CH144441A - Einrichtung zum Aufkleben von Etiketten, Banderolen und dergleichen auf zwei oder mehr Seiten von Schachteln, insbesondere Zündholzschachteln. - Google Patents

Einrichtung zum Aufkleben von Etiketten, Banderolen und dergleichen auf zwei oder mehr Seiten von Schachteln, insbesondere Zündholzschachteln.

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CH144441A
CH144441A CH144441DA CH144441A CH 144441 A CH144441 A CH 144441A CH 144441D A CH144441D A CH 144441DA CH 144441 A CH144441 A CH 144441A
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turning
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Fornander Aktiebolage Siefvert
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Siefvert & Fornander Ab
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  Einrichtung zum Aufkleben von Etiketten, Banderolen und dergleichen auf zwei oder  mehr Seiten von Schachteln, insbesondere Zündholzschachteln.    Die bis jetzt gebräuchlichen Maschinen  zum Aufkleben von Etiketten auf Schach  teln, insbesondere     Zündholzschachteln,    sind  für gewöhnlich derart gebaut, dass die  Schachteln reihenweise nacheinander durch  die Maschine     hindurchbewegt    und während  dieser Bewegung zunächst mit einem Klebe  mittel und dann mit Etiketten versehen wer  den, die darauf mit Hilfe einer besonderen       Pressvorriehtung        festgepresst    und zugleich       ausgeglättet    werden, wonach die Schachteln  zwecks Weiterbeförderung in einen Rahmen  aufgesammelt werden.

   Um die Schachteln  auf mehr als einer     Seite    mit     Etiketten        züz     versehen, war man bisher genötigt, den glei  chen Vorgang in einer andern Maschine zu  wiederholen, wodurch zwecks zweiseitigen       Etikettierens    die erforderliche Arbeit und der  Raumbedarf doppelt so gross werden als beim       Einzeletikettieren.     



  Bei der zum Aufkleben von Etiketten,  Banderolen,     Reibstreifen    -und dergleichen auf    zwei oder mehr Seiten von Schachteln dienen  den Einrichtung nach der Erfindung ist eine  der Anzahl der aufzuklebenden verschiede  nen Etiketten entsprechende Anzahl von zum       Einzelbekleben    dienenden     Maschinen    in Be  zug auf den Förderweg der Schachteln hin  tereinander angeordnet, wobei     zwischen    je  zwei     aufeinar_derfolgenden    Maschinen ein  Wendeapparat eingeschaltet ist, der die von  der vordern Maschine ankommenden Schach  teln empfängt und in einer für das nach  folgende Bekleben geeigneten Stellung an die  andere Maschine abgibt.  



  In der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsformen der     Einrichtung        schematisch     dargestellt.         Fig.    1 ist eine Seitenansicht, und         Fig.    2     eine    Draufsicht einer ersten Aus  führungsform, in welcher die Schachteln  durch zwei hintereinander angeordnete,  zweckmässig in ein einziges Aggregat zu-           sammengebaute    Einzelmaschinen geradlinig       bindurchbewegt    werden;

         Fig.3    ist ein Schnitt nach der Linie       f1        B,        und          Fig.4    ist ein Schnitt nach der Linie       C-D    in     Fig.    1;       Fig.    5 ist eine perspektivische Darstel  lung einer Einzelheit;       Fig.    6 ist eine Draufsicht eines Wende  apparates abgeänderter Ausführung;

         Fig.    7 ist ein Schnitt desselben Apparates  nach der Linie     E-F    in     Fig.    6       Fig.    8 ist eine Draufsicht einer weiteren  Ausführungsform eines aus zwei Einzel  maschinen zusammengesetzten Aggregates,  und       Fig.    9 zeigt einen Querschnitt des Wende  apparates des in     Fig.    8 dargestellten Aggre  gates.  



  In der     Ausführungsform    nach     Fig.    1 und  2 werden die von einer Schachtelmaschine  oder einer Maschine zum Einschieben der  Schubladen in die Hülsen ankommenden  Schachteln der     Etikettiermaschine    zugeführt,  wo sie durch einen hin- und hergehenden  Kolben 2 in bekannter Weise durch eine  erste Maschine zum     Einzelbekleben,    die aus  einem     Kleisterbehälter        ''3,    einem Etikettier  behälter 4 und einer     Pressvorrichtung    5 be  steht,     hindurchbewegt    werden,

   wodurch die  Schachteln auf ihrer obern Seite     etikettiert          werden.    Die Schachteln treten dann unter  dem Drucke der nachfolgenden Schachteln  in den Wendeapparat ein, der zwecks Auf  nahme der Schachteln eine durchgehende.  zentrale     Aussparung    6 (siehe     Fig.    3 bis 5)  aufweist. Der dargestellte Wendeapparat be  steht aus einer drehbaren Scheibe 7, die in  einem     feststehenden    Ring 8 gelagert und     mit     einem Zahnrad 9 und     einer        Arretierungs-          scheibe    10 versehen ist.

