Optische Signalübertragungseinrichtung mit lichtelektrischen Zellen und Ausscheidung der Wirksamkeit fremden Lichtes. Die optischen Signalübertragungseinrich- tun-en arbeiten bekanntlich mit künstlichem Licht, das auf eine lichtelektrische Zelle ein- und diese stromdurchlässig macht.
Der bei künstlicher Belichtung durch die Zelle fliessende Strom wird, nachdem er mittelst einer Verstärkereinrichtung verstärkt ist, dazu benutzt, ein optisches oder akustisches Signal oder eine sonstige Wirkung, zum Bei spiel auf einem Fahrzeug, auszulösen.
Sollen beispielsweise Signale auf einen fahrenden Eisenbahnzug übertragen werden, so wird die lichtelektrische Zelle auf dem Zuge ange bracht, während die Lichtquelle sich auf der Strecke oder ebenfalls auf dem Fahrzeug be findet. ;im letzteren Falle ist auf der Strecke ein Spie--cl angebracht, der das Licht von der auf dem Fahrzeug vorgesehenen Lichtquelle auf die Empfangseinrichtung wieder zurück wirft.
Soll vom Zug aus ein Signal auf die Strecke übertragen werden, so ist die Anord nung umgekehrt, das heisst es befindet sie 1i auf dein Fahrzeug entweder ein eine auf der Strecke a,ngeorclnete Empfangseinrichtung belichtender Scheinwerfer oder ein Spiegel welcher die von der Strecke her kommenden Strahlen wieder auf eine dort vorgesehene lichtempfindliche Zelle zurückwirft.
1n den meisten Fällen kann dabei jedoch nicht ver mieden werden, dass die lichtelektrische Zelle auch dem Tageslicht, unter Umständen sogar dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist, wie auch fremdes künstliches Licht auf diese Zelle treffen und eine falsche Wirkung aus lösen kann. Es müssen daher Einrichtungen getroffen werden, welche die Einwirkung fremden Lichtes auf die lichtelektrische Zelle unwirksam machen. Es sind zu diesem Zwecke verschiedene Verfahren bekannt ge worden.
Das bekanteste Verfahren zur Aus scheidung fremden Lichtes besteht darin, dass das künstliche Licht, das für die Signalüber- tragung benutzt wird, durch eine rotierende Scheibe in rascher Folge unterbrochen wird Die Schaltung des Verstärkers ist dabei so getroffen, dass nur die vom Wechsellicht mit bestimmter Frequenz herrührenden Span nungen wirksam tverden. Von Nachteil ist dabei der Antrieb der Lochscheibe und--bei Verwendung von Selenzellen, die bekanntlich etwas träge sind,
ausserdem. der Umstand, dass das Licht während der Verdunkelungszeit; durch die Lochscheibe nicht ausgenützt wird.
Vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine optische Signalübertragungseinrich- tun;- mit lichtelehtrisclien Zellen und Aus scheidung der Wirksamkeit fremden Lichte:
. und kennzeichnet sich dadurch. dass das fremde Licht durch Vermittlung einer be sonderen lichtelektrischen Sperrzelle, die die Si-nalübertragung aufnehmenden Zellen so lange ausschaltet, als es auf die Sperrzelle wirkt, und dass durch auf der Strecke ange- brachte Abdeekvorriclitungen an den Stellen. an denen eine Signalübertra < giino, zu erwarten ist, die Sperrzelle sowohl, als auch die übri gen Zellen vor Fremdlicht gescliiitzt werden.
In den beigefii--ten Zeichimmren sind in Fis,. 1 und 1r, ein praktisches Ausführungs- beispiel der erfindungsgemässen Einrichtung und in den Fig. ? bis Petailvarianten dar- frestellt.
In Fig. 1 bedeutet 1 einen Scheinwerfer und -1- und -1' .e einen Empfänger mit einer in ihm vorgesehenen lichtelektrischen Zelle.
