CH143853A - Selbsttätige Fernsprechanlage. - Google Patents

Selbsttätige Fernsprechanlage.

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CH143853A
CH143853A CH143853DA CH143853A CH 143853 A CH143853 A CH 143853A CH 143853D A CH143853D A CH 143853DA CH 143853 A CH143853 A CH 143853A
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CH
Switzerland
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relay
subscriber
register
switch
circuit
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Inventor
Telefonaktiebolaget L Ericsson
Original Assignee
Ericsson Telefon Ab L M
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Publication of CH143853A publication Critical patent/CH143853A/de

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Description


      Selbsttätige    Fernsprechanlage.    Beim Entwurf von selbsttätigen Fern  sprechanlagen muss im allgemeinen damit ge  rechnet werden, dass das     Fernsprechnetz    in  der Zukunft einen Umfang erhalten kann,  der mehrfach grösser ist als die erforder  liche Anfangskapazität.' Mit Rücksicht hier  auf war es bisher     notwendig,    schon vom An  fang an das System auf der Grundlage einer  gewissen     maximalen    Kapazität zu entwerfen,  woraus     wiederum    besondere Anfangskosten  für Apparate und Anordnungen entstehen, die  erst in der Zukunft erforderlich werden. Die  pro Teilnehmerleitung gerechneten Anlage  kosten werden deshalb bei kleineren Ämtern  übermässig gross.

   Vorliegende     Erfindung    hat  den Zweck, diesen     'Nachteil    zu vermeiden,  und besteht in gewissen Anordnungen, durch  welche es möglich wird, einen selbsttätigen       Fernsprechumschalter    von kleiner Kapazität  nach und nach umzubauen, und zwar durch  Hinzufügung einer beliebigen Anzahl von  Fernsprechumschaltern, die im wesentlichen  dieselbe Kapazität haben, wobei der Ver-    kehr zwischen den verschiedenen Umschaltern  mit Hilfe von Registern vermittelt wird.  



  Die verschiedenen Fernsprechumschalter  werden dabei tatsächlich nur aus verschie  denen Abteilungen eines grösseren Fern  sprechumschalters bestehen, wobei die An  ordnung zugleich den Vorteil ergibt, dass die  verschiedenen Abteilungen nicht im selben  Amte untergebracht zu werden brauchen,  sondern an denjenigen Plätzen untergebracht  werden können die mit Rücksicht auf die  Kosten am zweckmässigsten sind. Dabei kön  nen die an einem Umschalter ankommenden  Verbindungsleitungen an den Umschalter  derart angeschlossen sein, dass die über diese  Leitungen auskommenden Anrufe dieselben  Schaltvorgänge veranlassen wie ein von  einer Teilnehmerleitung ankommender Anruf.  



  Der Erfindungsgegenstand ist im fol  genden anhand der beigefügten Zeichnungen  beispielsweise beschrieben.  



       Fig.    1     und    2 zeigen verschiedene gegen  seitige Anordnungen der verschiedenen Ab-           teilungen    in einer Fernsprechanlage der be  treffenden Art;       Fig.    3 veranschaulicht schematisch die  Art und Weise, in welcher die Herstellung  einer Verbindung zwischen verschiedenen Ab  teilungen erfolgt;       Fig.    4 zeigt ein ausführliches Schaltungs  schema einer erfindungsgemässen Fernsprech  anlage.  



       In        Fig.    1 bezeichnen<I>A, B, C, D, E</I> ver  schiedene Abteilungen einer Fernsprech  anlage, welche Abteilungen je aus einem  selbständigen     automatischen    Fernsprechum  schalter von beliebigem Fassungsvermögen,  zum     Beispiel    200 bis 300 Leitungen, be  steht. Die genannten Umschalter oder Ab  teilungen können im selben Amte oder an  verschiedenen Stellen eines Ortes unter  gebracht sein. Dieselben sind in der auf  der Zeichnung dargestellten Weise mitein  ander     mittelst    Verbindungsleitungen     FL    ver  bunden, welche letzteren zur Vermittlung des  Verkehrs     zwischen    den verschiedenen Ab  teilungen dienen.  



