CH144105A - Kaskadenschaltung von Asynchronmaschine und Kommutatorhintermaschine. - Google Patents

Kaskadenschaltung von Asynchronmaschine und Kommutatorhintermaschine.

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CH144105A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Kaskadenschaltung von Asynchronmaschine und Kommutatorhintermaschine.    Wird bei der Kaskadenschaltung von  Asynchronmaschine und Kommutatorhinter  maschine in dieser durch eine Komponente  ihres resultierenden Erregerstromes eine der  Schleifringspannung des Hauptmotors bei  jeder Schlüpfung entgegengesetzt gleiche  Spannung induziert, so ist die Schleifring  spannung des Hauptmotors und damit dessen  Schlüpfung ohne Einfluss auf den Läufer  strom; dieser ist vielmehr nach Grösse und  Richtung der restlichen Komponente des re  sultierenden Erregerstromes der Hinter  maschine wenigstens annähernd proportional.

    Zur einfacheren Erläuterung nehmen wir im  folgenden an, dass die beiden genannten Kom  ponenten des Erregerstromes in getrennten  Erregerkreisen fliessen, obwohl auch eine  Vereinigung der Kreise in Frage kommen  kann, und zwar soll die erstgenannte Kom  ponente im "ersten Erregerkreis", die rest  liche im "zweiten Erregerkreis" fliessen.  Der Ständerstrom des Asynchronmotors ist  gleich der geometrischen Differenz aus dem    Magnetisierungsstrom und dem Läuferstrom.  Es sind also auch die aufgenommene Wirk  leistung und die Blindleistung des Asynchron  motors, letztere nach Abzug der Magneti  sierungsleistung der Asynchronmaschine, den  entsprechenden Komponenten des Stromes  im zweiten Erregerkreis proportional. Ist  dieser Strom nach Grösse und Phasenlage  konstant, so gilt das Gleiche für die Wirk  und Blindleistung des Asynchronmotors.  



  Oft ist nun die Aufgabe gestellt, dass  nicht die dem Asynchronmotor zugeführte  Leistung, sondern die Summe aus dessen  Leistungsaufnahme A und aus der gesamten  Leistungsaufnahme B = B1 + B2 + ....  weiterer dem Asynchronmotor parallel ge  schalteter Verbraucher oder Erzeuger elek  trischer Energie konstant sein, oder auch  einem bestimmten Gesetz in Abhängigkeit  irgend einer Betriebsgrösse folgen soll. Bei  Energieaufnahme ist jede der Einzelleistun  gen<I>A, B,,</I>     B2    usw. mit positivem, bei  Energieabgabe mit negativem Vorzeichen ein-      zusetzen. Die Auswahl der die Summen  leistung B ergebenden Erzeuger oder Ver  braucher aus der Gesamtzahl der Erzeuger  und Verbraucher des Netzes wird durch  Rücksichten des Betriebes bestimmt, die hier  nicht interessieren.  



  Die behandelte Aufgabe wird zum Beispiel  bei Pufferungsanlagen gestellt, bei denen die  gesamte, einem Netzabschnitt zugeführte Lei  stung dadurch konstant gehalten wird, dass  die Schwankungen im Leistungsbedarf des  Abschnittes aus der Energie eines mit einer  Asynchronmaschine mit Kommutatorhinter  maschine gekuppelten Schwungrades gedeckt  und somit vom Netz ferngehalten werden.  Hit der Asynchronmaschine kann noch eine  Belastungsmaschine beliebiger Art gekuppelt  sein.

   Wird nun, unabhängig vom augenblick  lichen Leistungsbedarf der Belastungs  maschine, die Leistungsaufnahme der Asyn  chronmaschine durch entsprechende Steue  rung auf den Wert A = C - B geregelt,  wobei C ein nach Betriebsrücksichten fest  zulegender Wert für die Gesamtleistungs  aufnahme des betrachteten Netzabschnittes  und B die Leistungsaufnahme der übrigen  Verbraucher des Netzabschnittes ist, so ist  die gesamte Leistungsaufnahme des Ab  schnittes A + B = C, unabhängig vom  Kraftbedarf der angeschlossenen Verbrau  cher. Die Differenz zwischen der augenblick  lich verlangten Leistung und der vorgeschrie  benen Leistungsaufnahme C wird durch das  Schwungrad gedeckt, das sich mit der Asyn  chronmaschine entsprechend beschleunigt  oder verzögert.

   Bei wechselnder Grösse von  B muss die Asynchronmaschine bald als Mo  tor und bald als Generator arbeiten, wenn  die Summenleistung C einem bestimmten Ge  setz folgen soll, und zwar muss sie, unab  hängig von ihrer Drehzahl, motorisch arbei  ten, wenn B  <  C ist, und generatorisch, wenn  B > C ist. Ist die Leistung B dauernd = 0,  so geht die Anlage in den bekannten     Ilgner-          Umformer    ("Seriepufferung") über. Ist an  derseits die Asynchronmaschine nur mit  einem Schwungrad, nicht auch mit einer  weiteren Belastungsmaschine gekuppelt, so    stellt die Anlage eine "Parallelpufferung"  dar.  



