CH144184A - Aufhängevorrichtung für mehrere Drähte oder Seile an schiefstehenden Hängedrähten von Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen. - Google Patents
Aufhängevorrichtung für mehrere Drähte oder Seile an schiefstehenden Hängedrähten von Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen.Info
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Description
Aufhängevorrichtung für mehrere Drähte oder Seile an schiefstehenden Hängedrähten von Kettenfahrleitungen elektriseher Bahnen. Es sind Fahrdrahtklemmen zur Auf hängung eines einzelnen Fahrdrahtes an schiefstehenden Hängedrähten von Ketten fahrleitungen bekannt, deren Aufhänge punkte zweeks Sicherung des Fahrdrahtes gegen Verdrehen derart angeordnet sind, dass die Zugrichtung des Hängedrahtes durch den .Fahrdraht geht.
Die vorlieäende Erfindung bezieht sich in Erweiterung einer derartigen Vorrichtung auf die Aufhängung von mehreren Fahr drähten an schiefstehenden Hängedrähten.
Es ist an- sich bekannt, Kettenfahrleitun- gen mit schiefstehenden Hängedrähten mit; doppelten Fahrdrähten auszurüsten. Es sind auch bereits Klemmen verwendet worden, die beide Fahrdrähte gleichzeitig fassen und da bei der Neigung des Hängedrahtes gegen die Ebene der beiden Fahrdrähte in baulicher Beziehung Rechnung tragen. Diese Klemmen sind jedoch nur für übereinanderliegende Fahrdrähte verwendet und ausserdem ent- sprechend den auftretenden Neigungen der Hängedrähte in verschiedene Typen unter teilt worden, deren jede nur für den vorge sehenen Neigungsbereich der Hängedrähte verwendbar ist.
Dagegen hat man sich bei nebeneinander an schiefen Hängedrähten auf gehängten Fahrdrähten bisher mit der geson derten Aufhängung jedes der beiden Fahr drähte begnügt.
Beiden Aufhängeverfahren des Doppel fahrdrahtes haften verschiedene Mängel an. Im ersteren Falle bedarf es mehrerer Spezial klemmen; dies widerstrebt jedoch der Forde- derung nach Vereinheitlichung des Materials und erschwert dessen Lagerhaltung. Im letz teren Falle bedeutet die Aufhängung jedes der beiden Fahrdrähte mittelst gesonderten Hängedrahtes einen übermässigen Material verbrauch. Ausserdem hat die Notwendigkeit der Einregelung der beiden Fahrdrähte in die gleiche Fforizontallage in Ermangelung eines gemeinsamen Aufhängeorganes eine umständ- liehe und langwierige Montagearbeit zur Folge.
Demgegenüber bezweckt die Erfindung eine einheitliche, beiden Fahrdrähten gemein same Aufhängevorrichtung, die eine Einstel lung der beiden Fahrdrähte in die Normal lage (Horizontal- oder Vertikallage) unab hängig von der Schräglage der Hängedrähte ermöglicht.
Hierfür kommt das oben ge nannte Prinzip zur Einstellung der Normal lage eines einzelnen Fahrdrahtes durch Ver legung des Angriffpunktes des Hängedrah tes an der Klemme zur Anwendung. Die Verhältnisse der Aufhängung des doppelten Fahrdrahtes sind insofern andere, als bei den betreffenden Aufhängevorrichtungen die Zug richtung des Hängedrahtes durch den Sehnitt- nunkt der resultierenden Fahrdrahtkräfte gehen muss.
Dieser Schnittpunkt liegt bei zwei in der Normallage befindlichen Fahr drähten in der Mitte der Verbindungslinie der Schwerpunkte der Fahrdrahtquerschnitte, kann aber auch abseits davon liegen, wenn Querschnitte und Spannungen der Fahr drähte verschieden sind.
Die Erfindung legt hinsichtlich der Zahl der an schiefen Hängedrähten abzustützen den Fahrdrähte keine Beschränkung auf. Mit Rücksicht auf die besondere praktische Be deutung wird die Anwendung der Erfindung jedoch vorzugsweise für Kettenfahrleitungen mit doppelten Fahrdrähten erläutert.
