CH144060A - Verfahren zur Herstellung von schnittfestem Eisen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von schnittfestem Eisen.Info
- Publication number
- CH144060A CH144060A CH144060DA CH144060A CH 144060 A CH144060 A CH 144060A CH 144060D A CH144060D A CH 144060DA CH 144060 A CH144060 A CH 144060A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- phosphorus
- rich
- silicon
- iron
- insert
- Prior art date
Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 46
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 26
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 title claims description 23
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 16
- 229910052698 phosphorus Inorganic materials 0.000 claims description 43
- 239000011574 phosphorus Substances 0.000 claims description 42
- OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N Phosphorus Chemical compound [P] OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 41
- 238000007792 addition Methods 0.000 claims description 12
- NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N Sulfur Chemical compound [S] NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 11
- 229910052717 sulfur Inorganic materials 0.000 claims description 11
- 239000011593 sulfur Substances 0.000 claims description 11
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 9
- XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N Silicon Chemical compound [Si] XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 9
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 claims description 9
- 239000010949 copper Substances 0.000 claims description 9
- 229910052710 silicon Inorganic materials 0.000 claims description 9
- 239000010703 silicon Substances 0.000 claims description 9
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 claims description 7
- 239000007795 chemical reaction product Substances 0.000 claims description 6
- 239000000047 product Substances 0.000 claims description 6
- 235000014443 Pyrus communis Nutrition 0.000 claims description 4
- 239000002253 acid Substances 0.000 claims description 4
- 229910000805 Pig iron Inorganic materials 0.000 description 15
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 6
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 4
- XWHPIFXRKKHEKR-UHFFFAOYSA-N iron silicon Chemical compound [Si].[Fe] XWHPIFXRKKHEKR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 3
- NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-N Phosphoric acid Chemical compound OP(O)(O)=O NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052586 apatite Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 2
- 229910052595 hematite Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000011019 hematite Substances 0.000 description 2
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 description 2
- LIKBJVNGSGBSGK-UHFFFAOYSA-N iron(3+);oxygen(2-) Chemical compound [O-2].[O-2].[O-2].[Fe+3].[Fe+3] LIKBJVNGSGBSGK-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- VSIIXMUUUJUKCM-UHFFFAOYSA-D pentacalcium;fluoride;triphosphate Chemical compound [F-].[Ca+2].[Ca+2].[Ca+2].[Ca+2].[Ca+2].[O-]P([O-])([O-])=O.[O-]P([O-])([O-])=O.[O-]P([O-])([O-])=O VSIIXMUUUJUKCM-UHFFFAOYSA-D 0.000 description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 239000002893 slag Substances 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 description 1
- 229910000519 Ferrosilicon Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910019142 PO4 Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000003723 Smelting Methods 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 description 1
- 230000002378 acidificating effect Effects 0.000 description 1
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 description 1
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 1
- 229910000147 aluminium phosphate Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000010923 batch production Methods 0.000 description 1
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000012467 final product Substances 0.000 description 1
- SDEKDNPYZOERBP-UHFFFAOYSA-H iron(ii) phosphate Chemical compound [Fe+2].[Fe+2].[Fe+2].[O-]P([O-])([O-])=O.[O-]P([O-])([O-])=O SDEKDNPYZOERBP-UHFFFAOYSA-H 0.000 description 1
- 239000004571 lime Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 239000013589 supplement Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung von sebnittfestem Eisen. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von schnitt festem Eisen, zum Beispiel von Pressmuttern- eisen, Automaten-, Schraubeneisen oder der gleichen. Pressmutterneisen zum Beispiel ist ein sogenanntes Grobkorn- oder Kaltbruch- eisen mit einem Phosphorgehalt von 0,2 bis <B>0,5 %,</B> das als Ausgangsstoff für die Herstel - lung von Schraubenmuttern dient;
neben guter Bearbeitbarkeit in der Wärme (Walzen, Pressen) muss vor allem die Bearbeitbarkeit init Schneidwerkzeugen (Drehen, Gewinde schneiden) ohne Schwierigkeiten bleiben, das Material darf einerseits weder ausbröckeln noch schmieren, anderseits dürfen die ver wandten Werkzeuge nicht übermässig abge nutzt werden. Ähnliches trifft für Auto mateneisen zu, dem man zweckmässig einen Kupfer- oder Sehwefelzusatz zur Erhöhung der Schnittfähigkeit gibt.
