CH144122A - Schmelzsicherungspatrone. - Google Patents
Schmelzsicherungspatrone.Info
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Description
Schmelzsicherungspatrone. Die Erfindung bezieht sich auf eine Si cherungspatrone, die mit einem auswechsel baren Scbmelzrlrabt versehen ist. Es ist be kannt, im Tsolierkö rper von Sicherungspatro nen. eine elektrische Lampe anzuordnen, die durch Aufleuchten das Durchschmelzen des Drahtes wahrnehmbar macht. Man schaltet dazu die Lampe zweckmässig in Reihe mit oder parallel zu dem Schmelzdraht.
Die Erfindung betrifft eine derartige Pa- irone und ist dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper der Patrone ausser der Aus sparung für die Lampe noch wenigstens eine Aussparung zur Aufnahme des Schmelzdrah tes aufweist.
Zweckmässig wird als elektrische Lampe eine Röhre mit Glimmentladung angewendet, welche zum Beispiel schon bei sehr geringer Stromstärke, zum Beispiel von der Grössen ordnung von 50 Mikroampere, aufleuchtet. In diesem Falle kann der zu einer derartigen Röhre gehörende Begrenzungswiderstand ebenfalls in einer Aussparung des Isolierkör- pers aufgenommen werden.
Wenn die Röhre derart ausgebildet ist, da.ss die Einführungsdrähte dicht nebeneinan der liegen, so wird beim Durchschmelzen de- Drahtes Bogenbildung auftreten können. In diesem Falle kann in Reihe mit der Röhre eine zweite Schmelzsicherung vorgesehen werden, die ebenfalls in einer Aussparung des Isolierkörpers angeordnet werden kann. Wenn die Einführungsdrähte an zwei Enden der Röhre nach aussen geführt sind, so dass der obenerwähnte Nachteil nicht mehr auf tritt, ist eine zweite Schmelzsicherung jedoeb nicht nötig.
Ein Vorteil der Patrone gemäss der Er findung. vselehe durch das Anbringen von mehreren Aussparungen eine kompliziertere Form als die bisher verwendeten Patronen hat und also in der Herstellung teurer als diese zu stehen kommt, ist, dass man sie nach dem Durchschmelzen des Drahtes nicht weg zuwerfen braucht, wie das immer der Fall ist bei einer Patrone, die mit einer Pastille versehen ist. Beim Durchschmelzen des Drah tes braucht ma.n also nur den Draht aus der Aussparung der Patrone zu entfernen und durch einen neuen Draht zu ersetzen.
Gemäss einer besonderen Ausführungs form der Erfindung verlaufen die Ausspa rungen schräg in Bezug auf die Achse der Patrone.
Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 ist ein Längsschnitt und Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, welche eine erste Ausführungsform darstellt; Fig. ä ist ein Längsschnitt einer zweiten Ausführungsform und Fig. 4 ein Querschnitt dazu nach der Linie IV-IV der Fig. 3;
Fig. 5 zeigt ein Schaltungsschema, das darstellt, wie die Teile der Ausführungs formen gemäss Fig. 1 bis 4 miteinander ver bunden sind; Fig. 6 ist ein Schnitt einer dritten Aus führungsform; Fig. 7 ist eine Einzeldarstellung der in der Ausführungsform gemäss Fig. 6 benutz ten Lampe: Fig. 8 ist ein Längsschnitt einer vierten Ausführungsform;
Fig. 9 ist ein Schaltungsschema. zur Aus führungsform gemäss Fig. 8 und Fig. 10 ist ein Schnitt durch eine fünfte Ausführungsform.
In den verschiedenen Ausführungsformen bezeichnet 10 den Körper der Sicherungs patrone, der aus isolierendem Stoff, zum Beispiel Porzellan, besteht. In der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform sind in die sem Körper eine Glimmentladungsröhre 13, ein Widerstand 12 und eine einen Schmelz draht enthaltende Sicherung 11 unterge bracht. Die Sicherung ist in montiertem Zu- .stand mit Klemmen 16 und 17 in Kontakt gebracht und kann in achsialer Richtung ent fernt werden.
