CH144682A - Anordnung zum Zu- und Abschalten von Regelstufen. - Google Patents

Anordnung zum Zu- und Abschalten von Regelstufen.

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CH144682A
CH144682A CH144682DA CH144682A CH 144682 A CH144682 A CH 144682A CH 144682D A CH144682D A CH 144682DA CH 144682 A CH144682 A CH 144682A
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CH
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relay
switching
switch
coils
line
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English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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      Anordnung    zum Zu- und Abschalten von Regelstufen.    Bei     bekannten    Anordnungen, die zum  Zu- und Abschalten von Regelstufen dienen,  liegen die Erregerspulen umschichtig an je  einer von zwei abwechselnd unter Spannung  gesetzten Leitungen. Diese     Leitungen    sind  im     folgenden        Sammelleitungen    genannt. Die  bekannten Anordnungen dieser Art haben  aber den Nachteil, dass die Regelung nur zum       Einschalten    stufenweise betätigt werden       kann.    Wenn     ausgeschaltet    werden soll, müs  sen sämtliche Stufen gleichzeitig ausgeschal  tet werden.  



       _iufga.be    der Erfindung ist es, ohne allzu  verwickelte Schaltungen sowohl das Ein  sehalten, wie das Ausschalten stufenweise  vorzunehmen.  



  Diese Aufgabe wird gemäss der Erfin  rlung     dadurch    gelöst. dass Schaltapparate     ver-          ,##@,c=ndet    werden, deren Anker in an sich be  kannter Weise in der einmal eingenommenen  Lage, auch bei Aufhören des Erregerstromes,    liegen bleiben. Dadurch gelingt es mit ziem  lich einfachen Mitteln, die Stufen eine nach  der andern beliebig einzuschalten und auszu  schalten. Die Schaltapparate können dabei  mit gegenseitigen Verriegelungen versehen  werden. Die Sammelleitungen werden. zweck  mässig durch ein Uhrwerk in gleichmässigen  Zeitabständen umgeschaltet.

   Um in beson  deren Fällen alle Stufen auf einmal ohne       Zeitverzögerung    einschalten zu können, wird  zweckmässig ein Schalter vorgesehen, der  beide Sammelleitungen gleichzeitig unter       Spannung    setzt. Ausser den beiden     Sammel-          leitungen    werden eine Ein- und eine Aus  schaltleitung vorgesehen, von denen die erste  den Einschaltspulen und die zweite den Aus  schaltspulen den Erregerstrom zuführt.  



  Die Anordnung gemäss der     Erfindung     kann zur stufenweisen Regelung von elek  trischen     Maschinen,    Apparaten und Fernlei  tungen Verwendung     finden.    Das Ein- und      Ausschalten der     einzelnen    Stufen     wird    dabei  zweckmässig     selbsttätig    in Abhängigkeit von       irgendwelchen    elektrischen Grössen gesteuert.  



  Die     Abb.    1, 2 und 3 zeigen Ausführungs  beispiele der     Erfindung    für die Spannungs  regelung auf langen Leitungen     mittelst        Kom-          pensierungseinrichtungen,    die in einzelne Stu  fen unterteilt     sind.    Die     Kompensieriings-          einrichtungen    bestehen zweckmässig aus Dros  selspulen, die stufenweise mit Zeitverzöge  rung geschaltet, und zwar in gleicher Weise  ein- und ausgeschaltet werden.

   Um eine  gleichmässige Inanspruchnahme der Drossel  spulen zu erzielen, trifft man die Anordnung  zweckmässig so, dass die Drosselspulen einer       ssompensierungseinrichtung    gegenseitig     ver-          vertauscht    werden können.  



       In        Abb.    1 ist 2 die Netzleitung, die der       Einfachheit    halber     einphasig    dargestellt ist.  An dieser liegt die     Kompensierungseinrich-          tung,    die aus den einzelnen Drosselspulen 31  bis 36 besteht, die über die Schalter 4, 5, 6,  7, 8, 9     eingeschaltet    werden können. Die  Schalter werden durch die Einschaltspulen  41, 51, 61, 71, 81, 91     bezw.    die Ausschalt  spulen 42, 52, 62, 72, 82, 92 gesteuert.

   Das  eine Ende der Einschaltspulen 41, 61,     cl    und  das eine Ende der Ausschaltspulen 52, 72, 92  liegen an einer     Sammelleitung    10, während  an der andern     Sammelleitung    11 das eine  Ende der Ausschaltspulen 42, 62, 82 und das  eine Ende der Einschaltspulen 51, 71, 91  liegen. Die     zweiten    Enden aller Einschalt  spulen 41, 51, 61, 71, 81, 91 liegen an der  Leitung 14     (Ein,-chaltleitung),    die zweiten  Enden aller Ausschaltspulen 42, 52, 62, 72,  82, 92 liegen an der Leitung 15 (Ausschalt  leitung).