  Auch bei der Kupplung von Kraftüber  tragungsnetzen durch einen Umformer, be  stehend aus einem an das eine Netz an  geschlossenen Asynchronmotor mit Kom  mutatorhintermaschine und einer weite  ren, an das zweite Netz angeschlossenen  Maschine, kann die Aufgabe gestellt sein,  dass unabhängig von der veränderlichen  Schlüpfung der mit Kommutatorhinter  maschine ausgestatteten Asynchronmaschine  die Summe aus deren Leistung und aus der  Leistung weiterer Verbraucher des einen  der beiden Netze konstant sein oder auch  einem von den Betriebsbedingungen der Netze  abhängigen Gesetz folgen soll.  



  Gegenstand der Erfindung ist die be  kannte Kaskadenschaltung von Asynchron  maschine und Kommutatorhintermaschine,  wobei Wirk- und Blindleistung der Asyn  chronmaschine durch einen Erregerkreis der  Hintermaschine von der Schlüpfung wenig  stens angenähert unabhängig gemacht und  proportional dem Strom eines zweiten Er  regerkreises sind. Erfindungsgemäss wird die  ser zweite Erregerkreis mit der geometri  schen Differenz aus einem beliebig einstell  baren, vorzugsweise konstanten Strom und  aus einem zusätzlichen Strom erregt, welcher  der Stromaufnahme von weiteren, der Asyn  chronmaschine parallel geschalteten Ver  brauchern proportional ist.

   Zweck der An  ordnung ist, Proportionalität zwischen der  beliebig einstellbaren Komponente des Er  regerstromes der Hintermaschine und der  gesamten, dem Asynchronmotor und den pa  rallel liegenden Verbrauchern zugeführten  Leistung zu erreichen.  



  Ein Ausführungsbeispiel für eine     Puf-          ferungsanlage    zeigt Abb. 1, die einphasig ge  zeichnet ist, aber für beliebige     Phasenzahl     gilt. a ist derjenige Teil des gesamten Net  zes, dessen Leistungsaufnahme geregelt und  beispielsweise konstant gehalten werden soll.  Er ist über die Leitung     a,    an das übrige   Netz angeschlossen. Ausser verschiedenen.

        durch b angedeuteten Erzeugern oder Ver  brauchern elektrischer Energie ist an den  Netzteil a die Asynchronmaschine c ange  schlossen, die mit dem Schwungrad d und  einer beliebigen weiteren Maschine e, zum  Beispiel einem einen Walzmotor speisenden  Generator, gekuppelt ist. f ist die mit der  Asynchronmaschine ebenfalls gekuppelte  Kommutatorhintermaschine, die mit der  Kompensations- und Reihenschlusserreger  wicklung g und zwei weiteren Erregerwick  lungen h, i ausgestattet ist. Die Wicklung h,  die erste Erregerwicklung, wird von den  Schleifringen des Hauptmotors c aus über  einen Widerstand k solcher Grösse gespeist,  dass die von ihrem Strom in der Hinter  maschine induzierte Rotationsspannung bei  jeder Schlüpfung der Schleifringspannung  des Asynchronmotors c wenigstens angenä  hert entgegengesetzt gleich ist.

   Die Wick  lung i wird von den Kommutatorbürsten  des Frequenzwandlers l über einen Wider  stand m gespeist, durch den der Widerstand  des Stromkreises auf einen praktisch konstan  ten Betrag erhöht wird. An den Widerstand  m kann noch die später zu erläuternde, über  das Getriebe q angetriebene Maschine n an  geschlossen sein. Die Schleifringe des Fre  quenzumformers sind an die in Reihe ge  schalteten Sekundärwicklungen der Transfor  matoren o und p angeschlossen. Die Primär  wicklung des Transformators o wird von der  Netzspannung gespeist. Die Primärwicklung  des Transformators p wird vom Strom der  Verbraucher b (oder einem diesem propor  tionalen Strom) durchflossen.

   Der Transfor  mator o ist mit kleinem magnetischem Wi  derstand ausgeführt, der Transformator p  dagegen mit so grossem magnetischem Wider  stand, dass unabhängig von der Grösse seines  sekundären Stromes die resultierende, in der  Sekundärwicklung induzierte Spannung dem  Primärstrom angenähert proportional ist.  