       Fig.    2 zeigt eine andere gegenseitige       Anordnung    der verschiedenen Abteilungen,  wonach gewisse Abteilungen in grösseren  Entfernungen in der Form von Hilfsämtern  angeordnet sein können. G ist beispiels  weise ein solches Amt, welches über die Äm  ter F und D     Verbindungen    mit den übrigen  Abteilungen erhalten kann.  



  Sämtliche der an die verschiedenen Ab  teilungen angeschlossenen Teilnehmerlei  tungen gehören zur selben Nummernserie,  und es ist folglich möglich, von jeder be  liebigen Teilnehmerleitung innerhalb des  ganzen Netzes Verbindung mit einer     be-          stimmten    Leitung durch Anrufen derselben  Nummer zu erhalten. Obwohl die Anlag,>  also von technischem     Standpunkte    aus in  eine Anzahl von Unterstationen unterteilt  ist, bildet dieselbe vom Standpunkt der Teil  nehmer aus ein einheitliches Amt, das in  bezug auf seine Arbeitsweise mit. einem Amte  grösseren Typs identisch ist.  



  Im folgenden sei angenommen, dass jede  Abteilung ein Fassungsvermögen von 200    Leitungen hat, wobei also eine Anordnung  nach     Fig.    1 mit fünf     Abteilungen    einem  Fassungsvermögen von 1000 Leitungen ent  spricht. Die     Teilnehmernummern    sind drei  stellig, wobei die erste Ziffer der     Nummer     diejenige Abteilung angibt; welcher der Teil  nehmer angehört.  



       Fig.    3 veranschaulicht, in welcher Weise  Verbindungen zwischen den Abteilungen A,  B und C hergestellt werden können. In jeder  Abteilung endigen die mit Fingerscheiben h'  <I>(F,,</I>     b'.=   <I>. . .)</I> versehenen Teilnehmerleitungen  <I>AL (AL,,</I>     AL2   <B>...</B><I>)</I> an     Vorwählern        88          (88"    882<B>...</B> ), durch welche die Teilnehmer  leitungen in bekannter Weise an eine freie  Verbindungsleitung     S'L        (SL,,   <I>8L2...' ) an-</I>  geschlossen werden können.

   Über die ge  nannte Verbindungsleitung     SL    erhält die  Teilnehmerleitung<I>AL</I> Verbindung mit einem  Register R     (R1,        R2   <B>...</B> ), in welchem sämt  liche von den Teilnehmern ausgesandten  Stromstösse aufgespeichert werden, worauf  die Verbindung, im Fall der     Anruf    einem  Teilnehmer in derselben     Abteilung    gilt, in  an sich bekannter Weise fertiggestellt wird.

    Wenn der Anruf einer zum Beispiel in der  Abteilung A endigenden Teilnehmerleitung  dagegen einem Teilnehmer gilt, der zur Ab  teilung<I>B</I> gehört, -wird ein Hilfsregister<I>HB,</I>  in Tätigkeit versetzt, nachdem die Verbin  dungsleitung     SL,    zuerst mittelst eines Um  schalterrelais     SBR,    an einen Sucher     FS,     angeschlossen worden ist und durch diesen       @rerbindung    mit einer freien Verbindungs  leitung     FL,    erhalten hat. die zur Abteilung  B führt.

   Die Verbindungsleitung     FL,    endigt  in der Abteilung B an einem     Vorwähler        SS-          und    ist in bezug auf diese Abteilung den  nach dieser Abteilung ankommenden Teil  nehmerleitungen     AL.@    gleichgestellt. Dieselbe  wird also in derselben Weise wie eine an  rufende Teilnehmerleitung an eine freie  Verbindungsleitung     SL2    und über diese an  ein Register     R=    angeschlossen.

