Schaltungsanordnung zur Erzeugung getasteter Oszillator- schwingungen für Zeitmessgeräte Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung getasteter Oszillatorschwingungen für Zeit- messgeräte. Mit ihr ist es möglich, auch einwandfrei ge tastete Oszillatorschwingungen hoher Frequenz, z,B, 1000 MHz, zu erzeugen, Unter "einwandfrei getastete Oszillatorschwin- gongen" soll folgendes verstanden werden:
als Tastimpuls dient ein positiver Rechteckimpuls, mit dessen Vorderflanke Oszillatorschwingungen ausgelöst werden<B>,</B> deren Phase, be zogen auf die Vorderflanke des Tastimpulses, starr<B>ist,</B> Alle Oszillatorschwingungen, einschliesslich der ersten, haben die
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gleiche <SEP> Amplitude, <SEP> Mit <SEP> dem <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Tastimpulses <SEP> werden <SEP> die
<tb> Oszillatorschwingungen <SEP> im <SEP> Bruchteil <SEP> einer <SEP> Periode <SEP> vollständig
<tb> unterdrückt.
<tb> Die <SEP> bisher <SEP> bekannten <SEP> Schaltungen <SEP> erfizl-ern <SEP> die <SEP> oben
<tb> genannten <SEP> Bedingungen <SEP> nicht.
<SEP> Sie <SEP> verwenden <SEP> einen <SEP> grossen <SEP> Rück kopplungsfaktor, <SEP> um <SEP> ein <SEP> schnelles <SEP> Anschwingen <SEP> des <SEP> Oszillators
<tb> zu <SEP> erreichen. <SEP> Die <SEP> Schwingenergie <SEP> ist <SEP> vor <SEP> der <SEP> Tastung <SEP> bereits
<tb> als <SEP> potentielle <SEP> Energie <SEP> im <SEP> Schwingungskreis:
<SEP> Bei
<tb> hohen <SEP> Frequenzen <SEP> erfordert <SEP> dieses <SEP> Prinzip <SEP> deshalb <SEP> sehr <SEP> grosse
<tb> Dauerströme <SEP> und <SEP> ist <SEP> unwirtschaftlich. <SEP> Dasr#@bl:, <SEP> die <SEP> ge speicherte <SEP> potentielle <SEP> Energie <SEP> im <SEP> Augenblick <SEP> der <SEP> Vorderflanke
<tb> des <SEP> Tastimpulses <SEP> in <SEP> Schwingenergie <SEP> umzuwar,, <SEP> begrenzt <SEP> zu sammen <SEP> mit <SEP> der <SEP> für <SEP> höhere <SEP> Oszillatorfrequenzen <SEP> tzc>twendigen
<tb> Energiespeicherung <SEP> durch <SEP> grosse <SEP> Ströme <SEP> die <SEP> AnwendLarkeit
<tb> dieser <SEP> bekannten <SEP> Schaltungen,
<tb> Eine <SEP> andere <SEP> bekannte <SEP> Schaltuns <SEP> @._ <SEP> -Ual, <SEP> nach <SEP> dem
<tb> Prinzip, <SEP> mit <SEP> einem <SEP> positiven <SEP> Tastimpul <SEP> i.._,
todenver stärker <SEP> den' <SEP> Oszillatorkreis <SEP> zum <SEP> Schwingen <SEP> anyt-:to_?s;-n <SEP> u:id
<tb> gleichzeitig <SEP> den <SEP> Oszillator <SEP> einzuschalten. <SEP> Der, <SEP> :@,:=.o(ienwider stand <SEP> des <SEP> während <SEP> der <SEP> Impulspause <SEP> stromlosen <SEP> Katodenver stärkers <SEP> liegt <SEP> als <SEP> künstlicher <SEP> Dämpfungswiderstard <SEP> im
<tb> Oszillatorschwingudgskreis <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> mit <SEP> der <SEP> Kreiokapazität.
