CH144028A - Verfahren zum Herstellen zusammengesetzter gedruckter Reproduktionsvorlagen. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen zusammengesetzter gedruckter Reproduktionsvorlagen.

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CH144028A
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Typar Co. Aktiengesellschaft
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Typar Co Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F1/00Originals for photomechanical production of textured or patterned surfaces, e.g., masks, photo-masks, reticles; Mask blanks or pellicles therefor; Containers specially adapted therefor; Preparation thereof
    • G03F1/90Originals for photomechanical production of textured or patterned surfaces, e.g., masks, photo-masks, reticles; Mask blanks or pellicles therefor; Containers specially adapted therefor; Preparation thereof prepared by montage processes

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Description


  Verfahren zum     Herstellen    zusammengesetzter gedruckter     Reproduktionsvorlagen.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zum Herstellen zusammengesetzter  gedruckter Reproduktionsvorlagen. und be  steht darin, dass die Rückseite der Vorlage  teile mit einem Klebstoff bestrichen     wird     und die Vorlageteile dann auf eine ebenfalls  mit Klebstoff bestrichene Unterlage auf  gesetzt werden. .  



  Verfahren zum Herstellen gedruckter  Reproduktionsvorlagen kommen für die  photomechanischen Arbeitsmethoden der     Off-          et-    und Tiefdrucktechniken, insbesondere in  Verbindung mit Schreibsetzmaschinen zur  Anwendung. Dabei hat sich gezeigt, dass das  Bestreichen. der verschieden geformten gro  ssen     und    kleinen Vorlageteile (als solche  kommen Bildausschnitte und Satzteile in Be  tracht) von Hand oder mit dem Pinsel sehr  umständlich und zeitraubend ist. Es wurde  deshalb bereits vorgeschlagen, das Zusam  mensetzen der Teile, auch Montage genannt,  auf einer Unterlage vorzunehmen, die mit  einem nicht trocknenden     bezw.    sehr langsam  eintrocknenden Klebstoff bestrichen ist (zum    Beispiel einer Lösung von Bienenwachs in  Benzol).

   Diese Methode hat aber den Nach  teil, dass der Arbeiter die Hände nicht auf  stützen kann und ständig Gefahr läuft, sich  die Hände mit Klebstoff zu verunreinigen.  Da in der Regel nicht alle Flächen der  klebrigen Unterlage     mit    Vorlageteilen ab  gedeckt werden, so ist das Aufeinander  schichten mehrerer fertig montierter     Blätter     nicht gut möglich.  



  Auch die umgekehrte Methode: Das Be  streichen der Vorlageteile mit dem nicht  trocknenden Klebstoff führt nicht zum  Ziele. Bestreicht man nämlich die Vorlage  teile vor dem Zerschneiden derselben mit dem  Klebstoff, so kann man sie nicht mehr im  Schneidepult oder sonst einer geeigneten Vor  richtung schneiden, weil die klebrige Unter  seite an den     Maschinenteilen    solcher Vor  richtungen haften     würde.    Bestreicht man sie  aber erst nach dem Zerschneiden, so ist man  genötigt, eine grosse Anzahl von Einzelteilen  Stück für Stück     mit    dem Pinsel anzustrei  chen, was zum mindesten sehr zeitraubend      ist,

   wodurch die     wirtschaftliche    Brauchbar  keit des ganzen Verfahrens in Frage gestellt       wird.    Entfernt man ein so bestrichenes Stück  zur Vornahme einer Korrektur von seiner  Unterlage, so bleibt ein Teil des Klebstoffes  auf der Unterlage zurück, so dass auch in  diesem Falle der Arbeiter Gefahr läuft, seine  Hände oder die     Vorlagenteile    zu be  schmutzen. Das     Aufschichten    fertig mon  tierter Blätter ist wiederum nicht möglich,  weil die Gefahr des     Aneinanderklebens    be  steht.  



