CH144396A - Hochdrucklokomotive mit Zwischenüberhitzung. - Google Patents

Hochdrucklokomotive mit Zwischenüberhitzung.

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CH144396A
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Haftung Schmidt Beschraenkter
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Schmidt Sche Heissdampf
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


  Hochdrucklokomotive mit Zwischenüberhitzung.    Bei     Zweidrucklokomotiven,    bei denen in  dem     Niederdruckkessel    ein erheblicher An  teil der     Gesamtdampfmenge    erzeugt wird,  kann die Zwischenüberhitzung zweckmässig  in der Weise erfolgen, dass der Abdampf der  Hochdruckstufe der Maschine mit überhitz  tem     Niederdruckdampf    gemischt wird.

   Bil  det man aber die Hochdrucklokomotive in  der Weise aus, dass der zur Arbeitsleistung  in der Lokomotivmaschine erforderliche  Dampf fast ausschliesslich im Hochdruck  kessel     gewonnen    wird, während der Rauch  rohrkessel hauptsächlich als     Vorwärmer    dient  und gegebenenfalls nur einen geringen  Bruchteil der     Gesamtdampfmenge    erzeugt,  so bietet die Zwischenüberhitzung nicht un  erhebliche Schwierigkeiten. Die konstruktiv  einfach zu lösende Zwischenüberhitzung in  einem     .Feuergasüberhitzer    kommt nicht in  Frage, weil das in dem Abdampf enthaltene       (J1    in einem solchen     Überhitzer        festbrennen     würde.

   Die Überhitzung durch den von dem    Hochdruckkessel kommenden     Sattdampf    ist  nicht ausreichend, weil man damit die ge  wünschte hohe Überhitzungstemperatur nicht  erhält. Die gewünschte hohe Überhitzungs  temperatur kann man erreichen, wenn man  den Hochdruckdampf vor seiner Verwendung  als Heizdampf im     Zwischenüberhitzer    hoch  überhitzt. Die     Schwierigkeit    liegt dabei  darin, den     Überhitzer    bei den gegebenen  Raumverhältnissen der Lokomotive so unter  zubringen; dass dem Hochdruckdampf die  nötige Überhitzungswärme zugeführt werden  kann.

   Die Erfindung gibt eine Lösung die  ser Aufgabe für eine Hochdrucklokomotive  mit einem     Rauchrohrvorwärmer,    der im Ab  gaszug des die Feuerbüchse mit umfassenden  Hochdruckkessels liegt.  



  Demgemäss besteht die Erfindung darin,  dass der     Überhitzer    für den Hochdruck  dampf, welcher als überhitzter Heizdampf  für einen     Zwischenüberhitzer    dient, in wel  chem der Abdampf der Hochdruckstufe der      Maschine     wieder    hocherhitzt wird, ganz  oder zum Teil in     einem    von der Hochdruck  feuerbüchse zum     Rauchrohrvorwärmer    füh  renden Heizzuge liegt.

   Um ein Verbrennen  des     Überhitzers,    besonders bei starker Rost  belastung, zu verhüten, sind in dem     Heiz-          zug    besondere Wasserrohre des     Hochdrucl,:-          kessels    angeordnet, welche die von der Feue  rung kommenden Feuergase zunächst durch  streichen müssen, ehe sie zum     Überhitzer    ge  langen.

   Eine zweckmässige Ausführung der  Erfindung besteht darin, dass in dem von der       Hochdruckfeuerbüchsg    zum     Rauchrohrvor-          wärmer    führenden     Heizzuge    ausser dem     Über-          hitzer    für den zum     Zwischenüberhitzer          henden    Hochdruckdampf noch ein zweiter       Überhitzer    angeordnet ist, in dem der vom       Zwischenüberhitzer    kommende Hochdruck  dampf vor seinem Eintritt in die Hochdruck  stufe der Maschine wieder hochüberhitzt  wird.

   Bei einer andern Ausführungsform  der Erfindung sind die beiden erwähnten       Überhitzer    so angeordnet, dass sie sich durch  die Rauchrohre des     Vorwärmers    hindurch  mit einem erheblichen Teil ihrer Rohrschlan  gen in den von der     Hochdruckfeuerbüchse     zum     Rauchgasvorwärmer    führenden     Tleiz-          -;gaszug    erstrecken.  



  Auf der Zeichnung ist in     Fig.    1 ein  Längsschnitt einer Lokomotive mit einer       Ausfiihrungsform    der neuen Einrichtung  zur Zwischenüberhitzung beispielsweise dar  gestellt;     Fig.    2 ist ein' Schnitt nach Linie       11-II    der     Fig.    1, und     Fig.    3 ein Querschnitt  nach der gebrochenen Linie     III-III    der       Fig.    1;     Fig.    4 zeigt einen Längsschnitt einer  Lokomotive mit einer zweiten Ausführungs  form der Einrichtung zum     Zwischenüber-          hitzen.     



