CH144528A - Vorrichtung zum Zerstäuben eines Riech- oder Desinfektionsmittels in Aborten. - Google Patents

Vorrichtung zum Zerstäuben eines Riech- oder Desinfektionsmittels in Aborten.

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CH144528A
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Zipper Walter
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  Vorrichtung zum Zerstäuben eines Riech- oder     Desinfektionsmittels    in     Aborten.       Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet eine     Vorrichtung    zum Zerstäu  ben von flüssigen Riech-- oder Desinfektions  mitteln in Aborten, bei welcher ein Behälter  für die Flüssigkeit und eine     Kolbenpumpe,     welche dazu bestimmt ist, das     Mittel    in klei  nen Mengen zu zerstäuben, zusammengebaut       sind,    wobei der Pumpenzylinder zusammen  mit dem Behälter die Form eines Griffes  für das Betätigungsorgan der     Wasserspül-          vorrichtung    aufweist,

   damit die Zerstäuber  vorrichtung     durch    die Betätigung der Was  serspülung zur Wirkung gebracht werden  kann. .  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstan-          des,    und zwar zeigt die     Fig.    1     einen    Zer  stäuber im Längsschnitt, während die     Fig.    Z  und 3 die Anordnung des Zerstäubers an der       Zugkette    der Spülvorrichtung darstellen; die       Fig.    4 veranschaulicht die Betätigung des  Zerstäubers.  



  Der Zerstäuber besitzt eine Kolbenpumpe    und einen Behälter     a,    der unmittelbar an das  untere Ende eines Pumpenzylinders b ange  schlossen ist. Der mit einer Lederdichtung  versehene Pumpenkolben c steht unter der  Wirkung einer Schraubenfeder d, die sieh  mit ihrem obern Ende an dem Deckel f des  Zylinders b abstützt. Die Kolbenstange     y,     die nur auf Zug beansprucht wird und daher  aus einem Stück Draht bestehen kann, ist  an ihrem durch den Deckel f hindurch nach  aussen vorragenden Ende zu einem Haken )c  ausgebildet.  



  Der Pumpenzylinder b ist an seinem un  tern Ende durch eine     -Wand    k abgeschlossen,  in welcher eine oder mehrere Öffnungen     ki     vorgesehen sind. Diese Wand k hat nur den  Zweck, dass an ihr ein rechtwinklig abgebo  genes dünnes Röhrchen j     befestigt    werden  kann, dessen unteres Ende bis knapp an den  Boden des Behälters     a    reicht, während das  obere Ende in eine Düse i hineinragt, die an  dem untern Ende des Zylinders b vorge  sehen ist.      Der Behälter     a    ist mit dem Pumpenzylin  der b leicht lösbar verbunden.

   Zu diesem  Zwecke ist der Behälter a mit einer kreis  runden     Öffnung    versehen und der Rand die  ser Öffnung ist mit einem     Muttergewinder        re          (Fig.    1) versehen, in welches das gleichfalls  mit Gewinde versehene untere Ende des<B>Zy-</B>  linders b eingeschraubt ist.  



  Das Einfüllen des Riech- oder Desinfek  tionsmittels in den Behälter a erfolgt da  durch, dass der Behälter a von dem Pumpen  zylinder b abgeschraubt wird. Die Flüssig  keit kann nun bequem durch eine hinreichend  grosse Öffnung eingefüllt werden, worauf die  Füllöffnung durch das Aufschrauben des  Behälters<I>a</I> auf den Pumpenzylinder<I>b</I> wie  der geschlossen wird. Die leicht lösbare Ver  bindung     zwischen    dem Behälter a und dem  Pumpenzylinder b gewährt die Vorteile, dass  eine besondere Füllöffnung, sowie ein beson  derer Verschluss derselben erspart werden  und dadurch die Herstellung billiger wird,  und dass der Behälter a bis zu seinem Rande  gefüllt werden kann.  