Diese Apparate befinden sich auf dem Fahr- zeiwe und -sind an dieseln zweelzniässig seitlich derart angebracht, dass sie während der Fahrt in das optische Gesichtsfeld der auf der Strecke angebrachten Blende 5, welche bei- spielsweisc@ aus einem Blechschirm -besteht, und des Spie"els 2 gelangen. Das Licht des Scheinwerfers 1 bildet einen Lichtkegel mit den. Offnian#;-swinlkel <I>er.</I> Auf der Strecke ist.
wie bereits erwähnt, der Spiegel? angeord net; der beispielsweise als j@Tinkelspieg"el mit zwei spiegelnden Flächen ausgebildet ist. Die Linse 3 am Empfänger -1- entwirft in diesem auf die lichtelektrische Zelle 9 ein Bild der Ebene des Spiegels ? und des Abschirmble- elies 5.
Ini Empfänger 1 ist ausserdem eine Blende 6 über der lichtelektrischen Zelle
EMI0002.0071
derart <SEP> anyeoi,clnet, <SEP> dass <SEP> nur <SEP> die <SEP> zwischen <SEP> den
<tb> Linien <SEP> 7' <SEP> und <SEP> 8' <SEP> liegenden <SEP> Strahlen <SEP> auf <SEP> die
<tb> licht.elektr@sch <SEP> e <SEP> Zelle <SEP> treffen <SEP> können, <SEP> die <SEP> wei ter <SEP> aussen <SEP> liegenden <SEP> Strahlen <SEP> dagegen <SEP> ab sner_ <SEP> Tin <SEP> Blendenau.sehnitt <SEP> oder <SEP> dahinter
<tb> liegt, <SEP> wie <SEP> erwähnt, <SEP> dis <SEP> lichfelelitri@@hC <SEP> Zelle <SEP> 9, <SEP> welche <SEP> unter <SEP> Zwischenschaltung <SEP> einer <SEP> Bat terie <SEP> 18 <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Verstärkeranordnung <SEP> 20 <SEP> in
<tb> Verbindung <SEP> steht,
<SEP> so <SEP> dass <SEP> bei <SEP> Belichtung <SEP> der
<tb> Zelle <SEP> 9, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> wenn <SEP> diese <SEP> Strom. <SEP> durch lässt, <SEP> die"er <SEP> iiii <SEP> #'eraärker <SEP> ?0 <SEP> verstärkt <SEP> wird
<tb> und <SEP> cladirreh <SEP> finit <SEP> Hilfe <SEP> der <SEP> an <SEP> den <SEP> Verstär ker <SEP> angeschlossenen <SEP> Beeinflussungseinriah tung <SEP> T <SEP> entweder <SEP> ein <SEP> opiiselies <SEP> oder <SEP> akusti.
<tb> schesi@giral, <SEP> eine <SEP> Bremsung <SEP> oder <SEP> Geschwin digheitsbeyrrenzun < g <SEP> auslöst. <SEP> Die <SEP> von <SEP> der
<tb> Lichtquelle <SEP> 1 <SEP> ausgehenden <SEP> Strahlen <SEP> 7 <SEP> und <SEP> <B>',7,</B> <SEP> treffen <SEP> die <SEP> Schirmebene <SEP> in <SEP> den <SEP> Punkten <SEP> 10
<tb> und <SEP> 11.
