CH144252A - Vorderer Verschluss an wagrechten und schrägen Kammern. - Google Patents

Vorderer Verschluss an wagrechten und schrägen Kammern.

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CH144252A
CH144252A CH144252DA CH144252A CH 144252 A CH144252 A CH 144252A CH 144252D A CH144252D A CH 144252DA CH 144252 A CH144252 A CH 144252A
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CH
Switzerland
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mouthpiece
closure
door
butt
insert sheet
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Inventor
Didier Stettiner Chamo Vormals
Original Assignee
Stettiner Chamotte Fabrik Ag
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Description


  Vorderer Verschluss an     wagrechten    und schrägen Kammern.    Ein Nachteil der bisher     gebräuchlichen     vordern Verschlüsse an     wagrechten        und     schrägen Kammern liegt darin, dass     beim     Füllen der Kammern mit einer Schleuder  maschine die geöffnete vordere     Kammertür     stets das Kammerinnere in seiner ganzen  Höhe freigibt, während zum Beschicken mit  einer     Schleudermaschine    nur eine geringe  Höhe der Ofenkammer geöffnet zu sein  brauchte. Die Kammer kühlt sich also unnötig  ab, wodurch das Ofenmauerwerk starken     Be-          anspruchungen    ausgesetzt ist.  



  Dieser Nachteil wird nach der     Erfindung     dadurch beseitigt, dass der vordere Ka.mmer  verschluss zwei Teile, ein kleineres oberes  Schleudermundstück und ein grösseres un  teres Stossmundstück, aufweist. Das obere  Schleudermundstück kann dabei vorteilhaft  nur in der Höhe vorgesehen sein, wie sie  zum Beschicken mit der Schleudermaschine       notwendig    ist, so dass während des     Beschik-          kens    die Abkühlung der     Kammer    durch die    vordere Öffnung auf ein Mindestmass herab  gesetzt ist.

   Die untere Öffnung dient als       Stossöffnung    und     braucht    auch nur so gross  ausgebildet zu sein, wie sie zum bequemen  Herausstossen des     Kokskuchens    erforderlich  ist; dabei ist also auch beim Entleeren der  Kammer die Abkühlung derselben durch die  vordere Öffnung geringer, als wenn der Ver  schluss nur aus einem grösseren Teil bestehen       würde.    Ein weiterer Vorteil des zweiteiligen  Verschlusses liegt darin, dass die einzelnen  Teile leichter sind und daher leichter mon  tiert und zu Reparaturzwecken abgenommen  werden können; auch wird das Ofenmauer  werk durch die leichteren Einzelteile weniger  stark beansprucht als durch einen sehr schwe  ren Türkörper.  



  Das     Schleudermundstück    kann in üblicher  Weise so weit vorgezogen sein, dass der Stut  zen für die     Gasabgangsleitung    daran Platz  findet. Das Stossmundstück hingegen kann  mit seiner Dichtungsfläche     annähernd    bündig      mit der     Ofenvorderkante    liegen, da     hier    keine  Notwendigkeit vorliegt, das Mundstück vor  zuziehen. Dies ist ein weiterer Vorteil der  zweiteiligen Ausführung, da der     untere        Ver-          schlussteil    dadurch wesentlich leichter wird  und grosse     Materialersparnis    erzielt wird.

         Durch    das Zurückziehen des untern     Ver-          schlussteils    ist es möglich, in sehr einfacher  Weise ein Einsatzblech mit der Türe des  Stossmundstückes selbst zu verbinden. Dies  ist bei den vorgezogenen Mundstücken nicht  möglich, da beim Ausschwenken der Tür  das weit vorgeschobene Einsatzblech in der  Öffnung kantet. Das Einsatzblech kann zum  Beispiel innen an die Tür des     Stossmundstük-          kes        angelenkt    sein, wobei das Ganze derart  ausgebildet sein kann, dass beim Öffnen der  Türe sich dann das Einsatzblech ohne jeden  besonderen Handgriff mit     herausschwenken     lässt.

   Ist die Tür ganz geöffnet, so wird das  Blech von Hand so weit gedreht, dass es die       Öffnung    vollkommen freigibt. U m dabei zu  vermeiden, dass ein Teil der Beschickung zwi  schen das Einsatzblech und die Tür des  Stossmundstückes fällt, kann zwischen den  beiden Mundstücken ein Teil des Ofenmauer  werkes über den Raum zwischen der Tür des  Stossmundstückes und dem Einsatzblech  durchgeführt sein, so dass der obere Spalt  zwischen der Tür des     Stossmundstückes    und  Einsatzblech abgedeckt ist.  