   Nachdem die  ser Anschluss hergestellt worden ist, wieder  holt das Hilfsregister     HR,    in der     Abteilung-          A    die vorher im Register R, aufgespeicher  ten Impulse, welche     nun    im Register     R2         der     Abteilung    B empfangen und in ähn  licher Weise aufgespeichert werden, worauf  die Verbindung in bekannter Weise fertig  gestellt     wird.     



  Wenn statt dessen angenommen wird,  dass ein Teilnehmer in der Abteilung A  eine     Verbindung    mit einem Teilnehmer in  der Abteilung C wünscht, so kann die Ver  bindung beispielsweise zuerst in der be  schriebenen Weise bis zur Abteilung B her  gestellt werden, von wo aus die Verbindung  bis zur Abteilung C verlängert wird, und  zwar unter Wiederholung der Stromstösse  mittelst des Hilfsregisters     HR=    in der Ab  teilung B in ähnlicher Weise,     wie    es vor  her beschrieben ist, worauf die Verbindung  in der Abteilung C fertig gestellt wird.  Wenn direkte Verbindungsleitungen zwi  schen den Abteilungen A und C vorhanden  sind, kann die Verbindung natürlich     un=     mittelbar über diese     Leitungen    hergestellt  werden.

    



  Bei der durch die     Fig.    4 dargestellten  Ausführungsform ist angenommen, dass das  selbsttätige Fernsprechsystem derjenigen Art  ist, die im schwedischen Patent Nr. 54793  beschrieben ist. Nach diesem System ist jede  Teilnehmerleitung<I>AL</I> mit einem     Vorwähler          SS    versehen, wobei die Verbindungen über       Verbindungsleitungen        SL    dadurch hergestellt  werden, dass der     Vorwähler        SS    des angerufe  nen Teilnehmers an dieselbe Verbindungs  leitung     SL,    angeschlossen wird,

   an welche  der     Vorwähler    des     anrufenden    Teilnehmers  vorher angeschlossen worden ist. Das Aus  wählen und Anlassen des     Vorwählers    des ge  wünschten Teilnehmers erfolgt mittelst des  Registers R,, welches eine Anzahl von Re  gisterwählern     RS    aufweist. Die allmähliche       Einschaltung    der verschiedenen Registerwäh  ler erfolgt unter der Kontrolle eines Folge  schalters     SD,    der in derselben Weise kon  struiert ist wie die Registerwähler.

   Die letz  teren sind als Drehschalter ausgeführt und  werden mittelst eines Elektromagnetes     DR     schrittweise bewegt, und zwar gegen die  Wirkung einer Feder, durch welche der       ZVähler    in die Ausgangslage zurückgestellt    wird, nachdem ein Sperrmagnet     SR,    der  während der Einstellung den Wähler in  eingestellter Lage festhält,     aberregt    worden  ist.  



  Das Hilfsregister<I>HR,</I> besteht aus zwei  ähnlichen Wählern RS, und     RS5.        Fig.    4  zeigt an dieselbe Leitung angeschlossene       Teilnehmerleitungen        AL.,    und AL, mit zu  gehörigen     Vorwählern        SS,    und     SS-"    sowie  Linien- und Trennrelais<I>AR</I> und<I>GR.</I>  



  Sobald der anrufende Teilnehmer sein       Mikrotelephon    abhebt,     wird    der Linienstrom  kreis 1 geschlossen. Das Relais     AR,.        tritt     dann in Tätigkeit und schliesst einen Im  pulsstromkreis 2 für den Antriebsmagneten       ADR,    des     Vorwählers        SSC,    wobei der Vor  wähler in Bewegung gesetzt wird und in  bekannter Weise eine freie Verbindungs  leitung     SL,,    aussucht. Beim Anschluss an  die letztgenannte Leitung wird ein Strom  weg 3 über die dritte Ader e, eine Spule  des Trennrelais GR, und die Spule eines       Anschlussrelais        SAR    gebildet.

   Das Trenn  relais GR, schaltet sich über seinen Kon  takt 4 in einen Haltestromkreis ein. Das       Anschlussrelais        SAR    schliesst die     Verbindungs-          leitung        SL,,    an ein     zur    Zeit freies Register       R,    an, wobei     gleichzeitig    der Mikrophon  stromkreis 5     durch    das     Impuls-Empfangs-          relais    BI des Registers geschlossen wird.