<tb> Dadurch <SEP> wird <SEP> der <SEP> Kreis <SEP> so <SEP> stark <SEP> gedämpft, <SEP> dass <SEP> =der <SEP> Oszillator
<tb> nicht <SEP> schwingt. <SEP> Ein <SEP> Rechteckimpuls <SEP> über <SEP> den <SEP> Katodenverstärker
<tb> bewirkt <SEP> an <SEP> dessen <SEP> Katodenwiderstand <SEP> einen
<tb> wodurch <SEP> der <SEP> Kreis <SEP> angestossen <SEP> wird, <SEP> und <SEP> @@:
i <SEP> ri <SEP> c_r@zeitig <SEP> wird
<tb> die <SEP> Kreisdämpfung <SEP> stark <SEP> herabgesetzt, <SEP> weil <SEP> dem <SEP> K:% <SEP> toden widerstand, <SEP> der <SEP> den <SEP> Kreis <SEP> dämpft, <SEP> der <SEP> Widersc#-_rjd <SEP> 1/S <SEP> des
<tb> Katodenverstärkers <SEP> parallel <SEP> schaltet, <SEP> so <SEP> d;"s;:
<SEP> nunmehr <SEP> auch ein Schwingen des Oszillators möglich ist, Diese Schaltung hat jedoch den grossen Nachteil, dass sie bei höheren Oszil- latorfrequenzen versagt, Die praktisch erreichbare Grenze liegt bei 20 MHz, Eine nicht zu vernachlässigende<B>Kapazität</B> des Katodenverstärkers liegt parallel zu einem Katodenwider stand, so dass dieser bei höheren Frequenzen seine Wirkung, den Kreis zu dämpfen, verliert, Der Oszillator schwingt dann dauernd und ändert mit dem Tastimpuls nur noch seine Frequenz,
Die Nachteile der bekannten Schaltungsanordnungen werden dadurch beseitigt, dass erfindungsgemäss flankensteile negative Tastimpulse der Katode einer Oszillatorröhre zuge führt werden und von der Oszillatorröhre auf einen mit grossem Z/C-Verhältnis bemessenen Parallelresonanzkreis übertragen werden, dadurchp dass die,Anode der Oszillatorröhre mit dem einen Ende einer Kreisspule verbunden ist,
während das andere Ende über einen kapazitiv überbrückten Spannungsteiler zum Steuergitter der Oszillatorröhre geführt wird und dass die Anodenspannung für die Oszillatorröhre über einen Wirk widerstand der Kreisspule zugeführt ist.
Die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung gestattet die einwandfreie Tastung höchster Oszillatorfrequenzen und vereinigt darüber hinaus in sich folgende vorteilhaften Eigenschaften: 1, Das Einschalten des Oszillators erfolgt mit einer posi tiven und das Ausschalten mit einer negativen Flanke des Tastimpulses, 2, Impulsdauer und Impulsfolge des Tastimpulses sind nicht beschränkt.
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3. <SEP> Der <SEP> Uebergang <SEP> von <SEP> einer <SEP> Oszillatorfrequenz <SEP> auf <SEP> eine <SEP> andere
<tb> erfolgt <SEP> mit <SEP> einer <SEP> sehr <SEP> einfachen <SEP> Umschaltung, <SEP> Z.B, <SEP> wird <SEP> bei
<tb> einer <SEP> Umschaltung <SEP> der <SEP> Oszillatorfrequenz <SEP> von <SEP> 100 <SEP> Hz <SEP> auf
<tb> 100 <SEP> MHz <SEP> nur <SEP> der <SEP> Oszillatorkreis <SEP> mit <SEP> zwei <SEP> Umschaltkontakten
<tb> aus <SEP> der <SEP> Gesamtschaltung <SEP> heraus <SEP> gelöst <SEP> bzw. <SEP> eingefügt.
<tb> 4, <SEP> Die <SEP> Frequenzkonstanz <SEP> des <SEP> Oszillators <SEP> ist <SEP> hoch.
<tb> 5.
