CH143778A - Verfahren und Vorrichtung an Bandschleifmaschinen zur Vermeidung des Heisslaufens des Schleifbandes und der Schleifband-Rückplatte. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung an Bandschleifmaschinen zur Vermeidung des Heisslaufens des Schleifbandes und der Schleifband-Rückplatte.

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CH143778A
CH143778A CH143778DA CH143778A CH 143778 A CH143778 A CH 143778A CH 143778D A CH143778D A CH 143778DA CH 143778 A CH143778 A CH 143778A
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CH
Switzerland
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belt
grinding
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grinding belt
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English (en)
Inventor
Eisengiesserei Maschinenfabrik
Original Assignee
& Eisengiesserei Kronach G M B
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B21/00—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor
    • B24B21/04—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor for grinding plane surfaces
    • B24B21/06—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor for grinding plane surfaces involving members with limited contact area pressing the belt against the work, e.g. shoes sweeping across the whole area to be ground
    • B24B21/08—Pressure shoes; Pressure members, e.g. backing belts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


      verfahren    und Vorrichtung an Bandschleifmaschinen zur Vermeidung des Heisslaufens  des Schleifbandes und der     Schleifband-Rückplatte.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren und eine Vorrichtung an       Pandsehleifmaschinen    zur     Vermeidung    des       Heisslaufens    des     Schleifbandes    und der       Sehleifband-Rückplatte.     



  Das Verfahren besteht darin,     da,ss    das  Schleifband vor der Auflaufstelle auf die       Sclileifband-Rüel@platte    abgefangen wird,  dadurch, dass es an einer Leitstrebe vorbei  führt wird.  



  Die Vorrichtung an Bandschleifmaschi  nen zur     Ausführung    des Verfahrens gemäss       vorliegender    Erfindung ist gekennzeichnet  durch eine Leitstrebe, welche vor der Auf  laufstelle des Schleifbandes auf die Schleif  band-Rückplatte auf der Hinterseite des       Schleifbandes    angeordnet ist.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind ein       .in    einer Schleifmaschine angebrachtes Aus  führungsbeispiel der Vorrichtung zur Aus  führung des Verfahrens, Detailvarianten und  ein Teil einer Schleifmaschine, die die Vor-         richtung    nicht aufweist, schematisch darge  stellt, und zwar zeigt     Fig.    1 einen Aufriss  und     Fig.    2 einen Grundriss des an einer  Bandschleifmaschine angeordneten Ausfüh  rungsbeispiels, während die     Fig.    3 den Teil  der nicht mit der Vorrichtung versehenen  Schleifmaschine, und     Fig.        .1    Details veran  schaulichen.  



  Die zu schleifenden Werkstücke, die  zum Beispiel aus Holz, Horn, Hartgummi,  Vulkanfiber, Kunststein, Metall bestehen,  werden während der Bearbeitung auf den  vordern geraden Werkzeugtisch 7 oder auf  den seitlichen, um die     Triebrolle    2 herum  liegenden Werktisch 8 aufgelegt. Das  Schleifband 1, welches über die Triebrollen  ?, 3 und die Spannrolle     .t,    geführt ist, läuft  sich bei der in     Fig.    3 dargestellten Vor  richtung leicht heiss, weil es mit grosser Ge  schwindigkeit an der     Schleifband-Rück-          platte    5     vorbeistreicht.    In gleichem Masse  wird auch die     Riiekplatte    5 selbst heiss.

        Dieses Heisslaufen von Band 1 und Rück  platte 5 entsteht einerseits dadurch, dass das  Band 5 unter einem bestimmten Neigungs  winkel a     (Fig.    3) auf die     Rückplatten-Be-          rührungsfläche    auflaufen muss, damit sich  das Schleifband in der ganzen Breite ge  rade auf die     Rückplatten-Berührungsfläche     auflegt.