<SEP> In <SEP> diesen <SEP> Punkten <SEP> schneiden <SEP> auch
<tb> die <SEP> äussern <SEP> Strahlen <SEP> 7' <SEP> und <SEP> <B>(g</B>' <SEP> die <SEP> Schirm ebenen. <SEP> Durch <SEP> diese <SEP> Anordnuns- <SEP> wird <SEP> er reicht, <SEP> class <SEP> das <SEP> vom <SEP> Spiegel <SEP> -? <SEP> reflektierte
<tb> Lieht <SEP> auf <SEP> die <SEP> Zelle <SEP> 1) <SEP> trifft, <SEP> solange <SEP> der <SEP> Spie -;
el <SEP> ini <SEP> Bereich <SEP> des <SEP> Selleinwerferlichtke-els
<tb> sieh <SEP> befindet. <SEP> Ein <SEP> von <SEP> der <SEP> Lichtquelle <SEP> 1 <SEP> ans gehender <SEP> Strahl <SEP> ist <SEP> niit <SEP> <B>8</B> <SEP> und <SEP> der <SEP> vom <SEP> Spic, "el <SEP> \' <SEP> reflektierte <SEP> mit <SEP> S" <SEP> bezeichnet. <SEP> Ohne
<tb> besondere <SEP> Zusatzeinriehtun@gen <SEP> würde <SEP> die
<tb> Zelle <SEP> 9 <SEP> nicht <SEP> nur <SEP> auf <SEP> das <SEP> vom <SEP> Spiegel <SEP> 2 <SEP> re flektierte, <SEP> von <SEP> der <SEP> Lichtquelle <SEP> 1 <SEP> horninende
<tb> künstliche <SEP> Licht, <SEP> sondern <SEP> auch <SEP> auf <SEP> Tage licht <SEP> oder <SEP> anderes <SEP> fremdes <SEP> Lieht <SEP> ansprechen.
<tb> Zur <SEP> ITnterdrüclcung <SEP> der <SEP> \Wirkung <SEP> des <SEP> frem.
clen <SEP> Lielites <SEP> dient <SEP> die <SEP> besonders <SEP> voresehene
<tb> lichtelektrische <SEP> Zelle <SEP> 1 <SEP> \? <SEP> ini <SEP> Empfänger <SEP> -1'.
<tb> Die <SEP> Linse <SEP> <B>12)</B> <SEP> desselben <SEP> entwirft <SEP> in <SEP> der <SEP> Ebene
<tb> der <SEP> Blendr, <SEP> <B>1-1</B> <SEP> ein <SEP> Bild <SEP> der <SEP> Ebene <SEP> des <SEP> Schir ines <SEP> 5. <SEP> Der <SEP> Blendenaussehnitt <SEP> ist <SEP> so <SEP> gewählt,
<tb> dass <SEP> nur <SEP> die <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Randlinien <SEP> <B>1,5</B> <SEP> und
<tb> 1.6 <SEP> liegenden <SEP> Lichtstrahlen <SEP> auf <SEP> die <SEP> Zelle <SEP> 1?
<tb> gelangen <SEP> können.
<SEP> Der <SEP> Randstrahl <SEP> 15 <SEP> schnei det <SEP> die <SEP> Ebene <SEP> des <SEP> Sehirnies <SEP> min <SEP> Punkt <SEP> lfi.
<tb> der <SEP> ssandstrabl <SEP> 16 <SEP> läuft <SEP> parallel <SEP> zum <SEP> Rand strahl <SEP> .S' <SEP> der <SEP> Empfangseinrichtung <SEP> .1 <SEP> und
<tb> schneidet <SEP> aicSchirmebene <SEP> min <SEP> Punkt <SEP> 17.
<SEP> Die
<tb> an <SEP> die <SEP> Zelle <SEP> 12 <SEP> an <SEP> den <SEP> Klemmen <SEP> 19 <SEP> und <SEP> 19'
<tb> angeschlossene <SEP> Apparatur <SEP> macht <SEP> die <SEP> zier
<tb> eigentlieben <SEP> Signalübertragung <SEP> gehörigen Einrichtungen unwirksam, solange die Zelle 1 --? belichtet ist, das heisst, wenn fremdes Licht auf die Empfangseinrichtung trifft und in dieser eine falsche Wirkung auslösen würde.