  Der beschriebene Zerstäuber wird, wie  die     Fig.    2 und 8 zeigen, an Stelle des üb  lichen Griffes an dem Betätigungsorgan der       Wasserspülvorrichtung,    zum Beispiel an der  Zugkette<I>m,</I> befestigt, indem der Haken<I>h</I>  einfach an dem Ende dieses     Betätigungs-          organes    angebracht wird. Der Pumpenzylin  der b dient hierbei, wie die     Fig.    4 zeigt, als  eigentlicher Griff für die Hand, die sich bei  der Ausübung des Zuges an dem Behälter a       abstützt.     



  Wenn der als Griff der Spülvorrichtung  dienende Zerstäuber in der Richtung des  Pfeils 1     (Fig.    2 und 3) niedergezogen wird,  so führt der     Kolben    c in bezug auf den Zy  linder b den Saughub in der Richtung des  Pfeils     II        (Fig.    1) aus, wobei die Feder d       zusammengedrückt    und durch die Düse i von  aussen Luft angesaugt wird.

   Nach dem Los  lassen des Griffes der Spülvorrichtung ent  spannt sich die zusammengedrückte Feder d  und bewegt den Pumpenzylinder b samt denn       B(:hälter    n entgegen der Richtung des Pfeils    1     (Fig.    2 und 3) nach oben, so dass der Kol  ben c die Luft in scharfem Strahl durch die  Düse     i    ins Freie presst. Der erhöhte Luft  druck wirkt durch die     Öffnungen        ki    hin  durch auch auf die in dem Behälter a be  findliche Flüssigkeit ein und drückt einen  kleinen Teil derselben durch das Röhrchen     ;j     in die Düse i, aus welcher sie von dem Luft  strahl     in    fein zerstäubtem Zustand ausgebla  sen wird.  



  Der Zerstäuber gelangt somit erst in dem  Zeitpunkt zur Wirkung, nachdem der Griff  der Spülvorrichtung losgelassen worden ist.  Dadurch wird verhindert, dass Teilchen der  zerstäubten Flüssigkeit     die    Hand oder den  Arm der die Wasserspülung betätigenden  Person treffen. Zu dem gleichen Zweck wird  der Zerstäuber derart angehängt, dass sich  seine Düse auf der von der Person abgewen  deten Seite befindet     (Fig.    4).  



       LTm    zu verhindern, dass sich der Kolben c  in dem     Zylinder    b dreht, wodurch die Düse i  <B>9</B>     eo,    n die die Wasserspülung     betätigende          ce     Person gerichtet wäre, kann die Kolben  stange     g        (Fig.    1) einen von der Kreisform  abweichenden, beispielsweise quadratischen       Querschnitt    erhalten, wobei selbstverständ  lich die in dem Deckel f vorgesehene Durch  trittsöffnung für die Stange g die entspre  chende Form aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Zerstäuben eines flüs sigen Riech- oder Desinfektionsmittels in Aborten. gekennzeichnet durch einen an Stelle eines Griffes der Spülvorrichtung zu dienen bestimmten Pumpenzylinder mit darin angeordnetem Pumpenkolben und einen als Fortsatz des Pumpenzylinders ausgebildeten und zusammen mit diesem die Form eines Griffes aufweisenden Vorratsbehälter für die zu zerstäubende Flüssigkeit. UN TERANSPRTJ CHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Vorrats behälter für die Flüssigkeit an das untere Ende des Pumpenzylinders angeschlossen und mit diesem leicht lösbar verbunden ist. 2. Vorrichtung nach Unterauspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter für die Flüssigkeit mit dem Pumpen zylinder durch Verschraubung verbunden ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter für die Flüssigkeit eine mit einem Mut tergewinde versehene Füllöffnung besitzt, in welche das mit Gewinde versehene un tere Ende des Pumpenzylinders eirege- schraubt ist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch ein in den Behälter tauchendes Röhrchen, dessen oberes Ende in eine an dem Pumpenzylinder vorge sehene Zerstäuberdüse hineinragt. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Kolben stange an ihrem nach aussen vorragenden Ende zur Befestigung am Betätigungs organ für die Wasserspülung eingerich tet ist.
CH144528D 1929-01-05 1929-12-30 Vorrichtung zum Zerstäuben eines Riech- oder Desinfektionsmittels in Aborten. CH144528A (de)

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