   Anderseits erfolgt das     Heisslaufen     bei der Schleifmaschine nach     Fig.    3 zufolge  des Umstandes, dass sich das dicht an der       Itücl,:platte    mit einer Geschwindigkeit von       ?0    bis 30     mjs    vorbeilaufende Band an die  Platte     mehr    oder weniger anhängt     bezw.     von der Aussenluft an die Platte fest ange  drückt wird, weil die Luft zwischen Band  und Rückplatte mehr oder weniger entfernt  wird.

   Dadurch aber entsteht eine starke       Reibung    und die erzeugte     Erwärmung        kann     unter Umständen derart gross werden, dass  das Band selbst zum Verkohlen kommt oder,  wie der Fachmann sagt, brennt. Sobald aber  ein Schleifband übermässig erhitzt wird, ver  liert es seine Festigkeit und wird     dann    für  den weiteren Arbeitsgang unbrauchbar.  



  Um das unangenehme, schädliche und  auch gefährliche Heisslaufen des Schleifban  des zu verhindern, hat man schon vorge  schlagen, die Rückplatte hohl auszubilden  und durch den Hohlraum kaltes Wasser hin  durch zu leiten. Die Nachteile einer Was  serkühlung, namentlich bei     Holzbearbei-          iungsmaschinen,    sind aber sehr gross. Die  Zuführung und Abführung der Kaltwasser  leitung zu     derartigen        Maschinen    in den Ma  schinenräumen ist sehr umständlich; die  Rohranschlüsse werden leicht undicht und  lassen kleine     Wassermengen    austreten, wo  durch das zu verarbeitende Material ge  fährdet wird.

   Ausserdem schwitzen die Ma  schinenteile bei der verschiedenartig starken       '\@rasserkühlung    sehr unangenehm aus.  



  Bei dem in den     Fig.    1 und 2 dargestell  ten Ausführungsbeispiel     wird    nun das  Schleifband 1 ein kurzes     Stück    vor der Auf  laufstelle auf die     Rückplatte    5 abgefangen  dadurch, dass es an einer Leitstrebe 6 vor  beigeführt wird, die ein kleines Stück von  der     Rückplatten-Einlaufkante,    also der Auf-         laufstelle    des Bandes und auf der Hinter  seite des Schleifbandes aufgestellt ist, wo  bei es gleichgültig ist,

   ob die     Berührungs-          linie    der Leitstrebe     genau    in der Ebene der       Rückplatten-Berührungsfläche    steht oder et  was hinter oder vor dieser Ebene eingestellt  ist.

   Diese Leitstrebe kann verschiedene       Querschnittsformen    haben,     wie    dies die De  tailvarianten in     Fig.    4 veranschaulichen,  und zwar nach     Fig.    4a runden, nach     Fig.    4b  abgerundet     trapezförmigen,    nach     Fig.    4e       kreissektorartigen,    nach     Fig.    4d länglichen,  nach     Fig.    4e     $-f        örmigen,    nach     Fig.    0     bü-          gelförmigen,

      nach     Fig.        4d        trapezförmigen     und gemäss     Fig.    4h rollenförmigen Quer  schnitt. Die     Leitstrebe    nach     Fig.    4e ist, wie  ersichtlich, federnd ausgebildet, während  die Leitstrebe nach     Fig.    4h als drehbare  Rolle ausgebildet ist..  



  Die     Leitstrebe    6 wird zweckmässig leicht  verstellbar angeordnet, um je nach der Art  der Maschine den Abstand und die Einstel  lung vor oder hinter die     Berührungsebene     der Rückplatte 5 nach Zweckmässigkeit ein  richten zu können.  