  Entsprechend der Zusammensetzung der  den Frequenzumformer l speisenden Span  nung kann der Gesamtstrom der Erreger  wicklung i und damit auch der Strom des  netzfrequenten Teils des zweiten Erreger-    kreises (bei Vernachlässigung des Magneti  sierungsstromes des Frequenzumformers) in  zwei Komponenten zerlegt werden, die wir  im hochfrequenten Teil des Kreises mit i1  und i2 bezeichnen. i1 ist auch bei veränder  licher Schlüpfung und Belastung der Asyn  chronmaschine der Sekundärspannung des  Transformators o, i2 dagegen der gesamten  Stromaufnahme J2 der Verbraucher b pro  portional. Infolge der Einwirkung des Er  regerkreises h-k ist der Primärstrom J1  des Asynchronmotors c (bei Vernachlässi  gung seines Magnetisierungsstromes) dem  Strom der Erregerwicklung i der Hinter  maschine proportional.

   Auch der Strom J1  kann also in zwei Komponenten zerlegt wer  den, deren eine der Komponente i1, deren  andere der Komponente i2 des gesamten Er  regerstromes proportional und gegen diese  Komponente um konstanten Winkel phasen  verschoben ist. Der Transformator o ist so  geschaltet, dass wenigstens einer Komponente  des Stromes i1 eine motorische Stromauf  nahme des Asynchronmotors c entspricht.  Die genaue Phasenlage des Stromes i1 wird  noch näher erläutert werden. Der Transfor  mator p ist so beschaltet, dass bei motorischem  Wirkstrom der Verbraucher b die diesem  Strom entsprechende primäre Stromkompo  nente der Asynchronmaschine c der induzier  ten Spannung gleichgerichtet ist, wobei die  Asynchronmaschine als Generator arbeitet.

    Vom Netz aus betrachtet, ist also die  jenige Komponente des Primärstromes des  Asynchronmotors, die durch den Strom der  übrigen Verbraucher bedingt ist, diesem  Strom entgegengerichtet.  



  J1 = c1 (il + i2) = c1 (i1 + e2 ³ J2)  = c1 il + c1 e2 J2 (1)  Die Konstanten c1 und c2, die ebenfalls  vektorielle Bedeutung haben können, hängen  von der Bemessung der Anlage ab. Bei     ent-          preehender    Bemessung     wird        ci    .     c2    =-1,  wobei das Minuszeichen durch die oben er  läuterte Schaltung des Transformators p be  dingt ist.  



  Es     wird    also       J1    -     Cl   <B>21</B> -     J2         und der gesamte, über die Leitung a1 zu  fliessende Strom ist  J = J1 + J2 = c1 i1 - J2 + J2  = ei i1 (3)  Er ist also der Komponente i1 des Erreger  stromes der Hintermaschine proportional und  gegen sie um einen konstanten Winkel pha  senverschoben. Bei der Anordnung nach  Abb. 1 sind also die gesamte dem Netzteil a  zugeführte Wirkleistung und die Blind  leistung den in bestimmter Richtung wir  kenden, aufeinander senkrechten Komponen  ten des Erregerstromes i1 proportional. Die  über die Leitung a1 fliessende Wirkleistung  und Blindleistung können durch Regelung  der entsprechenden Komponenten von i1 auf  jeden Wert eingestellt werden.

   Hat der  Strom i1 nicht, wie bisher angenommen, eine  Komponente, die auf Leistungsaufnahme der  Asynchronmaschine wirkt, sondern eine  Komponente entgegengesetzter Richtung, so  liefert der Netzteil a über die Leitung a1  eine dieser Komponente proportionale Wirk  leistung in das übrige Netz. Der Erreger  strom i1 kann nach Grösse und Phasenlage  betriebsmässig konstant sein oder auch in  gewissen Zeitabschnitten geregelt oder schliess  lich dauernd und selbsttätig in Abhängigkeit  von irgend einer Betriebsgrösse gesteuert  werden.  



  Solange der augenblickliche Leistungs  bedarf der angetriebenen Maschine e grösser  als die Leistungsaufnahme der Asynchron  maschine c ist, gibt das Schwungrad Lei  stung ab und die Drehzahl des Asynchron  motors sinkt, im entgegengesetzten Falle  steigt sie. Zwischen dem Transformator p  und der Asynchronmaschine c können be  liebige weitere Verbraucher liegen. Der  Transformator p muss aber stets so geschaltet  sein, dass er den gesamten zu regelnden Netz  strom nach Abzug des Stromes der Asyn  chronmaschine c führt.  



  Die Maschine e kann auch ein auf ein  zweites Netz arbeitender Generator sein, wo  bei das Schwungrad d entbehrlich sein kann.  Der Transformator p muss dabei nicht an  das Netz a angeschlossen sein; er kann viel-    mehr auch an das zweite Netz geschaltet  werden, nur muss sein Sekundärstrom dabei  auf die Schlupffrequenz des Asynchron  motors umgeformt werden. Ist der Transfor  mator an das zweite Netz angeschlossen, so  regelt er die Summe aus der Umformer  leistung und der Leistung eines Teils des  zweiten Netzes.  