<SEP> Die <SEP> Schaltung <SEP> lässt <SEP> sich <SEP> so <SEP> auslegen, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Oszillator- amplitude <SEP> schon <SEP> in <SEP> ihrer <SEP> ersten <SEP> Halbwelle <SEP> die <SEP> volle <SEP> Grösse
<tb> erreicht, <SEP> während <SEP> der <SEP> ganzen <SEP> Einschaltdauer <SEP> konstant <SEP> bleibt
<tb> und <SEP> danach <SEP> spontan <SEP> abgeschaltet <SEP> wird, <SEP> d.h., <SEP> im <SEP> Bruchteil
<tb> einer <SEP> Oszillatorperiode <SEP> den <SEP> Wert <SEP> null <SEP> erreicht.
<tb> 6, <SEP> Die <SEP> bei <SEP> weniger <SEP> steilen <SEP> Flanken <SEP> der <SEP> Tastimpulse <SEP> auftreten den <SEP> Tastverzögerungen <SEP> sind <SEP> konstant,
<tb> 7.
<SEP> Die <SEP> Verzögerung <SEP> der <SEP> ersten <SEP> Halbwelle <SEP> der <SEP> erzeugten <SEP> Oszil- latorschwingung <SEP> gegenüber <SEP> der <SEP> Flanke <SEP> des <SEP> Tastimpulses <SEP> kann
<tb> ,beliebig <SEP> klein <SEP> gehalten <SEP> werden,
<tb> B. <SEP> Die <SEP> Tastung <SEP> sehr <SEP> hoher <SEP> Oszillatorfrequenzen <SEP> wie <SEP> z.B, <SEP> 1000
<tb> MHz <SEP> ist <SEP> möglich.
<tb> 9. <SEP> Die <SEP> Schaltungsanordnung <SEP> liefert <SEP> bei <SEP> ;
zberschwingfreiem <SEP> Rech
<tb> eck-Tastimpuls <SEP> einen <SEP> entsprechend <SEP> überschwingfreien <SEP> Aus gangsimpuls, <SEP> dem <SEP> die <SEP> amplitudenkonstanten <SEP> Oszillator schwingungen <SEP> überlagert <SEP> sind,
<tb> Die <SEP> Zusammenstellung <SEP> dieser <SEP> sehr <SEP> vorteilhaften
<tb> Eigenschaften <SEP> unter <SEP> I <SEP> bis <SEP> 9 <SEP> lässt <SEP> erkennen, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Haupt anwendung <SEP> der <SEP> erfindungsgemässen <SEP> Schaltungsanordnung <SEP> auf <SEP> dem Gebiet der Nanosekunden-Messtechnik liegt.
An Hand eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnungen soll im r'olgenden der Gegenstand der Erfin dung näher beschrieben werden.
Es zeigen: Fig. l ,die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung zur Erzeugung getasteter Oszillatorschwingungen als Zeit markengenerator in einem Impulsoszillografen.
r'ig. 2a einen Tastimpuls, wie er am Eingang der Schaltungsanordnung verwendbar ist, ' Fig. 2b einen Impuls an der Anode der Schaltröhre 4 ohne Berücksichtigung des schwingenden Oszillators.
Fig. 2c den Impulsverlauf an der Anode der Oszillatorröhre 6 bei'schwingendem Oszillator.
Fig. 2d den Impulsverlauf an der Anode der Endröhre 13 bei schwingendem Oszillator.
Für die Schaltungsanordnung gemäss Fig. 1 dient als Tastimpuls ein positiver Rechteckimpuls wie er z. B. in Fig. 2a dargestellt ist, der vom Zeitablenkteil des Impulsoszillo- grafen geliefert wird.