Über die Art, wie die Zelle 12, das heisst die an die Klemmen 19 izncl ly' änge- scli#o@ene Apparatur die Wirkung fremden Lictlites a"_if die Zelle 9 unschädlich macht., ist in den folgenden Fig. 2 bis G dargestellt und wird anhand dieser weiter unten näher erkli.rt. Im gezeichneten Fall der Fig. 1 liegt der ganze Strahlenkegel zwischen den Linien 15,
und<B>16</B> mit dem Offnungswinkel ss innerhalb der Fläche des Schirmes 5. Die Zelle 1? erhält also zum mindesten kein Ta- geslicht. Im all:;-eineinen kann jedoch das Signallicht, welche:
vom Scheinwerfer 1 koninit, zum Teil auch auf die Zelle 12 wir ken. Um die VTirkung des künstlichen Lich- auf die Zelle 1? auszuschalten, kann die Linse 13 blau gefärbt werden, oder es kann ihr, wie in der Zeichnung dargestellt, ein ent- slirechendes Farbfilter D vorgeschaltet wer- rlpn. das nur blaue und ultraviolette Strahlen durchlässt.
Im Gegensatz zum Tageslicht wird künstliche, Licht, das keine oder nur wenige von diesen kurzwelligen Strahlen ent- hii.lt. unwirksam bleiben. Es ist aber nicht schwer, die Anordnung so zu treffen, dass die zur Ausscheidung der Wirkung fremden Lichtes dienende Zelle 1? von dein zur Sig- nalgebung benutzten Licht überhaupt nicht -etroffen wird. In Fig. 1 ist dies ohne wei teres der Fall.
Durch die Eigenschaften des @j'inhelspiegc#ls. der eine Öffnung von etwas niehi- als 9(i hat, wird beim Vorbeifahren des 7,ut@es unter der Sio'naleinrichtung das reflektierte Licht iinnier nur in Richtung auf rlie Linse 3 mid 3' fallen,
solange der Spie- g(1 2 überhaupt i.ni Lichtkegel des Schein- Werfers 1 sich befindet. Noch ausgeprägter wird diese Eigenschaft, tvenn direkt vor dem Spiegel eine Sammellinse angeordnet ist, die alles reflektierte Lieht auf die Linsen 3 bezw. 3' zusammenfasst. Die Sammellinse ist erlocli nicht gezeichnet.
cla sie nicht unbe- dingt notwendig ist. In -\fiirklielikeit wird zweckmässig nicht ein Winkelspiegel, der im dargestellten Beispiel der Übersicht wegen gezeichnet wurde, verwendet, sondern ein so genannter Tripelspiegel bekannter Art, der die zweidimensionalen Eigenschaften des Winkelspiegels entsprechend in das Räum liche übersetzt. Der Tripelspiegel ist ein te- traeditcher Raumspiegel,
der im wesentlichen aus drei spiegelnden Flächen besteht, die bei spielsweise die drei total reflektierenden Flächen eines Dreikantenprismas sein kön nen. Von diesen drei Flächen stehen nun zwei -,enau senkrecht aufeinander, wie bei einem normalen Raumspiegel. Die dritte Fläche steht aber nicht genau senkrecht auf den beiden andern, sondern weicht etwas von dieser senkrechten Lage ab.
Infolgedessen tritt das Licht nicht mehr genau in der Ein fallsrichtung aus dein Spiegel wieder aus, sondern wird in zwei etwas abweichenden Richtungen reflektiert, so dass in der Ebene der Lichtquelle zu beiden Seiten und gleich weit von dieser entfernt. zwei getrennte Licht punkte entstehen. Diese Eigenschaft des Tri- pelspiegels ist unabhängig von der Lage der Lichtquelle: Bedingung ist dabei nur, dass sich diese *im Gesichtsfeldkegel des Tripel spiegels befindet. Wird jedoch der Spiegel um seine senkrechte Achse gedreht, so drehen sich auch die von ihm in der Ebene der Lichtquelle erzeugten Bildpunkte auf einem Kreis um diese.
