CH143832A - Vorrichtung zum Synchronisieren von Wechselstromgeneratoren. - Google Patents

Vorrichtung zum Synchronisieren von Wechselstromgeneratoren.

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CH143832A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Vorrichtung zum Synchronisieren von Wechselstromgeneratoren.    Es ist bekannt, zum     Synchronisieren    und       Parallelschalten    von Wechselstromgenerato  ren an ein vorhandenes Netz Vorrichtungen  zu benutzen, bei denen der     Stator    oder der  Rotor eines doppelt gespeisten Motors an  das Netz angeschlossen ist,     und    einer von  beiden     mit    den Klemmen des dem Netz pa  rallel zu schaltenden Stromerzeugers in Ver  bindung steht.

   Der Rotor dieses als     Syn-          chronoskop    wirkenden Motors dreht sich be  kanntlich so lange in dem einen oder andern  Sinne, als die Periodenzahl des     zuzuschal-          tenden    Stromerzeugers grösser oder kleiner  ist als die des Netzes. Die     Rotordrehung     wird dazu benutzt, um den Geschwindig  keitsregler der Antriebsmaschine des Strom  erzeugers in Abhängigkeit von der Frequenz  differenz mechanisch zu verstellen. Diese  Vorrichtung erfordert Motoren grösserer Lei  stung, deren Rotoren und     Statoren    dreiphasig  gespeist werden müssen.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun eine  Vorrichtung zum Synchronisieren von Wech-         selstromgeneratoren    unter     Verwendung    eines  doppelt gespeisten Motors als     Synchronos-          kop,    dessen     Statcr-    oder     Rotorwicklnng    an  das Netz angeschlossen ist, während die an  dere Wicklung mit den Klemmen des dem  Netz parallel zu schaltenden     Generators     verbunden ist, und dessen Rotor in Abhän  gigkeit von den     Frequenzabweichungen    die  Drehzahl der Antriebsmaschine des     zuzu-          schaltenden    Generators beeinflusst.

   Dies ge  schieht     erfindungsgemäss    in der Weise, dass  eine vom Rotor unmittelbar betätigte Kon  taktvorrichtung den     Drehzahlverstellmotor     so beeinflusst, dass in der Nähe des -Syn  chronismus der parallel zu schaltenden Ge  neratoren zwischen jeden durch die Kon  taktvorrichtung gegebenen Stromimpuls ein  der     Frequenzdifferenz    entsprechender Zeit  abschnitt liegt, während bei grossen     Fre-          quenzabweichungen    die     Beeinflussung    auf  den     Verstellmotor        dauernd    erfolgt.

   Die       Kontaktvorrichtung    kann dabei so ausge  bildet sein, dass der     Drehzahlverstellmotor         entweder periodisch oder     kontinuierlich    be  einflusst     wird.    Durch die Vorrichtung ge  mäss der Erfindung     wird    erreicht, dass die       Geschwindigkeit    des     Drehzahlverstellmotors     mit zunehmender     Abweichung    der Frequen  zen der zu kuppelnden Netze oder Maschi  nen um so grösser     wird,    bei     Frequenzüber-          einstimmung    aber gleich Null ist.  



  In der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung dargestellt,  und zwar zeigt     Abb.    1 eine     Vorrichtung     für die periodische Beeinflussung eines       Drehzahlverstellmotors,    und     Abb.    2 eine.  dauernde Beeinflussung desselben mit Hilfe  eines Schnellreglers mit     Wälzsektorregu.lier-          kontakten.     



  Bei dem Beispiel gemäss     Abb.    1 bedeuten  a und b zwei parallel zu schaltende Wech  selstromnetze, c das     SS        nchronoskop,    dessen  Rotor dreiphasig aus dem Netz b und des  sen     Stator    einphasig aus dem Netz a ge  speist wird. d     ist    der Drehzahlregler der  Antriebsmaschine des Stromerzeugers für  das     zuzuschaltende    Netz, zum Beispiel b, der  durch den Motor e verstellt wird.