    Hat das Empfangsrelais BI seinen Anker  angezogen, so wird ein mit Verzögerung wir  kendes Relais     RT,    eingeschaltet, welches sei  nerseits     einen    Stromkreis 6 durch den     An-          tiiebsmagneten        DRo    für den Folgeschalter<I>SO</I>  einschaltet.

   Parallel zu diesem Stromweg       wird    ein Stromweg 7 geschlossen durch die  Sperrmagnete     SR,,   <I>SR,</I>     SR"        SR"    an den  Registerwählern     RS    und dem Folgeschalter  SO und ferner wird eine Strombahn 8 durch  die parallel geschalteten Sperrmagnete SR,  und     SR,    geschlossen, die zu den Kontroll  wählern     RSa    und     RS.,    gehören.

       Gleichzeitig          wird    das Register durch Schliessen des Kon  taktes 9 am Relais     RT.,,    als besetzt markiert,  und dieses Relais gibt dadurch Haltestrom  an das     Anschlussrelais        SAR.    Ferner     wird         der     positive    Pol der Batterie über den Kon  takt 10 und einen Widerstand     B31    an die       b-Ader    der Teilnehmerleitung angeschlossen,  um das Linienrelais<I>AR,</I> während der Strom  stossabgabe festzuhalten.

   Als der Folgeschal  ter SO über den Stromkreis 6     betätigt        wurde,          wurden    die Kontaktarme desselben in die  Lage 2 weitergeschaltet. In dieser Lage wird  nun ein Stromweg 11 für eine     Summervor-          richtung    durch eine Wicklung     HL    am Strom  stossrelais<I>BI</I> geschlossen, wodurch der Teil  nehmer darauf aufmerksam gemacht wird,  dass das Register eingeschaltet worden und  zum     Empfang    der Stromstösse bereit ist. Der  Teilnehmer sendet darauf die Stromstösse  aus.

   Bei der ersten Unterbrechung im Li  nienstromkreis wird ein Stromkreis 12 durch  das mit Verzögerung     wirkende    Relais     RT=     und ausserdem ein Stromkreis 13 durch den  Antriebsmagneten     DR,    des Registerwählers       RS,    geschlossen. Durch diese Stromstösse  wird nun der genannte Registerwähler in  die der     Hunderter-Ziffer    entsprechende Lage  eingestellt. Es sei angenommen, dass die ge  nannte Ziffer einer     Leitung    innerhalb des  selben Amtes angehört, und dass diese Ziffer  beispielsweise 3 ist: Der Registerwähler     RS,     bleibt also in der vierten Lage stehen, wenn  angenommen wird, dass der Wähler normal  in der ersten Lage steht.

   Wenn das Relais       RT,    seinen Anker anzieht, wird der Strom  kreis 6 für den Antriebsmagneten     DRo    des  Folgeschalters SO unterbrochen, und dieser  Magnet wird     aberregt,    ohne jedoch dabei ir  gend eine Weiterschaltung des Folgeschalters  zu bewirken. Nachdem die Stromstösse in  der ersten     Stromstossreihe    ausgesandt wor  den sind,     wird    das Relais     RT2        aberregt,    wo  bei der     Stromkreis    6 wieder geschlossen wird  und eine Weiterschaltung des Folgeschalters  SO in die dritte Lage bewirkt.

   Durch die  darauf folgende zweite     Stromstossreihe,    die  der Zehnerziffer der Teilnehmernummer ent  spricht, wird nun das Register     RS,    ein  gestellt, worauf der Folgeschalter SO in  ähnlicher Weise wie vorher in die vierte  Lage weitergeschaltet     wird.    In dieser Lage  des Folgeschalters wird nun schliesslich die    dritte     Stromstossreihe    ausgesandt, welche nun  den     Registerwähler        RS"    betätigt, worauf der  Folgeschalter SO in seine fünfte Lage ein  gestellt wird. In dieser Lage des Folge  schalters wird ein Stromweg 14 durch das       Anlassrelais   <I>BR</I> des Registers geschlossen.