Durch diese Eibenschaft des Tripelspiegels wird es auf einfache Weise mö < glieh, verschiedene Signale zu übertragen. Der Spiegel braucht dabei nur auf die das entsprechende Signal auslösende Zelle einge stellt zu werden.
Auch wenn statt des Spie gels 2 auf der Strecke selbstleuchtende Licht quellen verwendet erden. kann durch Zu- sammenfassun- der von den Sil@,nallichtern ausgehenden Strahlen zii Lichtkegeln die Zelle 1? örtlich so angeordnet werden, dass sie hei Vorbeifahrt am Signal vom Signallicht kegel nicht berührt wird.
Die Fig. 13 zeigt schematisch eine der artige Anordnung. Die Fahrtrichtung ist d < .- bei senkrecht zur Zeichenebene zii denken. In das .@h=chirinbleeli 5 ist ein Scheinwerfer 2a eintlzebaut, dessen Lichtkegel mit dem Off nungswinkel a nach unten gerichtet ist.
Das Gehäuse 4- mit der lichtempfindlichen Zelle 9 ist auf dem Fahrzeug so angeordnet, dass es bei der Vorbeifahrt durch den Lichtkegel des Scheinwerfers 2a hindurehtritt. Wie in hig. i. -besitzt - der -Gesichtse@dlzege@ de: Zelle 9 den Öffnungswinkel y.
Das Gehäuse .1' mit eler Sperrzelle 12 ist seitlich davon angeordnet, so dass der Scheinwerfer 2a ausserhalb des zur Sperrzelle 12 zugehörigen Gesichtsfeldkegels mit dem Öffnungswinkel /i liegt. Selbstverständlich muss sich das Ab schirmblech seitlich so weit erstrecken, dass der gesamte Gesichtsfeldkegel der Sperrzelle 12 mit dem Öffnungswinkel ,B abgedeckt wird.
In der Fahrtrichtung liegen die Ge häuse -- und a' natürlich genau so hinterein ander wie in Fig. 1, wobei auch dieselbe Ab- hängigkei t zwischen der Länge des Ab - schirmbleehes 5. dem Gesiehtsfeldkegel mit dein Öffnungswinkel und dem Gesichts feldkegel mit dem Öffnungswinkel ss be steht, so dass es nicht notwendig ist, die Bese.hreibuncy der Wirkungsweise noch ein mal zu wiederholen.
Im übrigen bietet der Fortfall des Farb filters den Vorteil, dass zur Ausscheidung fremden Lichtes das Vorhandensein bestimm ter Lichtstrahlen in Fremdlicht nicht not wendig ist, co dass also auch die Einwirkung starken künstlichen Fremdlichtes unschäd lich wird. Die notwendige Grösse des Ah- sehirmbleehes 5 ergibt sich aus der Über legung, dass der Strahlenkegel 15, 16 mit der Öffnung ,ö auf das Abschirmbleeli treffen muss. solange der 1segel 7' und 8' mit der Öffnung y Gien Spiegel 2 trifft.
Wie aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich ist, muss der Schirm um das Mass n über den Punkt 17 lind um das 3Tass L über den Punkt 10 ver- läng,ert werden. wenn angenommen wird, dass die .Fahrtrichtung in der Zeichenebene liegt lind sich das Fahrzeug von rechts nach links bewegt.
Ebenso ist: aus der Zeichnung er sichtlich. dass Gegenstände beliebiger Aus dehnung, die ebensoweit oder weiter entfernt: sind als das Abschirinbleeh 5, zu Störungen keinerlei Anlass geben können, da bis in un- endliche Entfernung der Lichtkegel 15, 16 den Kegel 7', 8' umhüllt. Ausserhalb des Ab standes des Schirmes von der Empfangsein richtung verbreitern sich zwar die Strahlen.
kegel etwas, jedoch wurde das in der_ _Zeich-. nun<B>-</B> gder -J-der--Deut ic iei wegen nicht heriicT- siclitigt, da grundsätzliche Änderungen da durch nicht eintreten. Als Beispiel ist ledig lieh der Strahl 16' eingezeichnet, der ausser halb des Schirmabstandes aus dem Strahlen kegel 1.5, 16 austritt.