  Die Schaltung Abb. 1 ist nur als Aus  führungsbeispiel zu bewerten. An Stelle der  direkt gekuppelten Hintermaschine kann  eine getrennt angetriebene Maschine treten.  Statt der unmittelbaren Erregung der Hinter  maschine ist auch Erregung über eine     Einzel-          oder    Doppelerregermaschine möglich, welche  von den in Abb. 1 die Hintermaschine er  regenden Spannungsquellen erregt wird.  Auch die Erregerwicklung i der Hinter  maschine bezw. der Erregermaschine kann  in verschiedenen Schaltungen gespeist wer  den.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel gibt  Abb. 2, in der nur der Erregerkreis vom  Netz bis zur Erregerwicklung i der Hinter  maschine bezw. der Erregermaschine gezeich  net ist. Es gelten dabei die gleichen Be  zeichnungen wie in Abb. 1. An die Schleif  ringe des Frequenzumformers sind zwei  Stromkreise angeschlossen. Den Schleifringen  wird von der Sekundärspannnung des Trans  formators o über einen konstanten Wider  stand r und ausserdem parallel dazu von der  Sekundärwicklung des Transformators p je  eine Stromkomponente zugeführt. Die Pri  märwicklung des Transformators p wird  vom Strom der Verbraucher b durchflossen.  Der Transformator ist mit kleinem magne  tischem Widerstand ausgeführt, so dass sein  Sekundärstrom dem Strom der Verbraucher b  proportional ist.

   Der gesamte, dem Frequenz  umformer zugeführte Strom ist in der Schal  tung Abb. 2 wieder gleich der Summe i1 + i2  von zwei Teilströmen, die gleichen Gesetzen  wie in Abb. 1 gehorchen. Der zwischen der  Errgerwicklung i und dem     Frequenzumfor-          mer   <I>1,</I> liegende Widerstand<I>na,</I> der     Abb.    7  kann dabei wegfallen. Die Teilströme     i1    und       i.=    können auch in verschiedenen Erreger-      wicklungen fliessen, die ihrerseits mit der  ersten Erregerwicklung kombiniert werden  können.

   Wird durch entsprechende Bemes  sung das Produkt c1 ³ c2 (Gleichung 1) nicht  -1, sondern gleich -a gemacht, so wird der  über die Leitung a1 fliessende Strom nach  Gleichung (3)  J = c1 i1 + (1 - a) J2 (3a)  Durch Änderung des Übersetzungsverhält  nisses des Transformators p kann bei sonst  unveränderter Schaltung die Grösse a auf  jeden Wert eingestellt werden. Die Regelung  der Stromkomponente i1 nach Grösse und Pha  senlage kann in bekannter Weise zum Bei  spiel durch Übersetzungsänderung des Trans  formators o erfolgen. Schliesslich kann an  Stelle der ständergespeisten Hintermaschine  eine läufergespeiste Maschine treten.  



  Da durch Nebeneinflüsse der Primärstrom  J1 des Asynchronmotors c dem Strom der  zweiten Erregerwicklung nicht in aller  Strenge proportional ist, folgt auch der über  die Leitung a1 zufliessende Strom nicht ge  nau den durch Gleichung 3 und 3a fest  gelegten Gesetzen. Doch kann die Abwei  chung des Stromes J vom Sollwert durch  Wirk- und Blindleistungsregler, welche bei  spielsweise den Strom der zweiten Erreger  wicklung beeinflussen, ausgeglichen werden.  



  Muss in der Anordnung nach Abb. 1  (ohne die zum Erregerkreis parallel geschal  tete Maschine n) das Schwungrad während  längerer Zeit Energie aufnehmen, weil der  Leistungsbedarf der Maschinen b und e zu  gering ist, so steigt die Drehzahl der Asyn  chronmaschine während dieser Zeit dauernd  an und kann unzulässig hohen Wert er  reichen. Um diese Gefahr zu vermeiden, soll  der Primärstrom der Asynchromaschine nicht  hei jeder Drehzahl dem durch Gleichung 2  festgelegten Gesetz folgen; seine motorische  Wirkkomponente soll vielmehr beim Er  reichen einer bestimmten Drehzahl unabhän  gig vom Strom des Frequenzumformers zu  Null werden und bei Überschreiten dieser  Drehzahl ihre Richtung umkehren; damit  geht zwar die dem Netzteil a zugeführte    Wirkleistung zurück, die Gefahr einer un  zulässigen Drehzahlsteigerung der Asyn  chronmaschine c wird aber vermieden.