    Das letztgenannte Relais schliesst einen  Stromweg 15     durch    ein Relais     KB"    das der  betreffenden     Hunderter    - Ziffer entspricht.  Ferner wird ein Stromkreis 16 für ein der  betreffenden     Zehner-Ziffer    entsprechendes  Relais, zum Beispiel     NR",    über einen Kon  takt am Relais     hR3    geschlossen, das     Relais          NR33    schliesst seinerseits einen Markierungs  stromkreis 17 über einen Kontakt 18 am Relais  <I>BR.</I> Der letztgenannte Stromkreis enthält  ein dem     gewünschten    Teilnehmer zugehöri  ges Relais     MB@.    Wenn der Teilnehmer frei  ist,

   bewirkt das letztgenannte Relais in be  kannter Weise, dass der entsprechende Vor  wähler     SS=    in Bewegung gesetzt wird. Der       Markierungsstromkreis    17 enthält auch ein  Prüfrelais     RL,,    welches nun auch seinen An  ker anzieht und an seinem Kontakt 19 die  Arbeitswicklung eines Relais RB, einschal  tet. Das letztgenannte Relais unterbricht da  bei an seinem Kontakt 20 einen vorher durch  das Relais     BB    geschlossenen Stromweg 21,  der .ein mit Verzögerung     wirkendes    Relais       BT   <I>;</I> enthält, welch letzteres dadurch verhin  dert wird, seinen Anker anzuziehen.

   Der       Vorwähler        SS,    des gewünschten Teilnehmers  sucht     nun    in     bekannter    Weise diejenige Ver  bindungsleitung     SL2    auf, deren vierte Ader  über den Stromweg 22 markiert ist. Sobald  der Wähler die betreffende Verbindungs  leitung findet, wird der Stromweg 22 ge  schlossen, welcher Stromweg ein Relais     RR;     enthält, das nun einen Stromkreis 23 durch  ein Relais     SBR    schliesst, welch letzteres das  Register abtrennt und für sich selbst einen  Haltestromkreis über einen Kontakt 24  schliesst.

   Gleichzeitig wird der Mikrophon  stromkreis 5 über einen Kontakt 25 durch  ein Relais     SSR    geschlossen, was jedoch keine  neue Wirkung ergibt. Damit ist die ge  wünschte Verbindung mit einem Teilnehmer  innerhalb desselben     Umschalters    hergestellt,      und das Register wird in - bekannter Weise  in die Normallage zurückgestellt.  



  Wenn der Teilnehmer eine Verbindung  mit einem Teilnehmer innerhalb einer andern  Abteilung wünscht, dessen Teilnehmernum  mer zum Beispiel mit 2 anfängt, so erfolgt  der Anschluss an das Register und der Emp  fang der ersten     Stromstossreihe    in vorher be  schriebener Weise.

   Der Registerwähler     RS,     bleibt dabei in seiner dritten Lage stehen,  und nachdem das Relais     RT,    nach Aus  sendung des ersten Stromstosses     aberregt     wurde, wird ein     Stromweg    26 über ein Re  lais     RRa    gebildet, welches Relais sich über  seinen Kontakt 27 verriegelt und einen Im  pulsstromkreis     2$    durch den Antriebsmag  neten     DR;    des     Verbindungsleitungssuchers          FS,    schliesst.

   Ausserdem schliesst das Relais       RR,    seinen Kontakt in einem Prüfstromkreis  29 durch ein Relais     FR-..    Der letztgenannte  Stromkreis wird     geschlossen,    sobald der  Wähler     FSl    eine freie Verbindungsleitung  in der gewünschten Richtung findet. Die  Richtung wird dadurch markiert, dass der  Stromkreis 29 über die dritte Abteilung des  Kontaktfeldes des Wählers     FS,_    verläuft.  Hat das Relais     RL@sseinen    Anker angezogen,  so verriegelt es sich über seinen Kontakt 31),  wodurch gleichzeitig die Verbindungsleitung  <I>FL,</I> blockiert wird.

