CH144154A - Signaleinrichtung für Fernanzeige der Lage verstellbarer Organe, insbesondere Schalter. - Google Patents

Signaleinrichtung für Fernanzeige der Lage verstellbarer Organe, insbesondere Schalter.

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CH144154A
CH144154A CH144154DA CH144154A CH 144154 A CH144154 A CH 144154A CH 144154D A CH144154D A CH 144154DA CH 144154 A CH144154 A CH 144154A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  • Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)

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      Signaleinrichtung    für Fernanzeige der Lage verstellbarer Organe, insbesondere Schalter.    Bei elektrischen     Energieverteilungsanla-          gen,    vorzugsweise solchen in grösseren Städ  ten, gibt es eine grosse Anzahl von Speise  punkten, an denen ein oder mehrere Trans  formatoren und eine entsprechende Anzahl  von     Ölschaltern    steht. Im allgemeinen sind  solche Stationen unbesetzt und lediglich in  regelmässigen Zeitabständen, oder wenn eine  Störung es erforderlich macht, wird die Sta  tion von einem Beamten aufgesucht. In  einer zentralen Überwachungsstelle werden  Anzeigevorrichtungen aufgestellt, die erken  nen lassen, wenn ein     Ölschalter    aus irgend  welchen Ursachen ausgelöst hat.

   Bei der       aarken        Vermaschung    eines Stadtnetzes wer  den bei einem     gurzschluss    fast immer meh  rere     Ölschalter    gleichzeitig ausgelöst, weil  aus allen, nicht     allzuweit    entfernt liegenden       Speisepunkten    der Überstrom zur Fehler  stelle fliesst. In der Überwachungsstelle müs  sen die Überwachungsvorrichtungen aller       ausgelösten    Schalter in Tätigkeit treten.

      Wesentlich für eine einwandfreie     Überwa-          chung    der Verteilungsanlage ist, dass keine  Meldung über eine Verstellung eines Schal  ters verloren geht, was besonders leicht dann  vorkommen kann, wenn mehrere Schalter  gleichzeitig ausgelöst werden.  



  Bei der Signaleinrichtung gemäss der  Erfindung wird eine einwandfreie Überwa  chung dadurch erzielt, dass die     Ströme    zur       Signalisierung    der Stellungsänderungen über  einen Stromkreis fliessen, dessen Betriebs  fähigkeit durch einen Ruhestrom überwacht  wird. Die Meldungen von Stellungsänderun  gen können     registriert    werden, wobei mit  der Registrierung eine Markierung der Zeit  verbunden sein kann. Es ist ferner möglich.  eine Vorrichtung anzuordnen, welche auch  bei gleichzeitiger Verstellung mehrerer Or  gane erkennen lässt, welche Organe ihre Stel  lung geändert haben.

   Beispielsweise kann  ein Wähler diejenigen Zeichensender, deren  zugehörige verstellbare Organe eine be-      stimmte Stellung angenommen haben, aus  wählen und nacheinander in Tätigkeit brin  gen, wobei jeder Zeichensender ein von den  jenigen der andern Zeichensender verschiede  nes Zeichen aussendet.  



  Die Signaleinrichtung     gemäss    der Erfin  dung hat den Vorteil, dass nicht jeder ein  zelne Schalter mit der Überwachungsstelle  durch eine besondere Leitung     verbunden    zu  sein braucht, sondern dass je nach den Ver  hältnissen eine grössere oder kleinere Anzahl  von Schaltern der Verteilungsanlage über  eine gemeinsame Ringleitung mit der Über  wachungsstelle verbunden sein kann, über  welche die Meldungen von gleichzeitig aus  gelösten Schaltern nacheinander zur Über  wachungsanlage gelangen können.  



  Die Zeichnung zeigt das Schema eines  Ausführungsbeispiels der Erfindung. Mit 1,  2 und 3 sind Kontaktsätze bezeichnet, die  beispielsweise ,je von einem     Olschalter    in  einem Speisepunkte gesteuert werden. So  lange der     Olschalter    eingeschaltet ist, befin  den sich die     Kontakte    in der gezeichneten  Lage, das heisst die über sie geführten  Stromkreise sind unterbrochen. Sobald von  dem zum Beispiel dem Kontaktsatz 2 zuge  hörigen     Olschalter    beispielsweise die Kon  takte 4, 5. 6 geschlossen worden sind, wird  dies durch die diesem Kontaktsatz zugeord  nete Zeichensendeeinrichtung 7 über einen  Stromkreis 8 zur Empfangsstelle gemeldet,  wo ein Linienrelais 9 anspricht, das alle  weiteren Vorgänge in der Überwachungs  stelle veranlasst.