   Letzterer  besitzt zwei Erregungen für     Rechts-        und     Linkslauf, die durch den Kontaktapparat f  gesteuert werden, der durch den Anschlag  hebel 2: von der Welle des Rotors des     Svri-          schronoskop        c    aus     betätigt    wird. Der Kon  taktapparat besteht aus dem miteinander     ge-          kuppelten    Kontakthebeln g,     h,    deren     (Cxegen-          kontakte   <I>i,</I>     k    mit     Ha.lteniagneten    versehen  sind.

   Die Kontaktschliessung wird durch  die Anzugskraft der Haltemagnete beschleu  nigt,     wobei    ebenfalls durch die Klebkraft  der permanenten Magneten die     Öffnung    der  Kontakte beim     Riielzführen    des Kontakt  apparates in die     illittelstellung    durch die       Rückführii.ngsfedern        m    ruckartig erfolgt.

    Bei     Frequenzabweiehungen        zwischen    den  Netzen     a    und<I>b</I>     wird    der Rotor des     Sy        n-          chronoskopes        eine    Drehbewegung in der einen  oder andern Richtung ausführen und dabei       den    Kontakt g oder     h        mit    den Gegenkon  takten     i,        1e    in     Berührung    bringen.

   Infolge  dessen wird der     Verstellmotor    e in dem einen  oder andern Sinne erregt und der Drehzahl-         regler    d verstellt. Sobald der Anschlaghebel       n    an dem Nocken am Kontaktapparat vor  über ist, erfolgt dessen Rückführung in die  Mittellage. Die     Betätigung    des Drehzahl  verstellmotors erfolgt hierbei also so, dass  bei Annäherung     ai)    die     Frequenzüberein-          stimxnung    der beiden Netze eine Drehzahl  änderung nur stossweise mit dazwischen  liegenden Pausen erfolgt. Die Antriebsma  schine erhält damit Zeit, sich dem durch  die Verstellung gegebenen Wert anzupassen.

    bevor eine neue Verstellung erfolgt.     L        in     bei grossen     Frequenzabweichungen    ein     Pe_@-          deln    des     Kontaktapparates    und damit eine  rasche Aufeinanderfolge von Drehzahlver  stellungen zu verhindern, ist eine Dämp  fung für die Rückführung des Kontaktap  parates vorgesehen. Ausserdem sind die  festen Gegenkontakte i. k mit     Haltema;ne-          ten    z ausgerüstet, die entweder     permanente          21agnete    oder Elektromagnete sein können.

    Die Dämpfung besteht \bei dem Beispiel  aus der von     Bremsmagneten    beeinflussten  Scheibe o, die mit dem Kontaktapparat  durch das     Kuppelglied    n gekuppelt ist, das  einen Stift auf der Scheibe umfasst. Durch  das Zusammenwirken der Haltemagnete, die  das Abfallen der Kontakte verzögern, und  der Dämpfung, die die     R.ückführgeschwin-          digkeit    der Kontakte in die     Mittellage     dämpft, wird erreicht, dass bei rasch auf  einanderfolgender     Kontaktgabe    bei grossen       Frequenzabweiehungen    die Kontaktvorrich  tung nicht mehr in die Mittellage zurück  geführt werden kann, so     da,

  ss    eine dauernde  Kontaktgabe erfolgt und infolgedessen der       Drehzahlverstellmotor    dauernd eingeschal  tet ist. Mit Hilfe dieser Einrichtung ist e --s  die Betätigungsdauer und     Ge-          schwindigkeit    des     Drehza.hlverstellmotors    in  Abhängigkeit von der     Frequenzdifferenz     einstellbar zu machen. An Stelle des zwei  armigen Kontaktapparates kann auch ein  einarmiger mit Doppelkontakt verwendet  werden.  