   Die  Leistung der Asynchronmaschine c wird bei  einer bestimmten Drehzahl zu Null, wenn da  bei der resultierende, die Wirkleistung beein  flussende Strom der zweiten Erregerwicklung  zu Null wird, oder wenn der Strom der ersten  Erregerwicklung sich gegenüber dem Wert,  bei welchem die von ihm induzierte Rota  tionsspannung der Schleifringspannung des  Hauptmotors entgegengesetzt gleich ist, der  art ändert, dass durch die Änderung die Ein  wirkung des zweiten Erregerkreises auf  gehoben wird. Diese Beeinflussung des Er  regerstromes kann in an sich bekannter Weise  durch Einschaltung einer Sperrvorrichtung  in den ersten oder den zweiten Erregerkreis  erreicht werden. Als Beispiel einer solchen  Sperrvorrichtung ist in Abb. 1 die Maschine n  gezeichnet.

   Sie besteht aus einem Kom  mutatoranker, der von einem ruhenden oder  rotierenden Blechpaket für den magnetischen  Schluss der Kraftlinien umgeben ist und der  durch äussern Antrieb, zum Beispiel vom  Asynchronmotor c aus, über das Getriebe q  mit solcher Drehzahl angetrieben wird, dass  er bei einer bestimmten Drehzahl des Haupt  motors, der "Sperrdrehzahl", synchron mit  der Schlupffrequenz des Hauptmotors läuft;  auf dem Kommutator schleifen drei Bürsten  in gleichem Abstand, die an Anzapfpunkte  des Widerstandes m angeschlossen sind.  Der Kommutatoranker n nimmt einen Teil  des dem Widerstand in zugeführten Stromes  auf.

   Bei jeder von der Sperrdrehzahl abwei  chenden Drehzahl des Hauptmotors ändert  sich die relative Lage der Läuferdurchflutung  der Maschine n und die des Läufers dauernd;  der Läufer wirkt als induktiver oder     ka-          pazitiver    Widerstand, so dass seine Stromauf  nahme gering ist und der Anschluss dieser       Sperrvorrichtung    die Stromverteilung im  übrigen Teil nicht wesentlich beeinflusst.  Läuft dagegen der Hauptmotor mit der  Sperrdrehzahl, so rotiert die     Durchflutung     der Maschine n synchron mit dem Läufer.  ist also ihm gegenüber in Ruhe; der Läufer      stellt dabei nur einen geringen Ohmschen  Widerstand dar.

   Er schliesst also die An  zapfpunkte des Widerstandes m fast wider  standslos kurz und hindert den Ubergang des  über den Frequenzumformer l zugeführten  Stromes in die Erregerwicklung i. Das  Drehmoment des Hauptmotors wird also bei  der Sperrdrehzahl wenigstens angenähert zu  Null. Die Sperrdrehzahl des Hauptmotors ist  also identisch mit seiner Leerlaufdrehzahl.  An Stelle der gezeichneten Sperrvorrichtung  können andere an sich bekannte, in Reihe  zum Erregerkreis geschaltete Anordnungen  treten.

   Soll die Leerlaufdrehzahl des Haupt  motors seiner synchronen Drehzahl gleich  sein, so kann als Sperrvorrichtung an Stelle  einer rotierenden Maschine auch ein ruhen  der, in den niederfrequenten Teil des zweiten  Erregerkreises eingeschalteter Transformator  treten, der bei jeder, einen gewissen Mindest  betrag überschreitenden Schlupffrequenz des  Hauptmotors den über den Frequenzumfor  mer zugeführten Strom auf die zweite Er  regerwicklung der Hintermaschine überträgt,  bei Schlupffrequenz Null dagegen, also bei  synchroner Drehzahl des Hauptmotors den  Stromdurchgang verhindert.  



  Arbeitet die Asynchronmaschine mit ihrer  Leerlaufdrehzahl, so ist sie durch die Sperr  vorrichtung vom Einfluss des über den Fre  quenzumformer zugeführten Stromes befreit.  Dies ist für den Fall, dass der Strom des  Frequenzumformers motorische Arbeit der  Asynchronmaschine einzustellen sucht, ver  langt, um eine unzulässige Drehzahlsteige  rung zu vermeiden. Die Sperrvorrichtung ist  aber in der bisher beschriebenen Ausführung  auch wirksam, wenn der Strom des Frequenz  umformers generatorische Arbeit der Asyn  chronmaschine einzustellen sucht, die aus  den Schwungmassen der Asynchronmaschine  gedeckt und somit eine Drehzahlsenkung un  ter den Leerlaufwert bewirken würde.

   Hat  die Drehzahl der Asynchronmaschine den  Leerlaufwert erreicht, so ist also bei der be  schriebenen Ausführung eine Drehzahlsen  kung nur möglich, wenn die vom Asynchron  motor angetriebene Maschine e einen be-    stimmten Leistungsbedarf hat, die bei Lei  stung Null der Asynchronmaschine aus dem  Schwungrad gedeckt wird und somit eine  Drehzahlsenkung bewirkt. Ist die Drehzahl  unter den Leerlaufwert gesunken, so wird  die Sperrvorrichtung wirkungslos, die Asyn  chronmaschine arbeitet wieder nach dem  durch Gleichung 1 vorgeschriebenen Gesetz.  Dagegen versagt, wie erläutert, die Anord  nung, wenn bei Leerlauf der Asynchron  maschine c die Wirkstromaufnahme der  Verbraucher b (Abb. 1) den konstanten, für  die Leitung a1 verlangten Betrag überschrei  tet.

