CH143831A - Einrichtung zum Regeln nach Programm mit von der Zeit unabhängiger Veränderungsmöglichkeit der Intensität. - Google Patents
Einrichtung zum Regeln nach Programm mit von der Zeit unabhängiger Veränderungsmöglichkeit der Intensität.Info
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Description
Einrichtung zuin Regeln nach Programm finit von der Zeit unabhängiger Ter änder unggm glichkeit der Intensität. Unter Programmre-elung ist hier die ,-lbständige Steuerurig irgend einer Grösse @e <I>r</I> @x-. Intensität, zum.
Beispiel der Tem pera tur, eine=s Gasstromes, einer elektrischen Leistung;, in Abh;ngigkeit von der Zeit ver standen, @-obei der Sollwert dieser Grösse für einen bestimmten Zeitabschnitt, zum Beispiel 2-l: Stunden ini voraus für jede Stunde oder Minute festgelegt wird. Da eine Progranimä nderung von Zeitabschnitt zu.
Zeitabschnitt, zum Beispiel von Tag- zu Tag die Pegel ist, muss die Änderung des Soll- wertes (Intensität) unabhängig von der Zeit mö,Hich sein. Solche Pragrammregelungen sind bereits bekannt.
Bei. der vorliegenden Erfindun21 -ard zur Durchführung dieser Programmregelung ein neuer Weg, eingeschlagen, der anhand der Abb. 1. an einem Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes erläutert werden soll. Die mit 1, \?, 3 bis 12 bezeichneten dicken Striche stellen elektrische Wider stände dar. deren Grössen durch Sehleifer C. die schematisch als Dreiecke dargestellt sind, verändert werden können.
Von den Schlei fern<B>S</B> führen Verbindungen zu den Kon taktstücken h 1, ?, 3 bis 1.2 eines Umschal ters TI. dessen Kontakthebel über eine Spule .l mit dem einen Pol einer Batterie Z3 ver bunden ist. Der andere Pol der Batterie B ist mit den Widerständen 1, ?, 3 bis 1? verbunden.
Der Kontakthebel des Umschal ters T' wird zum Beispiel durch ein Uhr werk stossweise von einem Kontakt zum an dern. bewegt: es fliesst dann durch die Spule J ein Strom, dessen Grösse je zwischen zwei aufeinanderfolgenden Umschaltungen bei einer irollumdrehung des Kontakthebels des Unischalters LT durch die Grösse des Wider standes bestimmt ist, der an den Kontakt angeschlossen ist, auf welchen der Kontakt hebel zwischen diesen Umschaltungen auf- liegt.
Ordnet man die veränderlichen Wider stände nebeneinander an, wie dies in der Abb. 1. schematisch durchgeführt ist, so lie.- gen die Schleifkontakte S auf einer Kurve. die einen Schluss auf die -Grösse des Stromes in der Spule .T in Abhängigkeit von der Stellung des Schalters TI oder in Abhängig keit von der Zeit zulä.sst. Eine gewünschte Gestalt der Kurve zwecks Festlegung eine bestimmten Programmes, kann durch Ein stellang der Schleifkontakte S erhalten wer den.
Anhand der schematischen Abb. 2 soll gezeigt werden, -wie es beispielsweise mög lich ist, mit Hilfe des Stromes in der Spule .7 nach Abb. 1. irgend einen Vorgang zu regeln. Mit R ist einer der Widerstände 1, 2, 3 bis 12 der Abb. 1 bezeichnet, dessen Schleifkontakt S ebenfalls durch ein Drei eck markiert ist. Die Spule befindet sieh auf der Drehachse eines sogenannten Kreuzspul- messwerkes und wird von der Batterie B gespeist.