   In der     Sammelleitung    10 liegt die  Erregung des Zeitrelais 13, das einen in der  Leitung 11     liegenden    Kontakt steuert; in der  Sammelleitung 11 liegt die Erregung des  Zeitrelais 12, welches einen     Kontald    in dar  Sammelleitung 10 steuert. Die Erregung  jedes der Zeitrelais kann auch vom Strom       in    der Sammelleitung mittelbar erfolgen.  Ferner ist bei dem gezeichneten Ausfüh  rungsbeispiel ein Spannungsrelais 16 vorge-    sehen, das     entweder    die eine oder die andere  Schaltleitung 14 oder 15 an Spannung legt.  je nachdem ein Zu- oder Abschalten der  Drosseln     erfolgen    soll.

   Das Spannungsrelais  16 hat     eine    Ruhe- und zwei Arbeitsstellun  gen. wobei in der einen Arbeitsstellung die  Schaltleitung 14, in der andern die Schalt  leitung 15 eingeschaltet wird. Das Relais  wird von der Netzspannung erregt. Bei nor  inaler Spannung ist keine der beiden Schalt  leitungen eingeschaltet. Bei Erhöhung oder  Erniedrigung der     Spannung    schaltet das Re  lais entweder die Schaltleitung 14 oder 15  ein. Die Schalter besitzen die     Verriegelungs-          kontakte   <B>213,</B> 53, 63, 73, 83, 93 für die Ein  scb.altspulen und 51-, 64, 74, 84, 94 für die  Ausschaltspulen.

   Bei Ein-     bezw.    Ausschal  ten eines Schalters überbrückt dieser die von  ihm gesteuerten     Verriegelungskontakte    für  die Ein-     bezw.        Ausselialtspulen,    wodurch die  Ein-     bezw.    Ausschaltspulen des in der  Schaltfolge folgenden Schalters an die     Ein-          bezw.    Ausschaltleitung gelegt     wird.    Ferner  besitzen die Schalter noch die     Selbstunter-          brechungskontakte    45, 55, 65, 75, 85, 95 für  die Einschaltspulen und 46, 56, 66, 76, 86, 96  für die Ausschaltspulen.

   Beim Einschalten  der einzelnen Schalter werden die Kontakte  4.5, 55, 65. 75, 85, 95, und dadurch der  Stromkreis für die Einschaltspulen 41, 51,  61, 71, 81, 91, beim Ausschalten werden die  Kontakte 46, 56, 66, 76, 86, 96 und damit  der Stromkreis der Ausschaltspulen 42, 52,  62, 72, 82, 92 geöffnet. Das Einschalten  eines der Schalter, zum Beispiel des Schal  ters 5, erfolgt über die Einschaltleitung 14,  über die     Verriegelungskontakte    43 des vor  hergehenden Schalters 4, über die Selbst  unterbrechungskontakte 55, Einschaltspule  51, Sammelleitung 11.

   Das Ausschalten des  Schalters     erfolt    über die Ausschaltleitung  15, über     rlie        Verriegelungskontakte    64 des  Schalters 6, über die     Selbstunterbrechungs-          kontakte    56, Spulen 52 und     Sammellei-          tung    10.

   Die Ein-     bezw.    Ausschaltung  der andern Schalter erfolgt ähnlich     über     die Ein-     bezw.    Ausschaltleitung, über die       Verriegelungskontakte    des vorher ein-     bezw.         ausgeschalteten Schalters, über die eigenen       Selbstunterbrechungskontakte,    Ein-     bezw.     Ausschaltspulen und Sammelleitung 10 oder  11. Ferner kann noch ein     Überspannungs-          relais    17 vorgesehen sein, das, wenn es an  spricht, die Steuerkontakte der Zeitrelais  überbrückt und die gegenseitigen Verriege  lungen der einzelnen Schalter aufhebt.  



  Die Wirkungsweise der Anordnung ist  folgende: Bei voller Belastung der Netzlei  tung ist der Spannungsabfall     etwa    so gross.  dass er gerade durch den     Ferrantieffekt    wieder  ausgeglichen werden kann. Folglich sind  sämtliche Drosselspulen von der Netzleitung  abgeschaltet. Das Spannungsrelais steht in  der     Ruhestellung.    Steigt aus irgend einem  Grunde, zum Beispiel infolge Verringerung  der     Leistung,    die Spannung, so schliesst das  Spannungsrelais 16 den Einschaltkontakt  für die Einschaltleitung 14.

   Es fliesst jetzt  ein Strom von der Batterie durch die im  Ruhezustand geschlossenen Kontakte des  Zeitrelais 12, durch die Erregerspule des  Zeitrelais 13, durch die Einschaltspulen 41  über die     Selbstunterbrechungskontakte    45 zur  Einschaltleitung 14 und über den Einschalt  kontakt des Spannungsrelais 16 zurück zur  Batterie. Infolge Erregung der Einschalt  spule 41. wird der Schalter 4 eingeschaltet,       arterbricht    den Stromkreis seiner Einschalt  spule 41 und überbrückt die     Verriegelungs-          kontakte    43, so dass der nächste Schalter zum  Einschalten vorbereitet ist.