  Die Verwendung nicht trocknender Kleb  stoffe hat auch noch folgende Nachteile:  Wählt man die Zusammensetzung des Kleb  stoffes so, dass er in verhältnismässig kurzer  Zeit (etwa innert einiger Tage) trocknet, so  lassen sich nach Ablauf der Trockenzeit die  aufgesetzten Satz- oder Bildteile nicht wie  der entfernen. Dies kann nötig werden, wenn  nach Wochen oder Monaten noch     Autorkor-          rekturen    vorzunehmen sind, zum Beispiel bei  wissenschaftlichen Werken, deren Bearbei  tung sich über einen längeren Zeitraum er  streckt. Setzt man hingegen den Klebstoff  so an, dass er wochenlang nicht trocknet  (zum.

   Beispiel durch Zusatz von Glyzerin  oder     Olen),    so läuft man     neben    andern       Schwierigkeiten    Gefahr, dass sich die Vor  lageteile beim Einlegen in einen Kopier  rahmen während der Negativ- oder     Platten-          hopie    verschieben oder verziehen.  



  Um alle diese Nachteile zu vermeiden,       wurde    jahrelang nach einem Klebstoff ge  sucht, welcher sich nicht feucht oder klebrig  anfühlt.     Hände    und Vorlagen nicht be  schmutzt und trotzdem so haftet, dass die  Satz- oder Bildteile zu jeder Zeit beliebig  oft entfernt und ausgewechselt werden kön  nen, wie dies in Druckereibetrieben notwen  dig ist.  



  Es wurde nun gefunden, dass die geschil  derten Schwierigkeiten durch     Verwendung     zweier     Klebstoffschichten    zu umgehen sind,  wobei die eine     Klebstoffschicht    auf der  Rückseite der Vorlageteile, die andere auf  der Vorderseite der Unterlage angebracht  wird. Als zweckdienlich erwies sieh eine    Lösung von     Kautschuk    in Benzol (gereinigte  Fahrradgummilösung). Das Aufstreichen  einer solchen Lösung kann von     Hand    oder  maschinell durch Pinsel oder Bürsten erfol  gen. Die Lösung trocknet schnell und fühlt  sich in trockenem Zustande nicht klebrig an.

    Gewöhnliches Papier haftet auf einer sol  chen Klebschicht nicht, so dass unbeschadet  hunderte von Blättern mit einseitiger Kleb  schicht oder von fertig montierten Blättern  übereinander gelegt werden können, ohne an  einander zu haften.  



  Bringt man jedoch zwei     einseitig    be  strichene Papiere mit Klebschicht auf Kleb  schicht gegeneinander, so tritt sofort eine  innige Haftung ein. Man kann einen     sol-          Klebstoff    wählen, dass die beiden Papiere  sich zu wiederholten Malen gewaltsam von  einander trennen, wobei jedes Papier seine  Klebschicht ziemlich unverletzt behält, und  wieder gegeneinander bringen lassen, wobei  sie jedesmal von neuem aneinander haften.  



  Das Verfahren kann beispielsweise wie  folgt durchgeführt werden.  



  Auf einem gewöhnlichen Blatt Papier  wird in einer     Tiegeldruckpresse    oder in einer  Schreibsetzmaschine ein vorderseitiger Ab  druck eines Bildes oder eines Textes gemacht.  Alsdann wird das Blatt auf seiner Rückseite  mit der genannten     Klebstofflösung    bestri  chen und trocknen gelassen. Gleichzeitig  wird ein als Unterlage dienendes Blatt, wel  ches vorteilhaft durchsichtig oder durch  scheinend ist     (Pergamin,    Cellophane, Zellu  loid, Glas) mit der gleichen Klebstoff  lösung bestrichen und trocknen gelassen. Das  transparente     Unterlageblatt    wird alsdann,  - Klebschicht nach aufwärts gerichtet   über einen mit     Passlinien    versehenen Ein  teilungsbogen gespannt.

   Die vorbereiteten  bedruckten     bezw.    beschrifteten Blätter wer  den nun von Hand mittelst Schere oder Mes  ser oder in einem Schneidepult je nach Be  dürfnis zerschnitten     bezw.    zwischen den  Textzeilen eingeschnitten. Dann werden     die-          Einzelteile    in der gewollten     Reihenfuge    und  Anordnung - Klebschicht abwärts gerich  tet - über dem Einteilungsbogen auf der      aufgespannten transparenten Unterlage be  festigt. Sie haften an der Stelle und genau  in der Lage, in welcher man sie mit den  Fingern auf die Unterlage aufdrückt.

