CH144417A - Röntgenröhre. - Google Patents

Röntgenröhre.

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CH144417A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Röntgenröhre.    Bei Röntgenröhren wird, besonders bei  einer starken Belastung der Röhren, in dem  auf der Antikathode erzeugten     Brennfleck,     das heisst an der Stelle, wo die Kathoden  strahlen die Antikathode in der Hauptsache       treffen,    eine bedeutende Wärmemenge ent  wickelt. Dies kann eine zu starke Erhitzung  und ein Einbrennen der     Antikathodenober-          fläche    zur Folge haben.  



  Um diesem Übelstand abzuhelfen und die  Röhre dennoch stark belasten     zii    können,  hat     inan    bereits vorgeschlagen, die Antika  thode drehbar anzuordnen, wodurch erzielt  wird, dass der Brennfleck ein kreisförmiges  Band der     Antikathodenoberfläche    durchläuft  und jeder Teil dieses Bandes nur während  einer kurzen Zeit der Einwirkung der Katho  denstrahlen ausgesetzt ist, und dass während  der übrigen Umdrehungszeit eine gute Ab  kühlung dieser Teile erreicht wird.  



  Die     Erfindung    hat zum Zweck, die Tem  peratur der Antikathode noch mehr herab  zusetzen oder bei derselben Temperatur der    Antikathode die Belastung der Röhre zu  steigern.  



  Eine Röntgenröhre gemäss der Erfindung  enthält zu diesem Zweck eine drehbar ange  ordnete Antikathode, auf welcher beim Be  triebe dadurch ein bandförmiger     Brennfleck     erzeugt wird, dass dem Kathodenstrahlenbün  del ein länglicher Querschnitt gegeben wird.  



  Unter einem bandförmigen Brennfleck ist  hier ein Brennfleck zu verstehen, der eine  längliche Form hat, ungeachtet, ob diese  genau rechteckig ist oder nicht. Die Form  kann zum Beispiel auch elliptisch sein. In  folgedessen werden die auf die Antikathode       treffenden    Kathodenstrahlen über eine grössere  Oberfläche verteilt und die     Temperatur,    auf  die die Antikathode erhitzt wird, ist daher  niedriger.  



  Der bandförmige Brennfleck wird zweck  mässig in der Weise erzeugt, dass seine Längs  achse wenigstens nahezu senkrecht zur Be  wegungsrichtung des mit' dem     Brennfleck          koinzidierenden    Antikathoden.Oberflächenele-           mentes    verläuft. Bei dieser Bauart wird ein  möglichst grosser Teil der     Antikathodenober-          fläche        voll    dem Brennfleck bestrichen. Dein  Brennfleck können sogar solche Abmessungen       ,gegeben    werden, dass, wenn die Antikathode  sich dreht, die ganze     Antikathodenoberfläehe     von den Kathodenstrahlen getroffen wird.

   In  diesem Falle wirkt die ganze Oberfläche mit  zur Ableitung der im     Brennfleck    entwickelten  Wärme. In bezug auf die Erhitzung der An  tikathode ist es also, als ob der Brennfleck  über die ganze     Antikathodenoberfläche    ver  teilt wäre und trotzdem kann, wie beim     Gre     brauch von bandförmigen     Brennflecken    be  kannt ist, zur Herstellung von Aufnahmen  die     Röntgenstrahlenquelle    als nahezu     punkt-          förmig    erachtet werden. Es ist klar, dass eine  Röntgenröhre gemäss der Erfindung eine sehr  grosse Belastung zulässt, ohne dass die Anti  kathode so stark erhitzt wird.  



  Die Verwendung von bandförmigen     Brenn-          flecken    zwecks Erhaltung einer     punktförmi-          gen        Röntgenstrahlenquelle    ist an sich bekannt.  Die Erfindung besteht jedoch in der Kom  bination eines solchen Brennfleckes mit einer       drehbaren        Antikathode,        wodurch        die     wichtigen Vorteile erzielt werden.  