   Das Zahnrad 9 wird  durch ein Zahnrad 11 des gleichen Durch  messers     und    der gleichen Teilung angetrie  ben, dessen eine Hälfte aber keine Zähne auf  weist. Während die zugehörige Antriebswelle  12 eine Umdrehung macht, macht also der  Wendeapparat nur eine halbe Umdrehung.

    Zwecks Festhaltens des Wendeapparates    während der Zeit, während welcher die Zahn  räder 9 und 11 miteinander nicht in Eingriff  stehen, greift eine auf der Welle 12 sitzende       Nockenscheibe    13 in die     Arretierungsscheibe          10    ein und sichert sie gegen Drehung, -wie aus       Fig.    4 deutlich     hervorgeht..    Zwecks Herabset  zung der     Beanspruchung    der Zähne während  der     Beschleunigungszeit    des     Wendeapparates          kann    das Zahnrad 11 mit einem Hilfszahn 14  und das Zahnrad 9 mit einer entsprechenden  Anschlagscheibe 15     versehen    werden.

   Die  Welle 12 wird zweckmässig von derselben  Hauptwelle wie der Kolben ? angetrieben,  und zwar derart, dass die Welle 12 eine halbe  Umdrehung für jede vollendete Vorschub  bewegung des Kolbens     \?    macht. Es ist ein  leuchtend, dass die Einstellung der Zahn  räder im Verhältnis zueinander eine derartige  sein muss, dass die Zahnräder ausser Eingriff  sind und der Wendeapparat somit verriegelt  ist,     während    der Kolben den Vorschub der  Schachtelreihe und dadurch den Einschub  einer Schachtel in den Wendeapparat be  wirkt.  



  Von dem Wendeapparat aus werden die  Schachteln, immer unter dem Drucke der  nachfolgenden Schachteln, durch eine zweite,  aus einem     Kleisterbehälter    16, einem     Etiket-          tenbehälter    17 und einer     Pressvorrichtung    18  bestehende Einzelmaschine     hindurchbewegt,     wodurch sie auf der nunmehr nach oben ge  richteten Seite mit Etiketten versehen wer  den. Die nunmehr auf zwei Seiten     etikettier-          ten    Schachteln werden dann in geeigneter  Weise aufgesammelt.

   Weil in dieser Aus  führungsform die Schachtelreihe mit Hilfe  eines einzigen Kolbens durch die beiden Ein  zelmaschinen geschoben     wird,    so kann es zu  folge Unebenheiten der Schachteln eintref  fen, dass die Schachteln nicht genau unter  halb des     Etikettenbehälters    17 zu stehen  kommen.

   Zwecks Berichtigung dieser Stel  lung kann die Führungsscheibe 10 mit   schraubenförmigen Absätzen 19 versehen  werden, wie in     Fig.    5 dargestellt ist, wo  durch die zuletzt von dem Wendeapparat  vorgeschobene Schachtel stets in die richtige  Lage gebracht wird, wonach die Stellungen      des     Kleisterbehälters    16 und des     Etiketten-          behälters    17 entsprechend eingestellt werden  können.  



  In     Fig.    6 und 7 ist eine andere Ausfüh  rungsform des Wendeapparates dargestellt.  Der Wendeapparat besteht hier aus einer in  einem Lager 20 gelagerten Scheibe 21, die  mit auf dem gleichen Abstand vom Dre  hungsmittelpunkt der Scheibe liegenden Aus  sparungen 22 zur Aufnahme der Schach  teln versehen ist. Bei dem dargestellten  Ausführungsbeispiel sind sechs solcher Aus  sparungen vorhanden. Die Scheibe kann  durch ähnliche Mittel wie die in den     Fig.    1  bis 4 dargestellten oder einfach durch ein       Schaltradgetriebe    angetrieben werden, und  zwar     derart,    dass sich die Scheibe für jede  eingeschobene Schachtel um eine Lochteilung  dreht.