  Anstatt durch den Rotor des Synchron  motors mit Hilfe des Kontaktapparates den  ganzen Stromkreis des Drehzahlverstellmo-           tors    zu beeinflussen, kann auch gemäss       Abb.    2 die Erregung konstant gehalten  werden und die     Spannungsrichtung    an den  Klemmen des Motors umgekehrt werden.

         -#'on    dem Rotor des     Synchronoskopes    c wird  durch den Anschlaghebel     rt    ein     Schnellregler          r    mit     Wälzsektorregulierkontakten    angetrie  ben, durch den je nach Stellung der     Wälz-          sektoren    gegenüber den Regelwiderständen  in Abhängigkeit von der     Frequenzdifferenz     zwischen den parallel zu schaltenden Netzen  die Richtung der Spannung an den Klem  men des     Drehzahlverstellmotors    e verändert  wird.

   in ist hier wieder die     Rückführfeder          des    Kontaktapparates in die Mittelstellung       und   <I>o.</I>     rr    die Dämpfung. Zwischen der Ro  t     orwelle    des     Synchronoskopes    und dem       Drehriehtun-;sumschalter    kann     ge,ebenen--          falls    eine Rutschkupplung eingeschaltet  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorriebtung zum Synchronisieren von Vfechselstromgeneratoren unter Verwendung eines doppeltgespeisten Motors als Synchro- noskop. dessen Stator- oder Rotorwicklung an das Netz angeschlossen ist, während die andere Wicklung mit.
    den Klemmen des dem Netz parallel z u schaltenden Generators ver bunden ist, und dessen Rotor in Abhängig keit von den Frequenzabweiehungen die Drehzahl der Antriebsmasehine des zuzu- @ehalf.enden Generators beeinflusst, dadurch gekennzeichnet, dass eine vorn Rotor unmit telbar betätigte Kontaktvorrichtun:;l der Prehzahlverstellxnotor derart periodisel:
    be- einflusst, da.ss in,der Nähe des Synchronis mus der parallel zu schaltenden Generato ren zwischen jedem durch die Kontaktvor richtung gegebenen Stromimpuls ein der Frequenzdifferenz entsprechender Zeitab schnitt liegt, während bei grossen Frequenz- abweichungen die Beeinflussung auf den -\Terstellmotor dauernd erfolgt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rotor des Synchronoskopes Fiber einen Anschlag bebel einen mit Kontakten für beide Drehrichtungen versehenen Kontaktappa rat betätigt, dessen Gegenkontakte im Stromkreis des Drehzahlverstellmotors liegen und bei deren Schliessen je nach Drehrichtung des Rotors in Abhängigkeit von der Frequenzabweichung die Erre gung oder der Ankerstrom umgekehrt. wird. ?.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rotor des Synchronoskopes über einen Anschlag hebel einen nach Art eines Schnellreglers m i it Wälzsektorregulierkont al, ten verse- henen Kontaktapparat betätigt, dessen Kontakte im Stromkreis des Drehzahl verstellmotors liegen, so dass in Abhängig I;
    eit von der Drehriehtung des Rotors bei konstanter Erregung des Verstellmotors die Spannungsrichtung an seinen Klem men umgekehrt wird. '@. Vorriebtung nach Unteransprüchen 1. und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Rück führung der Kontaktvorrichtung in ihre Mittelstellung eine Rückzugskraft dient.
    -1. Vorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kon taktvorrichtung mit einer Dämpfung ver sehen ist und dass die Kontakte selbst mit Haltemagneten ausgerüstet sind, so da,ss durch das Zusammenwirken beider von einer beliebig einstellbaren Frequenzdif- ferenz an die Kontaktgabe dauernd er folgt.
CH143832D 1928-11-09 1929-11-04 Vorrichtung zum Synchronisieren von Wechselstromgeneratoren. CH143832A (de)

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