   Die Asynchronmaschine sollte dabei un  ter dem Einfluss der Hintermaschine als  Generator arbeiten, was aber, solange die  Sperrvorrichtung wirksam ist, nicht möglich  ist.  



  Die geschilderte Schwierigkeit kann da  durch beseitigt werden, dass die Hinter  maschine bezw. die Erregermaschine noch mit  einem konstanten zusätzlichen Erregerstrom  erregt wird, der, wenn er allein wirksam  wäre, eine generatorische Leistung des  Hauptmotors einstellen würde, die kleiner  als die dem Strom i1 entsprechende Leistung  ist. Ist dabei die Stromaufnahme der paral  lelen Verbraucher b und damit auch die  Komponente i2 des zweiten Erregerstromes  gleich Null, so läuft der Hauptmotor bei der  jenigen Drehzahl leer, bei welcher durch den  Einfluss der Sperrvorrichtung die die Wirk  leistung des Hauptmotors bestimmende  Komponente des Stromes i1 der zweiten Er  regerwicklung so weit abgeschwächt ist, dass  sie entgegengesetzt gleich dem konstanten  zusätzlichen Erregerstrom ist. Diese Dreh  zahl liegt etwas unterhalb der Sperrdrehzahl.

    Hat bei Leistungsabgabe der Anschlüsse     U     der Strom     i",    eine dem Strom     il    gleich  gerichtete Komponente, so liegt die Drehzahl  des Hauptmotors noch etwas höher, kann  aber nie die Sperrdrehzahl erreichen, weil  bei dieser der Hauptmotor infolge des zu  sätzlichen Erregerstromes, der bei dieser  Drehzahl ausschliesslich zur Wirkung kommt,  als Generator arbeitet. Hat bei Leistungs  aufnahme der parallelen Verbraucher b der      Strom i2 selbst eine auf generatorische Ar  beit des Hauptmotors wirkende Komponente,  so liegt die Leerlaufdrehzahl des Haupt  motors noch tiefer, als wenn der Strom i2  Null ist.  



  Stets liegt also infolge der Einwirkung  des zusätzlichen Erregerstromes der Hinter  maschine die Leerlaufdrehzahl des Haupt  motors tiefer als diejenige Drehzahl, bei wel  cher durch die Sperrvorrichtung die Wirk  komponente des Summenstromes i1 + i2 ganz  wirkungslos geworden ist. Die Leistung des  Hauptmotors bleibt also auch bei seiner  Leerlaufdrehzahl vom Strom des zweiten Er  regerkreises abhängig. Die Drehzahl fällt  also bei eintretendem Bedarf nach     generato-          rischer    Arbeit, auch wenn sie vorher den  Leerlaufwert erreicht hatte, wenigstens etwas  ab, so dass sie bald unter den Wirksamkeits  bereich der Sperrvorrichtung sinkt, wobei  dann der Strom der Leitung a1 wieder dem  durch Gleichung 3 oder 3a festgelegten Ge  setz folgt.  



  Ein anderes Mittel, das Verharren des  Hauptmotors in der Leerlaufdrehzahl bei  eingetretenem Bedarf nach generatorischer  Arbeit der Maschine zu verhindern, besteht  darin, dass bei eingetretenem Bedarf nach     ge-          neratorischer    Arbeit eine Umschaltung vor  genommen wird. Bedarf nach generatorischer  Arbeit liegt vor, wenn der aus den Teil  strömen i1 und i2 resultierende Strom des  Frequenzumformers 1 (Abb. 1) eine auf     ge-          neratorische    Arbeit des Hauptmotors wir  kende Komponente hat. Ob eine Komponente  dieser Richtung vorhanden ist, kann auf ver  schiedene, an sich bekannte Weise festgestellt  werden, zum Beispiel durch Vergleich des  Stromes i1 + i2 mit einem unabhängigen  Strom konstanter Richtung.

   Ein Ausführungs  beispiel für eine solche Anordnung zeigt  Abb. 3, in der nur der zweite Erregerkreis  der Hintermaschine bezw. der Erreger  maschine eingezeichnet ist. a, i und l bis q  haben gleiche Bedeutung wie in Abb. 1.  r ist ein Relais, das die verlangte Umschal  tung einleitet. Es besteht aus zwei gleich  achsig liegenden Spulen r1 und r2. Die Spule    r1 ist vom Summenstrom i1 + i2 die Spule r2  von einem zusätzlichen konstanten Strom der  Netzfrequenz durchflossen. Die Phasenlage  dieses zusätzlichen Stromes ist durch ent  sprechende Wahl der die Spule speisenden  Spannung so eingestellt, dass seine Durch  flutung gleichphasig mit der Durchflutung  der Spule r1 ist, wenn in dieser ein Summen  strom i1 + i2 fliesst, der ohne Einwirkung  auf die Blindleistung eine generatorische  Wirkleistung des Hauptmotors einstellt.