   Ausserdem wird ein  Stromkreis 31 über den einen     Umschalter@der     Verbindungsleitung durch ein Relais     LR     im andern Amte gebildet. Dadurch. dass das  letztgenannte Relais seinen Anker anzieht,  schliesst es seine Kontakte 32, 33 und setzt  dadurch den zugehörigen     Vorwähler        SS::'     in Bewegung zwecks     Aussuchung    einer  freien Verbindungsleitung in gewöhnlicher  Weise.

   Sobald der Wähler eine freie Ver  bindungsleitung findet, zieht das Relais     BL.,     seinen Anker an, wodurch ein dieser Abtei  lung zugeordnetes Register     R;    mit zu  gehörigem Kontrollregister     HR.    in ähnlicher  Weise, wie oben beschrieben, an die Schnur  leitung angeschlossen wird. Dadurch, dass  das genannte Register angeschlossen wird,  wird ein Stromkreis 34 durch das Impuls  empfangsrelais<U>BI.</U> des Registers in der    fremden Abteilung und durch ein Relais       BR,    im Hilfsregister des eigenen Amtes ge  bildet. Inzwischen hat der Teilnehmer das  Aussenden der übrigen Stromstösse angefan  gen, wodurch die Registerwähler RS,     und          RS2    wie vorher eingestellt werden.

   Sobald  das Relais     RR,    seinen Anker anzieht, schaltet  es seine     Haltewicklung    über einen Strom  weg 35 ein, und gleichzeitig schliesst es seine  Arbeitswicklung kurz und schaltet den ne  gativen Pol der Batterie direkt an die Lei  tung über den Stromkreis 34. Ausserdem  schliesst das Relais     RR4    einen Stromweg 36  durch das Relais     RR"    welches einen grossen  Widerstand besitzt, wodurch verhindert wird,  dass der im selben Stromweg liegende An  triebsmagnet     DR4    betätigt wird.

   Das Relais       RR5    schaltet an seinem Kontakt 37 ein Re  lais BR, ein, welches seinerseits das Re  lais     RR5    kurzschliesst und den positiven Pol  der Batterie direkt an den     Antriebsmagneten          DR4    anschaltet, welch letzterer dabei seinen  Anker anzieht und den Kontrollwähler     RS4     um einen Schritt     weiterschaltet.    Wenn das  Relais     RR,    seinen Anker anzieht, wird  gleichzeitig der Stromweg 34 unterbrochen,  wobei ein erster Stromstoss an das Register  der fremden Abteilung ausgesandt wird.

   So  bald das Relais     RR"    infolge des Kurzschlie  ssens     aberregt    wird, wird folglich auch das  Relais     BR,        aberregt,    was     zur    Folge hat, dass  der Stromweg 34 wieder geschlossen wird  und dass der Kurzschluss des Relais     RR,    auf  hört, wobei der Antriebsmagnet     DR4    seinen  Anker     loslässt.    Die Relais     RR,    und     RR,     werden nun abwechselnd ihre Anker an  ziehen und loslassen, und zwar unter Aus  sendung von Stromstössen sowohl über den  Stromweg 34, als über den Stromweg 37,

    wodurch der Kontrollwähler     RS4    veranlasst  wird, die Impulse zu wiederholen. Sobald  der letztgenannte Umschalter die     dritte    Lage,  also die der Ziffer 2 entsprechende Lage,  erreicht, wird ein Stromweg 38, der ein Re  lais RR; enthält, geschlossen. Dabei unter  bricht das Relais RR; den     Stromkreis    36,  wodurch der Wähler RS, zum Stehen ge  bracht wird. Gleichzeitig hören die Relais           BR,    und     RR"    auf zu arbeiten.

