Reklametafel. Gegenstand der Erfindung ist eine Re klametafel mit einer Anzahl Reklamefeldern, die um ein Anzeigefeld angeordnet sind, bei welcher auf einer Grundplatte durch Rand leisten mit L-förmigem und Zwischenleisten mit T-förmigem Querschnitt kastenartige, nach vorn offene Räume, die zur Aufnahme von je einer Serie von Reklamekarten be stimmt sind, gebildet sind, bei welchen an der Grundplatte je ein Schlitz durch eine Randleiste vorhanden ist, durch welche die Reklamekarten in die kastenförmigen Räume eingeschoben werden können,
in welchen Räumen sie dabei durch Federn gegen die offene Seite gedrückt und je durch die Borte der Rand- und Zwischenleisten gehalten wer den, unter welchen Randborten für jeden Raum ein. zweiter Schlitz durch die Rand leisten vorhanden ist, durch welchen je die vorderste Reklamekarte ausgeschoben werden kann, wobei Mittel vorgesehen sind, um Un befugten das Manipulieren mit den Reklame karten zu verunmöglichen. Es sind Reklametafeln bekannt, bei wel chen eine Anzahl Reklamefelder um ein Feld für irgendwelche Anzeigen angeordnet sind. Die Reklamen bleiben bei diesen Ausführun gen für die ganze Dauer der Miete fest und werden erst nach Ablauf der Miete durch andere ersetzt.
Eine Firma, die ein solches Feld mietet, kann also nur ein einziges Re klamebild oder eine Geschäftsempfehlung aushängen. Sollen verschiedene solcher Re klamen sich abwechseln, so müssen sie vom Vermieter gewechselt werden, der die neuen Reklamebilder oder Geschäftsempfehlungen jeweils von der betreffenden Firma beson ders einfordern oder dieselben bei sich auf bewahren muss. Der erste Fall bedingt ver mehrte Schreiberei und der zweite Fall ver ursacht dadurch Mehrarbeit, dass die in seinem Besitz befindlichen Reklamebilder und Geschäftsempfehlungen registriert und geordnet werden müssen, wenn sie jederzeit bereit sein und nicht verwechselt werden sol len. Es ist nun aber bekannt, dass gerade durch oft wechselnde Reklamen das Auge des Beobachters am meisten angezogen wird.
Zweck der Erfindung ist es, dies ohne nen nenswerte Mehrarbeit zu fördern.
Der Erfindungsgegenstand weist an Stelle der gewöhnlichen Reklamefelder kasten artige, Reklamefelder bildende Räume auf, in welche eine ganze Serie von verschiedenen Reklamekarten einer Firma, zum Beispiel die verschiedenen Produkte der Firma oder ein Produkt in verschiedenen Darstellungen etc. gebracht werden können. Davon ist nur die oberste sichtbar. Der Vermieter der Rekla mefelder schiebt nun jeweils bei seinen re gelmässigen, zum Beispiel wöchentlichen Kontrollgängen aus jedem der Räume die oberste Karte aus dem an der Randleiste an gebrachten Schlitz heraus. Dadurch kommt die nächste Karte zum Vorschein.
Die her ausgezogene garte wird durch den Schlitz in der Randleiste an der Grundplatte wieder in den gasten geschoben und schliesst so an die letzte garte wieder an. Der Vermieter hat keinerlei andere Arbeit als das Wechseln der garten, die sich bereits an Ort und Stelle befinden, was er in wenig Sekunden besorgt. Um möglichst viele Leute zum Betrachten der Reklame zu veranlassen, ist der mittlere Raum für Anzeigen vorgesehen. So kann er zum Bei spiel einen Fahrplan, Wetternachrichten. Adressen, Theater-, Kino- und Konzertanzei gen und dergleichen aufnehmen. Ist die Re klame geschickt ausgeführt, so wird sie nie vom Leser der Anzeigen des Mittelfeldes un beachtet übergangen werden.