  Für die Erfindung ist es unwesentlich,  ob die     Hochdruckdampferzeugung    durch mit  telbare oder unmittelbare     Beheizung    erfolgt.  Bei den in der Zeichnung dargestellten Aus  führungsbeispielen wird die Kesseltrommel  des Hochdruckkessels mittelbar beheizt.  



  In den     Fig.    1 bis 3 bezeichnet A die       Wasserrohrfeuerbüchse,        B    den Rauchrohr  kessel und C einen von der Feuerbüchse zum         Rauchrohrkessel    - führenden Heizzug. Die  Wasserrohre 1 der Feuerbüchse sind mit  ihren untern Enden an Wasserbehälter 2.  mit ihren     obern    Enden an Zwischenbehälter  3 angeschlossen. Von den Zwischenbehäl  tern gelangt der Dampf in     Heizelemente    9,  die in der     Hochdruckkesseltrommel    4 liegen.  Das durch die Wärmeabgabe in den     Heiz-          elementen    sich bildende Kondensat wird  durch Fallrohre in die untern Wasserbehäl  ter 2 zurückgeleitet.

   Diese Art der     mittel-          baren    Dampferzeugung durch einen in einem  geschlossenen Rohrsystem umlaufenden Wär  meträger ist bekannt und braucht deshalb  nicht näher erläutert zu werden. An die  Zwischenbehälter 3 sind auch den     Heizzug     C umgrenzende     Wasserrohre    5 angeschlos  sen. Die untern Enden dieser Wasserrohre  5 sind mit einem Wassersammler 6 verbunden.  Ausser den den Heizzug aussen umgrenzenden  Rohren 5 sind noch Wasserrohre 8 vorge  sehen, die sich gleichfalls von dem Samm  ler 6 zu den Zwischenbehältern 3     erstrek-          ken    und so gestaltet sind, dass sie über den  Querschnitt des Heizzuges C verteilt sind.

    In     Fig.    2 sind die in der Hochdrucktrommel  4 liegenden Heizelemente 9, die von den Zwi  schenbehältern 3 zu den Heizelementen 9       führenden    Dampfleitungen 10 und die von  den Heizelementen zu dem Sammler 6  führenden     Kondensat-Rückleitungen    11 er  sichtlich. Ferner sind noch besondere Fall  rohre 12 vorgesehen, die von den Zwischen  behältern 3 zu dem Wasserbehälter 6 füh  ren.

   In dem an den     Rauchrohrkessel        B    an  grenzenden Teil des Heizzuges C     sind    zwei       Hochdrucküberhitzer    13 und 14 unterge  bracht. -In diesem Teil des Heizzuges C sind  lediglich Querverbindungsrohre 15 zwischen  den Zwischenbehältern 3, aber keine sonsti  gen Wasserrohre vorhanden. Die Querver  bindungsrohre 15 dienen zum Schutz der  Kesseltrommel 4 gegen die Einwirkung der  Heizgase.

   Der in der Kesseltrommel 4 er  zeugte     Ilochdrucl#:dampf    wird durch eine ab  sperrbare Leitung 16 zu dem     Überhitzer    13  geleitet, von dem eine Leitung 18 den über  hitzten Dampf zu einem über der Rauchkam-           mer    angeordneten     Zwischenüberhitzer    19  führt. Der überhitzte Dampf     durchströmt     die Heizelemente 20 des     Zwischenüberhitzers     19 und wird dann durch eine Leitung 21  zu dem     Überhitzer    14 zurückgeleitet. Nach  dem der Hochdruckdampf hier abermals  hochüberhitzt worden ist, gelangt er durch  eine Leitung 22 zu den Hochdruckzylindern  23 der Lokomotivmaschine.

   Der Abdampf  der Hochdruckzylinder strömt durch eine  Leitung 24 zum     Zwischenüberhitzer    19. An  diesen     Zwischenüberhitzer    ist ferner eine vom  Dampfraum 25 des     Rauchrohrkessels    B kom  inende Leitung 26 angeschlossen. Der       Rauchrohrkessel    B dient im allgemeinen als       Speisewasservorwärmer    für die Hochdruck  kesseltrommel 4. Etwaiger im Rauchrohr  kessel B erzeugter     Niederdruckdampf    kann  :ich im     Zwischenüberhitzer    19 mit dem     Ab-          dampf    des Hochdruckzylinders mischen.

   Der  durch den hochüberhitzten Hochdruckdampf  seinerseits hocherhitzte Zwischendampf  strömt durch Leitung 28 zu den Nieder  (lruckzylindern 29. Der Abdampf der     Nie-          derdruckzylinder    29 wird in üblicher Weise  dein Blasrohr 30 zugeführt. Durch eine an  den     Zwischenüberhitzer    19     angeschlossene     Leitung     31    kann Dampf über die     Hilfsma-          ehinen    entnommen     -werden.     