   Im  Ausführungsbeispiel der Abb. 3 ist die Spule  r2 vom Netz a aus über einen Wider  stand S gespeist. Solange der Summen  strom i1 + i2 eine auf generatorische Arbeit  des Hauptmotors wirkende Komponente hat,  ziehen sich die Spulen r1 und r2 an, bei auf  motorische Arbeit wirkender Komponente  stossen sie sich ab. t ist ein im Erregerkreis  liegender Schalter, dessen Stellung infolge  mechanischer oder elektrischer Kupplung mit  dem Relais r von der zwischen den Spulen r1  und r2 bestehenden Kraftrichtung abhängt.  Bei Abstossung der Spulen liegt der Schalter  in der Stellung t1. Die Schaltung des Er  regerkreises ist dabei identisch mit der in  Abb. 1. Bei Anziehung der Spulen geht der  Schalter in die Stellung t2 über.

   Dabei ist  nur ein bestimmter Bruchteil der sekundären  Windungszahl für Transformatoren o und p  eingeschaltet, und deren Sekundärspannung  im gleichen Verhältnis reduziert; gleichzeitig  aber wird parallel zu dem durch die Sperr  vorrichtung n beeinflussten Kreis m-i eine  weitere Erregerwicklung i1 der Hinter  maschine bezw. der Erregermaschine über  einen Widerstnd in1 an die Kommutator  bürsten des Frequenzumformers l angeschlos  sen. Wicklung i1 und Widerstand m1 sind  so bemessen, dass für gleichen Induktions  fluss der Transformatoren o und p die re  sultierende Durchflutung der Wicklungen i  und     i,    und die Summe ihrer Ströme in bei  den Stellungen des Schalters t die gleiche  ist, solange die Sperrvorrichtung     n    wirkungs  los ist.

   Bei der Stellung     t,    des Schalters  kommt aber die Sperrvorrichtung n voll zur       Wirkung,    bei der Stellung     t2    beeinflusst sie      nur den über den Widerstand m zugeführten  Strom, nicht den Strom des Widerstandes m1.  Bei der Stellung t1 des Schalters, also bei  motorischem Leistungsbedarf der     Asynchron-          mnaschine,    ist also die Sperrvorrichtung voll  wirksam, bei Bedarf nach generatorischer  Arbeit (Stellung t2 des Schalters) ist aber  ihr Einfluss so stark abgeschwächt, dass der  Hauptmotor, auch wenn er seine Leerlauf  drehzahl erreicht hat, einem Verlangen nach  generatorischer Arbeit sofort gehorcht.

   Statt  der in Abb. 3 gezeichneten Schaltung kann  das Relais r auch dazu dienen, bei Bedarf  nach generatorischer Arbeit die Sperrvor  richtung n ganz abzuschalten. Schliesslich  kann die Sperrvorrichtung n auch entbehr  lich gemacht werden, wenn in der Schaltung  nach Abb. 1 bei Erreichen einer bestimmten  Drehzahl, zum Beispiel unter Vermittlung  eines Zentrifugalschalters, der Erregerkreis  i-m unterbrochen wird, solange nicht Be  darf nach generatorischer Arbeit des Haupt  motors vorliegt. Liegt dieser aber vor, so  muss, beispielsweise wieder durch das Relais  r der Abb. 3, der Zentrifugalschalter wir  kungslos gemacht, also etwa seine Öffnungs  kontakte überbrückt werden, so dass der Er  regerkreis i-in (Abb. 1) auch bei der höchst  zulässigen Drehzahl wieder eingeschaltet  wird.  



  Ist eine Sperrvorrichtung vorhanden, so  ist sie nur in der Nähe der Sperrdrehzahl  wirksam. Erreicht nun der Hauptmotor bei  Leerlauf, zum Beispiel infolge plötzlicher  Frequenzsenkung, eine Drehzahl, die wesent  lich über der Leerlaufdrehzahl liegt, so wird  die Sperrvorrichtung wirkungslos, der Haupt  motor kann wieder motorisch arbeiten und  sich weiter beschleunigen. Um diese Gefahr  zu beseitigen, wird zweckmässig in an sich  bekannter Weise in Abhängigkeit von der  zeitlichen Reihenfolge der drei Phasenströme  in der Sperrvorrichtung eine Umschaltung,  zum Beispiel eine Unterbrechung des zwei  ten Erregerkreises vorgenommen, wenn die  Drehzahl des Hauptmotors über den Leer  laufwert steigt.

