Kühlschrank. Die vorliegende zusätzliche Erfindung bezieht sich auf einen Kühlschrank, bei wel chem in wirksamer Nähe über dem Kühl raum ein mittelst einer Glocke mit doppel ter evakuierter Wandung isolierter Raum zur Aufnahme eines Trockeneisblockes ange ordnet ist, und besteht darin, dass die Glocke so in eine Öffnung der obern Kühlschrank wand eingesetzt ist, dass sie mit dem untern Rand oben in den Kühlraum hineinragt, so (lass die am untern Teile der Glocke auf deren Wandung übertragene Kältewirkung im Kühlraum nutzbringend zur Geltung kommt.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele des zusätzlichen Erfindungs- gegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist ein Vertikalschnit+ des ersten Ausführungsbeispiels; Fig. 2 und 3 sind zwei um 90 zuein ander verdrehte Vertikalschnitte durch den zum Verständnis der Erfindung erforder lichen Teil des Kühlschrankes nach der an dern Ausführungsform; Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt nach dc@r Linie IV-IV der Fig. 2.
Gemäss Fig. 1 besitzt der Kühlschrank 1 in seiner obern Wand eine Durchbrechung 2. mit einem unten einwärts vorspringenden Rand 3. Die Durchbrechung 2 ist durch einen Isolier- und Dichtungseinsatz 4 abge schlossen, welcher oben eine Abschlusshaube 5 trägt. Der Einsatz 4 ist auf der Unterseite mit einem abwärts in den Kühlraum vor stehenden, unten einwärts gebogenen, seit- wärts durchbrochenen Ring 6 versehen. Der einwärts gebogene Rand desselben trägt auf einer elastischen Zwischenlage eine Glocke i mit doppelter luftleerer Wandung, vorzugs weise aus Glas.
Der Hohlraum der Glocke dient zur Aufnahme eines Trockeneisblockes 8, zum Beispiel aus fester Kohlensäure. Dieser Kühlblock ist auf eine Platte 9 auf gesetzt, die auf einer Tiefkühlkammer 1(1 angeordnet ist, welche ihrerseits auf Trä gern 11 ruht. Die Tiefkühlkammer 10 dient vorzugsweise zur Aufnahme von Gefässen mit zu Wassereis etc. zu bildendem Inhalt, zum Beispiel Wasser, Creme, Sahne etc. Die obere Wand der Tiefkühlkammer 10 und die Platte 9 sind mit einem Loch 12 versehen, das mittelst eines Schiebers 13 ge schlossen und geöffnet werden kann.
Der Schieber 13 ist bei 14 drehbar gelagert und kann mittelst eines nach vorn vorstehenden Griffes 15 betätigt werden. Die beim Ver dampfen des Eisblockes freiwerdenden Gase strömen um den letzteren herum nach ab wärts. Dabei wird der untere Rand der Glocke am stärksten abgekühlt. Da der un tere Glockenrand nicht in der Isolation der obern Wand des Kühlschrankes liegt, son dern in den Kühlraum des Schrankes hinein ragt, kommt derselbe in diesem als Kühl fläche zur Geltung, an der die Kühlraum luft abgekühlt wird.
Will man Eis erzeugen, so wird nach Einbringen von Wasser in ein Gefäss und Einstellen desselben in die Tief- kühlkammer der Schieber 13 geöffnet.
Bei der vorbeschriebenen Ausführungs form besteht keine besondere Abdichtung für das Abströmen der Kohlensäuregase aus dem Innern der Glocke nach dem Kühlraum. Das Abströmen der Kohlensäuregase aus dem Innern der Glocke in den Kühlraum kann daher nicht nach Belieben geregelt werden. Die im folgenden beschriebene und in Fig. 2 bis 4 dargestellte Ausführungs form ermöglicht eine solche Regelung. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Teile wie im vorbeschriebenen Ausführungs beispiel.
Die Tiefkühlkammer 10 ist durch einen nach oben ragenden Rand 16 an der Unterseite der obern Wand des Kühlraumes angeschlossen, welcher auf der Seite der Schranktür mit einem Lufteinströmstutzen 17 versehen ist, der mittelst eines an letz terem angeschraubten Regulierschiebers 18 geschlossen oder mehr oder weniger geöffnet werden kann. An der hintern Seite der Tief kühlkammer befindet sich ein vertikaler Ka nal 19, welcher unten durch einen bei 20 drehbar gelagerten Schieber 21 geschlossen und geöffnet werden kann.