   In der gleichen Weise, wie       zu    dem Kontaktsatz 2 ein Zeichensender 7  gehört, sind den Kontaktsätzen 1 und 3 die  Zeichensender 10 und 11 zugeordnet. Die  Zeichensender weisen ,je eine Scheibe 12, 13.  14 auf, die jede in anderer Weise mit Zäh  nen 15, 16, 17 versehen sind. Die Zahnung  ist in der Abbildung nur angedeutet, die  Verschiedenheit der Räder 12, 13 und 14  kommt darin nicht zum Ausdruck. Die  Scheiben 12, 13, 14 werden beispielsweise  durch Uhrwerke in Umlauf gesetzt, wenn  sie eine Meldung zur Empfangsstelle aus  senden sollen. Solange die Kontaktsätze 1,    2 und 3, wie gezeichnet, geöffnet sind, be  findet sich die Anlage in Ruhe. Die Federn  der Uhrwerke zum Antrieb der Scheiben 12,  13, 14 sind aufgezogen, die Scheiben wer  den aber in ihrer Ruhestellung durch Klin  ken 18, 19, 20 festgehalten.

   Damit die Schei  ben 12, 13, 14 ihren Umlauf beginnen kön  nen, müssen diese Klinken durch die     Ent-          riegelungsmagnete    21, 22     bezw.    23 zurück  gezogen werden. Der Stromkreis der     Ent-          riegelungsmagnete    ist über zwei Kontakt  arme 24 und 25 und über die Kontaktsätze  1,     \_?        bezw.    3 geführt.

   Die Kontaktarme 21  und 25 werden von einem     Schrittschaltwerk     ?6 von Kontakt zu Kontakt     weiterbewegt     und bilden mit diesem zusammen eine     Wähl-          einrichtung    für die Zeichensendeeinrichtun  gen 7, 10 und 11.  



  Wenn angenommen wird, dass die Kon  takte 4, 5, 6 geschlossen werden, weil der  zugehörige     blschalter    ausgelöst hat, so ent  steht zunächst ein Stromkreis für das       Schrittschaltwerk    26. Der Stromkreis führt  vom Minuspol eines Lokalstromkreises über  einen nur in der Ruhestellung der Scheibe  13 geschlossenen Kontakt 27, Kontakt 4,  Kontakt 5,     Leitung    28 über '3 in Serie ge  schaltete Kontakte 29, 30, 31, die nur ge  schlossen sind, wenn alle Scheiben 12, 13.  14 sich in der Ruhestellung befinden, über  die parallel geschalteten Relais 32 und 33,  sowie den Relaisschalter 34 zum Pluspol der  Ortsbatterie. Das Relais 32 des Schritt  schaltwerkes 26 schaltet das Relais 33) ab  wechselnd ein und aus.

   Dadurch werden die  Kontaktarme 24 und 25. von Kontakt zu       Kontakt    weitergeschaltet. Sobald sie die ge  zeichnete Stellung erreichen, kommt ein Er  regerstrom für das     Entriegelungsrelais    22  auf folgende Weise zustande: Vom Pluspol  der Ortsbatterie über die Wicklung des Re  lais 22,     Leitung    35, Kontaktarm 24, Kon  taktarm 25,     Kolitaltt    6, Kontakt 5, Kontakt  4 und über den geschlossenen Kontakt 2:7  zum Minuspol der Ortsbatterie. Relais 22  spricht an, zieht die Sperrklinke 19 zurück.  so dass die Scheibe 13 im     Uhrzeigersinn    an  laufen kann.

   In dem Augenblick, wo die      Scheibe 13     ihre        Ruhelage    verlässt, werden  die Kontakte 27 und 30 geöffnet. Die Öff  nung des Kontaktes 30 hat zur Folge, dass  das     Schrittschaltwerk    die Kontaktarme 24  und 25 nicht weiterbewegen kann. Die Öff  nung des Kontaktes 27 hat zur Folge, dass  das     Entriegelungsrelais    22 wieder abgeschal  tet wird. Die Scheibe 13 vollendet einen  Umlauf und bleibt dann wiederum in der       Nullage    stehen, wobei gleichzeitig der Kon  takt 30 geschlossen wird. Der.