Die zweite Spule des Kreuzspul- messwerkes ist über ein Widerstandsthermo meter<I>T</I> ebenfalls an die Batterie B ange schlossen. Der Zeiger 7 des Kreuzspulmess- w erkes legt sieh heim Ausschlag nach rechts oder links an einen der Kontakte C, wo durch in irgend einer Form eine Beeinflus sung der zu regelnden Temperaturen bewirkt werden kann. Durch Veränderung des Wi derstandes B kann, wie wohl ohne weiteres klar ist, die Höhe der Temperatur, auf wel che geregelt werden soll, verändert werden.
An Stelle des einen Widerstandes B in Abb. \? treten nun in zeitlicher Reihenfolge verschiedene 'VViderstände, so dass es möglich wird, nach einem bestimmten Programm den Temperaturverlauf am Ort des Widerstand thermometers T einzustellen.
In der Abb. 3 ist eine Einstelltafel dar gestellt, bei welcher die Griffe S der Wider stände 1, ?, 3 his 12 durch Längsschlitze der Frontplatte der Tafel treten. An der untern Kante dieser Einstelltafel ist die Zeit markiert, während die linke Seite des Pdechteclzes mit einer Temperaturskala ver sehen ist.
Die Verbindung zu dem Zeit- sehalter T7 (Abb. 1) ist hier fortgelassen: Abb. 3 zeigt, dass es auf Grund der Erfi@i- dung möglich ist, das einzuhaltende Pro- b im voraus in einem rechtwinkligen Koordinatensystem einzutragen, oder -auf eine Tafel mit Hilfe der Schleifkontakte in Form einer aus einer Punktreihe bestehen den Schaulinie darzustellen.
Diese Einstell tafel. die hier "Programmfeld" genannt sein soll, besteht im wesentlichen aus den erfor derlichen Widerständen (1, 2, 3 bis 12 nach Abb. 1).
Da sich Temperaturen besonders in wärmewirtschaftlichen Anla;men im allgemei nen verhältnismässig langsam ändern, so ge nügen für die Programmregelung zumeist nur wenige Einstellungsmöglichkeiten. In diesem Falle brauchten also nur eine geringe Anzahl von veränderlichen Widerständen nach Abb. 1 vorgesehen zu sein.
Es gibt jedoch auch Betriebe, bei wel chen die Intensität der zu steuernden Grö ssen in kurzer Zeit sehr erhebliche Verän derungen erfährt. Es ist zum Beispiel bei der gemeinsamen Energielieferung durch mehrere Elektrizitätswerke zweckmässig, die verschiedenen -#Verlze nach einem ganz be stimmten Programm zu fahren, ivährentl nur ein Werk die Leitungsspitzen und diF@ nicht vorauszusehenden Leistungsschwankun gen der Gesamtbelastungskurve übernimmt.
Hier kann es vorkommen, da,ss zum Bei spiel über Mittag während der Arbeitspause sämtliche Werke ihre Lieferungen nur für kurze Zeit stark vermindern müssen.
Dies würde bei der beispielsweisen An ordnung nach der Abb. 1 oder 3 bei einem Programm von 24 Stunden sehr viele neben einander angeordnete Schiebewiderstände be dingen, wodurch die das Programmfeld dar stellende Anzeigetafel in der Zeitrichtung sehr lang würde. In der Ahb. -1 ist eine Vereinfachung dargestellt, bei der es mög lich ist, mit einem einzigen Widerstand auszukommen. Der Widerstand R, liegt mit seinen Enden an der Batterie B und ist durch A.nzapfungen in eine Anzahl Teil- ividerstände unterteilt.
Von jeder Anzapfung führt eine Schiene über das Programmfeld. Es sind 1? solche Querschienen (Querlei sten) eingezeichnet, deren Zahl beliebig ver mehrt werden-kann. An der linken Seite des Programmfeldes ist eine lc1I'-Skala auf getragen, die den an den Widerstand I?, angeschlossenen Querschienen zugeordnet ist. Senkrecht zu den 'Querschienen sind in einer andern Ebene Längsschienen (Längsleisten) angebracht. denen an der obern Seite des Programmfeldes eine Zeitskala zugeordnet ist.