Die Impulsdauer des Tastimpulses entspricht der Anstiegszeit der Zeitablenkspannung. Gemäss Fig. 1 gelangt dieser Tastimpuls über einer. kapazitiv überbrückten frequenz# unabhängigen Sparungsteiler, bestehend aus den Widerständen
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1 <SEP> und <SEP> 3, <SEP> dem <SEP> Kondensator <SEP> 2 <SEP> und <SEP> der <SEP> nicht <SEP> gezeichneten <SEP> Röhren eingangskapazität, <SEP> an <SEP> das <SEP> Steuergitter <SEP> einer <SEP> Schaltröhre <SEP> 4.
<SEP> Um
<tb> die <SEP> Verzögerungszeit <SEP> vom <SEP> Beginn <SEP> der <SEP> Zeitablenkung <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Aus lösung <SEP> der <SEP> Zeitmarken <SEP> klein <SEP> zu <SEP> halten, <SEP> soll <SEP> der <SEP> Tastimpuls
<tb> hinreichend <SEP> gross <SEP> und <SEP> die <SEP> Gittervorspannang <SEP> der <SEP> Schaltröhre <SEP> 4
<tb> so <SEP> eingestellt <SEP> sein, <SEP> dass <SEP> am <SEP> Fusspunkt <SEP> des <SEP> Tastimpulses <SEP> die
<tb> Schaltröhre <SEP> 4 <SEP> gerade <SEP> gesperrt <SEP> ist <SEP> und <SEP> nur <SEP> ein <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Impuls flanke <SEP> durchlaufen <SEP> werden <SEP> muss, <SEP> bis <SEP> die <SEP> Gitterstrombegrenzung
<tb> einsetzt. <SEP> Die <SEP> Schaltröhre <SEP> 4 <SEP> hat <SEP> in <SEP> der <SEP> erfindungsgemässen
<tb> Schaltungsanordnung <SEP> gleichzeitig <SEP> zwei <SEP> Aufgaben <SEP> zu <SEP> erfüllen:
<tb> erstens <SEP> die <SEP> Anstiegsflanke <SEP> des <SEP> Tastimpulses <SEP> zu <SEP> versteilern <SEP> und
<tb> zweitens <SEP> mit <SEP> dieser <SEP> versteilerten <SEP> Flanke <SEP> den <SEP> Oszillator <SEP> einzu schalten. <SEP> Die <SEP> Flankenvers <SEP> teilerung <SEP> in <SEP> der <SEP> SchaltrIhre <SEP> 4
<tb> erfolgt <SEP> nach <SEP> folgendem <SEP> bekannten <SEP> Prinzip:
<SEP> während <SEP> her <SEP> ampuls pause <SEP> ist <SEP> die <SEP> SchaltrIhre <SEP> 4 <SEP> gesperrt. <SEP> Die <SEP> in <SEP> rigg <SEP> 1 <SEP> nicht <SEP> ge zeichnete <SEP> Kapazitit <SEP> Ca, <SEP> die <SEP> von <SEP> der <SEP> Anode <SEP> der <SEP> SchaltrUhre <SEP> 4
<tb> nach <SEP> ihrer <SEP> Katode <SEP> brw. <SEP> nach <SEP> Masse <SEP> liegend <SEP> zu <SEP> denken <SEP> ist <SEP> und
<tb> zum <SEP> grössten <SEP> Teil <SEP> aus <SEP> der <SEP> Röhrenausgangiapaz <SEP> itLt <SEP> der <SEP> Ichalt röhre <SEP> 4 <SEP> besteht, <SEP> ist <SEP> Ver <SEP> einen <SEP> Widerstand <SEP> 5 <SEP> auf <SEP> die <SEP> Spanpung
<tb> +U2 <SEP> aufgeladen.