   Kontakt '27  dagegen ist derart ausgebildet, dass er so  lange unterbrochen bleibt, bis er nach Wie  dereinschaltung des Ölschalters, das heisst also  nach Wiederöffnung der Kontakte 4, 5, 6  wieder geschlossen werden kann, zum Bei  spiel von Hand. Während des Umlaufes der  Scheibe 13 wird ein Kontakt 36 in bestimm  ter Weise geöffnet und wieder geschlossen.  Der Kontakt 36 liegt in einem Ruhestrom  kreis, der die     Ölschalterstaiion    mit der Über  wachungsstation über die Leitung 8 verbin  det. Die Scheibe 13 steuert den Kontakt 36,  von der Scheibe 12 und der Scheibe 14 wer  den die Kontakte 37 und 38. welche Kon  takte 36, 37 und 38 alle miteinander in Serie  liegen, gesteuert.  



  Wenn mehrere Ölschalter gleichzeitig  ausgelöst haben, so dass beispielsweise ausser  dem Kontaktsatz 2 auch der Kontaktsatz 3  geschlossen worden ist, so erhält das Schritt  schaltwerk in dem Augenblick wieder Strom,  wo der Sender 7 sein Zeichen gesendet hat.  weil am     Schluss    des Umlaufes der Scheibe  13 der Kontakt 30 wieder geschlossen wird.  Der Erregerstrom für das     Schrittschaltwerk     26 fliesst über die geschlossenen Kontakte  des Kontaktsatzes 3. Das     Schrittschaltwerk     dreht die Kontaktarme 94 und 25 nach Ab  lauf der ersten Meldung also um einen Kon  takt weiter bis es die zu dem Kontaktfeder  satz 3 gehörige Sendeeinrichtung in Gang  setzt.

   Die Kontaktarme 24 und 25 können  jeweils in ihrer letzten Arbeitsstellung stehen  bleiben; denn die Kontakte 27 und 39 wer  den erst wieder geschlossen, nachdem die  Kontaktsätze 2 und 3 geöffnet sind. Es ist  schon gesagt worden, dass die Sendeeinrieh-    Lungen 7. 10 und 11 den     Ruhestromkreis    8  beeinflussen. Die     Batterie    50 des Ruhe  stromkreises befindet sich in der Nebenstelle.  In der Empfangsstelle sind in den Ruhe  stromkreis des Linienrelais 9 ein Ruhestrom  anzeiger 51 und ein Widerstand 52 einge  schaltet.  



  Eine dritte Leitung 53 zwischen     Ölschal-          terstation    und     Überwachungsstation    kann als  Reserveleitung verlegt und im Falle, dass  eine der Leitungen 8 durch eine Störung  ausfällt, eingeschaltet werden. Zu diesem       Zweeh    ist sie an ihren beiden Enden mit je  einem Umschalter 54, 55 versehen.  



  Das Linienrelais 9 in der Überwachungs  stelle hebt bei seiner Erregung einen Anker  56 gegen seinen obern Kontakt 57. Dadurch  wird ein Stromkreis geschlossen, der vom  Minuspol einer Ortsbatterie 58 über die  Wicklung eines     Locherrelais    ,59, eine Prüf  taste 60, einen     Ruhestrornanzeiger    61, Anker  56, Kontakt 57, über einen Widerstand 62  zum positiven Pol der Batterie 58 geschlos  sen ist. Wenn das Linienrelais 9 stromlos  wird, fällt sein Anker 56 ab und schliesst  die Kontakte 63. Vom negativen Pol der  Ortsbatterie 58 fliesst dann ein Strom über  die Kontakte 63 und die Wicklung eines Re  lais 64 zum Pluspol zurück.

   Relais 64 schal  tet für sich selbst einen     Haltkreis    ein, der  vom Pluspol der Ortsbatterie über die Wick  lung des Relais 64, über einen Widerstand  65, einen vom Anker des Relais 64 ge  steuerten Kontakt 66. eine Unterbrechungs  taste 67 zur negativen Klemme der Orts  batterie verläuft. Das Relais 64 bleibt so  lange erregt, bis durch die Unterbrechungs  taste 67 der     Haltstromkreis    unterbrochen  wird. Ausser dem Anker 66 schliesst das Re  lais 64 bei seiner Erregung noch durch drei  zusätzliche Ankerkontakte 68, 69 und 70  weitere: Stromkreise.

   Der Anker 69 ist an  den negativen Pol der Ortsbatterie 58 an  geschlossen. Über Anker 68 verläuft der  Stromkreis zu einer Alarmlampe 77 und  einem Alarmwecker 72, die also, wenn das  Relais 64 einmal erregt und wenn ein Kon  takt 73 geschlossen ist, den Alarm solange      aufrecht erhalten, bis die Unterbrechungs  taste 67 betätigt worden ist. Die Ankerkon  takte 68 und 70 sind ebenfalls an den nega  tiven Pol der Ortsbatterie 58 angeschlossen,  jedoch nicht unmittelbar, sondern über eine  Unterbrechungsstelle 73, die     unter-    der Ein  wirkung eines     Drahtbruchrelais    74 steht.  