Diese Längsleisten werden z. B. ähnlich wie bei der Einrichtung nach Abb. 1 von einer] Uhr zeitweise eingeschaltet, etwa derart, dass der Schleifkontakt z#1 an den als Kreise angedeuteten Kontaktklötzen k, der Längs leisten von links nach rechts vorbei,-leitet. Die Kontaktklötze kann man sich dabei auch auf einem Zylindermantel angeordnet den ken, so dass der Schleifkontakt stetig um laufen kann. Die Längs- und Querleisten können an ihren Kreuzungspunkten in an sich bekannter @,\Teise durch Stöpselschra - ben und dergleichen miteinander verbunden werden.
Die Verbindungsstücke stellen wie der die Punkte der Programmkurve dar. Bei entsprechend grosser Zahl der Längs- und Querschienen lässt sich ,jede erforderliche Ab stufung des Programmes erzielen.
Bei den zahlreichen Längs- und Quer schienen des Programmfeldes nach Abb. 1 ist ein rationaler Aufbau von ausserordent licher Wichtigkeit, wenn diese Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes noch wirtschaftlich verwertbar sein soll. Abb. 5a bis 5d zeiTen einen solchen Aufbau in vier Bildern. Abb. a stellt einen kleinen Aus schnitt aus dem Prourammfeld mit den Quer schienen 21, 22. 23 und den Längsschienen 51, 52, 5 3 dar.
Die Schienen 21, 22, 23 liegen in einer Ebene, die in Abb. äu mit ?0 bezeichnet ist, während die Schienen 51, 52, 53 in einer andern Ebene liegen, die in Abb. 5h mit 50 bezeichnet ist. Als Schie nen sind hier runde Drähte dargestellt, die durch kleine Isolierröhrchen 60 kreuzweise hindurchgezogen sind. wie dies Abb. 5a und äb zeigen. Die Isolierröhrchen 60 liegen zwischen einer Grundplatte 61 und einer Deckplatte 62 des Programmfeldes.
Letz tere ist mit entsprechenden Bohrungen ver sehen, durch die ein Stöpsel 63 (Abb. 5c und 5d) eingesteckt werden kann. Der Stöp sel 63 ist, mit Stahldrähten 64 versehen, die beim Einstecken eine sichere Verbindung zwischen den Längsschienen und den Quer schienen am Kreuzungspunkt herstellen.- In der Abb. 5a sind diese Stahldrähte 64 an einigen Kreuzungspunkten markiert.
Der in dieser Weise durchgeführte und kompliziert erscheinende Aufbau des Pro grammfelde:, ist so mit Hilfe einer grossen Menge kleiner und billiger Konstruktions teile in einfacher Weise durchgeführt.
Die Anordnungen nach Abb. 1, 3 und 4. können baulich auch so ausgestaltet werden, dass die Flächen, auf denen sich die Wider stände oder die Gleitschienen oder Stöpsel oder schliesslich die Längs- und Querleisten befinden, nicht in einer Ebene, sondern auf einem Zylindermantel angeordnet sind.