   Dieser kann aber  nicht eingeschaltet werden, da das Zeitrelais  13 bei Erregung den von ihm gesteuerten  Kontakt und damit die     Leitung    11 geöffnet  hat. Erst     wenn    nach Ablauf des     Zeitrelais     13 dessen Steuerkontakt     wieder    geschlossen  wird,     wird    die Leitung 11 an Spannung     ge-          legt..und    der nächste Schalter 5 wird einge  schaltet, falls die     Einschaltleitung    noch  durch das Spannungsrelais 16 eingeschaltet  ist.

   Es fliesst dann ein Strom über die Steuer  batterie, Erregerspulen des Zeitrelais 12,       Steuerkontakte    des Zeitrelais 13,     Sammellei-          tung    11, Einschaltspule 51,     Selbstunterbre-          chungskontakte    55,     Verriegelungskontakte     43, Schaltleitung 14,     Spannungsrelais    16 zur    Steuerbatterie zurück. Der Schalter 5 unter  bricht beim Einschalten den Stromkreis sei  ner Einschaltspule 51 und schliesst die     Ver-          riegelungskontakte    53, so dass der nächste  Schalter     zum    Einschalten vorbereitet wird.  Dieser kann aber noch nicht eingeschaltet.

    werden, da das Zeitrelais 1.2 bei Erregung  den von ihm gesteuerten Kontakt und damit  die     Leitung    10 geöffnet hat. Erst nach Ab  lauf des Zeitrelais wird die Leitung 10 ge  schlossen und der Schalter 6 eingelegt. Die       Einschaltung    der einzelnen Schalter setzt  sich so lange fort, bis die gewünschte Netz  spannung erreicht wird. Sie findet also bei  dem in der Abbildung dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel von links nach rechts statt.  Fällt jetzt infolge gesteigerter Leistungs  abgabe die Netzspannung, so werden die  Schalter der einzelnen Drosselspulen in ähn  licher Weise, aber von rechts nach links,  ausgeschaltet.  



  Bei plötzlichem Anstieg der Spannung  tritt das Relais 17 in Tätigkeit, welches  die Steuerkontakte des Zeitrelais und ferner  die     Verriegelungskontakte    der einzelnen  Schalter überbrückt, so dass alle Schalter  gleichzeitig eingeschaltet werden. Das Span  nungsrelais kann auch so geschaltet werden,  dass bei plötzlicher Verringerung der Span  nung alle Schalter gleichzeitig ausgeschaltet  werden.  



  An Stelle die Schalter unmittelbar über  die Zeitrelais zu steuern, kann auch eine mit  telbare Steuerung vorgesehen werden. wobei  an Stelle der Schalter Relais treten, die mit  einer Ein- und einer Ausschaltspule versehen  und so eingerichtet sind, dass ihr Anker in  der einmal erreichten Schaltstellung liegen  bleibt und welche die Schalter für die Dros  selspulen steuern.  



  In     Abb.        \?    ist ein anderes Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt, bei der  die Zeitverzögerung durch zwei Zeitrelais, die  bei Erregung nach einer einstellbaren Zeit  ihren Steuerkontakt schliessen, in     Verbindung,     mit zwei Zwischenrelais erfolgt. Die Erre  gung jedes dieser     Zwischenrelais    liegt mittel  bar oder unmittelbar in der einen     Sammel.              leitung.    In der andern Sammelleitung liegt  sein Ruhekontakt, der bei Erregung des  Zwischenrelais sich öffnet und sich nach  einer von dem zugehörigen Zeitrelais beding  ten einstellbaren Zeit     wieder    schliesst.  



  Jedes     Zwischenrelais    besitzt noch einen       Arbeitskontakt,    durch dessen Schliessen ein  Haltestromkreis für das betreffende Relais  über einen Widerstand geschlossen wird.       Gleichzeitig        wird    beim Schliessen dieses Ar  beitskontaktes die Erregung des zugehörigen  Zeitrelais an Spannung gelegt. Dieses Zeit  relais schliesst nach seinem Ablaufen die     Er-          regung    des     Zwischenrelais    kurz, so dass die  ses abfällt, seinen Ruhekontakt schliesst und  die betreffende     Sammelleitung        wieder    au  Spannung     legt.     



  Die Bezeichnungen stimmen 'mit     Abb.    1  überein. 10 und 11 sind Sammelleitungen,  14 und 15 die Schaltleitungen, in welche, wie  bei der Anordnung nach     Abb.    1, die Ein  schaltspulen 41 bis 91 und die Ausschalt  spulen 42 bis 92 der Schalter 4 bis 9 ange  schlossen sind. 16 ist ein Relais, welches von  der Netzspannung gesteuert wird und bei  Erhöhung der     Spannung    die     "Ein"-Schalt-          leitung    14, bei Erniedrigung die "Aus"  Schaltleitung 15 an Spannung legt. In der  Sammelleitung 10 liegt die Erregung des  Zwischenrelais 22, in der Sammelleitung 11  liegt sein Ruhekontakt 26, der bei Erregung  des Relais diese unterbricht und sie nach  dem Abfallen des Relais wieder an Span  nung legt.

