CH144534A - Verfahren zum Waschen von Kupferseidenspinnkuchen behufs Entfernung von aus der Fabrikation herrührenden Rückständen. - Google Patents

Verfahren zum Waschen von Kupferseidenspinnkuchen behufs Entfernung von aus der Fabrikation herrührenden Rückständen.

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CH144534A
CH144534A CH144534DA CH144534A CH 144534 A CH144534 A CH 144534A CH 144534D A CH144534D A CH 144534DA CH 144534 A CH144534 A CH 144534A
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CH
Switzerland
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sep
cake
spinning
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copper silk
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English (en)
Inventor
Aktien-Gesellschaft J Bemberg
Original Assignee
Bemberg Ag
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Description


  Verfahren zum Waschen von     Itupferseidenspinnkuchen    behufs Entfernung von aus  der     Fabrikation    herrührenden Rückständen.    in der Kunstseidenindustrie erfährt das  Spinnen nach dem     Zenrtifugenverfahren     eine wachsende Aufnahme, da nach diesem  Verfahren unmittelbar gedrehte Kunstseide,  erzeugt wird, die in Kuchenform in den  Spinnzentrifugen aufgesammelt wird. Diese  sogenannten Spinnkuchen stellen ringförmige  Gebilde aus fest     zusammengepressten,    in  Kreuzwicklung gelegten Fäden dar.

   Dies  Form erschien bisher für die erforderliche       Nassbehandlung    der Fäden behufs Entfer  nung von aus der Fabrikation herrührenden  Rückständen wenig geeignet, so     dass    man im  allgemeinen die Spinnkuchen, nötigenfalls  unter Verwendung geeigneter Einlagen nass  in     Strähnform    abwickelte, um sie erst dann  der weiteren     Nassbehandlung    und Trocknung  zu unterwerfen.  



  Man hat weiter vorgeschlagen, die Spinn  kuchen auf Haltevorrichtungen rasch zu dre  hen, wobei diese durch Schleuderwirkung  
EMI0001.0009     
  
    sich <SEP> fest <SEP> an <SEP> die <SEP> Innenfläche <SEP> des <SEP> Kuchens
<tb>  anlegen <SEP> und <SEP> wobei <SEP> Flüssigkeit <SEP> in <SEP> zerstäub  ter <SEP> Form <SEP> durch <SEP> den <SEP> Spinnkuchen <SEP> hindurch  geschleudert <SEP> wird.
<tb>  Das <SEP> ersterwähnte <SEP> Verfahren <SEP> gewälirlei"t,-t
<tb>  zwar <SEP> den <SEP> erwünschten <SEP> Erfolg, <SEP> da <SEP> gerade <SEP> die
<tb>  übliche <SEP> Nachbehandlung <SEP> in <SEP> der <SEP> Strälin  form <SEP> besonders <SEP> wirkungsvoll <SEP> ist. <SEP> Das <SEP> Ver  fahren <SEP> hat <SEP> aber <SEP> den <SEP> Nachteil, <SEP> recht <SEP> um..,t < ind  lich <SEP> und <SEP> daher <SEP> teuer <SEP> zu <SEP> sein.

   <SEP> Ein <SEP> weiterer
<tb>  Nachteil <SEP> liegt <SEP> darin, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Strähne <SEP> sich
<tb>  beim <SEP> Umziehen <SEP> in <SEP> den <SEP> Behandlungsflüssig  keiten <SEP> leicht <SEP> verwirren.
<tb>  Das <SEP> zweite <SEP> Verfahren <SEP> weist. <SEP> gerade <SEP> diesen
<tb>  Übelstand <SEP> nicht <SEP> auf, <SEP> denn <SEP> die <SEP> Aufl < z,'e <SEP> des
<tb>  Spinnkuchens <SEP> auf <SEP> eine <SEP> Haltevorrichtung <SEP> er  möglicht <SEP> die <SEP> Beibehaltung <SEP> der <SEP> unveränderten
<tb>  Kuchenform.

   <SEP> Die <SEP> Behandlung <SEP> mit <SEP> Fltissi@",  keiten <SEP> in <SEP> zerstäubter <SEP> Form <SEP> ist <SEP> jedoch <SEP> wenig
<tb>  wirksam, <SEP> insbesondere <SEP> ist <SEP> eine <SEP> vollständige
<tb>  Entfernung <SEP> der <SEP> von <SEP> der <SEP> Fabrikation <SEP> her-         rührenden Rückstände im Spinnkuchen nach  diesem Verfahren nicht möglich. Dieser  Nachteil ist teilweise darauf zurückzuführen,  dass die betreffende Flüssigkeit kaum bei  wesentlich erhöhter Temperatur und nur an  der Innenfläche des Spinnkuchens einwirkt.  Selbst bei langer Dauer     wird    ein restloses  Auswaschen dieser Verunreinigungen in  Frage gestellt.

   So ist es kaum möglich,       Kupferseidenspinnkuchen    restlos von Kupfer  frei zu waschen; besonders an den Auflage  stellen der Haltevorrichtung zeigen sich im  mer noch Spuren von Kupfer.  



       Diese    Nachteile vermeidet die vorliegende  Erfindung; gemäss der Erfindung werden die  nassen, säurehaltigen Spinnkuchen auf Halte  vorrichtungen von veränderlichem und fe  derndem Umfang aufgelegt und auf diesen  in die erforderlichen Behandlungsflüssigkei  ten eingetaucht, um die aus dem     Spinnprozess     auf dem Faden anhaftenden Rückstände zu  entfernen. Als Haltevorrichtungen kommen  zum Beispiel Spulen in Betracht, deren     Spu-          lenmantel    von federnd gelagerten und radial  verstellbaren Stäben gebildet wird. Auch  Haspel von geeigneten Abmessungen mit  federnd und radial verschiebbaren Holmen  können Verwendung finden.  



