CH144622A - Schallkanal für Vorrichtungen zur Schallwiedergabe und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Schallkanal für Vorrichtungen zur Schallwiedergabe und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH144622A
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Jacobus Cornelis Douw Jo Zusam
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Jacobus Cornelis Douw Johan Wi
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      Schallkanal    für Vorrichtungen zur Schallwiedergabe und     Verfahren     zu seiner Herstellung.    Die Erfindung bezieht -sich auf Schall  kanäle für Vorrichtungen zur Schallwieder  gabe, wie z. B. Sprechmaschinen und Laut  sprecher, sowie auf ein Verfahren zur Her  stellung derartiger     Schallkanäle.     



  Die bekannten, meistens trichterförmigen  Schallkanäle zeigen infolge ihrer Bauart und  ihres     Baustoffes    meistens die Neigung, bei  bestimmten Tönen oder Gruppen von Tönen  stark in Resonanz zu geraten. Diese Er  scheinung veranlasst eine Verzerrung des  wiedergegebenen Schalles und     karnrr    in man  chen Fällen so stark werden, dass nicht nur  der Klang der Wiedergabevorrichtung un  angenehm wird, sondern er auch ausschliess  lich durch die Eigenschaften des Schall  kanals bestimmt wird, so dass Verbesserungen,  welche man an andern Teilen der Vorrichtung  (z. B. der Schalldose einer Sprechmaschine,    dem     Autriebsystem    eines Lautsprechers, dem  Schallboden usw.) vornimmt, praktisch nicht  den geringsten Erfolg     haben.     



  Die Erfindung bezweckt einen Schallkanal  zu     schaffen,    bei dem diese Schwierigkeiten  in wesentlich geringerem Masse auftreten, so  dass man in der Lage ist, die Natürlichkeit  des Schalles bedeutend zu steigern und den  Schallkanal, das     Antriebsystem    zur Erzeugung  der     Schallschwirrgungen    und die gegebenen  falls verwendeten weiteren Schallorgane, wie  Klangboden, Klangkasten usw. durch richtige  Anpassung miteinander in     Übereinstimmung     zu bringen.  



  Der Schallkanal nach der Erfindung, der  sich sowohl zylindrisch wie     triehterförrnig     ausbilden lässt, besteht aus einer dünnen  Holzschicht, deren Faser quer zur Haupt  achse des Kanals verläuft und welche von      einem sie umgebenden biegsamen Stoff unter  Spannung gehalten wird. Vorzugsweise ver  wendet man     Ahornholz,    das in Form von       Fournierholz    verarbeitet wird. Auch andere  Holzarten können mit Erfolg verwendet  werden.  



  Die biegsame Hülle kann aus verschiede  nen Materialien hergestellt sein. Es kommen  dafür nicht nur Gewebe, sondern auch andere  biegsame Stoffe, wie Papier. Zelluloid, Perga  ment usw. in Frage, welche die erforderliche  Festigkeit besitzen, und nicht oder wenig  der Dehnung unterworfen sind. Eine besonders  günstige Ausführung ist eine Vereinigung von       Ahornholz    und einem Gewebe, das unter dem  Namen     "Lancaster"    im Handel ist.  



  Der Schallkanal gemäss der Erfindung hat  die Eigenschaft, akustisch     "tot"    zu sein;  wenn man auf die Aussenseite drückt, so  gibt er ziemlich stark nach. Dies hindert  aber nicht, dass die Innenseite eine feste und  harte Oberfläche aufweist, an der entlang  sich die erzeugten Schallwellen ohne nennens  werte Verluste fortpflanzen.  



  Die Herstellung des Schallkanals nach  der Erfindung geschieht vorzugsweise in der  Weise, dass das Holz und die biegsame Hülle  in flachem oder nahezu flachem Zustande mit  einem     Klebstoff    oder - irgendwelchen andern  Mitteln aufeinander befestigt werden, worauf  das Ganze quer zur Faser des Holzes, das  heisst um     Axen        senkrecht    zu den Holzfasern  in die gewünschte Form gebogen wird. Nach  dem die Ränder der Platte, von der man bei  der Herstellung ausgeht und deren Form die  spätere     (festalt    des Schallkanals bestimmt,  z. B. durch Kleben oder auf eine sonstige  Weise miteinander verbunden sind, kann man  den Schallkanal auf der Innen- und Aussen  seite mit einer gut abdeckenden Schicht aus  Lack, Firnis, oder dergleichen bedecken.

    Diese abdeckende Schicht verhütet das Ein  dringen von Feuchtigkeit in das Holz und    die Hülle, so dass die verwendeten     Sto$e     auch unter den ungünstigsten Umständen  ihre Festigkeit und Spannung beibehalten  und nicht loslassen. Die Eigenschaften der  Deckschicht können durch Anwendung von  Schellack oder     Zelluloselacken    derart gewählt  werden, dass sie den biegsamen Stoff auf der  Aussenseite des Schallkanals etwas zum  Schrumpfen bringt, wodurch die Spannung  noch weiter gesteigert wird. Eine ähnliche  Wirkung wird bei einem     trichterförmigen     Schallkanal erreicht, wenn man den Schall  trichter an dem weiten Ende an eine mit  einer     Öffnung    versehene Platte anschliesst.

    Diese Platte wird dann von der Schmalseite  her mit gewisser Spannung auf den Schall  kanal geschoben und dann z. B. mit ihm  verklebt, so dass sie gleichfalls zur Erzielung  einer     Steifigkeit    mitwirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRtT0HE I. Schallkanal für Vorrichtungen zur Schall wiedergabe, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einer dünnen Holzschicht besteht, deren Faser quer zur Hauptachse des Schallkanals verläuft und die von einem sie umgebenden, biegsamen Stoff unter Spannung gehalten wird. II. Verfahren zur Herstellung von Schall kanälen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schicht dünnen Holzes und ein biegsamer Stoff in flachem oder nahezu flachem Zustande aufeinander befestigt werden und das Ganze alsdann quer zur Faser des Holzes in die ge wünschte Form gebogen wird.
CH144622D 1929-02-02 1929-12-16 Schallkanal für Vorrichtungen zur Schallwiedergabe und Verfahren zu seiner Herstellung. CH144622A (de)

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