<SEP> Mit <SEP> der <SEP> positiven <SEP> Flanke <SEP> des <SEP> Tastimpuises
<tb> fliesst <SEP> ein <SEP> Anodenstrom <SEP> 1a <SEP> durch <SEP> die <SEP> Schaltrihre <SEP> 4, <SEP> der <SEP> Ca
<tb> entlädt <SEP> und <SEP> dadurch <SEP> an <SEP> der <SEP> Anode <SEP> eine <SEP> negative <SEP> Impulsflanke
<tb> mit <SEP> der <SEP> Flankensteilheit <SEP> la/Ca <SEP> erzeugt. <SEP> Der <SEP> Anodenstrom <SEP> und
<tb> damit <SEP> die <SEP> flanken-- <SEP> -- --
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steilheit <SEP> sind <SEP> am <SEP> grds-;
te=n, <SEP> wenn <SEP> gerade <SEP> die <SEP> Gitterstrom begrenzung <SEP> in <SEP> der <SEP> Schaltröhre <SEP> 4 <SEP> einsetzt, <SEP> vorausgesetzt,
<tb> dass <SEP> die <SEP> Spannung <SEP> an <SEP> Ca <SEP> noch <SEP> nicht <SEP> unter <SEP> die <SEP> Knickspannung
<tb> der <SEP> Schaltröhre <SEP> 4 <SEP> gesunken <SEP> ist. <SEP> Mit <SEP> der <SEP> Schaltröhre <SEP> 4, <SEP> die
<tb> zugleich <SEP> als <SEP> Flankenversteilerungsröhre <SEP> arbeitet, <SEP> werden
<tb> so <SEP> grosse <SEP> Flankensteilheiten <SEP> erzeugt, <SEP> da2s <SEP> z.B. <SEP> noch
<tb> Oszillatorschwingungen <SEP> über <SEP> 100 <SEP> MHz <SEP> einwandfrei <SEP> getastet
<tb> werden <SEP> können. <SEP> Fiir <SEP> die <SEP> Tastung <SEP> noch <SEP> höherer <SEP> Oszillator frequenzeri, <SEP> z.B.
<SEP> 1000 <SEP> MHz, <SEP> ist <SEP> es <SEP> zweckmässig, <SEP> der <SEP> Schalt röhre <SEP> 4 <SEP> eine <SEP> zusätzliche <SEP> Flankenversteilerungsröhre <SEP> parallel
<tb> zu <SEP> schalten, <SEP> die <SEP> mit <SEP> dem <SEP> differenzierten <SEP> Tastimpu.ls <SEP> ge steuert <SEP> wird. <SEP> Der <SEP> von <SEP> dif:@;c;r <SEP> Flarikenversteilerungsröhre
<tb> gelieferte <SEP> sehr <SEP> steile <SEP> 1,ladelim-puls <SEP> iiberlagert <SEP> sich <SEP> der <SEP> von
<tb> der <SEP> Schaltröhre <SEP> 4 <SEP> c:r,zeugtcri <SEP> rieg#:itiven <SEP> Impulsflanke, <SEP> so
<tb> dass <SEP> eine <SEP> extrem <SEP> "teile <SEP> r\l@irike <SEP> en@=teht. <SEP> Mit <SEP> der <SEP> versteilerten
<tb> negativen <SEP> lmpulsf la.ri.ke <SEP> d<B>-##</B>@,<B>3</B> <SEP> Arlodenspanrurigsimpu,lses <SEP> der
<tb> Schaltröhre:
<SEP> Li <SEP> (vergl. <SEP> Fit;. <SEP> <B>_1)</B> <SEP> wird <SEP> nun <SEP> die <SEP> Oszillator röhre <SEP> 6 <SEP> eingeschaltet <SEP> bzw. <SEP> getastet. <SEP> Ihr <SEP> Katodenpotential,
<tb> das <SEP> während <SEP> der <SEP> Impulspause <SEP> auf <SEP> +U<B>,-#</B> <SEP> lag, <SEP> wird <SEP> mit <SEP> der <SEP> ver steilerten <SEP> lmpulsfl,-rike <SEP> nach <SEP> negativeren <SEP> Werten <SEP> gerissen
<tb> und <SEP> erreicht <SEP> das <SEP> über <SEP> einen <SEP> #,7pannurigsteiler <SEP> mit <SEP> den <SEP> Wider ständen <SEP> 12, <SEP> 8 <SEP> und <SEP> i <SEP> eing->stellte <SEP> Gitterpotential. <SEP> Dieses
<tb> Gitterpotential <SEP> ist <SEP> so <SEP> festgc@le;
t, <SEP> d,iss <SEP> das <SEP> Einschalten <SEP> der
<tb> Oszillatorröhre <SEP> n <SEP> mit <SEP> dem <SEP> steilsten <SEP> Teil <SEP> der <SEP> von <SEP> der
<tb> Schaltröhre <SEP> 4 <SEP> gelieferten <SEP> negativen <SEP> Impulsflanke <SEP> erfolgt.