Zur Betätigung des Schiebers dient eine an diesem bei 22 angelenkte Stange<B>23,</B> die am vordern End- teil durch einen bei 24 gelagerten Hebel 25 geführt ist. Sind die beiden Schieber 18 und 21 offen, so wird aus dem Kühlraum Luft durch den Stutzen 17 in den Raum inner halb des Randes 16 einströmen und die kal ten Kohlensäuregase strömen nach unten durch den Kanal 19 in den Kühlraum des Schrankes. Sind die beiden Öffnungen 17 und 19 geschlossen, so können keine Kohlen säuregase in den Kühlraum entweichen.
Die Platte 9, die vorzugsweise aus wärmeschlecht leitendem Material, zum Beispiel Holz, ge bildet ist, wird, je nach der gewünschten Temperatur in der Tiefkühlkammer, mehr oder weniger dick gewählt.
Fridge. The present additional invention relates to a refrigerator in which an isolated space for receiving a block of dry ice is arranged by means of a bell with double evacuated wall in an effective vicinity above the cooling space, and consists in that the bell so into an opening the upper wall of the refrigerator is inserted so that its lower edge protrudes into the refrigerator compartment at the top, so (let the cooling effect transferred to the wall of the lower part of the bell come to advantage in the refrigerator compartment.
In the drawing, two exemplary embodiments of the additional subject matter of the invention are shown.
Fig. 1 is a vertical section + of the first embodiment; 2 and 3 are two vertical sections rotated by 90 zuein other through the part of the refrigerator required for understanding the invention according to the embodiment on the other; FIG. 4 is a horizontal section along line IV-IV of FIG. 2.
According to FIG. 1, the refrigerator 1 has an opening 2 in its upper wall with an inwardly protruding edge 3 below. The opening 2 is closed by an insulating and sealing insert 4 which carries a cover 5 at the top. The insert 4 is provided on the underside with a ring 6 that protrudes downwards into the cooling space, is bent inwards at the bottom and is perforated to the side. The inwardly curved edge of the same carries a bell i with double evacuated walls on an elastic intermediate layer, preferably made of glass.
The cavity of the bell is used to accommodate a block of dry ice 8, for example made of solid carbon dioxide. This cooling block is placed on a plate 9 which is arranged on a freezer chamber 1 (1, which in turn rests on supports 11. The freezer chamber 10 is preferably used to hold vessels with contents to be formed into water ice, etc., for example water, Cream, cream, etc. The upper wall of the freezer chamber 10 and the plate 9 are provided with a hole 12 which can be closed and opened by means of a slide 13 ge.
The slide 13 is rotatably mounted at 14 and can be operated by means of a handle 15 protruding forwards. The gases released during the evaporation of the ice block flow downwards around the latter. The lower edge of the bell is cooled down the most. Since the lower edge of the bell is not in the insulation of the upper wall of the refrigerator, but protrudes into the refrigerator compartment of the cabinet, it comes into its own as a cooling surface on which the refrigerator compartment is air cooled.
If you want to produce ice, then after introducing water into a vessel and placing it in the deep-freeze chamber, the slide 13 is opened.
In the above-described embodiment, there is no special seal for the outflow of carbonic acid gases from the inside of the bell after the refrigerator. The outflow of carbonic acid gases from the inside of the bell into the refrigerator can therefore not be regulated at will. The embodiment described below and shown in FIGS. 2 to 4 enables such a scheme. The same reference numerals denote the same parts as in the embodiment described above.
The freezer chamber 10 is connected by an upwardly protruding edge 16 on the underside of the upper wall of the cold room, which is provided on the side of the cabinet door with an air inlet nozzle 17, which can be closed or more or less opened by means of a regulating slide 18 screwed onto the latter can. On the rear side of the deep-freeze chamber there is a vertical channel 19, which can be closed and opened at the bottom by a slide 21 rotatably mounted at 20.
A rod 23 hinged to it at 22 serves to actuate the slide and is guided at the front end part by a lever 25 mounted at 24. If the two slides 18 and 21 open, air will flow from the refrigerator compartment through the nozzle 17 into the space within the edge 16 and the Kal th carbonic acid gases flow down through the channel 19 into the refrigerator compartment of the cabinet. If the two openings 17 and 19 are closed, no carbon acid gases can escape into the refrigerator.
The plate 9, which is preferably made of poorly thermally conductive material, for example wood, ge is selected, depending on the desired temperature in the freezer, more or less thick.