Wegen seiner eigen- tümlielien Zusammensetzung wurde das schnittfeste Eisen bisher nur von wenigen grossen gemischten Hüttenwerken. und zwar fast ausschliesslich im Thomaskonverter nach dem basischen Windfrischverfahren und un ter Verwendung von Thomas-Roheisen herge stellt. In einzelnen Fällen ist schnittfestes Eisen auch schon im basischen Siemens-Mar- tin-Ofen hergestellt worden.
Das nachstehend über das bekannte Herstellungsverfahren im Thomaskonverter Gesagte gilt auch für die Herstellung des Erzeugnisses im basischen Siemens-Martin-Ofen, da in beiden Fällen dieselben Schwierigkeiten auftreten.
Man verwandte bisher für die Herstel lung von schnittfestem Eisen ausschliesslich Thomas-Roheisen mit einer Zusammen setzung von etwa<B>1</B> bis<B>1,5</B> % Mri, <B>1,7-2</B> % P und 0,2-0,5/lo Si. Das Thomas-Roheisen -wird dem Konverter flüssig unter Einschal tung eines Roheisenmischers zwecks Ent schwefelung zugeführt und, mit entsprechen dem Kalkzusatz zur Schlackenbildunc. bis zn zur Entkoblung verblasen.
Hierauf folgt die Nachblaseperiode zur Verbrennung des Phosphors, der als Phos phorsäure in die Schlacke geht. Die Nach- blaseperiode dauert solange bis man glaubt, den richtigen Phosphorgehalt getroffen zu haben, dann wird der Frischprozess unter brochen.
Je nach der Stärke, dem Verwendungs zweck und der Qualität des gerade herzustel lenden schnittfesten Eisens kann der Phos.- pborgehalt etwa 0,2)0 bis 0,507o betragen. Das Abfangen der Chargen im richtigen Zeit punkt ist manchmal sehr schwierig, und zwar aus dem Grunde, weil der Chargengang nicht immer gleichmässig und regelrecht verläuft. sondern abhängt von der Temperatur und der Qualität des Roheisens selbst, von der Tem peratur des Konverters. der Windinenge und der Windpressung und dergleichen mehr.
Igan ist bei der heutigen Rerstellungsweise des schnittfesten Eisens von ausserordentlich vielen Umständen und Zufälligkeiten ab- hängig. Glaubt man den richtigen Phosphor gehalt getroffen zu haben, wird der Konver ter umgelegt, Vorschöpfprobe genommen und die Probe unter dem Hammer tellerförmicr Z- ausgeschmiedet, dann gebrochen und der Bruch nach dem Korn auf den gewünschten Phosphorgehalt beurteilt. Um den richtiger. Phosphorgehalt zu treffen, kommt es vor, dass der Konverter mehreremale bei ein und der-.
selben Charge umgelegt werden muss, was sehr zeitraubend ist und wobei man oft trotz dem nicht den richtigen Phosphorgehalt trifft. Dadurch ergeben sieh Fehlehargen und Schrott.
Um eine einigermassen gleichmässige Qua- t5 lität von schnittfestein Eisen zu erblasen und -um den Phosphorgehalt in möglichst engen Grenzen zu halten, hat man auch die Chargen als Flusseisenehargen fertig geblasen und zum Schluss Ferro-Phosphor zugesetzt. Auch hierbei ergaben sich erhebliche Schwierig keiten.
Besonders schwierig ist die Herstellung des schnittfesten Eisens aus grossen Konver tern. Bei FehIchargen sind die Ausfallmengen und infolgedessen der, Schrottentfall sehr hoch, so dass in diesem Falle die wirtschaft liche Herstellung überhaupt in Frage gestellt ist. Gute Chargen können nur bei einwand- freiem Roheisen und bei gutem Chargengan.- hergestellt werden. Auch die Herstellung des Einsatzmaterials, Thomas-Roheisen, ist teuer, wegen seines hohen Phosphorgehaltes; letz terer ist aber für die Durchführbarkeit de,# Verfahrens unbedingt notwendig.