Durch den häu figen Wechsel wird immer eine gewisse Neu heit geschaffen und dadurch die Wirkung erhöht.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan- des dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht, Fig. 2 einen Ausschnitt vergrössert, und Fig. 3 einen Schnitt nach I-I der Fig. 2 bei eingelegten Reklamekarten.
Auf einer Grundplatte a wird durch Randleisten b ein Rahmen gebildet. Diese Randleisten b haben u-förmigen Querschnitt und sind derart auf der Grundplatte a be festigt, dass die Schmalseite des einen Win kelschenkels auf der Grundplatte aufliegt, während der andere Winkelschenkel nach innen gerichtet ist, so dass ein schaukasten- ähnliches Gebilde entsteht. Durch Zwischen leisten c, die T-förmigen Querschnitt haben, wird dieses Gebilde derart unterteilt, dass eine Anzahl kastenartiger, an die Randlei sten anstossende Räume R entstehen, die einen mittleren Raum .El umgeben.
Der mitt lere Raum 9. ist für die Aufnahme von An zeigen irgendwelcher Art und die Räume R für die Aufnahme von Reklamekarten be stimmt. Direkt über der Grundplatte ist für jeden Raum R in einer angrenzenden Rand leiste b ein Schlitz d vorhanden, durch wel chen die auf Karton aufgezogenen Reklame bilder. oder Geschäftsempfehlungen, deren Länge und Breite der Länge und Breite des Raumes B entspricht, in den betreffenden Raum R eingebracht werden können. Auf der Grundplatte a ist in jedem der Räume R mindestens eine, aus einem Stück Stahl blech bestehende Feder e befestigt, welche eine in diesen Raum eingeschobene Reklame karte von der Grundplatte a. weg nach vorne zu drücken bestrebt ist.
Dabei ist die Feder e so befestigt, dass sie das Einschieben der Reklamekarten in keiner Weise behindert. Dies wird dadurch erreicht, dass ihr an der Grundplatte a befestigtes Ende in eine nahe jedes Schlitzes d und der Randleiste in der Grundplatte a befindliche Nute f versenkt ist. Die durch den Schlitz eintretenden Reklame karten gleiten unbehindert über dieses Ende der Feder weg. Ist die Karte ganz in den betreffenden Raum eingetreten, so wird sie von der Feder nach vorne gedrückt und durch den Schlitz d können weitere Reklame karten eingebracht werden.
Die oberste, zu erst eingeschobene Reklamekarte wird gegen die Borten der Rand- und Zwischenleisten gedrückt und von diesen gehalten. Direkt unter dieser Borte befindet sich für jeden Raum B in der Randleiste b ein zweiter Schlitz g, durch welchen die vorderste Re- klamekarte aus dem' Raum B herausgescho- ben werden kann. Dies geschieht am ein fachsten durch leichtes Andrücken eines oder mehrerer Finger 'auf die Reklamekarte und gleichzeitiges Schieben gegen den Schlitz g.
Ist die Reklamekarte herausgeschoben, so werden durch die Feder e die übrigen ent sprechend nach vorne gedrückt und die Her ausgezogene kann durch den Schlitz d wie der hinten an die Serie angeschlossen wer den.
Um zu verhindern, dass Unbefugte die Reklamekarten herausnehmen, auswechseln oder beschädigen könnten, ist an der Grund platte a ein Deckel, der einen Rahmen i aus Holz oder Metall und eine Glasscheibe h aufweist, an zwei Angeln angelenkt. Der Rahmen i des Deckels umschliesst die Rand leisten bis auf die Grundplatte a. Auf der den Angeln - gegenüber liegenden Seite ist eine Vorrichtung zum Abschliessen des Dek- kels vorgesehen. Diese besteht aus einem an der Grundplatte befestigten Bügel k, der durch einen Schlitz Z im Rahmen des Deckels hindurchtritt und mittelst einem Vorhänge schloss gesichert werden kann.