CH143924A - Bauelement zum Herstellen von Wänden etc. - Google Patents

Bauelement zum Herstellen von Wänden etc.

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CH143924A
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Gross Victor
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Gross Victor
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  Bauelement zum Herstellen von     Wänden        ete.       Es sind bereits Bauelemente verschiede  dener Art bekannt, die für die Herstellung  hauptsächlich leichter Bauten verwendet wer  den. zum Beispiel für     Schuppen,    Baracken,  Arbeiterwohnungen und dergleichen. Die mit  solchen Bauelementen gebildeten Räumlich  keiten sind jedoch meistens nicht genügend  gegen die äussern Witterungseinflüsse geschützt,  was besonders bei Wohnungen nachteilig  empfunden wird.  



  Ausserdem werden beim Abschlagen sol  cher Bauten die einzelnen Teile derart be  schädigt, dass eine Wiederverwendung der  selben nicht mehr möglich ist.  



  Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet ein Bauelement, das die genannten  Nachteile vermeiden lässt. Es weist einen  Rahmen aus Kantholz auf, der beiderseits  Abdeckungen besitzt, zwischen welchen ein  Luftraum frei bleibt. Beiderseitig kann ein  rohes     Lattengerüst    angeordnet sein; über wel  chem eine     Kunstholzinasse    aufgetragen ist,  oder es kann auch nur einseitig eine solche    Abdeckung abgeordnet sein, wobei dann die  andere Seite zum Beispiel mit einer rohen       Dielung    versehen ist, über welcher Dachpappe  und als äusserer Überzug eine aus Beton und  Asbest bestehende Platte gelagert ist.

   Die  auf diese Weise hergestellten     plattenförmigen          Bauelemente    sind verhältnismässig leicht und  daher bequem     zii    verlegen- und einzubauen.  Sie sind auch isolierfähig, weil der     Stoff,    aus  dem sie hergestellt sind, selbst gut isolie  rend ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht im     Anwen-          dungszustande    verschiedene Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes.  



  Es zeigen:       Fig.    1 einen mit Hilfe dieser Beispiele.  von Bauelementen ausgeführten Holzbau in  senkrechtem Schnitt,       Fig.    2 denselben Bau in     wagrechtem     Schnitt mit Eckkonstruktion,       Fig.    3 eine Zwischenwand mit Decke in  senkrechtem Schnitt,           Fig.    4 die Verbindungskonstruktion von  zwei Innenwänden in     wagrechtem    Schnitt.  



  Die gezeichneten plattenförmigen Bauele  mente besitzen je zwei Abdeckungen, zwischen  welchen ein isolierender Luftraum     a    freige  lassen wird.  



  Die Bauelemente der äussern Wände des  Holzbaues     (Fig.    1 und 2) besitzen in Kant  holz ausgeführte Rahmen mit senkrechten  gehobelten Endpfosten b und roh geschnitte  nen Zwischenpfosten c. Die Abdeckung und  Verbindung der Pfosten untereinander erfolgt  auf der     Aussenseite    durch gewöhnliche mit       Dachpape    d bedeckte     Dielung    e, über     welehe     eine aus Beton und Asbest hergestellte Platte  f angeordnet ist.

   Die Innenwände bestehen  aus roh     zugeschnittenen    Latten     g    mit Kunst  holzauftrag     h.    Die     Kunstholzmasse    wird aus  Magnesium,     Chlormagnesiumlauge    und Säge  mehl in geeigneter Zusammensetzung herge  stellt.  



  Die Bauelemente     derZwiscbenwände        (Fig.    3  und 4) bestehen je aus einem     tannenen    Holz  rahmen aus gehobeltem Kantholz     i    und roh  geschnittenen     Zwischenpfosten        7c,    die beider  seits durch die bereits erwähnte, aus Latten  g und     Kunstholzmasse        h        zusammengesetzten     Abdeckungen verbunden sind.  



  Die Decken sind an ihrem untern Teil  in ähnlicher Weise mit Platten aus Kunst  holzmasse hergestellt     (Fig.    3).  



  Die Rahmen sind nebeneinander gestellt  und in die untere .Schwelle     d        (Fig.    1) einge  lassen. Die Verbindung der Rahmen unterein  ander erfolgt durch flacheiserne Keile     in.    Die  Stösse sind nach aussen hin durch Zierleisten       n    und nach innen durch gewöhnliche Leisten       n1    verdeckt.  



  Nach erfolgtem Zusammenbau der Rah  men kann je der freie Raum     a    mit Beton  oder Isoliermaterial, wie zum Beispiel Schlak-         ken,    Sägespäne, Kork und anderes mehr auf  gefüllt werden,  Die obere Schwelle o wird dann auf die  Rahmen aufgesetzt und gibt durch den in  die Rahmen eindringenden Vorsprung     1)    den  selben die erforderliche     Steifigkeit.    Auf der  Schwelle o wird schliesslich der Dachstuhl  aufgebaut.  



  Die Eckpfosten des Gebäudes     (Fig.2)     sind aus gehobelten Hölzern q dreieckigen  Querschnittes, die oben und unten an die  Schwellen genagelt sind, gebildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bauelement zur Herstellung von Wänden etc., dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Rahmen aus Kantholz beiderseits Abdeckun gen derart angeordnet sind, dass zwischen denselben ein isolierender Luftraum frei bleibt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Bauelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Abdeckung eine Kunstholzfüllung und die andere eine rohe Dielung aufweist, über welehe ein Überzug aus Pappe und eine Platte aus Beton und Asbest angeordnet ist. z. Bauelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen beider seits je mit einer Kunstholzplatte abge deckt ist. 3.
    Bauelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abdeckplatte Rippen aus rohen Latten aufweist, über welche eine an sich bekannte, aus Mag nesium, Chlormagnesiumlauge und Säge mehl bestehende Kunstholzmasse aufgetra gen ist.
CH143924D 1929-09-12 1930-02-13 Bauelement zum Herstellen von Wänden etc. CH143924A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949524C (de) * 1950-11-03 1956-09-20 Hermann Basler Tragfaehiges Grossbauelement

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE949524C (de) * 1950-11-03 1956-09-20 Hermann Basler Tragfaehiges Grossbauelement

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