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Die <SEP> Oszillatorröhre <SEP> (_) <SEP> hat <SEP> nun <SEP> die <SEP> Aufgabe, <SEP> diesen <SEP> steil sten <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Impulsflanke <SEP> zu <SEP> übertragen, <SEP> damit <SEP> einen <SEP> über
<tb> die <SEP> Schalterkontakte <SEP> 2'4 <SEP> und <SEP> C-5 <SEP> angeschlossenen <SEP> Schwing kreis <SEP> anzustossen,
<SEP> mit <SEP> einem <SEP> relativ <SEP> kleinen <SEP> Rückkopplungs faktor <SEP> die <SEP> Oszillatorschwingung <SEP> während <SEP> der <SEP> Dauer <SEP> des
<tb> Tastimpulses <SEP> aufrecht <SEP> zu <SEP> erhalten <SEP> und <SEP> am <SEP> Ende <SEP> des <SEP> T-xsti.mpulse:
<tb> mit <SEP> Hilfe <SEP> einer <SEP> Doppeldiode <SEP> 10 <SEP> die <SEP> Oszillatorschwingungen
<tb> sofort <SEP> zu <SEP> unterdrücken. <SEP> Diese <SEP> Funktionen <SEP> der <SEP> Oszillatorröhre
<tb> ö <SEP> sollen <SEP> nun <SEP> näher <SEP> erläutert <SEP> werden. <SEP> Es <SEP> ist <SEP> bekannt, <SEP> dass
<tb> man <SEP> in <SEP> einem <SEP> Schwingkreis, <SEP> der <SEP> ein <SEP> grosses <SEP> L/C-Verhältnis
<tb> aufweist, <SEP> mit <SEP> wenig <SEP> Energie <SEP> eine <SEP> grosse <SEP> 8chwirigau:
plitude
<tb> anstossen <SEP> bzw. <SEP> leicht <SEP> wieder <SEP> unterdrücken <SEP> kann. <SEP> Aus <SEP> diesem
<tb> Grunde <SEP> wurde <SEP> als <SEP> <B>Oszill</B> <SEP> atorkreis <SEP> ein <SEP> <B>e11</B> <SEP> -Kreis <SEP> g,ew@itll <SEP> t, <SEP> ,
<tb> weil <SEP> mit <SEP> ihm <SEP> die:
<SEP> kleinstmöglichen <SEP> @reikapa@;itätet@ <SEP> erreich bar <SEP> sind <SEP> die <SEP> _ <SEP> r <SEP> zE@ugurig <SEP> U@_ohe <SEP> r <SEP> @szi <SEP> il <SEP> atorf?,equer;?e@@
<tb> entfällt <SEP> die <SEP> zusätzliche <SEP> zur <SEP> Induktivität <SEP> 216 <SEP> parallel <SEP> ge schaltete <SEP> Kapazität <SEP> '7 <SEP> und <SEP> als <SEP> Kreiskapazität <SEP> wirken <SEP> nur
<tb> die <SEP> äusseren <SEP> urivermeidlichen <SEP> Schaltkapazitäten <SEP> und <SEP> die <SEP> innerer.