Um allen diesen Übelständen und Schwie rigkeiten aus dem Wege zu lueben, wird er findungsgemäss ein Verfahren zur Herstel lung von schniftfestem Eisen vortglesehlagen# bei dem in einem Ofen mit sauer zugestelltem Futter ein siliciumreieher Einsatz, dessen Phosphorgehalt dureb. Chargierung einge stellt wird, unter, entsprechenden Zuschlägen von Desoxvilationsmitteln gefrischt wird. Das Verfahren kann dabei iii verschiedener Weise ausgeführt werden.
So kann ein in einem Kupolofen vorgeschmolzener, silicium- reicher und phosphorhaltiger Einsatz in einer Kleinbessemer-Birne nach dem Windfriscb- verfahren unter entsprechenden Zuschlägen von Desoxydationsmitteln verblasen werden.
Es sei darauf hinge-wiesen, dass zum Beispiel die Herstellung von Pressmutterneisen in einer Kleinbessemer-Birne den Vorteil hat, dass die Legierung bei dem geringeren Chargen- n ,gewieht mit weit geringeren Schwierigkeiten in kleinen Blöcken vergossen werden kann. Bekanntlich ist gerade für die Gefügebilduu- beim Walzen das Vergiessen in kleine Blöcke besonders günstig, so dass von der Gefügebil dung wiederum das einwandfreie Pressen der Muttern abhängt.
Das siliciumreielie, phos phorhaltige Vorerzeugnis wird zweckmässig durch Verschmelzung eines Einsatzes von Schrott, Hämatit-Roheisen oder Siliciumeisen unter Zusatz von Thomasroheisen oder son stigen, Wärme erzeugenden und phosphorhal tigen Zuschla ( gen, wie zum Beispiel Ferro- Pho"#phaten, Apatit,
Vivianit im Kupolofen erzeu-t wobei der Phosphorgehalt der phos- kD t5 phorreichen Zuschläge entsprechend dem des Enderzeugii-isses eingestellt wird.<B>Es</B> kann aber auch ein siliciumreieher, phosphor haltiger Einsatz im sauer zugestellten Siemens-Martin-Ofen unter entsprechenden Zuschlägen von Desoxydationsmitteln ge frischt werden.
In diesem Fall besteht (ler silieiumreiche, phosphorha,Itige Einsatz zweckmässig wieder aus Schrott. 11.ämütit- Roheisen oder Siliciumeisen unter Zusatz <B>VOR</B> Thomas-Roheisen oder sonstigen \#Tärme erzeugenden und phosphorhalti- o' n #,e Zuschlägen, wie z.
B. Ferro-Phos- phaten, Apatit, Vivianit, wobei der Phosphor- "ehalt der phosphorreiehen Zuschläge ent- ,sprechend dem des Enderzeugnisses einge stellt wird. Schliesslich kann dem Einsatz Phosphor, Kupfer, Schwefel oder Schwefel kies in einem Verhältnis zugesetzt worden, (las dein eines Ender7eugnisses mit etwa <B>0.15</B> 1/110 Schwefel, 0,2<B>%</B> Kupfer und 0,2 bis Phosphor entspricht.
Der Zusatz von 1-,--tipfer und Schwefel oder Schwefelhies kann dabei unmittelbar mit dem Vorerzeugnis im Kupolofen iiiedergeschmolzen werden.<B>-</B><I>Es</I> können abc-r auch die phosphorreiehen Zusätze oder die Zuschläge von Kupfer und Schwefel oder Seliwefelkies einzeln oder walilweise zu mehreren oder allen in der Roheisen- oder S'tahlpfanne oder unmittelbar im Siemens- 3fartin-Ofen dem Einsatz zugesetzt werden.
Das auf diese Weise hergestellte, schnitt feste Eisen mit Kupfer- und Sc'hwefelz-tisatz eignet sich ganz besonders zur Verwendung als Automateneisen, weil hier Kupfer- und Schwefelgehalt die Gefahr des Schmieren.- völlig beseitigen.