Um hei praktischen Ausführungen aus Sicherheitsgründen Ungenauigkeiten, welche durch Fahrzeugschwankungen und derglei chen auftreten können, zu berücksichtigen, wird man den Ö ffnungswinkel ss und das Ahschirmblech 5 grösser wählen, als es nach oben angegebenen Regeln nötig wäre. Bei mässiger Vergrösserung ist es aber immerhin noch notwendig, dass die Umsehalteinrichtun- gen für die Übertragungseinrichtungen prak. tiseh triigheitslos arbeiten.
Werden Einrich tungen verwendet, die eine auch nur mässige Trägheit besitzen, so muss wegen der hohen Fahrtgeschuzndigkeit der Züge besonders das A bsehirmhlech weiter vergrössert werden, -,va.s,jedoch keinerlei Schwierigkeiten bereitet.
Bei einer Fahrtrichtung von links nach rechts muss zum Beispiel das Schirmblech naeli links so stark verlängert werden, dass der Strahlen kegel l sich mindestens um die Verzöge- ruii < -r3zeit vor Berühren-,, zwischen Strahlen regel y und Spiegel 2 vollständig auf dem Schirm befinden.
Nach rechts muss der Schirm. so weit reichen und der Strahlen keo,@el <B>8</B> so weit geöffnet: sein, dass mindestens die Verzögerungszeit vergeht, ehe nach ge- niigender Belichtung der Zelle 12 der Strahl 8' den Schirm verlässt.
Die Fig. ? zeigt ein Beispiel einer Anord nung zur Ausscheidung fremden Lichtes. Die Sperrzelle 1 \? liegt über den Widerstand 21 an den Batterien C, _9. und einem Teil von B. Dieser Widerstand 21 ist derart bemessen, dass die Röhre \_i2, welche von der Batterie A. aus geheizt wird, bei unbelichteter Zelle 1 2 so viel negative Vorspannung erhält, dass kein Anodenstrom fliessen kann.
Wird die Zeile 12 belichtet, se -wird--ihr- Widerstand kleiner, und es fliesst durch diese Strom. Da- iriitwandert das Gritterpotential nach der po sitiven Seite. ..o dass bei richtiger Wahl der Anzapfung <B>223</B> der Batterie B ein Anoden strom fliessen kann. Das in den Anoden stromkreis einbezeichnete Relais 24 zieht da- rnit seinen Anker 25 an.
Da dieser gelenkig @_ela @@,ert ist und eine Abdeckklappe <B>25'</B> trägt, wird die unter dieser Klappe sich befindende lichtelektrische Zelle 1) abgedeckt, so dass das durch die Linse 3 hindurchdringende Licht die Zelle 9 nicht. treffen kann. Die zuletzt beschriebene Anordnung ist in geeigneter Weise in dein Empfänger 4 der Fig. 1 ein- Oeba.ut. Die Zelle 9 ist. wie bereits erwähnt.
über die Anschlussklemmen 39 und 39' mit einer Verstärkereinrichtung 20 verbunden. Solange also fremdes Licht auf die Zelle 12 fällt, die, wie in Fig. 1 dargestellt ist, in dem Empfänger 4' eingebaut ist. solange wird auch jede Si.-naliibertragung über Zelle 9 unterdrückt. Verschwindet die Belichtung der Zelle 12, so sinkt der Anodenstrom der Röhre 22, das Relais 21 lässt den Anker 2:5 los.
