CH144095A - Elektrischer Anlassmotor für Verbrennungskraftmaschinen mit achsial bewegtem Ritzel. - Google Patents

Elektrischer Anlassmotor für Verbrennungskraftmaschinen mit achsial bewegtem Ritzel.

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CH144095A
CH144095A CH144095DA CH144095A CH 144095 A CH144095 A CH 144095A CH 144095D A CH144095D A CH 144095DA CH 144095 A CH144095 A CH 144095A
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CH
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pinion
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shaft
electric starter
internal combustion
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Inventor
Aktiengesellschaft Scintilla
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Scintilla Ag
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Description


  Elektrischer     Anlassmotor    für     Yerbrennungskraftmaschinen    mit     achsial    bewegtem       Ritzel.       Bei den verschiedenen bis heute im       Flandel    befindlichen     Ritzelanlassmotoren    ist  die     Steilgewindemutter,    welche das     achsiale     Verschieben der     Ritzelwelle    und des     Rit-          zels    für das Einspuren in den Zahnkranz  des Schwungrades der     Verbrennungskraft-          inaschine    beim Anlassen des Motors bewirkt,

    gewöhnlich als Zwischenstück mit der     Ritzel-          führung    in einem Hohlraum des Motorankers  eingebaut. In diesem hohlen Teil des Motor  ankers befinden sieh gewöhnlich noch Aus  stossfedern für das     Ritzel,    Puffer- und Mit  nehmerfedern.     .Durch    diese Anordnung ist  es bedingt, dass der Aussendurchmesser des  Motorankers unverhältnismässig gross wird.  was nicht wünschenswert ist.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung wird  dieser Übelstand dadurch beseitigt, dass die       Steilgewindemutter    gegen die Ankerwelle       achsial    verschiebbar neben ihr angeordnet  und mit derselben im Umdrehungssinn ge  kuppelt ist und dass ein in     achsialer    Richtung    ausserhalb der Ankerwelle angeordnetes,  nachgiebiges Organ den ersten Schlag beim  Übertragen des Drehmomentes abdämpft.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt.  



  Es ist 1 die     Ritzelwelle;    am einen Ende  derselben sitzt das     Ritzel    3, welches zum Bei  spiel durch eine Zahnkupplung 4 mit dem  bei 6 verzahnten Flansch 5 der     Ritzelwelle          -#,-erbunden    ist. Die     Ritzelwelle    I geht durch  die ganze Ankerwelle 2 hindurch. An dem  dem     Ritzel    gegenüberliegenden Ende der       Ritzelwelle    ist ein Steilgewinde 7 vorgesehen.  Dieses Steilgewinde     befindet    sich beispiels  weise auf einer Hülse 8, welche durch eine  Rutschkupplung 9 mit der     Ritzelwelle    ver  bunden ist.

   Mit diesem Steilgewinde 7 steht  die     Steilgewindemutter    1.0 im Eingriff. Diese  letztere hat an der dem     Ankerwellenende    zu  gekehrten Stirnseite Klauen 11, welche in  entsprechende     Klauenöffnungen    12 der An  kerwelle eingreifen. Durch diese Anordnung      ist die     Steilgewindemutter    gegenüber der       Motorankerwelle    in     achsialer    Richtung ver  schiebbar. Die Hülse 8 trägt am     äussern     Ende zur Aufnahme der einen Schar Kupp  lungslamellen der Rutschkupplung 9 eine  Trommel 19, die zur Mitnahme der Lamellen  genutet ist, während die andere Schar Kupp  lungslamellen in Nuten eines Körpers 13 ge  führt sind, der auf einem konischen Teile 19.

    der     Ritzelwelle        aufgekeilt    ist. 15 ist ein  glockenförmiger Körper, der     Umschalterkon-          takte    16 und eine     Ankerplatte    17 trägt.  Gegenüber dieser Ankerplatte 17 ist ein  Elektromagnet 30 angeordnet, der den Um  schalter betätigt. Mit dem Körper 15 sind  Bolzen 18 am einen Ende     verstiftet,    wäh  rend die andern     Enden    derselben in     ei-          em        Ung    20 gehalten werden.

   Gegen die  n     _P     Endfläche des Körpers 15 wird ein Ring 21  durch Federn 22     angepresst.    Die Bolzen 23  sind in einer Platte 24 eingenietet, welche  durch in der Zeichnung nicht weiter ange  gebene Bolzen mit dem     Anlassergehäuse    25  verbunden ist. Mit Federn 26 wird eine  Platte 27 gegen das Ende 28 der Gewinde  mutter 10     angepresst.    Platte 27 ist in ihrer       Endlage    durch Scheiben 29 gehalten, die mit:  den Bolzen 23     verstiftet    sind.  



