CH143807A - Einrichtung zum Zuführen von Wasserdampf und Zusatzluft bei Explosionsmotoren mit Vergaser. - Google Patents
Einrichtung zum Zuführen von Wasserdampf und Zusatzluft bei Explosionsmotoren mit Vergaser.Info
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Description
Einrichtung zum Zuführen -von Wasserdampf und Zusatzluft bei Explosionsmotoren - mit Vergaser. Vorliegende Erfindung ermöglicht bei Explosionsmotoren mit Vergaser dem aus diesem angesaugten Gasluftgemisci-, unab- hängig vom jeweiligen Feuchtigkeits--ehalt der Atmosphäre Wasserdampf und Zusatz luft zuzusetzen, um so den Wirkungsgrad des :Motors zu steigern.
Die Einrichtung zum Zuführen von serdampf und Zusatzluft zu dem vom Motor angesaugten Cxas"eniiscli wird an das zum Motor führende Einlassrohr unmittelbar hin ter dem Vergaser angeschlossen und kann mit diesem in Verbindung gebracht oller von ihm abgeschaltet werden. Die zuführbaire Vifen@@ < ,i: Zusatzluft ist einstellbar.
Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung eine Einrichtung für ein .@nioniobil dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt, die Fig. 2, 3 und d einen Qiier"#chnitt nach AB der Fix. 1 bei verschie- rlener Einstellung eines Schiebers.
Die Einrichtung besitzt ein eine Ansaug- kammer bildendes Gehäuse Gi das einander gegenüber zwei Bohrungen a, ai, besitzt, deren eine ai konisch ausgebildet ist und auf den aussen konischen Stutzen bi des Schieber- ,e G2 passt. Ein Schraubenbolzen B der durch beide Bohrungen geht und mit seinem Ge\vinde wi in dem Stutzen bi ein geschraubt ist,
hält die beiden Gehäuse Gi, G2 leicht lösbar und dicht zusammen. Das Gehäuse Gi besitzt ferner einen Rohrstutzen R, mit welchem es bei wassergekühlten Mo toren zweckmässig an das Überlaufrohr des Kühlers, und bei luftgekühlten Motoren, an einen besonderen Wasserbehälter angeschlos sen wird. Unten am Gehäuse Gi ist ein Ab lasshahn A für Kondenswasser eingeschraubt, der jedoch fehlen kann, wenn das Gehäuse Gi an einen besonderen Wasserbehälter an geschlossen ist.
Dann ist aber in das Rohr R vorteilhaft eine Düse T) eingesetzt., damit das Wasser nur in feinem Strahl in das Ge- häuse Gi eingesaugt werden kann, und im Gehäuse Gi ein elektrischer Heizkörper ein gebaut, der das eingesaugte Wasser ver dampft.
Der Schraubenbolzen B besitzt an jedem Ende eine zentrale Bohrung<B>ei</B> bezw. c2, die durch je eine Querbohrung mit der Ansaug kammer in Verbindung steht. In die Boh rung ei am äussern Ende ist ein entgegen der Wirkung einer Feder nach innen öff nendes Kugelventil V eingesetzt, welches beim Unterschreiten eines gewissen Unter druckes im Gehäuse Gi sich öffnet und von aussen Luft einströmen lässt. In die andere Bohrung c2 ist eine Düse Di auswechselbar eingesetzt. Sie erlaubt, den Apparat ver schiedenen Motorstärken anzupassen.
Das Schiebergehäuse G2 besitzt gegenüber dem Stutzen b einen Stutzen bi dessen Bohrung mit dem des andern Stutzens durch eine Boh rung F quer durch das Gehäuse verbunden ist. Die beiden Stutzen b, bi sind mit In nengewinden versehen. In den Stutzen b ist ein Rohr Ri mit einem Gewinde w2 ein geschraubt, das zum Einlassrohr des Motors führt und dort knapp hinter dem Vergaser einmündet.
Senkrecht zu der Längsbohrung F ist eine Querbohrung H vorhanden, in welcher ein zylindrischer Schieber<I>Sch,</I> un- drehbar geführt ist und senkrecht zu die sen beiden Bohrungen ist noch eine durch gehende, vertikale Bohrung J vorhanden, welche auf der einen Seite über eine mit einer Skala Sk versehenen Regulierschraube S mit der Aussenluft in Verbindung steht und auf der andern Seite eine unter Feder wirkung stehende Sperrkugel K aufnimmt, die in eine untere Längsrinne r des Schie bers eingreift und diesen gegen Verdrehung sichert, überdies aber durch Einfallen in eine mittlere Rast Ir,
den Schieber in der Mittelstellung halten kann. Die beiden End- stellungen des Schiebers werden durch An schläge ai, a2 bestimmt. Seine Verschiebung erfolgt vom Führersitz aus mittelst Bowden zuges Z.