   In der Sammelleitung 11 liegt die  Erregung des     Zwischenrelais    23, in der     Sam-          melleitung    10 sein Ruhekontakt 29. Zu dem  Zwischenrelais 22 gehört das Zeitrelais 21,  zu dem Zwischenrelais 23 das Zeitrelais     2.1.     Jedes     Zwischenrelais    besitzt ferner noch  einen Arbeitskontakt 27     bezw.    30, durch  dessen Schliessen über einen Widerstand 12       bezw.    13 ein Haltestromkreis für das betref  fende Relais geschlossen und gleichzeitig die  Erregung des zugehörigen Zeitrelais 21     bezw.     24 an Spannung gelegt wird.

   Durch Schlie  ssen des Kontaktes 25     bezw.    28 nach Ablauf  der     Zeitrelais    21     bezw.    24 wird die Erregung  der Zwischenrelais 22     bezw.    23 kurzgeschlos-         sen    und diese dadurch zum     Abfallen    ge  bracht und die betreffende     Sammelleitung     wieder an Spannung gelegt.  



  Die Wirkungsweise der Anordnung ist  folgende:  Steigt die Spannung des Netzes, so  schliesst das Relais 16 die     Einschaltleitung     14. Es fliesst ,jetzt ein Strom von der Bat  terie über den Ruhekontakt 29 des Zwischen  relais 23 durch die Erregung des Zwischen  relais 22,     Sammelleitung    10, Einschaltspule  41,     Selbstunterbrechungskontakte,    Schaltlei  tung 14 und über das Relais 16 zurück zur  Batterie. Hierdurch wird der Schalter 4 ein  geschaltet und in bekannter Weise der  nächste Schalter zum Einschalten vorberei  tet. Dieser kann aber noch nicht eingeschal  tet werden, da das Zwischenrelais 22 seinen  Ruhekontakt 26 geöffnet und dadurch die  Sammelleitung 11 unterbrochen hat.

   Gleich  zeitig mit der Öffnung des     Ruhekontalz:tes     hat das Zwischenrelais 22 seinen Arbeits  kontakt 27 und damit einen Haltestromkreis  von der     Batterie    über den Kontakt 27, Wi  derstand 12, Erregung von Relais 22 zurück  zur Batterie geschlossen. Das Relais bleibt  also in der einmal erreichten     Schaltlage    lie  <B>ge</B> Durch     Schliessen    des Arbeitskontaktes  27     wird    ferner das Zeitrelais 21 erregt und  läuft ab. Nach dem Ablaufen schliesst es       seinen    Kontakt 25 und schliesst dadurch. die  Erregung des Relais 22 kurz.

   Dieses fällt  ab und legt die Leitung 11 wieder an Span  nung, wodurch der nächstfolgende Schalter 5       eingeschaltet    und das Zwischenrelais 23 er  regt wird. Dieses unterbricht, durch Öffnen  seines Ruhekontaktes 27 die     Sammelleitune     10, schliesst seinen Arbeitskontakt 30 und  damit den Haltestromkreis über diesen Kon  takt. Widerstand 13. Erregung des Relais 23  zurück zur Batterie und schaltet die Erre  gung des Zeitrelais 24 ein. Nach dem Ab  laufen dieses     Zeitrelais    wird der Kontakt     28     geschlossen und die Erregung des Relais  kurzgeschlossen und dieses zum Abfallen ge  bracht.

   Dadurch wird die Leitung 10     wie-          c?er    an Spannung gelegt und Schalter 6 eis  geschaltet. Das Spiel setzt sich so lange      fort, bis die normale Spannung wieder er  reicht ist.  



  An Stelle der beschriebenen Verzöge  rnngseinriebtungen kann das periodische Um  schalten der     Sammelleitungen    auch von einem       Umschaltrelais        vorgenommen    werden, das so  eingerichtet ist, dass sein Anker in der ein  mal erreichten Schaltlage liegen bleibt     und     welches durch Zeitrelais zum periodischen       Schaltlagenwechsel    angeregt wird. Man     kann     bei dieser Verzögerungseinrichtung die Selbst  unterbrechungskontakte der Spulen der ein  zelnen Schaltapparate entbehren.

   Es ist  zweckmässig, für jede der beiden Schaltstel  lungen des Umschaltrelais je ein Zeitrelais zu  verwenden, das nach Erregung die zugehörige  Schaltspule des Relais an Spannung legt;  und dadurch dieses in die zugehörige Schalt  lage bringt, wobei das Relais in seiner neuen  Schaltlage die Erregung desjenigen Relais  kurzschliesst, das seinen Schaltwechsel her  vorgerufen hat und den     Kurzschluss    der Er  regung der andern Zeitrelais aufhebt.  



