CH144129A - Einrichtung zur Beschickung von Aluminium-Erzeugungsöfen. - Google Patents

Einrichtung zur Beschickung von Aluminium-Erzeugungsöfen.

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CH144129A
CH144129A CH144129DA CH144129A CH 144129 A CH144129 A CH 144129A CH 144129D A CH144129D A CH 144129DA CH 144129 A CH144129 A CH 144129A
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Aktiengesellsc Aluminium-Werke
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Vaw Ver Aluminium Werke Ag
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      Einrielitung    zur Beschickung von     Aluminium-Erzeugungsöfen.       Die Herstellung des     Aluminiums    leidet  unter dem grossen und den Preis des     Metalles     bestimmenden Übelstand, dass das     Verfahren     eine Reihe manueller Betätigungen erfordert,  angefangen von dem     Augenblick,    wo die Ton  er-de im Ofenhaus erscheint, bis zu dem Mo  ment, wo das Metall in     Masselform    das Ofen  haus verlässt.

   Den grössten Anteil an     dieserHand-          arbeit    nimmt die Beschickung der Ofen ein-,  andauernd sind eine Reihe von Arbeitern da  mit beschäftigt, Tonerde mit Schaufeln auf  zuschütten und sie     nm    und zwischen den  Anoden einigermassen -gleichmässig zu ver  teilen. Diese     Beschickungsart    begünstigt die  Krustenbildung, welche verhindert, dass die  aufgeschüttete     Tonerde    ins Bad gelangt. Die  Folge davon ist, dass bei fortschreitender Re  duktion der im Bade befindlichen Tonerde  eine Verarmung an solcher eintritt; die Span  <B>nung</B> steigt und der Ofen funkt.

   Eine Kolonne  Arbeiter eilt mit Brechstangen, Meisseln,  Hämmern herbei, um die Decke aufzustossen    und die gelösten Brocken ins Bad zu bringen  und wiederum frische Tonerde aufzuschütten.  



  Die vorliegende     Erfindung    behebt diese  Mängel, und zwar durch Anordnung einer  mechanischen Zuführungsvorrichtung, welche       dieCharge    in     Abhängigkeitvon        derAlliminlUm-          abscheidung    automatisch dem Bade zuführt.  



  Dabei geschieht die Zuführung vorzugs  weise durch eine Hohlelektrode, indem inner  halb der Anodenaushöhlung eine Verteiler  vorrichtung in Form eines Kegels vorgesehen ist.  



  Die     Erfindung    ist in der beigefügten Ab  bildung beispielsweise dargestellt, und zwar  im senkrechten Schnitt.  



  Der Ofen, der gleichzeitig die Kathode  bildet, ist mit<I>a</I> bezeichnet, die Anode mit<I>b.</I>  Die Anode ist mit einem vertikalen, zentralen       Zuführungskanal    c versehen. Oberhalb der  selben ist ein Zuführungstrichter d montiert,  welcher die Charge enthält.      Die Anordnung ist so getroffen, dass der  Auslauf des Zuführungstrichters direkt in die  Anodenbohrung erfolgt.  



  Die Auslauföffnung des Trichters ist durch  einen Schieber t kontrollierbar. Dieser Schieber  ist mit einer Stromanzeigevorrichtung e ver  bunden, die in die Stromzuführung e einge  schaltet ist.  



  Bekanntlich ist nun der Widerstand des  Bades von dem grösseren oder geringeren       Tonerdegehalt    abhängig. Solange der Ofen  gang normal     verläutt,    das heisst die zuge  führte Charge der     Aluminiumabscheidung        errt-          spricht,    ändert sich an der ganzen Anordnung  nichts und die     Chargenzuführung    bleibt kon  stant.

   Treten aber Änderungen in der Zu  sammensetzung des Bades ein, die sich natür  lich durch einen wechselnden Widerstand  kenntlich machen, dann werden diese unter  Vermittlung der Anzeigevorrichtung e auf den  Schieber t übertragen, der entsprechend mehr  oder weniger geschlossen oder geöffnet wird  und dadurch die     Chargenzufuhr    automatisch  regelt.  



  Das Bad unterhalb der Anodenöffnung be  findet sich stets in schmelzflüssigem Zustande.  Die frisch zugeführte Tonerde fällt daher       nicht    auf eine erstarrte Kruste, sondern direkt  in das feuerflüssige Bad.  



  Will man vermeiden, dass die Tonerde in       einem    dünnen Strahl, immer nur einen Punkt    der     Badoberfläche    treffend, in die Schmelze       hineinrieselt,    so bringt man unterhalb des Aus  laufstutzens des Behälters eine Verteilervor  richtung an. Es hat sich gezeigt, dass ein       Spitzkegel    g aus Blech oder ähnlichem Mate  rial, so angeordnet, dass die Kegelspitze sich  in der Mitte des Anodenkanals befindet, gute  Dienste leistet. Die Tonerde, die Kegelspitze  treffend, verteilt sich     gleichmässig    über den  Kegelmantel und fällt     dann    in für den     Elektro-          lysengang    günstiger Streuung in das Bad.

    Auf diese Weise wird ruhiger, geregelter,  störungsfreier Ofengang gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Beschicku@ig von Alu minium-Erzeugungsöfen, gekennzeichnet durch eine mechanische Zuführungsvorrichtung, wel che die Charge in Abhängigkeit von der Aluminiumabscbeidung automatisch dem Bade zuführt. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Auslaufes des Behälters eine kegelförmige Verteilervor richtung vorgesehen ist.
CH144129D 1928-11-27 1929-11-01 Einrichtung zur Beschickung von Aluminium-Erzeugungsöfen. CH144129A (de)

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CH144129D CH144129A (de) 1928-11-27 1929-11-01 Einrichtung zur Beschickung von Aluminium-Erzeugungsöfen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE895062C (de) * 1959-04-24 1953-10-29 Ind Naz Alluminio S A Verfahren zur kontinuierlichen Aufgabe der Tonerde in Elektrolysieroefen zur Aluminiumherstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE895062C (de) * 1959-04-24 1953-10-29 Ind Naz Alluminio S A Verfahren zur kontinuierlichen Aufgabe der Tonerde in Elektrolysieroefen zur Aluminiumherstellung

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