Bei mittlerer bis zur maximalen Touren zahl des Motors befindet sich der Schieber in der Endlage nach Fig. 2, dann stellen zwei nach Art eines Dreiweghahnes aufein ander senkrecht stehende Kanäle ki, k2 des Schiebers den vollen Anschluss der Ansaug kammer und der von der Regulierschraube S beherrschten Bohrung J mit dem Einlass- rohr her. Der Motorzylinder saugt dann aus dem Gehäuse Gi Dampfluftgemisch und über die Bohrung Zusatzluft an.
Bei niedrigen Tourenzahlen des Motors wird der Schieber in die Mittellage ver schoben, wo die Kugel K in die Rast<I>k</I> ein schnappt, dann gelangt eine Querbohrung 11 von kleinerem Durchmesser (Fig. 3) im Schieber in den Bereich der Bohrung F. Die Frischluft ist ganz abgesperrt und Dampfluftgemisch kann nur im beschränkten Masse angesaugt werden.
Wird der Schieber schliesslich in die Endlage nach Fig. .I gebracht, die durch den Anschlag a2 begrenzt ist, dann sperrt er sowohl die Frischluft, als auch die Dampf zufuhr gänzlich ab und die Einrichtung ist ausser Wirksamkeit gesetzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Zuführen von Wasser dampf und Zusatzluft bei Explosionsmotoren mit Vergaser, dadurch gekennzeichnet, da,ss ein als Ansaugkammer dienendes Gehäuse über ein Schiebergehäuse an das vom Ver gaser zum Motor führende Einlassrohr an geschlossen ist und mit diesem je nach Er fordernis in Verbindung gebracht oder von ihm gänzlich abgeschaltet werden kann, und dass die zuführbare Zusatzluftmenge einge stellt werden kann.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 7.. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Ansauge gehäuse (G1) mit dem Schiebergehäuse (G2) leicht lösbar aber dicht verbunden ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Ansauge gehäuse auf einem konischen Stutzen (bi) des Schiebergehäuses (G2) aufsitzt und mittelst eines in diesen eingeschraub ten Schraubenbolzens (B) darauf gepresst %v ird. 3.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Gehäusen (G1 G.) eine Düse (D1) auswechselbar eingesetzt ist. 1. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine von aussen in die Ansaugkammer führende Bohrung im Bolzen (B), die durch ein nach innen öffnendes Kugel ventil (P) beherrscht wird, das die maxi male Grösse des Unterdruckes in der Kammer bestimmt. 5.Einrichtung zum Zuführen von Wasser dampf und Zusatzluft bei wassergekühl ten Explosionsmotoren mit Vergaser nach dem Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gehäuse (G1) an das Kühlerüberlaufrohr angeschlossen und mit einem Kondenswasserablass (A) ausgerüstet ist. 1;. Einrichtung zum Zuführen von Wasser dampf und Zusatzluft bei luftgekühlten Explosionsmotoren mit Vergaser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass das Gehäuse (G1) an einen be sonderen Wasserbehälter angeschlossen ist und einen elektrischen Heizkörper (E) zur Verdampfung des eingeführten Wassers enthält. i.Einrichtung nach Patentansprucb, und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass in das Anschlussrohr (R) des Gehäuses (G1) eine Düse (D) eingesetzt ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Schieber- gehäuse (Gz) eine zentrale Längsboh rung (F), eine horizontale Querbohrung (H) und eine auf beiden senkrecht ste hende Bohrung (J) aufweist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass in der Querbohrung (H) ein Schieber (Sch) verschiebbar aber gegen Drehen gesichert ist, der mittelst eines Bowdenzuges verstellbar ist. 10.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Sperrkugel (K) den Schieber gegen Drehen sichert und ihn in der Mittellage fixiert, wogegen die beiden Endlagen durch Anschläge (a1, a2) bestimmt werden. 71. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass die vertikale Bohrung (J) über eine einstellbare Regulierschraube (S) mit der Aussenluft in Verbindung steht. 12.Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet. dass der Schieber in der einen Endlage durch eine Dreiweghahn- bohrung (k1, k2) den vollen Anschluss der Einlassleitung an die Aussenluft und die Ansaugkammer, in der Mittellage dagegen nur eine Verbindung von gerin gem Querschnitt (M) mit der Ansaug kammer herstellt und in der andern End- lage den Zutritt sowohl von Luft, als auch von Wasserdampf gänzlich sperrt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT143807X | 1929-01-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH143807A true CH143807A (de) | 1930-11-30 |
Family
ID=3642824
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH143807D CH143807A (de) | 1929-01-28 | 1929-07-19 | Einrichtung zum Zuführen von Wasserdampf und Zusatzluft bei Explosionsmotoren mit Vergaser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH143807A (de) |
-
1929
- 1929-07-19 CH CH143807D patent/CH143807A/de unknown
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