Dieser wird durch die Feder 26 in die Ruhelage zurückgeholt und die Abdeckklappe 25' gibt dabei den Weg für die Lichtstrahlen zur Zelle 9 frei, macht sie also einpfangs- bereit. Das Relais 24 wird einer geringen Trägheit wegen nach dem polarisierten oder dynamometrischen System zu bauen sein. Nötigenfalls kann natürlich statt der einen Röhre 2 2 auch ein Mehrstufenverstärker ver wendet werden.
Im Ausführungsbeispiel, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, ist die Anordnung der licht elektrischen Zelle 12, der Röhre 22 und des Relais 24 die gleiche, wie in Fig. 2. Der vom Relais 21. gesteuerte Anker 29 bewirkt, wva in Fig. ? wiederum eine mechanische Ab- ileckung, der lichtelektrischen Zelle 9.
Der Anker 29 ist dabei gelenkig gelagert und tr;igt zwei Sperrklinken 28 und 33. Zur Ab deckung dient eine Lochscheibe 27, die in der gezeichneten Stellung; die von der Linse kom menden Lichtstrahlen von der Zelle 9 abhält. Die Loehsclieibe ist an ihrem äussern Um- fange init-zwei- Zil-nkränzen versehen. Durch den äussern Zahnkranz 30 und den Sperr haken \@8i am Anker 29 wird die Scheibe 27 an der Drehung in der Pfeilrichtung gehin dert.
Die Scheibe steht unter der Einwir kung eines dauernden Drehmomentes in der Pfeilrichtung, welches beispielsweise durch eine Feder, eine Reibungskupplung, einen elektrischen Motor mit zwischengeschalteter Feder (_31) oder dergleichen hervorgerufen -werden. kann. In der gezeichneten Stellung führt das Relais 24 Strom, die Zelle 12 ist also, wie in Fig. \? beschrieben, durch frem des Lieht belastet.
Bei Verschwinden der Belichtung der Zelle 2 zieht die Feder 35 den Anker 29 an und gibt dadurch die Loch scheibe 27, welche durch den Sperrhaken 28 an der Drehung verhindert wurde, frei, so dass diese sich so weit drehen kann, bis sie durch den Sperrhaken 33, welcher in den Zahnkranz eingreift, wieder gehemmt wird.
Die Lochscheibe dreht sich dabei um eine Vierteldrehung weiter und eine Aussparung 3.1 der Lochscheibe kommt über die lichtelek trische Zeile 9 zii stehen, so da.ss diese Licht empfangen kann und eine entsprechende Wirkung auf die Zugbeeinflussungseinrich- tung überträgt- Der Vorteil dieser Anord nung gegenüber der in Fig. 2 dargestellten, besteht darin, class das Relais 6 nur kleine Steuerkräfte aufzubringen hat. Der doppelt>.
Zahnkranz gewährt unter allen Umständen Synchronismus zwischen Anker 29 und Loch seheibe 2Y.
Die mechanischen Anordnungen gemäss der Fim. 2 und 3 haben allerdings den klei nen Nachteil der Trägheit, jedoch ist ihr Vor teil, welcher darin liegt, dass selbst stärkste Fremdlicht, zum Beispiel direktes Sonnen licht, keine Ermüdung der Zelle hervorrufen kann. nicht zu. unterschätzen.
In Fig. 4- wird die Einwirkung fremden Lichtes auf die Zelle 9 dadurch unschädlich gemacht, dass diese durch den Kontakt 3C von ihrer Spannungsquelle abgeschaltet wird, enn fremdes Licht auf die Signalempfangs- einrichtung trifft. Die Schaltung der Sperr- zelle 12, der Röhre 22 und der Relaiswick lung<U>2</U>4 ist wieder die gleiche wie in den Fig. 2 und 3.
Bei Beleuchtung der Zelle 12 wird (las Relais 24 erregt und zieht den An ker an, womit der Stromkreis der Zelle 9 aufgetrennt wird, welcher über einen Wider stand 38, #@iiien Teil der Batterie B, die Bat terien A und<B>C</B> liegt, geschlossen wäre. An den Klemmen 39 und 39' ist die erste Röhre 40 der Verstä.rkereinrichtung angeschlossen, welche unter Zwischenschaltung einer Batte rie 41 mit der weiteren Verstärkungsein richtung 20 in Verbindung steht.
