CH144079A - Verfahren zur Herstellung von lackierten Folien aus regenerierter Zellulose. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von lackierten Folien aus regenerierter Zellulose.

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CH144079A
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regenerated cellulose
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Aktiengesellschaft Kalle Co
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Kalle & Co Ag
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  Verfahren zur Herstellung von lackierten     Follen    aus regenerierter Zellulose.         E's    ist bekannt, Folien aus regenerierter       Zelhilose    ein- oder beiderseitig mit einer  meistens sehr dünnen Lackschicht zu     über.-          ziehen.    Die     Trochnung    des Lackes erfolgt       zweekmässig    in der Wärme, um die Lö  sungsmittel schnell und vollständig zu ent  fernen.

   Dabei     lässt    es sieh vor -allein beim  Lackieren von dünnen Folien aus     Zellulose-          hydrat    nicht vermeiden,     dass    das Material  spröde wird und infolgedessen schlecht, oder  gar nicht weiter verarbeitet werden kann.

    Es besteht zwar die Möglichkeit, das     Spröde-          werden    etwas herabzumindern, beispielsweise  dadurch,     dass    man von Folien mit einem       sphr    hoben     Glyzeringehalt    ausgeht oder     ge-          el        23     eignete Lacke     bezw.    Lacklösungsmittel und  eine niedere Trockentemperatur wählt. Da  durch wird aber gleichzeitig die Herstellung  einer hochwertigen Lackierung erschwert  oder     unmöglicU    gemacht.

   Bei der Anwendung  einer niedrigen Trockentemperatur besteht  ausserdem die Gefahr,     dass    die     zurn    Teil stark  riechenden Lacklösungsmittel nicht     restlose       entfernt werden, da eine übermässig lange  Trocknung sich im laufenden Betrieb aus  technischen Gründen verbietet.  



  Es ist nun gefunden worden,     dass    man  die nach dem Lackieren spröden     Zellulose-          filme    in überraschend kurzer Zeit geschmei  dig machen kann, wenn man sie     vorüber-          0.ehend    der Einwirkung von Feuchtigkeit,  n  wie zum Beispiel feuchter Luft, oder Wasser,  bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur  aussetzt.

   Der     Zellulosefilm    nimmt dabei die  beim Lackieren abgegebene geringe     Feuchtig-          ZD          keitsmenge    sehr leicht und in verhältnis  mässig kurzer Zeit wieder auf und erlangt  seine frühere Geschmeidigkeit wieder, ohne       dass    die Güte der     Laelzierun-,    leidet. Dabei  quillt der eingeschlossene Film aus     Zellulose-          hydrat,    während die beiden wasserabstossen  den     Lael-,überzüoe    nicht     beeinflusst    werden.

    Trotzdem tritt weder ein     Trübwerden    der  Folie, noch eine Schädigung im Zusammen  halt der drei verschiedenartigen Schichten<B>-</B>  zum Beispiel Abstossen der dünnen Lack-      schichten<B>-</B> ein. Wie weiter festgestellt  wurde, bietet das Verfahren auch dann kei  nerlei Schwierigkeit-, wenn die dünnen     Lack--          schichten    besonders undurchlässig für Feuch  tigkeit sind. Der Vorteil des Verfahrens be  steht darin.     dass        man    ohne     Rücksieht    auf das       Sprödewerden    des Materials die Lackierung  unter den günstigsten Bedingungen vorneh  men kann.

   Man erhält nach dem Verfahren  stets einen Film, der eine grosse Geschmeidig  keit besitzt und ohne Schwierigkeiten wei  ter verarbeitet werden kann.  



  Die     Einwirkunu    von     Feuchti-keit    auf  <B>n</B>     el     das lackierte Produkt kann auf die verschie  denste Art. unmittelbar anschliessend an die       Lachierun-    oder in einem     "esonderten    Ar  beitsgang. erfolgen. Beispielsweise kann man  das     Naterial    in feuchter Luft bei gewöhn  licher oder höherer Temperatur verhängen  oder durch heisses Wasser führen und das  anhaftende Wasser     nachträolich    entfernen.

    So     hann    man beispielsweise das endlose,  lackierte Band kontinuierlich durch einen  geschlossenen Raum führen, der eine     Tem-pe-          ratur    von<B>50-110 '</B> hat und in welchen man    Wasserdampf einleitet. Bei diesen Tem  peraturen genügt eine Einwirkungszeit von  einer Minute und darunter.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: -Verfahren zur Herstellung von lackierten Folien aus regenerierter Zellulose, dadurch Llekennzeiehnet, dass man das mit einem was serabstossenden<B>Lack</B> überzogene Material, nachdem die Lacklösungsmittel durch Trock- iien bei höherer Temperatur völlig entfernt worden sind, vorübergehend der Einwirkung von Fpuchtigkeit aussetzt.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet dass man die Einwirkung von Feuchticheit bei erhöher Temperatur vornimmt. !erfahren nach Patentaiispruch, dadurch V c), ,lekennzeielinet, dass man die Feuchtigkeit in Form von feuchter Luft zur An- -wenduno, brinut. v' el
CH144079D 1928-08-16 1929-07-24 Verfahren zur Herstellung von lackierten Folien aus regenerierter Zellulose. CH144079A (de)

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