   Das Relais       RR.,    schliesst einen dem Kontakt 39 am Re  lais     RR,;    parallel geschalteten Kontakt 40 im       Stromweg    34, wodurch der     Stromweg    34 ge  schlossen bleibt. Ferner schaltet das Relais       BR,    ein mit Verzögerung wirkendes Relais       RT,   <I>ein,</I> welches seinerseits ein anderes Ver  zögerungsrelais     RT,    einschaltet.

   Das letzt  genannte Relais schliesst den Stromkreis für  den Antriebsmagneten     DR5    des Wählers     RS;"     welcher Magnet dabei den Wähler     RS,    in  die zweite Lage     weiterbewegt.        Ausserdem     schaltet     RT,    an seinem Kontakt 41 den  Sperrmagneten     SR,    für den Wähler     RS"    .aus,       welch    letzterer folglich in seine Normallage  zurückgestellt wird.

       Gleichzeitig    mit der       Weiterschaltung    des Wählers     RS,    in die  zweite Lage     wird    der Stromkreis 38 für  das Relais     BR,    unterbrochen, und dieses Re  lais bewirkt die     Aberregung    der Relais     RT.,     und     RT"    wodurch wiederum der Sperrmag  net     SR"    Strom erhält und den Wähler     RS,     in der Normallage sperrt, so dass dieser  zum Aussenden der genannten Ziffer bereit  ist.  



  Die     erwähnte    Unterbrechung des Strom  kreises 38 und die     Aberregung    des Relais       RR,    trifft nur in dem Moment ein, in wel  chem der Wähler     RS,    in seine zweite Lage  eingestellt wird, und zwar schon nach Ab  schluss des     Aussendens    der zweiten Strom  stossreihe. Vorher befindet sich nämlich der  Folgeschalter SO in seiner dritten Lage, in  welcher der positive Pol der Batterie über  einen Stromweg 42 an einen Kontakt in der  zweiten Lage des Wählers     RS"    angeschlos  sen ist,     wodurch    das Relais<B>BR,</B> unabhängig  vom Stromweg 38 unter Strom     @    bleibt.

   So  bald der Folgeschalter SO nach Aussenden  der zweiten     Stromstossreihe    in seine vierte  Lage eingestellt wird,     wird    der     genannte     Stromkreis 42 unterbrochen, worauf das Re  lais BR,     aberregt        wird    und den angegebenen  Schaltungsverlauf bewirken kann.

   Sobald  das Relais     RR,    somit seinen Anker     loslässt     und infolgedessen auch das Relais     RL    ab  erregt     wird,        wird    wieder der Stromweg 36  gebildet, worauf derselbe Schaltungsverlauf,    der oben in bezug auf die erste     Stromstoss-          reihe    beschrieben worden ist,     wiederholt          wird.    Unter     Einwirkung    der zweiten Reihe  von wieder ausgesandten Stromstössen wird  der Wähler RS, in eine vom Registerwähler       RS,    markierte Lage eingestellt,

   wobei das       Stromstosssenden    in vorher beschriebener  Weise aufhört. Derselbe Schaltungsverlauf  wird darauf in Abhängigkeit von der  dritten     Stromstossreihe        wiederholt,    und zwar  unter Kontrolle des Registerumschalters     RS".     und des Folgeschalters     S0,    der sich dabei  in seiner fünften Lage befindet. Nach Ab  schluss der letzten     Stromstossreihe    hat der  Wähler     RS;,    sich in seine vierte Lage weiter  bewegt.

   Hierbei wird ein     Stromweg    43 ge  schlossen, wodurch das     Aberregen    des Relais       BR,    verhindert wird, und     gleichzeitig    wird  ein im genannten Stromkreis liegendes Re  lais     SCR    erregt. Gleichzeitig     wird    ein Strom  weg 44 durch das Relais     SBR    und     durch     eine Wicklung des Relais     SCR    geschlossen.

    Beide Relais     SBR    und     SCR        treten    infolge  dessen in     Tätigkeit,    und das Relais     SBR     schaltet in vorher beschriebener Weise das  Register von der     Verbindungsleitung        SL,     ab,     wählend    das Relais     SCR    die Verbin  dungsleitung     SL,_    an den     Verbindungs-          leitungssucher        FS,,    und durch diesen letzte  ren an die Verbindungsleitung     FL,.    und an  die nächste Abteilung anschliesst.