   Ist der  Arbeiter mit der Anordnung nicht zufrieden,  oder zeigen sich nachträglich noch Fehler,  die verbessert werden müssen, so können ein  zelne Teile bequem entfernt und in einer  geänderten Lage oder Reihenfolge wieder  aufgesetzt werden. Ebenso können fehler  hafte Satzteile, zum Beispiel einzelne Zeilen,  durch fehlerfreie Korrekturzeilen ersetzt  werden.  



  Auf diese Art ist eine Arbeitsweise mit  auf Papierstücken abgedruckten Satz- oder  Bildteilen möglich, wie sie sonst nur     mit     Hilfe von Metallbuchstaben, gegossenen Blei  zeilen und Klischees in Setzereien üblich  war; denn alle Vorlageteile können beliebig  oft ausgewechselt, versetzt und ersetzt wer  den. Das Herstellen von Andrucken in der  Abziehpresse fällt dahin, weil die in Papier  montierten Blätter dem Arbeiter einen un  mittelbaren Eindruck von der Satzanord  nung in seitenrichtiger Schrift vermitteln.  Zudem ist die Arbeitsweise gemäss dem be  schriebenen Verfahren sauberer und schnel  ler als die alte Arbeitsweise unter Verwen  dung von Lettern und Klischees.  



  Werden mehrere Abzüge zum Korrektur  lesen oder als sogenannten Bürsten-, Autor  und Revisionsabzüge benötigt, so kann man  von den aus Papierteilen montierten Repro  duktionsvorlagen beliebig viele Abzüge im       Trockenlichtpausverfahren    herstellen, ohne  die Vorlagen zu gefährden oder zu verän  dern.  



  Für die Herstellung von     Druckplatten     oder Druckzylindern kopiert man die mon  tierten Vorlagen entweder direkt auf Metall,  oder zunächst auf eine Zwischenfolie     (Ne-          5a,tivfilm    oder Pigmentkopie) und von     dieser     auf -das     Metall    in Anpassung an die bekann  ten Methoden des Offset- und Tiefdruckes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen zusammen gesetzter, gedruckter Reproduktionsvorlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite der Vorlageteile mit einem Klebstoff be strichen wird und die Vorlageteile dann auf eine ebenfalls mit demselben Klebstoff be strichene Unterlage aufgesetzt werden, wo bei der Klebstoff derart beschaffen ist, dass eine damit bestrichene Stelle nur auf einer gleichbestrichenen Stelle haftet, auf andern Stellen aber nicht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Klebstoffe Verwen dung finden, welche ein mehrmaliges An kleben und Wiederablösen ohne erneutes Bestreichen der Vorlageteile oder der Un terlage mit Klebstoffen gestatten. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Klebstoff vor dem Auf setzen der Vorlageteile trocknen lässt, zum Zwecke, fehlerhafte Vorlageteile wieder ablösen zu können. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Unterlage eine wenigstens durchscheinende Folie verwen det wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorlageteile durch Ausschneiden zwischen gedruckte Zeilen eingepasst werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorlageteile auf einer durchsichtigen Unterlage über einem mit Passlinien versehenen Einteilungs bogen zusammengesetzt werden.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass schnell trocknende Kautschuklösungen als Klebstoff verwen det werden.
CH144028D 1930-10-27 1930-01-11 Verfahren zum Herstellen zusammengesetzter gedruckter Reproduktionsvorlagen. CH144028A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2160864A1 (de) * 1970-12-16 1972-06-22 Nomine De Monet G Verfahren zum Übersetzen, insbesondere für kommerzielle Übersetzungen, und eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens
FR2486672A1 (fr) * 1980-07-11 1982-01-15 Protocol Eng Ltd Procede de montage par chauffage pour fabrication de cliches d'impression, dispositif de chauffage pour la mise en oeuvre du procede et machine de montage munie d'un tel dispositif

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2160864A1 (de) * 1970-12-16 1972-06-22 Nomine De Monet G Verfahren zum Übersetzen, insbesondere für kommerzielle Übersetzungen, und eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens
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