  In     Abb.    3 ist ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung für die     Spannungsregelung     auf     Wechselstrom-Fernleitungen    dargestellt,       bei    der die beschriebene Verzögerungseinrich  tung zum Umschalten der Sammelleitung  verwendet ist. Die Verzögerungseinrichtung  besteht aus dem Umschaltrelais 205 und den  beiden Zeitrelais 111 und 112. Auf der Lei  tung 6, welche der Einfachheit halber ein  polig dargestellt ist, sind     Kompensierungs-          einrichtungen    verteilt, die aus Drosselspulen  161, 162, 163 bestehen. Die Drosselspulen  werden durch Schalter 164, 165, 166     ein-          bezw.    ausgeschaltet.

   Diese Schalter besitzen  Einschaltspulen 174, 175,<B>176</B> und Ausschalt  spulen 184, 1.85,     18M    welche durch die  Schütze 167, 168, 169 eingeschaltet werden  können. Diese Schütze sind so ausgebildet,  dass ihre Anker in der einmal erreichten  Schaltlage auch bei Aufhören des Erreger  stromes liegen bleiben. Die Schütze besit  zen Einschaltspulen<B>177,</B> 178, 179 und     Aus-          sehaltspulen    187, 188, 189.

   Das eine Ende  der Einschaltspulen des ersten, dritten, fünf  ten usw.     Schützes    und das eine Ende der    Ausschaltspulen des zweiten, vierten, sechs  ten     tisw.    Schützes liegen an einer     Sammel-          leitung    10, und das eine Ende der Einschalt  spulen des zweiten, vierten, sechsten usw.  und das eine Ende der Ausschaltspulen des  ersten, dritten, fünften Schützes an der  Sammelleitung 11.

   Das zweite Ende der Ein  schaltspule jedes     Schützes    liegt über     Verrie-          gelungskontakte    (127, 128) des in der Ein  schaltfolge vorhergehenden Schützes an  einer     Einschaltleitung    14, das zweite Ende  der Ausschaltspulen jedes Schützes liegt über       Verriegelungskontakte    (158, 159) des in der  Ausschaltfolge vorhergehenden Schalters an  der     Ausschaltleitung    15.

   Beim Ansprechen  eines Schalters schliesst dieser die von ihm       gesteuerten        Verriegelungskontakte,    wodurch  die Schaltspule des in der Schaltfolge fol  genden Schützes an die Ein-     bezw.    Aus  schaltleitung gelegt wird. Ferner sind noch  Bontakte 147, 148, 119 und 137, 138, 139  vorgesehen, durch deren Überbrückung beire       Ansprechen    der Schütze die Einschaltspulen  174, 175, 176     bezw.    die Ausschaltspulen  184, 185, 186 der Schalter 164, 165, 166 ein  geschaltet werden.

   An Stelle dieser Schütze  können auch normale Schütze verwendet  werden, die nur so lange in einer Schaltstel  lung liegen bleiben, wie sie erregt sind und  welche mit einer zusätzlichen Haltewicklung  und einer Gegenwicklung versehen sind. Die  Haltewicklung liegt ständig an Spannung  und ist so bemessen, dass sie das Schütz nach  dem Anziehen unabhängig vom Wiederaus  schalten des Stromes in der Erregerwicklung  festhält, aber nach dem Abfallen nicht wie  der anziehen kann.  



  Die Steuerung kann auch unmittelbar       (vergl.        Abb.    1) erfolgen, wobei an Stelle der  Schütze Schalter treten, welche in der ein  mal erreichten Schaltlage auch bei Aufhören  des Erregerstromes liegen bleiben.  



  Das Umschaltrelais 205 legt in jeder sei  ner beiden Schaltstellungen abwechselnd die  eine der beiden Sammelleitungen 10 und 11  an Spannung. Für jede Schaltlage des Um  schaltrelais ist ein Zeitrelais 111     bezw.    112  vorgesehen. Jedes Zeitrelais legt nach Erre-           gung    nach     einer    einstellbaren Zeit die zuge  hörige Schaltspule 215     bezw.        2'25    an Span  nung, wodurch das     Umschaltrelais    205 in die  dieser Schaltspule zugeordnete Schaltlage  fällt.

   In dieser neuen Schaltlage überbrückt       bezw.    öffnet das Umschaltrelais 205 Kon  takte 255 und 265 und schliesst dadurch die  Erregung des Zeitrelais, welches den Schalt  lagenwechsel hervorgerufen hat, kurz und  hebt den Kurzschluss für das andere Zeit  relais auf.  



  Das Ein-     bezw.    Ausschalten der Ein  bezw. Ausschaltleitung und die gleichzeitige  Erregung eines der beiden Zeitrelais erfolgt  durch die Relais 123 und 1.24. Diese besit  zen Schaltspulen 133 und 134, die von einem  von der     Netzspannung    abhängigen Relais  135 über einen Widerstand 136 an Span  nung gelegt werden können. Wird die Spule  133 des Einschaltrelais 123 eingeschaltet, so  legt das Einschaltrelais 123 durch Über  brückung seiner Kontakte 143 die Ein  schaltleitung und durch Überbrückung sei  ner Kontakte 153 die Erregung des     Zeitrelais     an Spannung. In ähnlicher Weise wird  durch das Ausschaltrelais 124 die Aus  schaltleitung durch Überbrücken der Kon  takte 144 eingeschaltet und durch Über  brückung der Kontakte 154 die Verzöge  rungseinrichtung angeregt.