Da beim Verfahren gemäss der Erfindung ein in Betracht züi ziehender Abgang an Phosphor im Ofen mit sauer zugestelltem Futter, zum Beispiel in einer 1,0einbesseiner- Birne oder in einem Siemens-Martin-Ofen mit sauer zugestelltem Futter nicht eintritt, ist der Zusatz von phosphorhaltigem Roheisen ').enau zu errechnen.
Der Frisehprozess wird also in einfachster Weise durchgeführt, in dem die Charge wie bei der Flusseisenherstel- lung auf den übliehen Kohlenstoffgehalt ge- frischt wird.
Ein Überblasen der Charge wie beim Thomasverfahren ist nach dem neuen fferstellungsverfahren für sehnittfestes Eisen nicht möglich. Fehlehargen und Schrott wer <B>t,</B> den auf ein ganz geringes Mindestmass herab- n ,).edriieht. so dass sich die Wirtschaftlichkeit I einer Anlage hebt.
Die Kosten einer Anlage zur Ausführung des Verfahrens sind im Verhältnis zu den bisherigen ausserordentlich niedrig, so dass auch kleinere Werke, zum Beispiel die reinen Walzwerke mit Kleinbessemer- oder Siemens- Martin-Ofen in der Lage sind, schnittfestes Eisen herzustellen. Da nach dem Verfahren etwa<B>75</B> % Schrott verarbeitet werden kann, so stellen sich auch die Herstellungskosten für das Erzeugnis entsprechend billig. Es werden nur soviel teures Thomas-Roheisen oder sonstige phosphorreiche Zuschläge zuge setzt als für das Enderzeugnis erforderlich ist.
Ebenso werden auch nur soviel wärme erzeugende Zuschläge (Siliciumeisen-, Ferro- Silicium, Hämatit-Roheisen ete.) zugegeben, als für den Verbrennungsprozess erforderlich sind. Der Arbeitsprozess ist erheblich ein facher und übersichtlicher. Die Wahrneh-. mung des richtigen Augenbliches zum<B>Ab-</B> fangen der Charge, wie beim Thomasprozess, um den richtigen Phosphorgehaltes zu erlan gen, kommt bei dem neuen Verfahren nicht in Frage.
Der Frischprozess geschieht nur bis zur Entkolilung und die Charge ist nach Zu geben der Desoxydationsmittel fertig. Es fällt somit auch das Nachblasen weg, weil kein Phosphor entfernt zu werden brauclit und bei der sauren Ausmauerung des Ofens eine Ver ringerung des Phosphorgehaltes nicht erfohzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von schnitt- lestem Eisen, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Ofen mit sauer zugestelltem Futter ein siliciumreicher Einsatz, dessen Phosphorge halt durch Charmerung eingestellt wird, un ter entsprechenden Zuschlägen von Desoxyda- tionsmitteln gefrischt wird.<B>.</B> UNTERANSPRüCHE: <B>L</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein in einem Kupol- ofen vorgeschmolzener, phosphorhaltiger, siliciumreicher Einsatz in einer Klein- bessemer-Birne nach dem Windfrischver- fahren unter entsprechenden Zuschlägen an Desoxydationsmitteln verblasen wird. L.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das siliciumreiche, phosphorhaltige Vorerzeugnis durch Vorschmelzung eines Einsatzes von Schrott, Wärme erzeugen den und phosphorhaltigen Zuschlägen im Kupolofen erhalten wird, wobei der Phos phorgehalt der phosphorreichen Zuschläge entsprechend dem des Enderzeugnisses eingestellt wird.<B>3.</B> Verfahren nach Patentansprueh, dadurch ,ekennzeichnet, 1. dass der siliciumreiche, phosphorhaltige Einsatz im sauer zuge- .stellten Siemens-Martin-Ofen unter ent sprechenden Zuschlägen von Desoxyda- tionsmitteln gefrisc'ht wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B><U>3.