  Die     Zeichnung    veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1 ist ein Längsschnitt des     Ausfüh-          rungsbeispieles,    und       Fig.    2 ein     Querschnitt    nach der Linie       II-II.     



  Die dargestellte Röntgenröhre hat eine  teilweise metallene Aussenwand 1, die zum  Beispiel aus Chromeisen bestellt, und an die  die isolierenden Teile 2 und 2     angeschmolzen     sind. Im metallenen Wandteil befindet sich  ein für den Austritt von Röntgenstrahlen  bestimmtes Fenster 4. Der Teil 5 der Anti  kathode, der während des Betriebes von Ka  thodenstrahlen getroffen wird     und    auf dem  die Röntgenstrahlen erzeugt werden, hat eine  einigermassen kegelförmige Gestalt und be  steht zweckmässig aus Wolfram. Dieser kegel  förmige Teil ist mit dein Zylinder 6 verbun  den, der zum Beispiel aus Kupfer besteht  und einen eisernen Zylinder 7 umgibt. Dieser    Zylinder wird von     Kugellagern    8 getragen,  die ein leichtes Drehen der Antikathode  um die Spindel 9 ermöglichen.

   Diese Spindel  ist bei 10 mit dein     isolierenden    Teil 2 der  Röhrenwand verschmolzen und bestellt zweck  mässig aus     Chromeisen.    Der Zylinder 6 bil  det den Rotor eines Induktionsmotors, dessen  Pole mit 11     bezichnet    und ausserhalb der  eigentlichen Röntgenröhre angeordnet sind.  Ein Teil des     magnetischen    Kreises des In  duktionsmotors wird durch einen Schild 12  gebildet, mittelst dessen die Pole 11 mit  dem metallenen Teil 1 verbunden sind. Der  Induktionsmotor wird durch einen Schirm 13  abgeschlossen.  



  Die Kathode 14, die aus einem geraden  Glühfaden besteht und einerseits mit dem  Füsschen 15 verbunden ist, wird von der  Sammelvorrichtung 16 umgeben. Diese     Sam-          rnelvorrichtung    hat die Form eines Zylinders,  der mit einem Ende bei 17 an den isolie  renden Teil 3     angeschrnolzen    ist. Das andere  Ende der Sammelvorrichtung ist geschlossen  und weist eine rechteckige     Öffnung    18 auf,  hinter der die Glühkathode 14 angeordnet  ist, so dass ein bandförmiger Brennfleck er  halten. wird.  



  Die Sammelvorrichtung wird zweckmässig  derart angeordnet, dass die     Längsaxe    des auf  der Antikathode erzeugten bandförmigen  Brennfleckes mit einer erzeugenden Linie  der Antikathode wenigstens nahezu zusam  menfällt und sich also senkrecht zur Bewe  gungsrichtung des mit dem     Brennfleck    koinzi  dierenden     Antikathoden-Oberflächenelementes     erstreckt.

   Infolge dieser Anordnung bestreicht  der Brennfleck beim Drehen der Antikathode  eine möglichst grosse Oberfläche, wodurch  eine möglichst geringe Erhitzung der Anti  kathode erzielt wird, oder mit andern Wor  ten, die Belastung der Röntgenröhre möglichst  hoch gesteigert werden kann, wobei trotzdem  eine     punktförmige        Röntgenstrahlenquelle    er  zielt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Röntgenröhre, gekennzeichnet durch eine drehbar angeordnete Antikathode, auf welcher beim Betrieb dadurch ein bandförmiger Brenn fleck erzeugt wird, dass dem Kathodenstrah lenbündel ein länglicher Querschnitt gegeben wird. UNTERANSPRUCH: Röntgenröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Längsachse des bandförmigen Brennfleckes wenigstens nahezu senkrecht zur Bewegungsrichtung des mit dem Brennfleck koinzidierenden Antika- thoden-Oberfläeheneleinentes verläuft.
CH144417D 1928-09-14 1929-08-01 Röntgenröhre. CH144417A (de)

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CH144417D CH144417A (de) 1928-09-14 1929-08-01 Röntgenröhre.

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