Entsprechend den verschiedenen in der Praxis vorkommenden Anordnungen von doppelten Fahrdrähten - sei es, dass die Fahrdrähte übereinander, nahe oder in Ab ständen nebeneinander geführt werden sind verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes erforderlich.
Beispielsweise können die Aufhängevor richtungen Hängedrahtklemmen (Fahrdraht klemmen) verschiedener Bauart sein, die mit den nach der Erfindung erforderlichen Ein richtungen versehen werden. Es ist aber auch möglich. die Aufhängevorrichtungen nach Art von Distanzaufhängungen auszu führen, wobei das die Hängedrahtklemmen bezw. Fahrdrähte distanzierende Mittel bau- lieh den besonderen Erfordernissen der Er findung angepasst wird. Endlich kann auch mit sogenannten Dreieckaufhängungen der Zweck der Erfindung erzielt werden.
Die Anwendung \der beiden letztgenann- i:en Aufhängungen ist jedoch grundverschie den von derjenigen bekannter Aufhängungen für normale Kettenfahrleitungen. Bei letz teren nämlich ist die Distanzierung ein Mit tel, um durch verschiedene Längen der Di- st anzmittel den Fahrdrähten eine Zickza.el>- verschiebung zu erteilen,
während die Auf- hEingunder distanzierten Hängedrahtklem- men in Dreieckform ein Behelf ist, um einem Sehwanken der distanzierten Fahrdrähte zu begegnen.
In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh- r;zngsbeispiele der Erfindung enthalten. Die Abb. 1 und ? lassen den Erfindungsgegen stand in der Ausführung für zwei überein ander liegende Fahrdrähte erkennen, während die Abb. a' und 4 von ihm verschiedene Aus führungen für zwei nahe, und die Abb. 5 bis 7 für zwei in Abständen nebeneinander lie gende Fahrdrähte veranschaulichen.
In den Abb. 1 und 3 bis 7 ist der Erfin dungsgegenstand in der Längsansicht und in der Abb. 2 in der Seitenansicht gezeichnet.
Die Abb. 1 und ? zeigen eine Aufhänge vorrichtung in Gestalt einer Hä,ngedraht- klemme aus zwei die Fahrdrähte a einklem- inenden Backen b, c. An der Backe c ist ein z1rm d angebraebt, der zur Aufhängung an den Hängedrähten mit Rasten e versehen ist.
In der Abb. 3 ist der Arm d als Einsatzstück zwischen den Klemmenbacken b und der Nittelrippe f der Hängedrahtklemme vorge sehen. Gemäss Abb. 4- sitzt der Arm d an der Mittelrippe f der Hängedrahtklemme.
In der Abb. 5 ist eine Aufhängevorrich tung dargestellt, bei der die nebeneinander angeordneten Fahrdrähte a distanziert sind. l=iier bezeichnet d den Distanzbügel, der mit beispielsweise halbrunden Rasten e versehen ist und an beiden Enden eine normale Hänge- drahtklemme b trägt;<I>h</I> bedeutet einen Auf hängebügel. der einerseits in die der gün stigsten Schräglage des Hängedrahtes i ent- sprechende Rast e, anderseits in die Öse des 1-Iängedrahtes einhängbar ist.
Die Abb. 6 zeigt gegenüber der Abb. 5 den Unterschied, dass der Distanzbügel y der Aufhängevorrichtung einen Osenschlitz 1c be sitzt, mittelst dessen der Aufhängebügel h in einer der Schräglage des Aufhängedrahtes awrernessenen Stellung angelenkt werden bann.
Die Abb. 7 endlich veranschaulicht eine Auf hä.ngevorrichtung in Gestalt einer Drei- (#elzsa-Lifb.üii", u ng. l bezeichnet eine Distanz stange, auf der beiderseits normale Hänge- dralitkleinmen b aufgesetzt sind.<I>i</I> bezeich net den Hängedraht, der in zwei ungleich lange Enden<I>in, n</I> gespreizt ist.
