CH144415A - Elektromagnetische Sperrvorrichtung für Schaltorgane zum Anlassen von Motoren. - Google Patents

Elektromagnetische Sperrvorrichtung für Schaltorgane zum Anlassen von Motoren.

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CH144415A
CH144415A CH144415DA CH144415A CH 144415 A CH144415 A CH 144415A CH 144415D A CH144415D A CH 144415DA CH 144415 A CH144415 A CH 144415A
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CH
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pawl
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locking
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Elektromagnetische Sperrvorrichtung für Schaltorgane zum Anlassen von Motoren.    Um Motoren vor zu grossen Anlassströmen  beim schnellen Anlassen zu schützen, sind  bisher vielerlei Lösungen vorgeschlagen wor  den. Es sind zum Beispiel die Schützensteue  rungen mit Stromwächtern bekannt, die je  doch sehr teuer und kompliziert sind und in  folge der vielen Hilfskontakte und der Schüt  zen selber Fehlerquellen bedingen. Auf me  chanischem Wege kann ein zu schnelles An  lassen durch die Langsamschaltvorrich  tungen vermieden werden, wobei jedoch die  durch die Übersetzung hervorgerufenen Zu  satzmanipulationen am Antriebsorgan unan  genehm in Erscheinung treten. Wo häufiges  Anlassen gefordert wird, wie zum Beispiel  im Kranbetriebe, kommt diese Lösung die  sem Mangel zufolge überhaupt nicht in  Frage.

   Naheliegend ist es ferner, einen Mag  neten vom Hauptstrom des Motors zu erregen  und den Magnet mit einem Sperrhebel so zu  verbinden, dass bei zu schnellem Anlassen der  Magnet anspricht und der Sperrhebel in eine  auf der Kontrollerwelle etc. angebrachte    Sperrscheibe einklinkt, so dass ein Weiter  drehen solange verhindert wird, bis die  Stromspitze wieder auf     einen    Minimalwert  herabsinkt, wo der Magnet die     Klinkeinrich-          tung        freigibt.    Alle bisher bekannten Lösun  gen der letzteren Art haben den Nachteil,       class    die Sperrung entweder kompliziert oder  zu träge ist, so dass eine schnelle Sperrwir  kung nicht möglich ist.  



  Gemäss der     Erfindung    werden diese Män  gel dadurch beseitigt, dass eine unter Feder  wirkung stehende und mit einer Sperrscheibe  auf der Schaltwelle zusammenwirkende  Sperrklinke mit dem abgefederten Anker  eines vom Motorstrom durchflossenen Mag  netes derart gekuppelt ist,     da.ss    beim Anziehen  des Ankers die Sperrklinke freigegeben und  in Eingriff mit der Sperrscheibe gebracht  wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung schematisch dargestellt.  Auf der     Schaltwelle    a eines     Kontrollers,    An  lassers oder dergleichen sitzt die Sperrscheibe      b, in die eine Sperrklinke c eingreift, die un  ter der Wirkung der Feder d steht. e ist ein  vom Motorstrom durchflossener Elektromag  net, dessen Anker 7 unter der Wirkung der  Feder f stets in abgezogener Stellung gehal  ten wird. Der bei g gelagerte Anker ist ein  doppelarmiger Hebel, dessen zweiter Hebel  arm lh gegen die Sperrklinke c sich anlegt.  Die Momente der Federn<I>d</I> und<I>f</I> sind so be  messen, dass normalerweise die Feder f über  wiegt und die Sperrklinke ausser Eingriff mit  der Sperrscheibe gehalten wird.

   Der     Kontrol-          ler    befindet sich in der Nullage.  



  Tritt nun beim Einschalten des Motors  ein zu grosser Strom auf, so wird der Magnet  anker k angezogen, dessen Hebelarm dh dis  Sperrklinke c freigibt, so dass sie durch Feder  d gegen die Sperrscheibe b gedrückt wird.  Die Kontrollerwelle kann nun solange nicht  im     Einschaltsinne    weiter gedreht werden, bis  der Motorstrom sinkt und der Anker abfallen  kann. Hierbei wird die Sperrklinke durch den  Hebelarm h ausser Eingriff mit der Sperr  scheibe gebracht.  



  Die Einrichtung ist so getroffen, dass der  Magnet beim vollen Hub, das heisst beim An  sprechen, nur die Differenz der gegenein  ander wirkenden Federkräfte zu überwinden  hat, was bei raschem Ansteigen der Magnet  zugkraft zugleich mit der geringen zu be  schleunigenden Masse des Magnetankers für  die Ansprechgeschwindigkeit wesentlich ist.  Die Federn d und f werden zweckmässig ein  stellbar gemacht, um die Sperrung für ver  schiedene Nennströme verwendbar zu ma  chen.  



  Der Abfallstrom des Elektromagnetes ist  dadurch bestimmt, dass der Arbeitsbereich des  Magnetes auf einen festgelegten konstanten  Luftspalt beschränkt wird. Das Verhältnis  des Anzugstromes zum Abfallstrom kann  durch Veränderung des Luftspaltes, zum  Beispiel mittelst einer auswechselbaren Mes  singzwischenlage einstellbar gemacht werden.  Die Einrichtung ist sowohl für Gleichstrom,  als auch für Wcehselstrom anwendbar.  



  Die Sperrscheibe wird zweckmässig so  ausgebildet, dass der Magnethub möglichst    klein ist. Durch die besondere Formgebung  der Sperrzähne wird ein rasches und sicheres  Sperren erreicht. Der Kontroller kann von  jeder Stellung aus, unabhängig vom     momen-          tänen    Wert des Anlassstromes, in die Null  stellung zurückgebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromagnetische Sperrvorrichtung fii= Schaltorgane zum .Anlassen von Motoren, welche zur Verhütung zu hoher Anlassströme eine vom Motorstrom erregte Sperrklinke auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass eine un ter Federwirkung stehende und mit einer Sperrscheibe auf der Schaltwelle zusammen wirkende Sperrklinke mit dem abgefederten Anker eines vorn Motorstrom durchflossenen Magneten derart gekuppelt ist, dass beim An ziehen des Ankers die Sperrklinke freige geben und in Eingriff mit der Sperrscheibe gebracht wird. UN TERANSPRüCHE 1.
    Elektromagnetische Sperrvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker des Elektromagnetes als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen zweiter Hebelarm mit der Sperrklinke in Eingriff steht. Elektromagnetische Sperrvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Momente der Federn, die auf den Magnetanker und die Sperrklinke einwir ken, so bemessen sind, dass normalerweise die Sperrklinke ausser Eingriff mit der Sperrscheibe gehalten wird. . Elektromagnetisehe Sperrvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinkenfeder und die Mag netankerfeder einstellbar sind.
    Elektromagnetische Sperrvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontroller von jeder Stellung aus. unabhängig vom momentanen Wert des Anlassstromes. in die Nullstellung zurück gebracht werden kann.
CH144415D 1929-03-14 1930-02-06 Elektromagnetische Sperrvorrichtung für Schaltorgane zum Anlassen von Motoren. CH144415A (de)

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