CH144253A - Verfahren und Vorrichtung zur Verbrennung, insbesondere Einäscherung in Krematorien. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Verbrennung, insbesondere Einäscherung in Krematorien.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23G—CREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
- F23G1/00—Furnaces for cremation of human or animal carcasses
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Verbrennung, insbesondere Einäscherung in Krematorien. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbrennen, insbesondere Einäschern, in Krematorien, und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Gegenüber bekanntenVorrichtungen, wie Einä.scherungs- oder sonstigen Verbrennungsöfen, gestattet der Ofen nach der Erfindung eine erheblich vereinfachte, verbilligte Bauweise und kann mit grosser, bei Dauerbetrieb sogar mit gänz licher Ersparnis an Brennstoffen arbeiten.
Bekannte Verfahren und Vorrichtungen haben neben einer dauernd in Betrieb gehal tenen Feuexling Regeneratoren oder Rekupe-
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ratoren <SEP> von <SEP> grossen <SEP> Abmessungen. <SEP> Das <SEP> Ver lind <SEP> die <SEP> Vorrichtung <SEP> nach <SEP> der <SEP> Er dagegen <SEP> kann <SEP> ohne <SEP> derartige <SEP> Hilfs einrichtungen <SEP> arbeiten <SEP> und <SEP> benötigt <SEP> dem- gemäss nur etwa ein Drittel des bisher be anspruchten Raumes.
Die Betriebskosten können bei einer Vor richtung nach der Erfindung äusserst niedrig sein, weil bei Dauerbetrieb keinerlei Heiz- mittel gebraucht werden und weil auch die Kosten für das Anheizen der in kleiner Ausführung möglichen Vorrichtung nur g e- ring sind.
Das Verfahren nach der Erfindung ge stattet, dass eine Verbrennungsmuffel bei ge eigneter Handhabung ständig durch die beim Verbrennungsgang freiwerdende Wärme über der Entzündungstemperatur der zu verbren nenden Gegenstände gehalten werden kann. Dies geschieht durch Einblasen von dünnen, regelbaren Strahlen aus dem zur Verbren nung nötigen Sauerstoff liefernden Gas, zum Beispiel Luft oder Sauerstoff, auf den Verbrennungsgegenstand, die so geleitet sind, da.ss sie unter Vermeidung oder weitgehen der Einschränkung der bei bekannten Ofen auftretenden Verteilung auf den ganzen Ofenraum den zur Verbrennung, zum Bei spiel Einäscherung, erforderlichen Sauerstoff ausschliesslich an den Verbrennungsgegen stand heranbringen.
Die Strahlen sind da her so gerichtet, dass sie die Ofenwand nicht berühren können und sie daher nicht ab- kühlen. Infolgedessen können diese Wan dungen nur mit den aus der Verbrennung er zeugten Flammengasen in Berührung kom men, wodurch sie den letzteren Wärme ent nehmen, diese aufspeichern, um sie wieder auf den Verbrennungsgegenstand zurückzu strahlen. Der Verbrennungsvorgang kann da durch aufrechterhalten werden, und der Ofen kann beliebig viele Verbrennungen, zum Bei spiel Einäscherungen, hintereinander ohne Zufuhr von Brennstoffen, sondern nur mit Hilfe von den Sauerstoff lieferndem Gas, das sogar kalt sein kann, durchführen, selbst mit zwischengelegten Betriebspausen erheb licher Länge.
Eine Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach der Erfindung besteht in einer Verbrennungs-, zum Beispiel Einäscherungs- muffel, die mit Düsen zur Einführung regel barer Strahlen aus den Sauerstoff lieferndem Gas und eventuell einer Zuleitung zu ihnen ausgerüstet ist. Die Düsen sind so angeord net, dass die aus ihnen austretenden Strahlen die Wandungen der Muffel nicht berühren, sondern nur den Verbrennungsgegenstand treffen.
Ferner kann mit der Muffel ein an sich bekannter, zur Verbrennung des Rau ches und fester Restteile dienender Nach- brennraum vereinigt sein, der nur durch die zum Schornstein ziehenden glühenden Abgase beheizt ist.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Einäscherungsvorrichtung in einem Aus führungsbeispiel in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 in einem zugehörigen Grundriss schematisch dargestellt.
Eine durch Umhüllungsmauerwerk a ge bildete Muffel b dient zur Aufnahme des einzuäschernden Gegenstandes c. An die Muffel ist ein Nachbrennraum d angeschlos sen, in dem Aschenreste über einem Rost e zum Beispiel von der anhaftenden Holzkohle des Sarges befreit und der Rauch samt diesen Kohlenrestteilen verbrannt werden. Unter dem Raum d befindet sich ein Sammelraum <I>f.</I> Die Räume<I>d</I> und<I>f</I> sind durch verschliess bare Bedienungsöffnungen r und s zugäng- lieh. Die Abgase entweichen durch einen Fuchs g zum nicht gezeichneten Schornstein.