  Die Triebrollen 2, 3 oszillieren bei der  in den     Fig.    1 und 2 ersichtlichen Band  schleifmaschine beim Gange der Maschine  im Sinne der eingezeichneten Pfeile 9, da  sie vertikal Spiel haben. Das Schleifband  macht diese Bewegungen auf den Triebrol  len 2 und 3     selbstverständlich    mit und be  wegt demnach beim Rundlaufen auch noch  auf der feststehenden     Rückplatte    jeweils ein  kleines Stück hin und her. Dadurch wird  die Reibung zwischen Schleifband 1 und       Rückplatte    5 noch vergrössert.  



  Die Leitstrebe 6 ist bei der     Ausführungs-          form    feststehend angeordnet wie die Rück  platte 5, man kann sie aber auch, wie die  Triebrollen 2 und 3 vertikal mit Spiel ver  sehen, so dass sie oszillieren kann.  



  Versuche haben gezeigt, dass bei der mit  der     Ausführungsform    versehenen Schleifma  schine die Temperatur der Rückwand 5  nicht     viel    über<B>30'</B> C hinausgeht, während  die Rückplatte 5, wenn die Schleifmaschine  nach     Fig.    3 keine     Leitstrebe    aufweist, so-      fort eine Temperatur von über 60   C be  kommt, die sich gegebenen Falles noch stark  steigern kann.  



  In gleichem Masse, wie die Reibungs  wärme im     Schleifbande    1 und in der Rück  platte 5 steigt, steigt auch der Kraftver  brauch, so dass mit der mit der     Ausführungs-          form        versehenen     eine be  deutend grössere Wirtschaftlichkeit im Be  triebe erzielt wird als mit der dargestell  ten Schleifmaschine, die keine Leitstrebe  aufweist. Die Wirtschaftlichkeit der Aus  führungsform lässt sich noch erhöhen, wenn  man die Leitstrebe mit einer     Vorrichtung     versieht, durch die die Arbeitsstelle der  Leitstrebe mit schmierenden. Mitteln (01,  Fett oder dergleichen) versehen wird.

   Man  kann aber auch die Leitstrebe in der Weise  ausbilden, dass man sie selbst, oder wenig  stens ein Teil derselben aus einem schmie  renden Material fertigt, also zum Beispiel  aus     Speckstein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Vermeidung des Heiss laufens des Schleifbandes und der Schleifband-Rückplatte bei Bandschleif maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleifband vor der Auflaufstelle auf die Schleifband-Rückplatte ab gefangen wird, dadurch, dass es an einer Leitstrebe vorbeigeführt wird. T I. Vorrichtung an Bandschleifmaschinen zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet, durch eine Leitstrebe, welche vor der Auf laufstelle des Schleifbandes auf die Sehleifband-Rückplatte auf der Hinter seite des Schleifbandes angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Leitstrebe Schmiermittel zugeführt werden, welche sich von der Arbeitsstelle der Strebe auf das Schleifband übertragen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Linie, längs welcher das Schleifband die Leit- strebe berührt, und die Berührungs fläche der Schleifband-Rückplatte in derselben Ebene liegen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Linie, längs welcher das Schleifband die Leit- strebe berührt, sich ausserhalb der Ebene der Berührungsfläche der Schleifband Rückplatte befindet. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- strebe feststehend angeordnet ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- strebe federnd ausgebildet ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- strebe als drehbare Rolle ausgebildet ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- strebe aus schmierendem Stoff hergestellt ist.
CH143778D 1929-08-20 1929-08-20 Verfahren und Vorrichtung an Bandschleifmaschinen zur Vermeidung des Heisslaufens des Schleifbandes und der Schleifband-Rückplatte. CH143778A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928792C (de) * 1952-03-18 1955-06-10 Fritz Haneball Schleifgeraet mit endlosem Band, insbesondere zum Schleifen von Holz
CN114589615A (zh) * 2022-03-29 2022-06-07 北京烁科精微电子装备有限公司 一种防碰撞控制方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928792C (de) * 1952-03-18 1955-06-10 Fritz Haneball Schleifgeraet mit endlosem Band, insbesondere zum Schleifen von Holz
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