  Die Haltevorrichtungen können mit einem  Antrieb verbunden und gedreht werden, wo  bei die aufgelegten Kuchen der gewünschten  Tauchbehandlung unterworfen werden. Diese  kann erfolgen, indem die Kuchen periodisch  in die Behandlungsflüssigkeit eingetaucht  und aus dieser herausgehoben werden, um  abzutropfen. Es können aber auch die Halte  vorrichtungen langsam gedreht werden und  die Spinnkuchen nur teilweise in die Flüs  sigkeit eintauchen, so     dass    ständig eine lang  same Strömung der Flüssigkeit durch alle  Fadenlagen des Spinnkuchens     stattfindet.     



  Es hat sich ergeben, dass das Verfahren  weit wirkungsvoller ist als das Besprühen  von Spinnkuchen unter Schleuderwirkung.  Die bei dem letzteren Verfahren zuweilen an  den Auflagestellen hartnäckig anhaftenden  Verunreinigungen fallen ebenfalls weg, denn  der Druck der Haltevorrichtung auf die    Auflagestellen des Spinnkuchens ist weit ge  ringer als unter der     Schleuderwirkung    bei  dem bekannten Verfahren. Es gelingt  schliesslich auch, den Spinnkuchen gleich  mässig zu     seifen    oder mit einer Öl- oder Fett  emulsion zu behandeln. Nach dieser Behand  lung werden die     Spinnkuchen    auf der Halte  vorrichtung     getrocknet.     



       LTberrascheaiderweise    hat sich bei der  nach dem Verfahren behandelten Kupferseide  ergeben, dass sie sich leicht von dem Kuchen       abwinden    lässt und einen weichen Charakter  aufweist, wie er erwünscht ist, während bei  dem bekannten Verfahren der Schleuder  wäsche unter Besprühen die Kupferseide  sich schwerer     abwinden    lässt und     unerwünscht     hart ist.  



       Anhand    der Zeichnung seien zwei Aus  führungsbeispiele für das Verfahren erläu  tert, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine schematische Seitenansicht  einer Behandlungsvorrichtung mit teilweise  eingetauchten, drehbaren Spinnkuchen,       Fig.    2 eine ebensolche Ansicht einer Vor  richtung zum periodischen Eintauchen und  Anheben der Spinnkuchen,       Fig.    3 dieselbe Vorrichtung von oben  gesehen.  



  Bei der Vorrichtung nach     Fig.    1 werden  die Kuchen 3 auf eine Welle 2     mittelst    ge  eigneter     Haltevorrichtungen    aufgereiht; die  Welle 2 ist im Lager fliegend angeordnet  und mittelst Kurbel 4 drehbar. Die Spinn  kuchen tauchen nur teilweise in die Behand  lungsflüssigkeit der Barke 1. Beim Drehen  werden immer neue Teile der Spinnkuchen  von der Flüssigkeit durchdrungen und er  möglichen so ein rasches Auswaschen.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.    2 und 3 um  fasst eine Barke 1, in welcher an gekröpf  ten Wellen 7, 7' in Lagern 8, 8', 8", 8"'  ein Rahmen 6 in vertikaler Ebene kreisend  bewegt wird. Die Bewegung erfolgt durch  die Kurbel 4; die Drehbewegung der Welle 7  überträgt sich mittelst einer Kette 9 auf  die Welle 7'. Die Spinnkuchen 3 werden von  elastischen Haltevorrichtungen gestützt auf  die Stäbe<B>5</B> aufgereiht und die letzteren lose      auf den Rahmen 6 aufgelegt.

   Durch Drehen  der Kurbel 4 werden die Kuchen in ihrer  Gesamtheit in die Waschflüssigkeit der  Barke 1 eingetaucht, bewegen sich mit dein  Rahmen in der Waschflüssigkeit bis zu der  Stellung, welche in     Fig.    3 gestrichelt ge  zeichnet ist, heben sich dann aus der     Flügaig-          keit    heraus, um dann von neuem wieder ein  getaucht zu werden. Durch die     Bewegung     der Spinnkuchen in Längsrichtung der     .Barke     wird     ein    besonders gutes Durchspülen der  einzelnen Fadenlagen gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Waschen von Kupferseide spinnkuchen behufs Entfernung von aus der EMI0003.0008 Fabrikation <SEP> herrührenden <SEP> Rückständen. <tb> durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Sliinnl;ueli < -ii <tb> auf <SEP> einer <SEP> federnden <SEP> Haltevorrichtung <SEP> wit <tb> verstellbarem <SEP> Umfang <SEP> einer <SEP> Tauchbehandlun, unterworfen <SEP> werden. <tb> UNTERANSPRUCH: <tb> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Spinnkuchen <SEP> wäh rend <SEP> der <SEP> Tauchbehandlung <SEP> noch <SEP> einer <SEP> steti gen <SEP> Drehung <SEP> unterworfen <SEP> werden.
CH144534D 1928-11-09 1929-10-24 Verfahren zum Waschen von Kupferseidenspinnkuchen behufs Entfernung von aus der Fabrikation herrührenden Rückständen. CH144534A (de)

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