   Die Schachteln werden in dieser Weise  - bei dem dargestellten Ausführungsbei  spiel nach drei Schaltungen -eine halbe  Umdrehung machen und dann mit Hilfe  eines Kolbens 23 ausgestossen, um in der an  dern Einzelmaschine     etikettiert    zu werden.  Ein Vorteil dieser Ausführung besteht darin,  dass das zunächst aufgeklebte Etikett bei  entsprechender Anzahl der Aussparungen  der Scheibe in solchem     Masse    getrocknet wer  den kann, dass es bei dem nachfolgenden  Vorschub der Schachtel aus seiner Lage nicht  verschoben wird.  



  Eine dritte Ausführungsform der Ein  richtung ist in     Fig.    8 dargestellt, wo die  Schachteln durch drei Kolben 24, 25, 26 in  einer winkelförmigen Bahn weiterbewegt  werden, wobei die Schachteln mit Hilfe der  Kolben 24 und 26 unmittelbar unter einem       Etikettenbehälter    4     bezw.    17 eingeschoben  werden. Hierdurch wird eine grosse Genauig  keit in bezug auf die richtige Stellung der       Schachteln    während des     Etikettiervorganges     gesichert.

   Der     Wendeapparat    besitzt hier  einen drehbaren Zylinder, dessen     mittlerer,     durch zwei parallele Ebenen begrenzter Teil  entfernt ist     (Fig.9).    Die Antriebsvorrich  tung kann ähnlich wie die in     Fig.    1 dar  gestellte sein. Der in F     ig.    8 dargestellte  Wendeapparat ist aber auch in solchen Fäl-         len    verwendbar, w o die beiden Einzelmaschi  nen, wie     in        Fig.    1 in geradliniger Verlänge  rung     voneinander    angeordnet sind und nur  ein Kolben den Vorschub bewirkt.

   Eine  Nachstellung der Lage der Schachtelreihe  beim Einschieben in die andere Einzel  maschine kann in solchem Falle, wie bei der  Ausführung nach     Fig.    5, leicht dadurch be  wirkt werden, dass dem Wendezylinder der  in     Fig.9    veranschaulichte     Querschnitt    ge  geben wird.  



  Es ist einleuchtend, dass, ohne vom Wesen  der Erfindung abzuweichen, Änderungen  vorgenommen werden     können.    Beispiels  weise kann der     Wendeapparat    ohne beweg  liche Teile ausgeführt werden, und z.     B.     eine schraubenlinienförmige Rinne besitzen.  worin die     Schachteln    während ihres Vor  schubes in eine für das Einschieben in die  nächstfolgende     Etikettiervormichtung    erfor  derliche Stellung gebracht werden.

   Zum Auf  kleben von     Etiketten,    Banderolen oder Reib  streifen auf zwei naheliegende Seiten einer  Schachtel eignet sich sowohl die     genannte     Rinne, als auch der in     Fig.    6 und 7 dar  gestellte Wendeapparat, bei welchem die  Anzahl der Aussparungen in solchem Falle  ein Vielfaches von 4 sein kann. Die Schach  teln können dann nach einer Drehung von  <B>90'</B> oder<B>270'</B>     mittelst    eines Kolbens aus  gestossen werden, wobei der letztgenannte  Winkel     in    Anbetracht des     Trocknens    der Eti  kette vorzuziehen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Aufkleben von Etiket ten, Banderolen und dergleichen auf zwei oder mehr Seiten von Schachteln, insbeson dere Zündholzschachteln, dadurch gekenn zeichnet, dass eine der Anzahl der zu etiket tierenden Seiten entsprechende Anzahl von zum Einzelbekleben dienenden 3Taschinen be züglich des Förderweges der Schachteln hin tereinander angeordnet ist, wobei zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Maschinen ein zur Aufnahme der von der vordern Maschine herkommenden Schachteln dienender Wende apparat eingeschaltet ist, der die Schachteln in einer für das Bekleben in der andern Ma schine geeigneten Stellung abgibt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Wende apparat eine drehbar gelagerte Scheibe mit einer zentralen, zur Aufnahme der Schachteln geeigneten Aussparung ver sehen ist. \?. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Wende apparat mit Führungsabsätzen versehen ist, die jede aus dem Wendeapparat her austretende Schachtel nach einer bestimm ten Stellung vorschieben. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Wende apparat eine drehbar gelagerte Scheibe mit auf dem gleichen Abstand vom Mit telpunkt der Scheibe angeordneten, zur Aufnahme der Schachteln geeigneten Aus sparungen aufweist.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Wende apparat eine stillstehende, schrauben- linienförmig gewundene Rinne aufweist.
CH144441D 1929-02-05 1930-01-27 Einrichtung zum Aufkleben von Etiketten, Banderolen und dergleichen auf zwei oder mehr Seiten von Schachteln, insbesondere Zündholzschachteln. CH144441A (de)

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