CH143801A - Umkehrbare hydraulische Kraft- bezw. Arbeitsmaschine. - Google Patents
Umkehrbare hydraulische Kraft- bezw. Arbeitsmaschine.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03B—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
- F03B3/00—Machines or engines of reaction type; Parts or details peculiar thereto
- F03B3/10—Machines or engines of reaction type; Parts or details peculiar thereto characterised by having means for functioning alternatively as pumps or turbines
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Description
Umkehrbare hydraulische Kraft- bezw. Arbeitsmaschine. Es gibt bekanntlich schon eine grosse An- zahl von Vorschlägen, für die Benützung einer Turbine als Pumpe und umgekehrt. Die meisten dieser Vorschläge bedingen je doch den Nachteil, dass der Wirkungsgrad weder bei Turbinen- noch bei Pumpenbetrieb den sonst bei Turbinen bezw. Pumpen erziel baren höchsten Wirkungsgrad erreicht. da der Umkehrbarkeit wegen zu Kompromissen gegriffen werden muss.
Werden die Lauf- radschaufelu in verschiedenem Sinne bei Pumpen- und Turbinenbetrieb angeströmt, wie es vielfaeh der Fall ist, und führt man ,sie dabei gut profiliert für Turbinenbetrieb < ius, so ergeben sich bei der Überströmung der Schaufeln bei Pumpenbetrieb grosse Widerstände, da die hydrodynamisch gün stigen Formen bei verkehrter Anströmung sehr ungünstig sind.
Eine weitere Ursache, welche die Erzielung guter Wirkungsgrade bei beiden Betriebsarten verhindert, hängt mit dem Umstand zusammen, da.ss ein Pum penlaufrad bei gleicher Umdrehungszahl im allgemeinen weniger Druck liefert als ein Turbinenlaufrad von gleichem Durchmesser aufnehmen kann, was bekanntlich mit dem grundsätzlich verschiedenen Charakter von beschleunigter und verzögerter Strömung in bezug auf 'V#randreibung zusammenhängt.
Da nun die mit der hydraulischen Kraft- bezw. Arbeitsmaschine zu kuppelnden elektrischen Maschinen (die ja sozusagen ausschliesslich in Betracht kommen) meistens synchron, also mit fester Drehzahl laufen, ist. eine Diskre panz in den Druckhöhen beim Turbinen- und Pumpenantrieb vorhanden, die bisher nur durch verhältnismässig verwickelte und den Wirkungsgrad beeinträchtigende Massnah men überwunden wer\clen kann.
Vorliegende Erfindung bezweckt eine radikale Beseitigung cler erörterten Nachteile und macht zu diesem Behufe Gebrauch von dem an sich bekannten Prinzip der Lauf - schaufelverdrehung. Bei einer umkehrbaren hydraulischen Kraft- bezw. Arbeitsmaschine mit mindestens einer radialen Durchflusskom- ponente und mit Laufschaufeln, die um zur Maschinenachse um weniger als 60 geneigte Achsen verdrehbar sind, ist gemäss vorliegen der Erfindung der Drehzapfen jeder Lauf schaufel zwischen deren beiden Enden derart gelegen,
dass beim Pumpenbetrieb der Radius des durch die Austrittskanten der Lauf schaufeln gelegten Kreises grösser ist, als der Radius des beim Turbinenbetrieb durch die Eintrittskanten dieser Schaufeln gelegten Kreises.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs form der Erfindung beispielsweise und sche- inatisch veranschaulicht, und zwar ist: Fig. 1 ein wagrechter Schnitt durch ge wisse Teile einer hydraulischen Kreisel maschine mit rein radialem Durchfluss und Spiralgehäuse, bei welcher die Drehachsen der Laufschaufeln genau parallel zur Dreh achse der Maschine sind, wobei die Lauf schaufeln in der Stellung dargestellt sind, die sie beim Turbinenbetrieb (T) einnehmen;
Fig. 2 ist ein gleicher Schnitt, der die Laufschaufeln in der Stellung für den Pum penbetrieb (P) veranschaulicht, während Fig. 3 in einem kleineren Massstab einen entsprechenden Schnitt durch die Kreisel maschine bei geschlossenem Leitapparat und bei der Mittelstellung der Laufschaufeln zeigt.
1 bezeichnet die Welle einer mit Spiral- gehäuse 6 ausgestatteten Kreiselmaschine, deren Laufschaufeln mit 2 und deren Leit- schaufeln mit 3 bezeichnet sind. Die Lauf schaufeln 2 sind um Zapfen 5 drehbar, deren Achse parallel zur Maschinenwelle 1 ist, während die Leitschaufeln 3 um Zapfen 4 drehbar sind.