In diesem Falle würden die Abb.l, 3 und 4 nicht die wirkliche Ausführung, sondern die Abwicklung der betreffenden Zylinderflä chen darstellen. Zwischen den Kontakt klötzen und dem Schleifwiderstand würde alsdann, wie bereits auch in Abb. 1 ange deutet, eine relative Drehbewegung statt finden, also so, dass entweder die Kontakt klötze oder der Schleifkontakt gedreht wer den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Regeln nach Programm mit von der Zeit unabhängiger Veränderungs möglichkeit der Intensität, dadurch gekenn zeichnet, dass sie mindestens einen Wider stand aufweist, auf welchem Widerstands werte abgegriffen werden können, deren Grösse entsprechend dem Programm festge legt ist und welche Widerstandswerte in einer durch das Programm bedingten Rei henfolge selbsttätig nacheinander in einen Stromkreis geschaltet werden, in welchem das die Regelung bewirkende Organ liegt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Wi derstände nebeneinander in einer Fläche angeordnet sind, auf welcher das Pro gramm in Form einer die Abhängigkeit der zu regelnden Grösse von der Zeit zei genden und durch die Einstellorgane der Widerstände festgelegten Schaulinie an gezeigt wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass nur ein Wider stand vorhanden ist, welcher Widerstands- a.nzapfungen besitzt, an welche Querlei sten angeschlossen sind, die sich mit Längsleisten kreuzen, wobei durch Ver bindungsstücke an Kreuzungspunkten der zu jedem Zeitpunkt gehörige Widerstand abgegriffen und das eingestellte Pro gramm als Schaulinie sichtbar wird. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, ' dadurch gekennzeich net, da.ss die Fläche, auf welcher die Wi derstände angeordnet sind, eine Zylinder fläche ist, und dass zwischen den auf der Zylinderfläche angeordneten Widerstän den und dem Kontaktarm eine relative Drehung stattfindet. 4.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Querleisten nach einer Z v linderfläche gebogen sind, und da.ss zwi schen den senkreeht dazu ebenfalls auf einer Z-rlinderfläche angeordneten Längs leisten und dem Kontaktarm eine rela tive Drehung stattfindet. 5.Einrichtung nach Patentansprii(@li un.l Unteransprüchen 1 und 3, dadurch kennzeichnet, dass der regelnde Strom über eine Spule eines Kreuzspulmesswer- kes fliesst, während über die andere Spule der Messstrom fliesst, wobei der zu re gelnde Vorgang- vom' beweglichen Organ des Messwerkes gesteuert wird.(i. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen ? und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der regelnde Strom über eine Spule eines Kreuzspulmesswerkes fliesst, während über die andere Spule der Messstrom fliesst, wobei der zu regelnde Vorgang vom beweglichen Organ des Messwerkes gesteuert wird. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 4 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die kreuzweise angeord neten Kontaktleisten der Anzeigetafel durch Distanzstücke in ihrer Lage gehal ten werden.g. Einrichtung nach Patentanspruch urd ITnteransprüchen ?, 4, 6 und i, dadurch ")'el_emizeichnet. dass die Verbindung zi=.-i- sehen den Längs- und Querleisten durcl. aufsteckbare Reiter hergestellt werden kann.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprizehen ? 4 und 6 bis 3. da durch ;@ehennzeichnet, dass die Längs- und Querleisten und die Verbindungsstücke ,in den Stöpseln aus nicht rostendem Ei sen hergestellt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE143831X | 1928-12-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH143831A true CH143831A (de) | 1930-11-30 |
Family
ID=5669903
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH143831D CH143831A (de) | 1928-12-20 | 1929-10-09 | Einrichtung zum Regeln nach Programm mit von der Zeit unabhängiger Veränderungsmöglichkeit der Intensität. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH143831A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1112715B (de) * | 1955-03-31 | 1961-08-17 | Walter Holzer | Elektrische Programmschaltung fuer Waschmaschinen |
| DE1188176B (de) * | 1959-06-11 | 1965-03-04 | Intron Leipzig Veb | Anordnung zur elektrischen Steuerung eines Sollwertes nach einem Zeitprogramm |
-
1929
- 1929-10-09 CH CH143831D patent/CH143831A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1112715B (de) * | 1955-03-31 | 1961-08-17 | Walter Holzer | Elektrische Programmschaltung fuer Waschmaschinen |
| DE1188176B (de) * | 1959-06-11 | 1965-03-04 | Intron Leipzig Veb | Anordnung zur elektrischen Steuerung eines Sollwertes nach einem Zeitprogramm |
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