  Bei Einlauf     ein-.r    Meldung wird das Li  nienrelais 9 in bestimmter Weise erregt und       a.berregt,    je nachdem, wie die     Auszahnung     an der betätigten Scheibe 12, 13, 14 der       Sendeeinrichtung    10, 7, 11 beschaffen ist.  Im Rhythmus der Erregungen und     Aberre-          gungen    des Linienrelais 9 schliesst und öff  net sein Anker 56 den Stromkreis für das       Loeherrelais    59. Das     Locherrelais    steuert  nun zwei Kontakte 75 und 76, welche mit  dem positiven Pol der Ortsbatterie 58 lei  tend verbunden sind.

   Vom ersten einlaufen  den Zeichen ab wird, wie schon beschrieben,  das Relais 64 in einen Haltestromkreis ein  geschaltet, so dass es seine Kontakte 69 und  70 von diesem Zeitpunkte an geschlossen  hält. Über den geschlossenen - Kontakt 70  wird ein     Lochermagnet    77 jedesmal dann er  regt, wenn der Anker des     Locherrelais    59  abfällt und den Kontakt 75 schliesst. Der  Locher locht in bekannter Weise einen Re  gistrierstreifen, wodurch jede in der Sende  stelle hervorgerufene     Unterbrechung    des  Ruhestromkreises 8 registriert wird. Der       Registrierstreifen    lässt erkennen. welcher  Sender gearbeitet hat.

   Gleichzeitig wird  auch eine     Zeitstempelvorrichtung    78 in     Tii-          tigkeit    gesetzt. um die Zeit festzuhalten.     zii     der die Meldung eingegangen ist. Zu dem  Zweck wird über den Anker 69 des Relais  64 ein     Zeitstempelrelais    79 eingeschaltet, das  nach einer gewissen Verzögerungszeit durch  seinen Anker 80 den Stromkreis für sich und  den Erregerstromkreis für die Zeitstempel  vorrichtung     -unterbricht.    Nach einer weiteren  Verzögerungszeit schliesst der Anker 80  seinen Kontakt wieder und eine neue Zeit  markierung findet statt, wenn das Relais  64 seinen Anker 69 noch immer geschlossen  hält.

   Die wiederholte Markierung der Zeit  dient - den besonderen Zwecken; erstens fest-    zuhalten, nach welcher Zeit der Aufsicht  führende die Alarmeinrichtungen abgestellt  hat, und zweitens wird im Falle einer Lei  tungsstörung des Übertragungsstromkreises  8 durch fortlaufende Registrierung der Zeit  angezeigt, wie lange die Leitungsstörung an  gehalten hat. Wenn die Erregung des Li  nienrelais 9 infolge eines Drahtbruches oder  einer     Unterbrechung    des Ruhestromkreises  8 längere Zeit ausbleibt, bleibt der Anker  des     Locherrelais    59 lange genug in seiner  abgefallenen Lage, in welcher der Kontakt  76 geschlossen ist, dass das     Drahtbruchrelais     74 ansprechen kann.

   Wenn das     Drahtbruah-          relais    74 anspricht, öffnet es den Kontakt  73. Dadurch wird der Kontakt 68 des Re  lais 64 von der     Ort,:stromquelle    abgetrennt  und die Alarmzeichen hören gleichzeitig auf.  Gleichzeitig wird am Kontakt 81 der     Strom-          kreis    einer     Drahtbruchlampe    82 eingeschal  tet, sowie am Kontakt 83     ein        Störungswek-          ker    84.

   Die     Stromkreise    verlaufen vom Mi  nuspol der Batterie 58 über den Kontakt 81  zur Lampe 82 und zum Pluspol der Bat  terie und über den     Anher    83 zum Wecker       5-1-        und        Pluspol        der        Batterie.          8\3    und Störungswecker 84     bleiben    so  lange eingeschaltet,     his    ein Schalter 85 im  Stromkreis des     Drahthruchrelais    74 geöffnet  wird.

   oder das Linienrelais 9 wieder     Strom     e     rhidt.    Alarmwecker und Störungswecker  haben     zweckmässigerweise    verschiedenen       Klan.    wie auch die Alarmlampe und die       Störungsmeldelampen        zweckmässigerweise    gut  unterscheidbare Zeichen darstellen.  



