CH144559A - Verfahren zur Herstellung von Salz bestimmter Körnung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Salz bestimmter Körnung.

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CH144559A
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Aktiengesellschaft Der Mas Cie
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Escher Wyss Maschf Ag
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

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  Verfahren zur Herstellung von Salz bestimmter Körnung.    In der     Eindampfungstechnik    sind Vor  richtungen und Verfahren bekannt, mit denen  ein grosses Salzkorn durch Umwälzung der       Salzlösung    durch ein Reizsystem erhalten  wird. Die Umwälzung wird mechanisch  durch einen Propeller oder dergleichen her  vorgerufen.     Bekannte    Vorrichtungen dieser  Art weisen den      Nachteil    auf, dass die ganze  Menge, welche durch das     Heizsystem    strömt,  gepumpt werden muss, was einen entspre  chend hohen     Kraftverbrauch    bedingt.

   Das  Salzkorn leidet dabei infolge des sich bei  ;jeder Umwälzung wiederholenden Durchgan  ges durch die mechanische     Pumpvorrichtung.     Die Salzkörner werden an den Kanten ab  gerundet und sie haben, vergrössert aufge  nommen, das Aussehen von Bachgeröll.  



  Es ist ferner bekannt, die Salzkristalle       bestmöglichst    in einer bestimmten Zone, der  sogenannten     Metastabilen,    zurückzuhalten  und nur die Lösung durch das     Heizsystem     zu pumpen. In einem solchen Falle ist wohl    der Nachteil, dass die     Salzkörner    zu oft  durch die Pumpe hindurchgehen müssen, ver  mieden, nicht aber auch derjenige, dass die  ganze Menge der Lösung     umgewälzt    werden  muss. Ferner bereitet die Erzeugung der       metastabilen    Zone, welche zur Voraussetzen;  die Einhaltung bestimmter Temperaturver  hältnisse hat, im praktischen Betrieb     inini(Ir     grosse Schwierigkeiten.  



  Zum Zwecke, grössere Salzkristalle zu er  halten ist im weiteren vorgeschlagen wor  den, in Verbindung mit einem Verdampfer  einen Nebenkreislauf vorzusehen, um einen  Teil einer gesättigten Lösung einem     I?ber-          hitzer    zuführen und von diesem wieder     ü1     den Verdampfer     zurückfördern    zu können,  wo die überhitzte Lösung einmal die Um  wälzung unterstützt und ferner Veranlassung  zur Bildung von "Samenkristallen" gibt, um  die herum dann die weitere Kristallisation  der gesättigten Lösung erfolgen kann.

   Beim  Arbeiten nach diesem Verfahren lässt sich      aber nicht vermeiden, dass die weitaus grösste  Menge der Kristalle in zu feinem Zustand  aus der Lösung     heraussinkt,    indem nur ein  kleiner Teil der noch zu feinen Salzkristalle,  und dazu höchstens vereinzelte Male, den  Nebenkreislauf beschreibt, so dass kein Salz  von grober Körnung erhalten wird.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist nun  die     .Schaffung    eines Verfahrens, das unter       grossmöglichster        Schonung    des Salzkornes  mit einfachen und wirtschaftlichen Mitteln  ein Salz von bestimmter, praktisch durch  wegs gleichmässiger Körnung zu erhalten ge  stattet. Zu diesem Behufe werden gemäss  vorliegender Erfindung die aus der umge  wälzten Salzlösung     heraussinkenden    Salz  hörner     praktisch    zur Gänze mindestens so  lange immer wieder in den Bereich der um  gewälzten Salzlösung gebracht und dadurch  durch die übersättigten Zonen getrieben, bis  die Körner zur gewünschten Grösse ange  wachsen sind.  



  Die Erfindung fusst auf der Tatsache, dass  ein Salzkorn mit der Zahl der Umwälzungen  wächst, indem es dabei immer wieder in Zo  nen kommt, in welchen die Lösung schwach  übersättigt ist. Bei der     Eindampfung    in  Verdampfern tritt nun aber die Erscheinung  auf, dass am Randgebiet der Umwälzung,  also an Stellen, an denen die Strömung we  niger intensiv ist, Salz von zu feinem Korn  aus der Strömung     heraussinkt.    Die Erfin  dung sieht nun vor, dass dieses Feinsalz im  mer wieder in die im Verdampfer umgewälzte  Lösung zurückgefördert wird. Dabei kommt  aber nur eine Rückförderung von Salzkör  nern mit relativ kleiner Menge Lösung in  Frage, so dass der Kraftverbrauch für die       Rückförderung    klein ist.

   Hinzu kommt, dass  die Salzkörner im Verhältnis zur Anzahl  Male, die sie durch das Heizsystem hindurch  umgewälzt werden, nicht zu oft in die um  gewälzte Lösung zurückgefördert werden  müssen, was wesentlich zu ihrer Schonung  beiträgt.  



  Um zu vermeiden, dass auch Kristalle, die  bereits zur gewünschten Grösse angewachsen  sind, wieder in die Lösung zurückgefördert    werden, kann entweder eine Trennung für  die genügend grossen und die noch zu feinen       Körner    vorgesehen werden, in der     bestmög-          lichst    die feinen Körner von den genügend  grossen geschieden werden; oder es kann  periodisch gearbeitet werden, indem in     clen     Zeitabständen, in welchen die Kristalle die       maximale    Grösse erreicht     haben,    dieselben  aus der     Verdampfungsvorrichtung        entfernt     werden.  