  Der beanspruchte Verschluss kann ent  weder mit Türen, die sich um eine senkrechte  Achse drehen, oder mit solchen, die sich um  eine     wa.grechte    Achse drehen, ausgestattet  sein.  



       In    den     Figuren    ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des Erfindungsgegenstan  des an einer     wagrechten        Kleinkammer    mit  um senkrechte Achsen schwenkbaren Türen  dargestellt.     Fig.    1 ist eine Ansicht von vorn;       Fig.    2 ist ein     senkrechter    Schnitt durch den  Verschluss gemäss der Linie     A-B    der     Fig.    1;

         Fig.    3 ist ein     wagrechter    Schnitt durch das       Stossmundstück    mit Einsatzblech gemäss der  Linie     C-D    der     Fig.    2.  



  Der vordere Verschluss der Kammer 1  besitzt ein oberes     Schleudermundstück    2 und    ein unteres Stossmundstück 3. Das Schleuder  mundstück 2 ist in üblicher Weise vor  gezogen, um für den Stutzen     .1    für die     Gas-          a.bg.a.ngsleitung    Platz zu bieten. Das Stoss  mundstück liegt mit seiner Dichtungsfläche  annähernd bündig mit der     Ofenvorderwand    6.  An der Innenseite der Tür 7 des Stossmund  stückes 3 ist das Einsatzblech 8     angelenkt.     Oberhalb des Einsatzbleches 8 ist ein Teil  des Ofenmauerwerkes über den Raum zwi  schen Tür 7 und Einsatzblech 8 durchgeführt,  um das Hineinfallen von Kohle zwischen  Einsatzblech 8 und Tür 7 zu verhindern.

    Das Einsatzblech 8 ist an seinen Kanten ab  gerundet, um ein leichtes und unschädliches  Gleiten auf den Kammerwandungen beim  Heraus- und     Hereinschwenken    zu ermög  lichen.  



  Der Betrieb gestaltet sich in der Weise,  dass zum Beschicken der     Kammer        lediglieli     die Schleuderöffnung geöffnet wird,     währ#-::d     die grössere Stossöffnung geschlossen bleibt.  Ist die Beschickung ausgespart, so wird     ziL-          nächst    nur die Stossöffnung für die kurze  Zeit des     Ausstossens    geöffnet, wobei das Ein  satzblech 8 mit     herausgeschwenkt    wird. So  fort nach dem Ausstossen wird die Öffnung  wieder geschlossen, wobei sich das Einsatz  blech selbsttätig wieder in seine     Betriebslage     dreht. Dann beginnt das Verfahren von  neuem.

   Es ist somit erreicht, dass beim Be  schicken und Entleeren der Kammer das  Kammerinnere sich so wenig wie möglich     a1-)-          kühlt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorderer Verschluss an schrägen Leid wagTechten Kammern, insbesondere von Gas- und Kokserzeugungsöfen, dadurch gekenn zeichnet, dass der Verschluss ein oberes Schleudermundstück und ein unteres St ol- mundstüek. besitzt, die beide unabhängig von einander bedienbar sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1.. Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleudermund- stück den Anschlussstutzen für die Gas- abga,ngsleitung trägt. @. Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Stossmundst?zclc mit seiner Dichtungsfläche annähernd in der Ebene der Ofenvorderwand liegt. 3. Verschluss nach Patentanspruch und Un teranspruch. 1. dadurch gekennzeichnet, dass ein Einsatzblech an der Innenseite der Tür des Stossmundstückes angelenkt ist. 4.
    Verschluss nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen dem obern und untern Verschlussteil eine den Raum zwi schen der Tür des Stossmundstückes und dem Einsatzblech abdeckende Trennwand vorgesehen ist. 5. Verschluss nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Abdeckung des zwischen Tür und Einsatzblech liegenden Raumes gegen hineinfallende hohle zwischen dem obern und untern Verschlussteil ein Stück des Ofenmauerwerkes durchgeführt ist.
CH144252D 1929-09-23 1929-10-31 Vorderer Verschluss an wagrechten und schrägen Kammern. CH144252A (de)

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DK43813C (da) 1931-03-09

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