<tb> Röhrenkapazitäten <SEP> fJ@>r <SEP> O:
5zill,itoz@röhx@e <SEP> 1.,, <SEP> die <SEP> -ich <SEP> zum <SEP> Teil
<tb> noch <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> schalten. <SEP> Ferner <SEP> ist <SEP> bekannt, <SEP> d,-,is.c" <SEP> für <SEP> eine
<tb> gute <SEP> Frequenzkonstanz <SEP> eines <SEP> Oszillators <SEP> u.a. <SEP> eine <SEP> hohe
<tb> KreisgUte <SEP> und <SEP> cin <SEP> kleiner <SEP> Rückkopplungsfaktor <SEP> e:rfors@erl.ic:ri
<tb> send, <SEP> Es <SEP> wurden. <SEP> <B>deshalb</B> <SEP> Kreise <SEP> hohe3 <SEP> Gut,:, <SEP> vcr@@..=_h.E=n. <SEP> uiw
<tb> '#Jiderstände <SEP> ';7, <SEP> @3, <SEP> , <SEP> 7_<B>'</B>, <SEP> und <SEP> <B>16</B> <SEP> wurden <SEP> so <SEP> @;r,os<I>s</I> <SEP> t@:
@wU..t@lt
<tb> und <SEP> der <SEP> Widerstcnd <SEP> 1c' <SEP> an <SEP> eine <SEP> solche <SEP> Anzapfung <SEP> der spule 26 gelegt, dass dadurch die Dämpfung des Oszillator- kreises klein bleibt. Die Rückkopplung stellt sich über die inneren Röhrenkapazitäten der Oszillatorröhre 6 ein (Ka pazität von Anode nach Katode und Kapazität vom Steuer gitter nach Katode) und kann nötigenfalls durch Zuschalten äusserer Kapazitäten verändert werden.
Der Spannungsteiler zum Einstellen des Gitterpotentials für die Oszillator- röhre 6, bestehend aus den Widerständen 12, 8 und enthält einen kapazitiv überbrückten Widerstand B.
Dieser Widerstand 8 ist mit einer so bemessenen Kapazität 9 überbrückt, dass der Rückkopplungszweig vom Oszillator- kreis nach dem Steuergitter der Oszillatorröhre frequenzun- abhängig wird und bei Frequenzwechsel nicht verändert werden braucht. Während der Impulspausen fliesst u.a.
ein Strom von +U3 über den Widerstand 11 und die beiden Diodenstrecken der Röhre 10 nach +U2. Durch die leitenden Diodenstrecken wird der Oszillatorkreis aperiodisch gedämpft. Der von der Schaltröhre 4 gelieferte und zum Teil von der Oszillatorröhre 6 übertragene Rechteck-Tastimpuls mit der steilen negativen Vorderflanke erscheint am Wider stand 12 wieder als negativer Impuls, der eine sofortige Sperrung der beiden Diodenstrecken in der Röhre l0.be- wirkt,
so dass die konstante Dämpfung des Oszsslator- kreises durch diese Dioden während -der Impulsdauer ent fällt. Gleichzeitig stösst die steile Flanke den Oszillator-* kreis an, so dass die Oszillatorschwingung an der Anode der Oszillatorröhre 6 mit einer negativen Halbwelle und am Steuergitter der Oszillatorröhre entsprechend den Rückkopplungsbedingungen mit einer positiven Halbwelle eingeleitet wird.
Bei der erfindungsgemässen Ausführung der Schaltung wird schon in der ersten Halbwelle der Oszillatorschwingungen der Amplitudenendwert erreicht, auf len alle nachfolgenden Schwingungen durch die Röhre 10 begrenzt werden (vergl. hierzu Fig. 2c). Der Wert, auf den die Oszillatoramplitude begrenzt wird, ergibt sich aus dem Anodenstrom der Oszillatorröhre 6, der einen ent sprechenden Spannungsabfall am Widerstand 12 erzeugt und damit die beiden Diodenstrecken der Röhre 10 negativ vor spannt.
Am Ende des Testimpulses wird die Oszillatorröhre 6 gesperrt..Die negative Vorspannung der beiden Dioden strecken verschwindet mit dem Anodenstrom der Oszillator- röhre. Der Strom von +U3 über den Widerstand 11 und die Diodenstrecken nach +U2 macht die Diodenstrecken wider leitend.