Erst wenn Kontakt 36 durch die Feder 37 geschlossen ist, das heisst, wenn Zelle 12 kein fremde: Licht mehr erhält, ist die Zelle 9 empfa.ngs- bereit und kann bei ihrer Belichtung eine Änderung des Anodenstromes der ersten Ver- stä.rkerröhre 40 hervorrufen und dadurch eine entsprechende Wirkung in der Beein flussungseinrichtung auslösen.
Fi-. 5 und 6 zeigen zwei Beispiele, bei denen\ die Herstellung cle r Bereitschaft zur Signalizbertragung bei Verwendung von Photozellen praktisch trägheitslos vor sich geht. Die Schaltung der lichtelektrischen Zelle 12 und der Röhre 22 ist wieder die glei che wie in den vorher beschriebenen Figuren.
Der -Viderstancl 44 wird bei den in den bei den Figuren dargestellten Beispielen vorn Anodenstrom der Röhre 22 durchflossen, wenn die Sperrzelle 12 fremdes Licht erhält.
In Fig. 5 liegt die Empfangszelle 9 für das Signallicht unter Zwischenschaltung des Widerstandes 45 an der Spannung der Punkte 4 3 und 46. Die Anzapfung 46 der Batterie T wird dabei so gewählt, cla.ss die Gesamtspan- nung zwischen 46 und 43 bei der Belichtung der Zelle 12 durch den Anodenstrom der Röhre 22 kompensiert wird, das heisst gleich oder annähernd -leich Null ist, womit der Stromkreis der Zelle 9 spannungslos ist.
Ver schwindet nun die Belichtung der Sperrzelle 12, so versclnvindet mit dem Anodenstrom der Rälire 22 auch der Spannungsabfall am Widerstand 41, so dass nunmehr die Batterie- Spannung zwischen 46 und 42 über die Wi derstände 44 und 45 als Speisespa.nnaing.-für_ den.Stroinkreis der Zelle 9 auftritt und diese damit für die Signalübertragung in Bereit schaft stellt.
Parallel zu dem Widerstand 45 ist an den Klemmen 39 und 39' wieder der Eirganz in den Verstärker für die Signal- übertragung angeschlossen, der durch die Röhre 10 angedeutet ist. Die Zelle 9 kann infolgedessen nur bei Belichtung durch das Signallicht eine Wirkung in der Beeinflus;- sungseinrichtung; auslösen.
In Fig. 6 hat der Stromkreis der Zelle<B>19</B> seine eigene Speisebatterie 49. Die Schaltung der ersten Verstärkerstufe 40 ist beispiels weise derart, dass, wie auch bei den vorher- gchenden Beispielen, der Anodenstrom der Röhre 40 unterdrückt wird. Die Röhre 22 hat iiur Einfluss auf die Vorspannung der Klemme 39' gegen den Heizfaden der Röhre 40. Ist die Zelle 12 unbelichtet, führt also Widerstand 44 praktisch keinen Strom, so hat die Klemme 39" annähernd das Potential des Heizfadens von Röhre 40.
Diese ist also empfangsbereit. Wird die Zelle 12 von frem dem Licht erregt, so bekommt die Klemme 39" durch den Anodenstrom der Röhre 22 im Widerstand -1 .1 positive Vorspannung, die ausreichend ist. um selbst bei Belichtung von Zelle 9 den Anodenstrom der Röhre 40 auf recht zu erhalten. Auch hier ist demnach eine Signalübertragung nur möglich, wenn von der Signallampe 1 oder vom Spiegel 2 (Fier. 1) kommendes Licht auf die Zelle 9 auftrifft, bei Abschirmung der Sperrzelle 22.