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    ist eine  Vorrichtung zur Ausführung des neuen Ver  fahrens beispielsweise veranschaulicht, und  zwar zeigt:       Fig.    1 teilweise einen senkrechten Schnitt  und teilweise eine Seitenansicht der Vorrich  tung, und       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie       11-II    der     Fig.    1.  



  Es bezeichnet 1 eine     Verdampfungsvor-          richtung    und 2 ein in diese eingebautes Heiz  system, das sieh aus Ringheizkörpern zu  sammensetzt. Dieses Heizsystem besitzt  grosse Querschnitte für die Umwälzung der  Lösung und es     ergebc-n    sich daher sehr kleine  Widerstände für die Strömung und eine sehr  kräftige Umwälzung. Vor sich gehende       Hauptumwälzungen    sind durch die geschlos  senen, strichpunktierten Linienzüge 3 ange  geben. In diesem Hauptkreislauf zirkulieren  die Kristalle in vielen Malen durch das     Heiz-          system    2. Sie können so lange diesen Kreis  lauf mitmachen, bis sie zu schwer geworden  sind, um noch mitgetragen zu werden.

   Es  werden nun aber immer aus dem Randgebiet  der Hauptströmung Salzkörner     heraussin-          ken,    die noch nicht die maximale Grösse  erreicht haben. Diese werden nun bei der  dargestellten Anordnung durch einen Neben  lueislauf,     welcher    in     Fig.    1 durch den     ge          schlossenen    strichpunktierten Linienzug 4  angedeutet ist, in den Hauptkreislauf der  Umwälzung zurückgebracht. Dieser Neben  kreislauf geht durch eine Leitung 5, in die  eine Pumpe 6 eingebaut ist und in welcher  die Salzkristalle aus dem untern Teil des       Verdampfers    1 in die Zone oberhalb des  Heizsystems 2 zurückgefördert werden.

             't        Dien    Vorrichtung 1 wird vorteilhaft mit       ebner    Einrichtung versehen, welche die Heiz  f\ächen mechanisch dauernd von Salzkrusten       f,-ei    hält. Damit wird es leichter, bestimmte  Reizwirkungen dauernd einzustellen und so       c.as    jeweils gewünschte Salzkorn in dauernd  gleicher Grösse zu erhalten.  



  Um das Salz von genügender Korngrösse  von Zeit zu Zeit entfernen zu können, ist  ein Schieber 7 vorgesehen.  



  Die Intensität des Hauptkreislaufes     kann     ausser durch Veränderung des     Heizdampf-          druckes    dadurch mehr oder weniger verstärkt  werden, dass     Verdampfungsvorrichtungen     mit verschieden grossen Querschnitten für  die Umwälzung vorgesehen werden. Auf  diese Weise kann die Grösse des Salzkornes  leicht bestimmt werden.  



  Um durch den Nebenkreislauf möglichst  wenig Lösung treiben zu müssen, empfiehlt  es sich. den Hauptkreislauf so zu     leiten,    dass  aus demselben möglichst wenig Salzkristalle  von zu feiner Körnung     heraussinken.    Das  kann erreicht werden, wenn die Hauptströ  mung im wesentlichen überall dieselbe Ge  schwindigkeit aufweist, was durch Einbau  von Leitvorrichtungen, zum Beispiel von  Blechen, die innerhalb der Heizvorrichtung  angeordnet sind, ermöglicht wird. Solche  Einbauten verhindern das Entstehen ausge  dehnter Strömungszonen     ungenügender        (-'re-          schwiudigkeit.     



       Anstat    den Nebenkreislauf in der dar  gestellten Weise durch mechanische Mittel  zu erzeugen, kann er auch     durch        tt,ermische     Mittel erzeugt werden.  



  Ferner können die im untern Teil der       Verdampfungsvorrichtung    1 sich ansammeln  den, noch zu feinen Salzkristalle anstatt mit  Hilfe eines ausserhalb dieser Vorrichtung  vorgesehenen Nebenkreislaufes in die über  sättigten Zonen zurückgefördert zu werden,    auch mittelst einer innerhalb der     Verdamp-          fungsvorriehtung    1 vorgesehenen Fördervor  richtung vom untern Teil der     Verdampfungs-          vorrichtung    in die in der Nähe der     Verdamp-          fungsoberfläche    vorhandenen, übersättigten  Zonen zurückgebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCA: Verfahren zur Erzeugung von Salz be stimmter Körnung aus einer durch Heizwir- kung im Innern einer Verdampfungsvorrich- tung umgewälzten Salzlösung, dadurch ge kennzeichnet, dass die aus der umgewälzten Salzlösung heraussinkenden Salzkörner prak tisch zur Gänze mindestens so lange immer in den Bereich der umgewälzten Salzlösung gebracht und dadurch durch die übersättig ten Zonen getrieben werden, bis die Körner zur gewünschten Grösse angewachsen sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückförderung der herausgesunkenen Salzkörner in die umgewälzte Lösung mittelst eines Neben kreislaufes erfolgt. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine intensive Um wälzung der Salzlösung dadurch ermög licht wird, dass die Widerstände für die Strömung durch Vorsehen grosser Quer schnitte an der Stelle der Heizwirkung klein. gehalten werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Heraussinken der Salzkörner aus der umgewälzten Salzlö sung durch unterhalb der Heizvorrichtung in der Verdampfungsvorrichtung ange ordnete Bleche weitgehend verhindert wird.
CH144559D 1929-03-21 1930-03-03 Verfahren zur Herstellung von Salz bestimmter Körnung. CH144559A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268589B (de) * 1962-04-11 1968-05-22 Chicago Bridge & Iron Co Behaelter zum Kristallisieren von Loesungen im Vakuum

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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