Die Röhre 13 ist mit einem Edelgas, zum Beispiel Neon, niedrigen Druk- kes gefüllt und mit Elektroden 18 und 1.9 versehen. Die Schaltung der verschiedenen Teile ist in Fig. 5 angegeben. Schmilzt die Sicherung 11 durch, so fliesst dank dem Wi derstand 12 ein schwacher Strom durch die Röhre 13, wodurch letztere aufleuchtet. Auf dem Schaltbrett kann nun sofort durch dieses Aufleuchten die durchgebrannte Sicherung wahrgenommen werden.
Bei der zweiten Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist der Widerstand in Form eines Drahtes 21 um die Glocke der Röhre 1 3 gewickelt. In diesem Falle genügen zwei Hohlräume im Körper der Patrone. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, besteht der Hohlraum für die Sicherung 1.1 aus einer Längsnut, wodurch es möglich wird, diese Sicherung in einer Richtung senkrecht zu ihrer Achse zu entfernen.
Bei der dritten Ausführungsform nach Fig. 6 und 7 verlaufen die Achsen der Röhre und der Sicherung schräg in Bezug auf die Achse der Patrone. Die Sicherung kann auch hier in achsialer Richtung entfernt werden. Als Vorteile dieser Bauart seien erwähnt die berührungsschutzsichere Anordnung der Klemme 16 und des mit letzterer einen Kon takt herstellenden Pols der Sicherung, ferner die leichte Auswechselbarkeit der Sicherung. Die beiden Elektroden 1'9 und 1-8 (Fig. 7 sind an beiden Enden durch Zuführungs drähte 32 bezw. 33 nach aussen geführt. Bo genbildung zwischen diesen beiden Einfüh rungsdrähten ist also praktisch ausgeschlos sen.
Geht man aus fabrikatorischen Gründen dazu über, die Elektroden auf derselben Seite der Röhre nach aussen zu führen, so ist die Gefahr der Bogenbildung vorhanden, so da.ss es vorteilhaft sein kann, in die Patrone eine zweite Sicherung 30 aufzunehmen, wie in Fig. 8 und 9 dargestellt.
In Fig. 1.0 ist die Ausgestaltung des Wi derstandes als länglicher Körper angenom men. Die Lampe ist in diesem Falle exzen trisch angeordnet und ferner sind noch drei Bohrungen für zwei Sicherungen 11 und 30 und einen Widerstand 12 vorhanden. Der Widerstand ist in diesem Fall zweckmässig von einer Glasröhre umhüllt. Obwohl die beschriebenen Ausführungs formen der Patrone eine Anzahl auswechsel bare Teile aufweisen, besitzen sie dieselben Abmessungen wie die allgemein bekannten, im Handel vorkommenden Patronen dieser Art., welche meistens mit einer gefärbten Pa stille versehen sind, die nach Durchschmel zen des Schmelzdrahtes durch Federkraft fortgeschleudert wird.
Diese Patronen können also ohne weiteres durch eine Patrone gemäss der Erfindung ersetzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: icherungspatrone, welche mit einem aus- 1 vrechselbaren Schmelzdraht versehen ist und in deren Isolierkörper eine elektrische Lampe, welche durch Aufleuchten das Durchschmel zen des Drahtes wahrnehmbar macht, ange ordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper ausser der Aussparung für die Lampe wenigstens noch eine Aussparung zur Aufnahme des Schmelzdrahtes aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Patrone nach Patentanspruch, welche mit einer Röhre mit Glimmentladung versehen ist, während ein auswechselbarer Wider stand und ein zweiter auswechselbarer Schmelzdraht in Reihe mit der Röhre ge schaltet sind; dadurch gekennzeichnet, dar der auswechselbare Widerstand ebenfalls in. einer Aussparung des Isolierkörpers an geordnet ist. ?. Patrone nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen schräg in bezug auf die Achse der Patrone verlaufen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL144122X | 1928-09-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH144122A true CH144122A (de) | 1930-12-15 |
Family
ID=19776201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH144122D CH144122A (de) | 1928-09-14 | 1929-07-31 | Schmelzsicherungspatrone. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH144122A (de) |
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1929
- 1929-07-31 CH CH144122D patent/CH144122A/de unknown
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