CH144779A - Elektrisches Mehrleiterkabel. - Google Patents

Elektrisches Mehrleiterkabel.

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CH144779A
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      Elektrisches        1Vlehrleiterkabel.       In dem Hauptpatent ist eine     Kabelkon-          struktion    angegeben, welche es ermöglicht,  die Strombelastbarkeit der vor dem Haupt  patent üblich gewesenen Kabel zu erhöhen  und dabei noch eine Materialersparnis zu  erzielen. Das Kabel nach dem Hauptpatent  ist dadurch gekennzeichnet, dass eine aus  einer oder mehreren Schichten bestehende  Umhüllung derart um die isolierten Leiter  herumgelegt ist, dass die innere Oberfläche  der- Umhüllung geringeren Flächeninhalt auf  weist als die Oberfläche des gleich langen  Kreiszylinders beträgt, welcher den isolierten  Leitern umschrieben ist.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun ein Kabel nach dem Patentanspruch I  des Hauptpatentes, das dadurch     gekennzeich-          rret    ist, dass bei jedem Leiter zwischen den  Leiterisolationen und der, ersten, sämtliche  isolierten Leiter gemeinsam umgebenden  Schicht der Umhüllung noch eine oder meh  rere, die isolierten Leiter nicht gemeinsam    umgebende, nicht isolierende Schichten all  geordnet sind.  



  Auf der Zeichnung sind drei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



  Das in     Fig.    1 dargestellte Kabel ist ein       Vierleiterkabel.    Das Kabel besteht aus vier  Kupferleitern     ki,   <I>k2,</I>     k3,        k4;    welche durch die  Isolierungen     ii,   <I>i2,</I>     i3,        i4    voneinander und     voll     den Bleimänteln     pl,    p2,     p3,        p4    isoliert sind.

    Um jede     Isolierung        ii,    i2,     is,        i4    herum kön  nen auch mehrere nicht isolierende Schichten  vorgesehen sein. Die zwischen den     Ein7el-          leitern    und den     Schutzschichten        Si,        82,        s3    der  alle Leiter gemeinsam umgebenden Umhül  lung (aus Blei, Jute, Bandeisen, Flachdraht  usw.) liegenden Zwickel     zi,    z2,     zs,        z4    sind  kleiner, als dies notwendig     wäre,

      (im dem  Kabel einen kreisförmigen     Gesamtquerschnitt     zu geben. Demzufolge sind auch die gemein  samen Schutzschichten     Si,    82,     8s    so um alle  isolierten Leiter herumgelegt, dass sie einen      wesentlich     kleineren        Flächenraum    umschlie  ssen als der Kreis r, welcher den Leitern  umschrieben ist.

   Das dargestellte Kabel geht  aus einem an und für sich bekannten     soge-          nannten        H-Kabel    hervor, wenn man die  Wandstärke der     Metallisierungen,    welche den  einzelnen isolierten Leiter bei dem     H-Kabel     abschliessen, wachsen lässt und das Alumi  niummetall durch Bleimetall ersetzt. Selbst  verständlich kann sodann der die Leiter ge  meinsam umgebende Bleimantel eventuell  wegfallen.  



  In     Fig.    2 ist ein Kabel für eine Drei  phasenübertragung mit schwächerem     Null-          leiterquerschnitt    dargestellt. Die drei Kupfer  leiter     ki,        k2,        7c3    sind untereinander gleich  gross, während der Nulleiter     k4    einen klei  neren Kupferquerschnitt aufweist.

   Auch hier  wieder umgeben die auf die Leiterisolationen       ii,        i2,        is,        i.4    folgenden, nicht isolierenden  Schichten     p1,        p2,        P,3,        p4    nicht alle Leiter ge  meinsam, sondern dies ist erst bei der  Schicht     si    der Fall.

   Die die Einzelleiter     ge-          ineinsani    umgebende Schutzschicht weist Teile  auf, welche mit den Oberflächen der Schich  ten     pi,        p2,        p3    konzentrisch verlaufen und da  zwischenliegende Teile, welche geradlinig  oder nahezu geradlinig verlaufen. Je gerad  liniger der Verlauf der dazwischenliegenden  Teile ist, desto grösser ist die Material  ersparnis.  



  In     Fig.    3 ist ein Kabel dargestellt, bei  dem ein     Zweileiter-Starkstromhabel    und ein       Telephonkabel    zu einem Kabel vereint sind.  Die sämtliche Leiter gemeinsam umgebende  Umhüllung wird durch die Schicht     s    gebildet.

    Die beiden Leiter     ki,        k2    des     Starkstrom-          Zweileiterkabels    sind von der Isolation     il          bezw.        i.2    und sodann von den Bleimänteln     p'o     und     p"o    umgeben und beide zusammen sind  beispielsweise von einem gemeinsamen Blei  mantel     pi    umgeben. Mit den beiden Stark  stromleitern zusammen     verseilt    ist das Tele-         phonkabel,    welches seinerseits mit einem  Bleimantel     p2    abgeschlossen ist.

   Um alle  Einzellabel herum ist eine gemeinsame  Schutzschicht s herumgelegt, deren Oberfläche       kleiner    ist, als die Oberfläche des gleich  langen Kreiszylinders     r    beträgt.  



  Versuche haben ergeben, dass durch die  dargestellten     Querschnittsformen    der die       Einzelleiter    gemeinsam umgebenden Um  hüllung eine weit höhere Biegsamkeit der  Kabel erreicht wird, als dies mit kreisrunden  Kabeln möglich ist. Ferner wird auch eine  nicht unwesentliche Ersparnis an Material  für die Schutzschichten s und die Zwickel z  erzielt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Elektrisches Mehrleiterkabel nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Leiter isolationen und der ersten sämtliche isolier ten Leiter gemeinsam umgebenden Schicht der Umhüllung noch eine oder mehrere die isolierten Leiter nicht gemeinsam umgebende, nicht isolierende Schichten angeordnet sind. UNTERANSPRüCHE 1. Mehrleiterkabel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Oberflächen teile der die isolierten Leiter gemeinsam umgebenden Umhüllung zu der Oberfläche mindestens eines der Leiter konzentrisch verlaufen.
    2. Mehrleiterkabel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die isolierten Leiter gemeinsam umgebende Umhüllung zwischen den mit den isolierten Leitern konzentrisch ver laufenden Teilen auch geradlinig oder annähernd geradlinig verlaufende Teile aufweist.
CH144779D 1926-07-05 1929-12-02 Elektrisches Mehrleiterkabel. CH144779A (de)

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