  Beim     Ingangsetzen    des     Anlassmotors          durch    Einschalten des Schalters 16 vermit  telst des Elektromagnetes 30 wird die Anker  welle 2 gedreht und die     Ritzelwelle    1 mit  dem     Ritzel    3 dank des Beharrungsvermögens  der ganzen     Ritzelwelle    herausgeschraubt.  Die Mutter 10 wird dabei an der     achsialen     Verschiebung durch die Platte 27 verhindert.

    Wenn die Zähne des     Ritzels    gegenüber  Zahnlücken des Zahnkranzes der Verbren  nungskraftmaschine zu stehen kommen,  kann sich das     Ritzel    in den     Zahnkranz     hineinschieben bis der Teil 31 der Hülse  8 auf die     Stirnfläche    der Steilgewinde  mutter 10 auftrifft, dann wird die     Ver-          brensungskraftmaschine    angeworfen. Alle  Schläge beim Übertragen des Drehmomentes  des Anlassers auf das     Ritzel    werden durch  die zwischen die     Ritzelwelle    1 und die Hülse  8 eingeschaltete Rutschkupplung 9 auf-    genommen.

   Wenn die Maschine angesprun  gen ist, schiebt sich das     Ritzel    infolge der       Zahnräderreaktion    aus dem Zahnkranz der       Verbrennungskraftmaschine    wieder heraus.  



  Schlagen beim     Ingangsetzen    des     Anlass-          motors    die Zähne des     Ritzels    auf den Zäh  nen des Zahnkranzes auf, so dass das     Ritzel     nicht einspuren kann, so bewegt sich die       Steilgewindemutter    10 auf dem Steilgewinde  7 nach rückwärts. Die Scheibe 21, die sich  beim Anlassen mit dem Schalter 16 an die  Stirnfläche 32 der     Steilgewindemutter    10 an  gelegt hat, wird bei der     Rückwärtsbewegung     der letzteren auch nach rückwärts bewegt  und komprimiert die Federn 22, die ihrerseits  über die Bolzen 18 und den glockenförmigen  Körper 15 den Umkehrschalter 16 betätigen.

    Der Strom fliesst dann in umgekehrter Rich  tung durch die Feldspulen des     Anlassmotors,     der dadurch seine Drehrichtung ändert. Die       Steilgewindemutter    10 bewegt sich wieder  nach vorwärts, wobei der     Ritzelwelle    und  dem     Ritzel    eine geringe Drehung erteilt  wird. Nachdem die     Steilgewindemutter    sich  wieder ganz nach vorwärts bewegt hat, ha  ben sich auch die Federn 22 entspannt, und  der Umkehrschalter schaltet auf die erste  Drehrichtung wieder um. Dieses Spiel wie  derholt sich solange, bis das     Ritzel    in den  Zahnkranz einspuren kann.

   Durch die  Scheibe 2'7 wird die     Steilgewindemutter    10  immer     zwangläufig    von der Platte     2'.1    weg  geführt, wodurch ein sicheres Funktionieren  des elektromagnetischen Schalters erzielt  wird.  



  Durch die beschriebene Anordnung dieses  neuen     Anlassmotors    ist es möglich, den An  kerwellendurchmesser klein zu halten und  dadurch mehr Drahtwindungen als bis anhin  in den Anker einzubauen, das heisst man. be  kommt im Vergleich mit den verschiedenen  bis heute bekannten     Ritzelanlassmotoren    für  den gleichen Aussendurchmesser einen stär  keren     Anlassmotor.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Anlassmotor für Verbren nungskraftma,schinen, bei welchen. das Ein- spuren des auf einer durch die Ankerwelle hindurchgehenden Welle sitzenden Ritzels unter Zuhilfenahme einer Steilgewindemutter erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die 'Steilgewindemutter gegen die Ankerwelle ;
    i chsial verschiebbar neben ihr angeordnet und mit derselben im Umdrehungssinn ge kuppelt ist und dass ein in achsialer Richtung ,iusserhalb der Ankerwelle angeordnetes, nachgiebiges Organ den ersten Schlag beim übertragen des Drehmomentes abdämpft. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Elektrischer Anlassmotor nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steilgewindemutter an der dem Anker wellenende zugekehrten Stirnseite Klauen besitzt, die in entsprechende Klauen öffnungen der Ankerwelle eingreifen. 2.
    Elektrischer Anlassmotor nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf der Ritzelwelle sitzende Hülse Steil gewinde trägt und durch eine Rutsch kupplung mit der Ritzelwelle verbunden ist.
CH144095D 1929-01-14 1929-12-11 Elektrischer Anlassmotor für Verbrennungskraftmaschinen mit achsial bewegtem Ritzel. CH144095A (de)

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