CH143799A - Wasserturbine. - Google Patents
Wasserturbine.Info
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Description
Wasserturbine. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Wasserturbine, mittelst welcher der Ilauptteil des verfügbaren Wassers möglichst ,iii ausgenützt werden soll, zu welchem Zwecke in der Nähe des Wassereinlasses im Turbinengehäuse Führungen für das Wasser il(-rart angeordnet sind, dass das Wasser Lauptsächlich auf die äussern Teile der Laufehaufeln auftrifft. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel in einem \ertikalschnitt dargestellt. Der obere und der untere Gehäuseteil n bezw. b sind mittelst in der Zeichnung nicht dargestellter Schrauben miteinander Verbunden. Der obere Crehäuseteil a besitzt einen radial gerichteten Wassereinlass c, in welchem einstellbare Abschliessklappen d an- @,'eOrdne.t sind. Anstatt ein Wassereinlass l:iinneri auch mehrere radial gerichtete Was sereinlasse vorgesehen sein. Oben ist der Gehäuseteil a. durch einen Deckel e abge- :chlossen. Unter dem Deckel ist in dem Gehäuse teil a, konzentrisch zu diesem, ein Hals stück<I>f</I> angeordnet, mit einem Lager<I>g</I> für die Turbinenwelle h. Die Aussenfläche des Halsstückes f ist nach einer nach innen ge bogenen Kurve geformt, deren oberes Ende mit der obern Wandung des Wassereinlasses c verläuft, während sie sich an ihrem un tern Ende von der Turbinenwelle la etwas entfernt. Die Innenwand des obern Gehäuseteils a. ist unterhalb des Wassereinlasses c der Aussenfläche des Halsstückes f entsprechend gekrümmt, so dass das Wasser beim Durch gang zwischen dem Halsstück und dem un tern Teil des obern Gehäuseteils a wieder nach aussen gerichtet wird, so dass es bei seiner Abwärtsbewegung in einem geringen Winkel zur Turbinenachse nach aussen fliesst. Das Laufrad i der Turbine ist direkt unter dem Halsstück f angeordnet und dessen Schaufeln j ragen in schräg nach unten gerichteter Lage kreuzweise in den ringförmigen Wasserkanal der Turbine un- gefähr dort, wo der obere Gehäuseteil a auf dem untern Gehäuseteil b aufsitzt und des Gehäuse eine Ausbuchtung nach aussen zeigt. Vor dem Einwirken des Wassers auf die Schaufeln des Laufrades wird das Was ser durch das Halsstück und die diesem gegenüber liegende Wand des obern Gehäuse teils a gegen die äussern Teile der Schaufeln j geführt, so dass es mit grösserer Hebelwir kung auf die Welle h wirkt, als wenn es nur in senkrechter Richtung auf die Schau feln ,j zum Aufschlag gelangen würde. Der untere Gehäuseteil b kann derart ausgebildet sein, dass der Durchflussquer- schnitt des Wassers sich erst vermindert und darauf wieder erweitert, wie in der Zeich nung in voll ausgezogenen Linien dargestellt ist. Er kann aber auch zylindrisch ausge bildet sein, wie in der Zeichnung in ge strichelten Linien ersichtlich ist. Die Nabe des Laufrades i kann zu einem mit der Spitze nach unten gerichteten Kegel ausge bildet sein, und unter diesem kann ein Ver teiler k achsial im Gehäuseteil<I>b</I> vorgesehen sein. Die beschriebene Turbine kann für jedes Gefälle Anwendung finden und mit ihrer Längsachse senkrecht, geneigt oder auch v@#agrecht angeordnet sein, entsprechend den jeweiligen Erfordernissen. Der Wassereinlass kann radial oder, wenn eine Wirbelbewegung des Wassers erzeugt werden soll, tangential angeordnet sein, in Einzelfällen auch eine Schneckenform besitzen. Das Laufrad, wel ches einstellbare und versetzbare Schaufeln tragen kann, wird vorteilhafterweise ohne einen Aussenring oder eine Muffe ausgeführt, und es kann jede beliebige Formgebung für das Laufrad und dessen Schaufeln gewählt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wasserturbine, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe des Wassereinlasses im Turbinengehäuse Führungen für das Wasser derart angeordnet sind, dass das Wasser hauptsächlich auf die äussern Teile der Laufschaufeln auftrifft, das Ganze zum Zwecke, einen möglichst guten Wirkungs grad zu erhalten. UNTERANSPRüCHE 1.Wasserturbine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Nähe des Wassereinlasses konzentrisch zur Turbinenwelle ein Halsstück angeordnet ist, mit einer gegen die Welle eingeboge nen Aussenfläche, welche mit der gegen über liegenden, entsprechend geformten Innenwand des entsprechenden Turbinen gehäuseteils das Wasser aus seiner ur sprünglich nach innen gerichteten Bahn leicht zur Turbinenwelle geneigt, nach aussen richtet, um das Wasser insbeson dere auf die äussern Enden der Laufra.d- schaufeln zu lenken. Z.Wasserturbine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Laufrad direkt unter dem genannten Halsstück angeordnet ist und das letztere mit einer Lagerungsvorrich tung für die Turbinenwelle versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB143799X | 1929-07-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH143799A true CH143799A (de) | 1930-11-30 |
Family
ID=10040143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH143799D CH143799A (de) | 1929-07-24 | 1929-10-31 | Wasserturbine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH143799A (de) |
-
1929
- 1929-10-31 CH CH143799D patent/CH143799A/de unknown
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