Der Oszillatorkreis wird dadurch aperiodisch bedämpft, so dass die Oszillatorschwingungen im Bruchteil einer Periode unterdrückt werden und nicht als gedämpfte Schwingung abklingen (Fig. 2c). Die Konstante Diodendämpfung schaltet sich also mit dem Anodenstrom der Oszillator- röhre automatisch während der Dai@e- des Testimpulses aus und am Ende des Testimpulses wieder ein.
Mit der Amplituden- begrenzung durch die Diodenstrecken wird erreicht, dass die Amplitude für alle Oszillatorschwingungen konstant ist und ein allmählicher Amplitudenanstieg entsprechend der Steuergitterzeitkonstanten verhindert wird.
Durch die Diodenbegrenzung entsteht eine Kurven verformung, die für das vorliegende Schaltungsbeispiel als Zeitmarkengenerator durchaus erwünscht ist. Um sauber begrenzte Zeitmarken mit gleichmässiger Strichstärke zu erhalten, muss die Katodenstrahlröhre 20 z.B. am Steuergitter der Schaltröhre 4 mit einer einseitig ver zerrten, d.h. einseitig abgeflachten Sinuskurve gesteuert werden.
Diese gewünschte Kurvenverformung liefert eine in bekannter C-Einstellung betriebene Endröhre 13 (Fig. 2d). An ihr Steuergitter gelangen über einen kapazitiv über brückten ohmschen Spannungsteiler, bestehend aus den Widerständen 14 und 16, dem Kondensator 15 und der nicht gezeichneten Eingangskapazität der Endröhre 13, von der Anode der Oszillatorröhre 6 negative Rechteckimpulse, denen die Oszillatorschwingungen überlagert sind (Fig. 2c).
Die Grösse des Kondensators 15 ist so gewählt, dass der Spannungsteiler frequenzunabhängig ist und Rechteckimpulse auch mit niedriger Impulsfolgefrequenz und grosser@Impuls- dauer über ihn unverzerrt an das Steuergitter der End röhre 13 gelangen können. Aus dem gleichen Grunde ist auch der Spannungsteiler zwischen der Endröhre 13 und der Katodenstrahlröhre 20, bestehend aus den Wider ständen 17 und 19, dem Kondensator 18 und der nicht ge zeichneten Eingangskapazität der Katodenstrahlröhre 20, als frequenzunabhängiger Spannungsteiler ausgeführt.
Damit die in der Endröhre 13 erreichten Kurvenverformungen erhalten bleiben, ist es vorteilhaft wegen der schädlichen Kapazitäten den ohmschen Aussenwiderstand 21 hinreichend klein zu halten. Zur Uebertragung der höchsten Oszillator- frequenz auf das Steuergitter der Katodenstrahlröhre 20 dient als Aussenwiderstand ein
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-Kreis, der aus der Induktivität 22, der nicht gezeichneten Ausgangskapazität der Endröhre 13 und der ebenfalls nicht gezeichneten Eingangskapazität der Katodenstrahlröhre 20 besteht.
Für die zweithöchste Oszillatorfrequenz dient als Aussenwiderstand ein durch den ohmschen Widerstand 21 stark gedämpfter Parallelresonanzkreis, bestehend aus der Induktivität 23 und der Ausgangskapazität der Röhre 13 und der Eingangskapazität der Röhre 20. Beide Resonanzkreise werden möglichst auf die 2. Harmonische der jeweiligen Oszillatorfrequenz abge stimmt, um die erreichten Kurvenverformungen für die beiden höchsten Oszillatorfrequenzen zu erhalten.
Es sei noch erwähnt, dass zwischen die Schalterkon takte 24 und 25 unddie Spannung +U2 eine Widerstands kombination statt eines Oszillatorkreises geschaltet werden kann, wenn die Katodenstrahlröhre 20 mit den Tastimpulsen ohne Zeitmarken nur hell getastet werden soll.