Die Decke der Muffel trägt am Ende eine nach unten vorspringende Leitfläche einer Stauland <B>lt,</B> gegenüber einer Feuer brücke i.. Diese ist niedrig und abgeschrägt, um Einäseherungsreste von der Tür 1 aus mit einem Gerät leicht in den Nachbrenn- raum d schieben zu können. Ein absperr barer Kanal<I>7e</I> leitet hinter der Feuerbrücke<I>i</I> Luft zur -Verbrennung des Rauches zu. Die Leitfläche hat den Zweck, durch )Ä'irbelung die Verbrennung im Nachbrennraum zu be einflussen.
Die Muffel b ist mit einer Anzahl Luft- und Gasdüsen versehen, die sämtlich von aussen her durch Absperrungsglieder v an Rohrleitungen -u oder aber durch nicht ge zeichnete Klappen, Schieber oder dergleichen geregelt und bedient werden können. Um die Muffel erstmalig anwärmen zu können, sind Brennga.sdüsen na und absperrbare Kanal mündungen n angeordnet, durch die atmo sphärische Luft in Richtung der Pfeile i. strömen kann.
Diese Gasdüsen in und die Luftkanäle rr. werden ausgeschaltet und ge schlossen, sobald die Muffel so weit vor gewärmt ist, dass der Verbrennungsvorgang ohne Zusatz von Brenngas in Betrieb ge halten werden kann. An Stelle dieser Zusatz- Gasheizung kann ein beliebiger anderer Hilfsbrennstoff zum Anwärmen benutzt wer den.
Wenn die Entzündungstemperatur des Einäscherungsgegenstandes erreicht ist, wer den die Düsen o und y für Luft- und Sauer stoffzuleitung angestellt. Diese können ein zeln oder gruppenweise eingeschaltet werden. Sie sind zu beiden Seiten der Muffel so an geordnet, dass sie. die aus ihnen strömenden Strahlen nur auf die Oberfläche des Ein- ä.scherungs- bezw. Verbrennungsgegenstandes leiten, jedoch die Muffelwandungen von ihnen freihalten.
Der Boden der Muffel kann aus einer geneigten Ebene bestehen, an derem tiefstem Punkt eine verschliessbare Öffnung q ange- ordnet ist, um die Asche von Metallen (Zink) befreien zu können.
Claims (1)
- PATENTANSPR üCHE I. Verfahren zur Verbrennung, insbesondere Einäscherung in Krematorien, dadurch ge kennzeichnet, dass in einer Muffel eines Verbrennungsofens nach erfolgtem Hoch heizen durch ein beliebiges Heizmittel und nach Ausschalten dieses Heizmittels der zur Verbrennung benötigte Sauer stoff in Form von dünnen, regelbaren Strahlen aus den nötigen Sauerstoff lie ferndem Gas mit düsenähnlichen Ein richtungen ausschliesslich auf den Ver brennungsgegenstand geleitet wird, so dass die Strahlen zum Beispiel die Nuf- felwände nicht berühren.11. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbrennungs- muffel mit Düsen zur Einführung regel barer Strahlen aus den Sauerstoff lie ferndem Gas ausgestattet ist, die beim Einströmen die Wandungen der Muffel nicht berühren, sondern nur den Ver brennungsgegenstand treffen.UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch I1, dadurch gekennzeichnet, dass ein N achbrenn- raum, in dem der Rauch und brennbare Rest teile verbrannt werden, im Anschluss an die Rauchabzugsöffnung der Verbrennungsmuf- fel und im Wirkungsbereich der Leitfläche einer Stauwand angeordnet ist, die die Rauchgase mit zugeleitetem, den Sauerstoff lieferndem Gas durchwirbeln hilft und sie gegen das Innere des Nachbrennraumes druckt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH144253T | 1929-11-30 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH144253A true CH144253A (de) | 1930-12-31 |
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ID=4400715
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH144253D CH144253A (de) | 1929-11-30 | 1929-11-30 | Verfahren und Vorrichtung zur Verbrennung, insbesondere Einäscherung in Krematorien. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH144253A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999032829A3 (en) * | 1997-12-19 | 1999-08-26 | G E M S R L | Corpse cremation plant |
-
1929
- 1929-11-30 CH CH144253D patent/CH144253A/de unknown
Cited By (1)
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