</U></B> dadurch gekennzeichnet.dass der siliciumreiche, phosphorhaltige Einsatz aus Schrott, Wärme erzeugenden Zuschlägen unter Zusatz von phosphor- lialtigen Zuschlägen besteht" wobei der Phosphorgehalt der phospliorreichen Zu schläge entsprechend dem des Enderzeug nisses eingestellt wird. <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Einsatz Phos phor, Kupfer, Schwefel oder Schwefelkies in einem Verhältnis zugesetzt werden, das dem des Enderzeugnisses mit etwa<B>0, 1<I>5</I></B> zo Schwefel, 0,2 <B>%</B> Kupfer und 0,2 bis<B>0,5 %</B> Phosphor entspricht.<B>6.</B> Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Zusätze von Kupfer und Schwefel oder Schwefelkies mit dem Vorerzeugnis im Kupolofen niedergesehmolzen werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE144060X | 1928-12-22 | ||
| DE310129X | 1929-01-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH144060A true CH144060A (de) | 1930-12-15 |
Family
ID=25752079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH144060D CH144060A (de) | 1928-12-22 | 1929-11-02 | Verfahren zur Herstellung von schnittfestem Eisen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH144060A (de) |
-
1929
- 1929-11-02 CH CH144060D patent/CH144060A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH144060A (de) | Verfahren zur Herstellung von schnittfestem Eisen. | |
| DE2521202A1 (de) | Verfahren zum herstellen von phosphorarmem stahl durch sauerstoff-frischen | |
| AT128323B (de) | Verfahren zur Herstellung von schnittfestem Eisen. | |
| DE2920353A1 (de) | Verfahren zur herstellung von entschweflungsmitteln fuer roheisen- oder stahlschmelzen | |
| EP0046991B1 (de) | Verfahren zur Homogenisierung von Gusseisenschmelzen und Presslinge zu seiner Durchführung | |
| DE607514C (de) | Verfahren zur Erhoehung des Phosphorsaeuregehaltes der bei basischen Stahlerzeugungsverfahren anfallenden Schlacken | |
| DE326723C (de) | Verfahren der Desoxydation beim Thomasverfahren zur Herstellung von Flusseisen und Stahl | |
| DE657665C (de) | Verfahren zur Herstellung kohlenstoffarmer Eisen-Chrom-Legierungen mit verhaeltnismaessig hohem Chromgehalt | |
| DE2206081C3 (de) | Verfahren zum Frischen von Hämatitroheisen | |
| AT78782B (de) | Verfahren zur Desoxydation von Flußeisen und Stahl. | |
| DE900352C (de) | Entfernung von Phosphor und Schwefel aus Eisen oder Eisenlegierungen | |
| DE650265C (de) | Verfahren zum Verarbeiten von Bleisulfat und bleisulfathaltigem Gut | |
| DE472918C (de) | Verfahren zur unmittelbaren Erzeugung von Eisen und anderen Metallen sowie deren Legierungen mit bestimmtem Kohlenstoffgehalt | |
| DE872352C (de) | Aus Temperguss bestehende Formteile, die unabhaengig von ihrer Wandstaerke durch Schmelzschweissen gut schweissbar sind | |
| DE676412C (de) | Verfahren zur Herstellung von Flusseisen durch Windfrischen | |
| DE726388C (de) | Verfahren zum Gewinnen phosphorfreier Eisenvanadinlegierungen | |
| DE900353C (de) | Verfahren zur Herstellung von Stahl | |
| DE665055C (de) | Verfahren zur Verringerung der Manganverluste beim Thomasverfahren | |
| DE715908C (de) | Verfahren zum Entschwefeln von Eisen oder Eisenlegierungen | |
| AT125451B (de) | Verfahren zur Herstellung von Phosphat-Düngemitteln auf thermischem Wege. | |
| DE332208C (de) | Verfahren zur Erzeugung von hochwertigem Roheisen im Schachtofen ausschliesslich ausEisen- und Stahlabfaellen | |
| AT144837B (de) | Verfahren zur Herstellung von phosphorarmem Stahl. | |
| AT70374B (de) | Verfahren zur Herstellung von Gußeisen im Kupolofen durch Zusammenschmelzen mehrerer Eisensorten von verschiedenem Kohlenstoffgehalt. | |
| DE742800C (de) | Verfahren zur Gewinnung von fluessigem Eisen oder Eisenlegierungen durch Reduktion im Drehofen | |
| DE2052129C3 (de) | Entschwefelungsmittel und Verfahren zu seiner Herstellung |