  Nicht allein Drahtbruch. sondern     aueli     fehlerhafte Erdungen des zwischen der     Öl-          scha.lterstation    und der Überwachungsstation  verlaufenden Stromkreises 8 sollen in der       LTberwachungsstelle    angezeigt werden: Zu  dem Zweck sind an den Ruhestromkreis 8       ,im    Punkte 86 ein     Erdschlussrelais    87 und       Erdschlussanzeiger    88 angeschlossen.

   Wäh  rend auf der einen Seite des     Anschlusspunk-          tes    86 das Linienrelais 9 und der Ruhestrom  anzeiger 51 liegen, ist     aiif    der andern Seite  des     Ansehlusspunktes    86 der Ausgleichswider  stand 52 von ungefähr Bleichgrossem Gesamt-      widerstand eingeschaltet.

   Wenn jetzt an ir  gendeinem Punkte zwischen den beiden Sta  tionen ein     Erdschluss    des Ruhestromkreises  auftritt, so     wird    dadurch entweder das Li  nienrelais 9 mit dem     Ruhestromanzeiger    51  oder der Widerstand 52 überbrückt über  einen Stromkreis, der beispielsweise von der       Erdschlussstelle    der Übertragungsleitung 8,  durch die Erde, einen     Strombegrenzungswi-          derstand    89, einen geschlossenen     Erdungs-          sehalter    90,

   das     Erdschlussanzeigegerät    88       und    die Wicklung des     Erdschlussrelais    87  verläuft. Das     Erdschlussanzeigegerät    88 ist       stromrichtungsempfindlich,    je nachdem, ob  der     Erdschluss    rechts oder links vom An  schlusspunkt 86 liegt, schlägt sein Zeiger  nach der einen oder andern Seite aus. Wenn der       Erdschlussstrom    eine gewisse Stärke erreicht,  schliesst Relais 87 seine Kontakte 91 und 92.  Durch Kontakt 92 wird eine     Erdschluss-          lampe    93 eingeschaltet, durch Kontakt 91       wird    gleichzeitig der Störungswecker 84 ein  geschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Signaleinrichtung zur Fernanzeige der Stellung in einer Anlage beliebig verteilter ver stellbarer Organe, insbesondere der Stellun gen von Schaltern einer Energieverteilungs- anlage, dadurch gekennzeichnet, dass die Ströme zur Signalisierung der Stellungsän derungen über einen Stromkreis fliessen, des sen Betriebsfähigkeit durch einen Ruhestrom überwacht wird. UNTERANSPRüCHE 1. Signaleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mel dungen von Stellungsänderungen re gistriert werden. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass mit der Registrierung eine Mar kierung der Zeit verbunden ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Einrichtung, welche auch bei gleichzeitiger Verstel- lung mehrerer Organe erkennen lässt, welche Organe ihre Stellung geändert haben.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch einen Wähler (26), der diejenigen Zei chensender (7, 10, 11), deren zugehörige verstellbare Organe eine bestimmte Stel lung angenommen haben, auswählt und nacheinander in Tätigkeit bringt, wobei jeder Zeichensender ein von denjenigen der andern Zeichensender verschiedenes Zeichen aussendet. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Wähler bei einem Stellungswechsel eines der an ihn angeschlossenen verstellbaren Or gane in Tätigkeit gebracht wird. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Wähler solange gesperrt ist, als ein Zeichensen der in Tätigkeit ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass der Erregerstromkreis des Wäh lers über in Reihe geschaltete nur bei Ruhestellung der Sender geschlossene _ Kontakte geführt ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Zeichen sender, der betätigt worden ist, erst nach der Rückführung des zugehörigen ver stellbaren Organes wieder in Arbeitsbe reitschaft gebracht werden kann. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sender einen die Sendestelle und die Überwa- chungsstelle miteinander verbindenden Ruhestromkreis beeinflussen, der in der Sendestelle an seine Stromquelle und in der Überwachungsstelle an Störungs- meldevorrichtungen angeschlossen ist. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Alarmgeräte, die bei Einlaufen einer Meldung solange in Tä tigkeit treten, bis sie von Hand abge stellt werden, bei Leitungsstörung da gegen selbsttätig abgeschaltet werden, sobald eine Störungsmeldevorrichtung anspricht.
    11. Einrichtung nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, daB bei einer Lei tungsstörung eine Zeitregistriervorrich- tung in Tätigkeit tritt und bis zur Be hebung des Fehlers in Tätigkeit bleibt.
CH144154D 1928-10-03 1929-09-30 Signaleinrichtung für Fernanzeige der Lage verstellbarer Organe, insbesondere Schalter. CH144154A (de)

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