   Der Strom für  die     Erregung    der verschiedenen Schaltspu  len und für die Zeitrelais wird einer Span  nungsquelle entnommen. In der einen (19)  der beiden     Zuleitungen    (18 und 19) zu die  ser ist ein Zeitrelais mit Ruhekontakt in       Selbstunterbrecherschaltung,    z.     B.    ein ther  misches Relais 151, eingeschaltet, das bei       längerer    Erregung einer Schaltspule die Lei  tung öffnet und eine Alarmvorrichtung aus  löst.

   Um bei grossen Spannungserhöhungen  ein     sorfortiges    Einschalten mehrerer oder  sämtlicher Schaltstufen zu erreichen, ist ein  Relais 50 vorgesehen, das die beiden     Sam-          melleitungen    an Spannung legt und die     Ver-          riegelungskontakte    der Einschaltspulen über  brückt. Dieses Relais kann auch so geschal  tet sein, dass bei starker Verringerung der    Spannung sämtliche oder ein Teil der     S(Ialt-          stufen    ausgeschaltet werden.  



  Um im Fall, dass ein gegebenes Schalt  kommando nicht mehr ausgeführt werden  kann, weil das Ende des     Regulierbereiche,     erreicht ist, ein dauerndes Umsteuern der  Verzögerungseinrichtung zu vermeiden, sind       Endverriegelungen    in Form von Kurz  schlusskontakten für das Ein- und das Aus  schaltrelais vorgesehen.

   Das Schütz 169 besitzt  Kontakte<B>129,</B> durch deren Überbrückung am  Ende des Regulierbereiches die Einschalt  spule 133 des Einschaltrelais 123 kurz  geschlossen wird, wodurch das Einschalt  relais abfällt und die     Einwirkung    neuer  Schaltkommandos auf dieses Relais unwirk  sam     wird.    In ähnlicher Weise besitzt das  Schütz 167 Kontakte<B>157,</B> durch deren Über  brückung beim Ausschalten dieses Schützes  die Spule 134 des Ausschaltrelais 124 kurz  geschlossen wird.  



  Die Wirkungsweise der Anordnung ist  folgende: Steigt aus irgend einem Grunde die  Spannung, so legt das Relais 135 die Ein  schaltspule 133 des Relais 123 über den Wi  derstand 136 an Spannung. Das Relais     wird     angezogen und legt die Einschaltleitung     1.1     durch Überbrückung der Kontakte 143 an  Spannung und gleichzeitig durch     Überbrük-          kung    der Kontakte 153 wird in der in der  Abbildung dargestellten Schaltlage das Zeit  relais 111 erregt. Dieses legt nach einer ein  stellbaren Zeit die Schaltspule 215 an Span  nung, wodurch das Umschaltrelais 205 an  gezogen und durch Überbrückung der Kon  takte 235 die Sammelleitung 10 an Spannung  gelegt wird.

   Gleichzeitig wird die Erregung  des Zeitrelais 111 durch Überbrückung der  Kontakte 255 kurzgeschlossen und der Kurz  schluss der Erregung des Zeitrelais 112 durch  Öffnen der Kontakte 265 aufgehoben. Wenn  die Sammelleitung 10 an Spannung gelegt  wird, wird die Einschaltspule 177 des     Schüt-          zes    167 erregt, das Schütz zieht an, über  brückt die     Verriegelungskontakte    127, wo  durch die Einschaltspule 178 des darauffol  genden     Schützes    168 an die Einschaltleitung  14 gelegt     wird.    Ferner überbrückt es die      Kontakte 147, durch welche die Einschalt  spule 174 des Schalters 1,64 erregt wird, der  die Drosselspule 161 einschaltet.

   Ist durch  das Einschalten der Drosselspulen die Span  nung noch nicht auf ihren normalen Wert  geregelt worden, so bleibt das Umschaltrelais  123 eingeschaltet, und das Zeitrelais 112  läuft ab     und    legt nach seinem Ablauf die  Spule 225 des Umschaltrelais 205 an Span  nung. Das Umschaltrelais legt jetzt die       Sammelleitung    11 an Spannung, Schütz 168  und Schalter 165 werden in ähnlicher Weise  eingeschaltet und die Erregung des Zeit  relais 112 kurzgeschlossen und der Kurz  schluss für das Zeitrelais 111 aufgehoben.  Das Ausschalten der einzelnen Schalter er  folgt in     ähnlicher    Weise.

   Beim     Ansprechen     des Relais 50 werden die beiden Sammellei  tungen 10 und 11 an Spannung gelegt und  die V     erriegelungskontakte    127, 12-8 über  brückt, so dass die Schütze gleichzeitig ein  geschaltet werden.  