   Das Re  lais     SSR,    welches nun über die Teilnehmer  leitung erregt wird, schliesst eine Brücke über  die Verbindungsleitung und bildet dabei  einen     Haltestromkreis    zum Aufrechterhalten  der Verbindung. Hiermit ist die     gewünschte     Nummer am Register der fremden     Abteilung     registriert, wo die Verbindung dann in der  selben Weise wie bei einer örtlichen Ver  bindung fertiggestellt wird, oder auch das  Register in analoger Weise die Stromstösse  auf eine andere Abteilung überträgt, die die       gewünschte    Teilnehmerleitung enthält.  



  Wenn sämtliche     zur    fremden Abteilung       führenden    Verbindungsleitungen besetzt sein  sollten, kann die Verbindung über     eine    an  dere Abteilung in der oben angedeuteten  Weise hergestellt werden. Die Anordnung      der     hierzt        erforderlichen        Schaltvorrichtung     ist oben in     Fig.    4 dargestellt. Das Einstellen  des Wählers     PS,.    wird zu diesem Zweck  durch die Prüfrelais     FR    kontrolliert,     welcbe     letzteren je einer der zur nächsten     Abteilung     führenden Verbindungsleitungen angehören.

         Wenn    sämtliche zu einer Abteilung führen  den Verbindungsleitungen besetzt sind, wer  den folglich sämtliche Relais     FR    dieser Ver  bindungsleitungen erregt sein. Wenn zum  Beispiel die Relais     FR..    und     FR,    für die  nach einer Abteilung hingehenden Leitungen  erregt sind, so wird ein Stromkreis 45 durch  ein Relais     FR4    gebildet. Dieses Relais ver  bindet den     Prüfstromweg    an die betreffende       Verbindungsleitung    mit dem     Prüfstromweg     an diejenige Abteilung, deren Verbindungs  leitung in Anspruch genommen     werden    kann.  



  Das Zurückstellen der Gesprächsverbin  dung erfolgt, sobald der anrufende Teil  nehmer sein     Mikrotelephon    aufhängt, aber  ist dagegen unabhängig von den Massnahmen  des angerufenen Teilnehmers. Sobald der an  rufende Teilnehmer sein     Mikrotelephon    auf  hängt, wird das Relais     SSP        aberregt,    wo  durch der Stromkreis über die Verbindungs  leitung unterbrochen     wird,    was die     Aberre-.          gung    des Relais     LR    zur Folge hat, worauf  das Zurückstellen der Apparate in bekannter  Weise erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Selbsttätige Fernsprechanlage, die eine Mehrzahl zusammenwirkender Fernsprech umschalter umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen FernsprechumschaItcr mit Registern versehen sind, welche die vom Teilnehmer ausgesandten Stromstösse emp fangen und aufspeichern, und welche, wenn. der Anruf einem Teilnehmer gilt, der einem andern Fernsprechumschalter ange hört, Schaltvorgänge veranlassen, durch wel che die anrufende Teilnehmerleitung an eine zum andern Fernsprechumschalter führende Leitung angeschlossen wird und die auf gespeicherten Stromstösse vom Register aus an den letztgenannten Umschalter wieder ausgesandt werden.
    U@ITERANSPRTJCEE 1. Fernsprechanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dung mit einem andern Umschalter unter wiederholter Aufspeicherung und Wieder aussendung der Stromstösse über einen oder mehrere zwischenliegende Umschalter her gestellt wird. 2. Fernsprechanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die an einem Umschalter ankommenden Verbindungsleitungen an den Umschalter derart angeschlossen sind, dass die über diese Leitungen ankommenden An rufe dieselben Schaltvorgänge veranlassen wie ein von einer Teilnehmerleitung an kommender Anruf.
CH143853D 1928-05-14 1929-05-13 Selbsttätige Fernsprechanlage. CH143853A (de)

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