Die Sprei zung des Hängedrahtes geschieht am zweck mässigsten durch Beiklemmen eines Draht- stiickes mittelst der Regulierklemme o. Die Einstellung der erforderlichen Längen der Hängedrahtenden<I>-in,</I> ja richtet sich nach der ;;cweiligen Schräglage des Hängedrahtes und erfolgt durch Verstellen der Regulierklemme. Mit Riicksicht auf weitere Reguliermöglich keit werden die Hängedrahtenden zwischen den Backen b der Hängedrahtklemmen un mittelbar eingeklemmt.
Von den hier aufgeführten Aufhängevor richtungen sind die beiden letzteren durch eitle Feinregulierung ausgezeichnet. Sie ge stattet bei jeder Schräglage des Hängedrah tes die praktisch genaueste Einstellung der Aufhängevorrichtungen in die theoretisch richtige Lage. Demgegenüber lassen die übrigen Aufhängevorrichtungen in der Regel nur eine Grobeinstellung zu, da die Zahl der Rasten beschränkt ist.
Es versteht sich von selbst, dass, abgese hen von den beschriebenen, die Erfindung auch andere Ausführungen umfasst, die auf dem gleichen Grundgedanken beruhen. So kann gleichen sieh beispielsweise bei der Di stanzierung der Hängedrahtklemmen b der Abb. 7 und 6 auch mit einem Rohr und einer darauf verschiebbar in den Hängedraht i Ciu,-ehängten Schelle begnügen.
Die Grösse der Distanzierung der Fahr drähte. die Wahl des zur Verwendung kom- menden Klemmensystems, die Beschaffen heit des Aufhängegliedes i und der even tuelle Ersatz von Fahrdrähten durch nicht als Kontaktdrähte dienende Seile ist für die Erfindung unerheblich.
Claims (1)
- PATENT TANSPRUCFI Aufhängevorrichtung für mehrere Drähte oder Seile an schiefstehenden Hängedrähten von Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen, gekennzeichnet durch Einrichtungen, welche gestatten, den Angriffspunkt des Hängedrah tes entsprechend seiner jeweiligen Schräg lage an verschiedene Stellen der Klemme derart zu verlegen, dass die Zugrichtung des Hängedrahtes wenigstens angenähert durch den Schnittpunkt der resultierenden Fahr drahtkräfte geht. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein seitlicher Ansatz, der an der sämtlichen Fahrdräh ten gemeinsamen Hängedrahtklemme an gebracht ist, mit einer Verstelleinrich- tung für den Aufhängepunkt versehen ist. \?. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der seitliche Ansatz an einer Klemmbacke der Hänge drahtklemme angebracht ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel rippe der Hängedrahtklemme zu einem seitlichen Ansatz erweitert ist. 4.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der seitliche Ansatz an einem besonderen Einsatz stück der Hängedrahtklemme sitzt. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Distanz stück zwischen zwei Hängedrahtklemmen angebracht ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das Distanz stück mit einer Einstelleinrichtung für den Aufhängepunkt versehen ist. %. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Einstell einrichtung aus Rasten besteht. B.Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Einstell einrichtung aus einem Ösenschlitz mit Klemmschraube besteht. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Hänge draht mittelst eines Halters an der Ein stelleinrichtung befestigt ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Aufhänge organe in Gestalt eines schiefen Dreieck angeordnet sind. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass das schiefe Dreieck zwecks Regulierung der Hänge drahtrichtung verstellbare Seiten besitzt.1?. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Aufhänge organe unmittelbar zwischen den Klemm backen der Hängedrahtklemmen festge klemmt sind. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine als Di stanzmittel zweier Ilä.ngedrahtklemmen dienende Stange an ihren Enden als Klemmkörper für beide Hängedrahtklem- men ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH144184D CH144184A (de) | 1929-10-10 | 1930-02-01 | Aufhängevorrichtung für mehrere Drähte oder Seile an schiefstehenden Hängedrähten von Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen. |
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1930
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