Jeder Drehzapfen 5 ist zwi schen den Enden (Kanten) der zugeordneten Laufschaufeln 2 so gelegen, dass beim Pum penbetrieb der Radius Rp (Fig. 2) des durch die Austrittskanten der Laufschaufeln 2 ge legten Kreises A grösser ist als der Radius Rt (Fig. 1) des beim Turbinenbetrieb durch die Eintrittskanten der Laufschaufeln 2 geleg ten Kreises E.
Wie der Fig. 3 zu entnehmen ist, entspricht die Länge l der Laufschaufeln angenähert der Teilung t des Zapfenkreises G. Sowohl beim Turbinenbetrieb T (Fig. 1), als auch beim Pumpenbetrieb P (Fig. 2) haben die Laufschaufeln 2 stets die für die jeweilige Förderungsrichtung günstigste Stel lung und bei gleicher Drehzahl ist es mög lich, beim Pumpenbetrieb den Druck zu er zeugen, den das Laufrad beim Turbinen betrieb aufnimmt. Beim Pumpenbetrieb ist dabei der Spalt zwischen Laufschaufeln 2 und Leitschaufeln 3 klein, beim Turbinen betrieb dagegen gross, was bekanntlich sehr erwünscht ist.
In die in Fig. 3 dargestellte Lage werden die Schaufeln 2 und 3 vorzugsweise gebracht, wenn vom Turbinenbetrieb auf den Pumpen betrieb überzugehen, also die stillstehende Pumpe auf die Betriebsdrehzahl zu bringen ist. In dieser Stellung der Laufschaufeln \? sind die Widerstände, die beim Anlassen der Pumpe zu überwinden sind, wesentlich kleiner, als sie es wären, wenn die Pumpe bei geöffneter Stellung der Laufschaufeln 2 auf die Betriebsdrehzahl gebracht werden müsste.
Es kann Fälle geben, wo eine Über deckung der Laufschaufeln 2 erwünscht ist. Um in einem solchen Falle die Schaufeln 2 in die jeweils für den Turbinen- bezw. Pum penbetrieb erforderliche Lage schwenken zu können, können benachbarte Laufschaufeln mit verschiedenen Einstellvorrichtungen ver sehen sein, so dass dann vorerst die eine Gruppe von Laufschaufeln in ihre rein radiale Stellung verschwenkt, hierauf die zweite Gruppe in die für den neuen Betriebs zustand erforderliche Lage gedreht und schliesslich auch noch die erste Gruppe in letztere Lage gedreht werden kann.
Die Erfindung lässt sich auch da anwen den, wo nicht eine rein radiale Strömung, sondern nur eine radiale Durchflusskompo- iiente vorhanden ist, und ferner auch in all den Fällen, wo die Drehachse der Laufschau feln um weniger als<B>60'</B> zur Maschinenachse geneigt ist. In einem solchen Falle sind dann die Drehzapfen der Laufschaufeln so anzu ordnen, dass beim Pumpenbetrieb der Radius des durch die Austrittskanten der Lauf schaufeln gelegten Kreises grösser ist als der Radius des beim Turbinenbetrieb durch die Eintrittskanten dieser Schaufeln gelegten Kreises.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Umkehrbare hydraulische Kraft- bezw. Arbeitsmaschine mit mindestens einer radia lem Durchflusskomponente und mit Lauf schaufeln, die um zur Maschinenachse um weniger als<B>60'</B> geneigte Achsen verdrehbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Dreh zapfen jeder Laufschaufel zwischen deren leiden Enden derart gelegen ist,dass beim Pumpenbetrieb der Radius des durch die Austrittskanten der Laufschaufeln gelegten greises grösser ist als der Radius des beim Turbinenbetrieb durch die Eintrittskanten dieser Schaufeln gelegten greises. UNTERANSPRUCH: Umkehrbare hydraulische Kraft- bezw. Arbeitsmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Länge der Laufschaufeln angenähert gleich der Teilung des Zapfenkreises der Laufschaufeln ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH143801T | 1930-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH143801A true CH143801A (de) | 1930-11-30 |
Family
ID=4400316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH143801D CH143801A (de) | 1930-01-11 | 1930-01-11 | Umkehrbare hydraulische Kraft- bezw. Arbeitsmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH143801A (de) |
-
1930
- 1930-01-11 CH CH143801D patent/CH143801A/de unknown
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