   Auch die Sättigung der Kom  mutatorhintermaschine oder die Einwirkung    eines zusätzlichen Zentrafugalschalters kann  dazu dienen, unzulässig hohe Drehzahlsteige  rungen zu vermeiden. Da bei voller Wirk  samkeit der Sperrvorrichtung der Strom der  zweiten Erregererwicklung zu Null wird,  verschwindet auch sein Einfluss auf die  Blindleistung des Hauptmotors. Soll trotzdem  auch im Leerlauf eine Phasenverbesserung  des Hauptmotors erreicht werden, so kann man  eine die Blindleistung des Hauptmotors be  stimmende Stromkomponente der zweiten  Erregerwicklung unter Umgehung der Sperr  vorrichtung zuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kaskadenschaltung von Asynchron maschine und Kommutator hintermaschine, wobei Wirk- und Blindleistung der Asyn chronmaschine durch einen Erregerkreis der Hintermaschine oder einer die Hinter maschine erregenden Erregermaschine von der Schlüpfung wenigstens angenähert unab hängig gemacht und proportional dem Strom einer zweiten Erregerwicklung sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese zweite Erreger wicklung mit der geometrischen Differenz von zwei in Reihe geschalteten Spannungen beziehungsweise von der geometrischen Dif ferenz von zwei in Parallelschaltung zu geführten Strömen gespeist wird, wobei die eine Spannung bezw. der eine Strom beliebig einstellbar ist, während die andere Spannung bezw. der andere Strom der Stromaufnahme von weiteren der Asynchronmaschine paral lel geschalteten Verbrauchern oder Erzeugern proportional ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Erreger wicklung der Hintermaschine über einen konstanten Widerstand in Reihe von der beliebig einstellbaren und von der zusätzlichen, dem Strom der parallel geschalteten Verbraucher proportionalen Spannung gespeist wird. @. Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Erreger- wicklung der Hintermaschine in Parallel schaltung von dem beliebig einstellbaren und dem zusätzlichen, dem Strom der parallelgeschalteen Verbraucher proportio nalen Strom gespeist wird. 3. Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Erreger strom der Hintermaschine durch selbst tätige Steuerung in Abhängigkeit von einer Betriebsgrösse geregelt wird. 4.
    Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, wobei die Leistung der Asynchron maschine bei einer bestimmten Drehzahl unabhängig von dem dem zweiten Erreger kreis von aussen zugeführten Strom und zu Null wird, dadurch gekennzeichnet, dass durch Einschaltung einer Sperrvor richtung der Strom der zweiten oder der ersten Erregerwicklung bei einem be stimmten Wert der Schlupffrequenz zu Null wird. 5. Kaskadenschaltung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die zweite Erregerwicklung speisende, beliebig einstellbare Strom aus zwei Komponenten zusammengesetzt wird, von denen nur die eine durch die Sperrvorrichtung beeinflusst wird, während die zweite, bei der Leer laufdrehzahl auf generatorische Arbeit des Hauptmotors wirkende Komponente von der Sperrvorrichtung unbeeinflusst ist. 6.
    Kaskadenschaltung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass, solange der resultierende, dem zweiten Erregerkreis zugeführte Strom eine auf generatorische Leistung der Asynchronmaschine wir kende Komponente hat, durch eine durch den Rückstrom eingeleitete Umschaltung der dem Vorschaltwiderstand (in, Abb. 3) der zweiten Erregerwicklung (i) zuge- führte Strom um einen bestimmten Be trag geschwächt und dafür einem wei teren, von der Sperrvorrichtung nicht be einflussten Erregerkreis (i1-m1) ein ent sprechender Strom zusätzlich zugeführt wird. 7.
    Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unter Ver mittlung eines Geschwindigkeitswächters bei einer bestimmten Drehzahl der Strom der zweiten Erregerwicklung durch Öff nen oder Kurzschliessen der Zuleitung zu Null wird, solange nicht der resultierende, dem zweiten Erregerkreis zugeführte Strom eine auf generatorische Leistung der Asynchronmaschine wirkende Kompo nente hat, dass aber beim Vorhandensein einer solchen Komponente der Geschwin digkeitswächter wirkungslos gemacht wird. 8. Kaskadenschaltung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Über schreiten der Leerlaufdrehzahl durch einen an die Sperrvorrichtung angeschlossenen asynchronen oder synchronen Hilfsmotor eine solche Umschaltung im Anker- oder Erregerkreis der Hintermaschine vorge nommen wird, dass motorische Arbeit der Hauptmaschine unmöglich wird.
    9. Kaskadenschaltung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Phasenkompensation des Hauptmotors be wirkende Komponente des beliebig regel baren Erregerstromes der Erregerwick lung unter Umgebung der Sperrvorrich tung zugeführt wird.
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