Massstabe    dargestellt. Die  Zeichnung stellt einen Längsschnitt durch das  eine Ende eines     Doppelkammerentlüfters    110  dar. In geeignetem Abstand von dem Kap  penende ist die Stauplatte 104 angeordnet.  Zwischen der Stauplatte 104, deren erhöhtes  Mittelteil     einfachheitshalber    fortgelassen  wurde, und der     Umbördelung    111, welche  eine     Zusatzstaufläche    aussen an der Kappe  bildet, sind die Regenschutzringe 101 und  102 angebracht, die durch dünne Leisten 112  in ihrer Lage festgehalten werden.

   Die Ent  fernungen der Regenschutzringe 101 und  102 von der     Umbördelung    111 sind so ge  wählt, dass sie gleich der Entfernung sind,  die die jeweils gedachten, gestrichelt ge  zeichneten Linien     107.!l08        bezw.        106/109     von der Wandung 110 aufweisen.

   Die aus  dem Innern     aufsteimende    Luft wird durch  die gedachten, gestrichelten Linien gleich  sam in verschiedene     Teilluftstörme    aufgeteilt,  von denen zum Beispiel der zwischen den  Linien 107 und 108 liegende Teilluftstrom  durch die Ringe 101 und 102     hindurchtritt,     um zwischen dem Ring 102 und der Stau  platte 104 ins Freie zu entweichen, während  beispielsweise der Teilluftstrom zwischen  106 und 107     zwischen    den Ringen 101 und  102 hindurch ins Freie gelangt.  



  Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass  den Teilluftströmen auf .ihrem Wege durch  diese Regenschutzeinrichtung dauernd prak  tisch gleiche     Durchströmquerschnitte    zur  Verfügung stehen und störende Pressungen  und Wirbelbildungen infolgedessen nicht    auftreten können, zumal auch die Ringe  an sich stromlinienförmig gekrümmt sind.  



  Entspricht ferner der Abstand der Stau  platte 1'04 von der     Umbördelung    111 der  Entfernung der Mittellinie 103 von der Kap  penwand 110, wie dies für     Fig.    2 angenom  men ist, so wird in dem Entlüfter ein kräf  tiges Saugen ohne Wirbelbildungen und  Stauungen auftreten. Durch Heranführen  der Stauplatte wird der     Durchströmquer-          schnitt    für den mittleren Teilluftstrom ver  mindert, und es kommt zu Stauungen und  Wirbeln, der Saugzug wird geringer.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Als Doppelkammerentlüfter ausgebildete Entlüftungsvorrichtung mit vor den Ent- lüfterkappenöffnungen zur Erzeugung eines Unterdruckes im Innern des Entlüfters an gebrachten Stauplatten, insbesondere für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Führung der Luftströme dienende Leit- blende im Innern der Kappen, Zusatzstau flächen aussen an den Kappen, die verstell baren Stauplatten, sowie Regenschutzein richtungen der Strömungsform der Luft ströme angepasst sind, zum Zwecke, dass, un ter Erzeugung eines hohen Unterdruckes im Innern der Kappen,
    eine den Fahrtwider stand erheblich erhöhende Form und die Z\Tirksamkeit des Entlüfters herabsetzende Pressungen und Wirbelbildungen der ent strömenden Luft vermieden werden. UNTERANSPRü CHE 1. Entliiftungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Längsmittelebene der Kappen aus der Verteilerfläche der Leitblende Kreisbogen ausschneidet, deren Krüm- mungsmittelpunkte auf dem gegenüber liegenden Rande des Lufteinführungs- kanals liegen. 2.
    Entlüftungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da,ss zur Vermeidung einer Erhöhung des Luft widerstandes die den Wind ablenkende Stauplatte eine nach aussen gerichtete mittlere Erhöhung besitzt. 3. Entlüftungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Abstand der Stauplatten vom Entlüfter kappenrand zwecks Regulierung des Saugzuges einstellbar veränderlich ist. 4. Entlüftungsvorrichtung nach Patentan spruch, mit langgestreckter Entlüftungs kappe, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzstauflächen durch die nach aussen umbördelten Ränder der Kappe gebildet werden. 5.
    Entlüftungsvorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch in jedem Ringspalt zwischen Kappe und Stauplatte angeordnete Regenschutzringe von strom- linienartiger Querschnittsform.
CH143555D 1928-09-19 1929-08-20 Entlüftungsvorrichtung. CH143555A (de)

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DE143555X 1928-09-19
DE170129X 1929-01-17

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CH143555D CH143555A (de) 1928-09-19 1929-08-20 Entlüftungsvorrichtung.

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