  Die in     Fig.    4 im Längsschnitt darge  stellte Lokomotive entspricht in ihrem Auf  hau durchaus derjenigen nach     Fig.    1 bis 3,  gleiche Teile sind mit denselben Bezugszif  fern bezeichnet. Bezüglich der     Überhitzer-          anordnung    unterscheidet sie sich von der     be-          aehriebenen    im wesentlichen dadurch, dass die  beiden     Überhitzer    32 und 33, in     denen,

      der  Hochdruckdampf zunächst vor seinem Ein  tritt in die Heizrohre des     Zwischenüberhit-          zers    und dann ein zweites Mal vor seinem  Eintritt in die Hochdruckstufe der Lokomo  iivmaschine hochüberhitzt wird, in den  Rauchrohren 34 des     Rauchrohrvorwärmers     liegen. Die Rohrschlangen der     Überhitzer     ragen mit einem beträchtlichen Teil ihrer  Länge durch     die;    Rauchrohre 34 hindurch  in den Heizzug C hinein, so dass auf diese  Weise eine ausreichende     Überhitzung    des    Hochdruckdampfes gewährleistet ist.

   Durch  die Wasserrohre 8, die in der aus     Fig.    2 er  sichtlichen Weise über den Querschnitt -des  Heizzuges C verteilt sind, sind die im     Heiz-          zug    C liegenden Teile der     Überhitzerelemente     gegen Verbrennen geschützt. Der in der       Hochdruckkesseltrommel    4 erzeugte Hoch  druckdampf wird durch eine absperrbare  Leitung 35 zu dem     Überhitzer    32 geleitet,  von dem eine Leitung 36 den überhitzten  Dampf zu dem in der Rauchkammer ange  ordneten     Zwischenüberhitzer    38 führt.

   Der  überhitzte Dampf durchströmt die Heizele  mente 39 des     Zwischenüberhitzers    und wird  dann durch eine Leitung 40 zu dem     Über-          hitzer        33    zurückgeleitet. Nach abermaliger       LUberhitzung    gelangt er durch eine Leitung  41 zu den Hochdruckzylindern 23 der     Loko-          motivmaschine.    Der Abdampf der Hoch  druckzylinder strömt durch eine Leitung 42  zum     Zwischenüberhitzer    38, um hier gege  benenfalls gemeinsam mit Niederdruck  dampf, der durch eine Leitung 43 vom       Rauchrohrkessel    B kommt, durch den über  hitzten Hochdruckdampf seinerseits hocher  hitzt zu werden.

   Der überhitzte Zwischen  dampf strömt aus dem     Zwischenüberhitzer     durch eine Leitung 44 zu den Niederdruck  zylindern 29 der Lokomotivmaschine. Mit  45 ist die zum Blasrohr 30 führende Ab  dampfleitung und mit 46 eine an den     Zwi-          schenüberhitzer    38 angeschlossene Leitung  bezeichnet, durch die Dampf für die Hilfs  maschinen entnommen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochdrucklokomotive mit einem im Ab gaszug des die Feuerbüchse mitumfassenden Hochdruckkessels liegenden R.auehrohrvor- wärmer, dadurch gekennzeichnet, dass der Überhitzer für den Hochdruckdampf, wel cher als überhitzter Heizdampf für einen Zwischenüberhitzer dient, in welchem der Abdampf der Hochdruckstufe der Maschine wieder hocherhitzt wird, durch Wasserrohre des Hochdruckkessels gegen die strahlende Wärme der Feuerung geschützt,
    ganz oder zum Teil in einem von der Hochdruckfeuer- Büchse zum Rauchrohrvorwärmer führenden Heizzuge liegt. UNTERANSPRüCHE 1. Hochdrucklokomotive nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem von der Hochdruckfeuerbüchse zum Rauchrohrvorwärmer führenden Heizzuge ausser dem Überhitzer für den zum Zwi- schenüberhitzer gehenden Hochdruck dampf noch ein zweiter Überhitzer ange ordnet ist,
    in dem der vom Zwischenüber- hitzer kommende Hochdruckdampf wieder hoch erhitzt wird. Hochdrucklokomotive nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Üb rhitzer für den zum Zwischenüber- hitzer gehenden Hochdruckdampf und ein zweiter Überhitzer für den von dem Zwi- schenüberhitzer kommenden Hochdruck- dampf sich durch die Rauchrohre des Vorwärmers hindurch mit einem erhebli chen Teil ihrer Rohrschlangen in den von der Hochdruckfeuerbüchse zum Rauch-,
    gasvorwärmer führenden Heizzug erstrek- ken. 3. Hochdrucklokomotive nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den di.i--". überhitzten Hochdruckdampf b @ieizt < - Zwischenüberhitzer eine vom I Impfraum des Rauehrohrvorwärmers kr imende Leitung angeschlossen ist,
    um den gegebenenfalls im Rauchrohrvorwär- mer erzeugten Niederdruckdampf im Zwi- schenüberhitzer mit dem Abdampf der Hochdruckstufe der Maschine zu mischen.
CH144396D 1928-06-15 1929-05-10 Hochdrucklokomotive mit Zwischenüberhitzung. CH144396A (de)

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