  In     Abb.    4 ist ein Ausführungsbeispiel  der Verzögerungseinrichtung dargestellt, bei  der das Umschaltrelais nach der Anordnung  und     Abb.    3 durch ein normales Relais. 320  (ein Relais, das nur so lange in einer Schalt  stellung liegen bleibt, wie es erregt ist) mit  zwei Umschaltkontakten in     Verbindung        finit     zwei Halterelais 351 und 361 ersetzt ist. Das  periodische Umschalten dieses Relais 320 er  folgt durch die zwei Zeitrelais 331 und 341.

    10 und 11 sind die     Sammelleitungen,    welche  den     Sammelleitungen    10 und 11 der     Abb.    3       entsprechen.    303 ist ein Schalter, welcher  dieselben Funktionen erfüllt, wie die Kon  takte 153 und 154 des Ein-     bezw.    Ausschalt  relais der     Abb.    3. Die Leitung 10 ist an den  Kontakt 321, die Leitung 11 an den Kon  takt 322 des Relais 320 angeschlossen. Der  eine Pol der Erregung der Zeitrelais 33.1  und 341 liegt über dem Umschalter 303  an der     lffinusleitung,    der andere Pol der  Erregung des Zeitrelais 341 ist an den Kon  takt 323, der andere Pol der Erregung des  Zeitrelais 331 an den Kontakt 324 des Re  lais 320 angeschlossen.

   In     unerregtem    Zu  stande des Relais 320 liegt die Leitung 10    an Spannung und die Erregung des Zeit  relais 341 ist eingeschaltet. Ist das Zeit  relais 320 erregt, so wird die Leitung 11  und die     Erregung    des Zeitrelais 331 einge  schaltet. Das Halterelais     .351    besitzt zwei  Arbeitskontakte 352 und 353. Seine Erre  gung wird durch den Kontakt 342 des Zeit  relais 341 eingeschaltet.

   Das andere Halte  relais 361 besitzt einen Ruhekontakt<B>362</B> und  erhält seine Erregung über den Kontakt     33'.:     des Zeitrelais 331.     MJird    das Relais 351 er  regt, so schliesst es über den Ruhekontakt  362 des Relais 361 und seinen Arbeitskon  takt 353 einen Haltestromkreis für seine Er  regung und schaltet durch den Arbeitskon  takt 352 die Erregung des Relais 320 ein.  



  Die Wirkungsweise der Anordnung ist  folgende:  Wird der Schalter 303 eingelegt, so  wird     in    der in der Abbildung dargestellten  Schaltstellung das Zeitrelais 341 über den  Kontakt     323    des Umschaltrelais 320 erregt.  Nach Ablauf des Zeitrelais schliesst dieses  seinen Kontakt 342 und legt dadurch die Er  regung des     Flalterelais    351 an Spannung.  Dieses schliesst seine beiden Arbeitskontakte  352 und 353, wodurch es sich selbst über  den Ruhekontakt 362 des Halterelais 361  und seinen Arbeitskontakt 353 hält und die  Erregung des Relais 320 über Kontakt<B>352</B>  einschaltet.

   Bei Erregung dieses Relais 320  wird die Leitung 11 über den Kontakt     32'2     an Spannung gelegt, die Erregung des Zeit  relais 341 aus- und die Zeitrelais 331 über  den Kontakt 324 eingeschaltet. Dieses Zeit  relais 331 schliesst nach einer einstellbaren  Zeit seinen     Kontakt    332, wodurch die Erre  gung des Halterelais 361 an Spannung ge  legt wird. Dieses öffnet seinen Ruhekontakt  362     und    damit den Haltestromkreis für das  Relais 351. Das Relais 351 fällt ab und öff  net dabei seine Kontakte 352 und 353, und  damit unterbricht es gleichzeitig die Erre  gung des Relais 320.

   Das Relais 320 fällt  ab und     leyt    die Leitung 10 an     Spannung,     schaltet die Erregung des Zeitrelais 341 ein       und    die des Relais 331 ab. Die Rückkehr  zum     Ausgangspunkt    ist damit vollzogen und      das Spiel     beginnt    von neuem, solange der  Schalter 303 eingelegt ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Anordnung zum Zu- und Abschalten von Regelstufen mit Hilfe einer Mehrzahl von Schaltapparaten, die nacheinander in be stimmten Zeitabständen geschaltet werden und deren Spulen umschichtig an je einer von zwei abwechselnd unter Spannung gesetzten Leitungen liegen, gekennzeichnet durch die Verwendung derartiger Schaltapparate, deren Anker in der einmal eingenommenen Lage auch bei Aufhören des Erregerstromes liegen bleiben. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der einen Sammelleitung (10) das eine Ende der Einschaltspulen des ersten, dritten, fünf ten usw. Schaltapparates und das eint>. Ende der Ausschaltspulen des zweiten, vierten, sechsten usw. Schaltapparates liegen und an der andern Sammelleitung (11) das eine Ende der Einschaltspulen des zweiten, vierten, sechsten usw. Schaltapparates und das eine Ende der Ausschaltspulen des ersten, dritten, fünf ten usw. Schaltapparates liegen. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ausser den bei den Sammelleitungen eine Einschaltlei tung (14) und eine Ausschaltleitung (15 vorgesehen sind, von denen die erste den Einschaltspulen, die zweite den Aus schaltspulen den Erregerstrom zuführt. 3. Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein Uhrwerk, welches die Zeitabstände, in welchen die Sammel- leitungen abwechselnd unter Spannung gesetzt werden, stets gleichmässig fest legt. 4.
    Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Hilfsschalter, der bei Abweichung der zu regelnden Grösse über oder unter einen bestimmten Wert beide Sammelleitungen gleichzei- tig unter Spannung setzt, so dass sämt liche Stufen ohne künstliche Verzöge rung unmittelbar nacheinander geschaltet werden. 5. Anordnung nach Unteranspruch 4, ge kennzeichnet durch eine Einrichtung, durch welche bei Abweichung der zu re gelnden Grösse über oder unter einen be stimmten Wert die gegenseitige Verrie gelung der Schaltspulen aufgehoben wer den, so dass sämtliche Spulen gleichzeitig geschaltet werden. 6.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum periodi schen Umschalten der Sammelleitungen zwei Zeitrelais vorgesehen sind, deren Steuerkontakte in je einer der beidesi Sammelleitungen liegen, während die Er regung von dem Strom der jeweils andern Sammelleitung beeinflusst wird, und dass die Zeitrelais so eingerichtet sind, dass sie bei Erregung sofort ihre Steuerkon takte öffnen und sie erst nach einer einstellbaren Verzögerungszeit wieder schliessen.
    7. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum periodi sehen Umschalten der Sammelleitungen zwei Zeitrelais, die bei Erregung nach einer einstellbaren Zeit ihren Steuerkon takt schliessen, in Verbindung mit zwei Zwischenrelais verwendet sind. B. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum periodi schen Umschalten der Sammelleitungen ein Relais mit einer Ein- und Ausschalt spule vorgesehen ist, dessen Anker in der einmal erreichten Schaltlage liegen bleibt, bis es in entgegengesetzter Rich tung erregt wird und welches durch Zeitrelais zum periodischen Schaltlagen wechsel angeregt wird. q.
    Anordnung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass für jede Schaltlage des Umschaltrelais ein Zeit relais vorgesehen ist, das bei Erregung nach einer einstellbaren Verzögerungs zeit die zugehörige Schaltspule des Um- Schaltrelais an Spannung liegt und da durch dieses in die zugehörige Schalt lage bringt, und dass das Umschaltrelais in dieser neuen Schaltlage die Erregung des Zeitrelais kurzschliesst, das den Schaltlagenwechsel hervorgerufen hat und den Kurzschluss für die Erregung des andern Zeitrelais aufhebt.
    1(). Anordnung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass ein normales Relais (320) als Umschalterelais verwen det und in der Weise mit zwei Halte relais und zwei Zeitrelais in Verbindung gebracht ist, dass das Umschaltrelais i:
    1 jeder seiner beiden Schaltlagen eine dei beiden Sammelleitungen an Spannung legt, und dass das eine Zeitrelais bei Er regung nach einer einstellbaren Zeit das Halterelais mit den zwei Arbeitskontak ten erregt, welches sich über den Ruhe kontakt des andern Halterelais selbst hält und das Umschalterelais erregt, und dass bei Erregung des Umschalterelais die Erregung des Zeitrelais unterbrochen wird, welches den Schaltlagenwechsel hervorgerufen hat und das andere Zeit relais erregt wird, das nach seinem Ab laufen das Halterelais mit dem Ruhe kontakt erregt,
    das durch Öffnen des Ruhekontaktes das andere Halterelais und damit das I'mschalterelais zum Ab fallen bringt. 11. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da,ss ein von einer elektrischen Grösse beeinflusstes Relais zwei Hilfsrelais steuert, welche die Ein- bezw. Ausschaltleitung an Spannung legen und gleichzeitig die Zeitrelais er regen. 12.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Zeitrelais mit Ruhekontakten in Selbstunterbre- chungsschaltung in einer von beiden Zu führungsleitungen zur Spannungsquell liegt, welches bei längerer Erregung einer Schaltspule die Leitung öffnet und eine Alarmvorrichtung auslöst. 18. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass die erste und letzte Schaltspule Kontakte besitzt, durch deren Über brückung am Ende eines Regulierberei ches die über einen Vorschaltwiderstand erregte Schaltspule des Ein- bezw. Aus schaltrelais kurzgeschlossen wird.
CH144682D 1928-11-12 1929-11-04 Anordnung zum Zu- und Abschalten von Regelstufen. CH144682A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076796B (de) * 1956-10-30 1960-03-03 Saarlaendisches Stahlwerk Ding Schaltung zur Regelung der Leistung eines Netzes mit Elektrowaerme-Grossverbraucher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1076796B (de) * 1956-10-30 1960-03-03 Saarlaendisches Stahlwerk Ding Schaltung zur Regelung der Leistung eines Netzes mit Elektrowaerme-Grossverbraucher

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