CH144846A - Verfahren zur Herstellung einer Cupricyanverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Cupricyanverbindung.

Info

Publication number
CH144846A
CH144846A CH144846DA CH144846A CH 144846 A CH144846 A CH 144846A CH 144846D A CH144846D A CH 144846DA CH 144846 A CH144846 A CH 144846A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
compound
cupricyan
cupric
ammonia
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH144846A publication Critical patent/CH144846A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung einer     Cuprieyanverbindainge       Es ist bekannt, dass die     Verbindungen    des  einwertigen Kupfers der     Cyanwasserstoff-          säure    im Gegensatz zu denen des zweiwerti  gen Kupfers überaus beständige Verbindun  gen darstellen.

   So erhält man beispielsweise  aus einer     Cuprisalzlösung    und     C.yankalium     nicht, wie erwartet,     Cupricyanid,    sondern  ein     gemischtes        Cupro-cupricyanid,    das bei       Wärmezufuhr    sehr leicht     Cyangas    abspaltet  und das     beständige    weisse     Cuprocyanid    hin  terlässt.

   Ebenso bestehen eine ganze Reibe  von Verbindungen des     Cupro-cuprieyanides,     die durch Zugabe. von Ammoniak zu     Cupro-          cyanid    in der Wärme oder aus     Cuprisalz    mit       Alkalicyaniden    bei Gegenwart von Ammo  niak erhalten werden.

   Alle diese Verbindun  gen sind ihrer     Zusammensetzung    nach und  ihrem chemischen Verhalten entsprechend  aber aufzufassen als     Cuprisalze    einer     Cupro-          cyanwasserstoffsäure    mit komplex gebunde  nen Ammoniak,     sind    also keine reinen     Cu-          priverbindungen.       Im Gegensatz hierzu wurde     gefunden.     dass man zu der     Cyanverbindung    des     zwei          wertigen    Kupfers leicht und glatt gelangt.

    wenn man eine     Cuprisalzlüsung,    eine zur  vollständigen Fällung genügende     1Vleng-c    Am  moniak, am     bequemsten    in Form von Am  moniakwasser, und,     z#,i,-eckmässig    bei     nicdrigc,r     Temperatur, ein     cyanwasserstoffsaures    Salz  aufeinander einwirken lässt. Es entsteht:     di,@     grüngefärbte     Amminverbindung    des zweiwer  tigen Kupfers der     Cyanwasserstoffsäure.     



  Nach dem Filtrieren und Trocknen er  hält man eine beständige Verbindung, dich  infolge ihres hohen Kupfer- und     Cy        angehal-          tes,    wie auch wegen ihrer stark     stäubenden     Eigenschaften als     Schädlingsbekämpfmigs-          mittel    geeignet ist.    <I>Beispiel 1:</I>  250 Gewichtsteile     kristallisiertes        Kupfer          sulfat    werden in Wasser gelöst und mit     18,5     Gewichtsteilen 10     ,%        igem        Ammoniak    versetzt.

        Hierzu gibt man unter Kühlung eine wässe  rige Lösung von 130 Gewichtsteilen     Cyan-          halium    und erhält eine grün gefärbte Ver  bindung von der Zusammensetzung eines       .#fon,immincupricy        anids.     



       Beispiel   <I>2:</I>  130 Gewichtsteile     Cyankalium    werden  gelöst und mit<B>185</B> Gewichtsteilen     l-igem     Ammoniak versetzt. Hierzu gibt man unter  Kühlung eine wässerige Lösung von 250     Ge-          -,viehtsteilen    kristallisiertem Kupfersulfat  und erhält eine grüngefärbte Verbindung von  der Zusammensetzung eines     Honammineupri-          cyanids.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung einer Cupri- cyanverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Cuprisalzlösung, eine zur voll ständigen Fällung genügende Menge Ammo niak und ein cvanwasserstoffsaures Salz auf einander einwirken lässt. Die neue grüngefärbte Verbindung von der Zusammensetzung eines Monammincupri- cy anids besitzt stark stäubende Eigensehaf- ten und soll als Schädlingsbekämpfungsmit tel Verwendung finden.
CH144846D 1928-09-03 1929-08-20 Verfahren zur Herstellung einer Cupricyanverbindung. CH144846A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE144846X 1928-09-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH144846A true CH144846A (de) 1931-01-31

Family

ID=5670431

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH144846D CH144846A (de) 1928-09-03 1929-08-20 Verfahren zur Herstellung einer Cupricyanverbindung.

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT130642B (de)
CH (1) CH144846A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT130642B (de) 1932-12-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH144846A (de) Verfahren zur Herstellung einer Cupricyanverbindung.
DE505631C (de) Verfahren zur Herstellung einer Cupricyanverbindung
DE1292860B (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher, stickstoffhaltiger Kondensationsprodukte
AT155477B (de) Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Calciumdoppelverbindungen der Ascorbinsäure.
CH232822A (de) Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen, höhermolekularen Acylbiguanides.
AT92387B (de) Verfahren zur Herstellung von im Kern substituierten, aromatischen Cyanquecksilberverbindungen.
DE912398C (de) Verfahren zur Herstellung von Erzeugnissen aus Formaldehyd, weiteren Carbonylverbindungen, Ammoniumsalzen und Harnstoff
AT237625B (de) Verfahren zur Stabilisierung von Harnstofflösungen
AT136393B (de) Verfahren zur Herstellung eines Unkrautvernichtungsmittels.
CH147999A (de) Verfahren zur Herstellung einer organischen Cupricyanverbindung.
DE492817C (de) Verfahren zur Herstellung eines Schaedlingsbekaempfungsmittels
AT88718B (de) Verfahren zur Herstellung von Cynnatrium.
AT67673B (de) Verfahren zur Darstellung von alkalischen Albumose-Silberverbindungen.
AT85299B (de) Verfahren zur Darstellung komplexer Silberverbindungen von α-Aminosäuren.
AT125233B (de) Verfahren zur Darstellung salzartiger Verbindungen von höheren Homologen der Polyoxybenzole.
DE676333C (de) Verfahren zur Erhoehung der Lagerbestaendigkeit von gekoerntem Kalkstickstoff
DE507791C (de) Verfahren zur Herstellung organischer Cupricyanverbindungen
DE546827C (de) Verfahren zur Herstellung von Monooxaminsaeuren des 4íñ4&#39;-Diaminodiphenyl-1íñ1&#39;-cyklohexans und seiner Substitutionsprodukte
AT67682B (de) Verfahren zur Herstellung haltbarer Nitrobenzoldiazonium - Verbindungen.
AT149500B (de) Verfahren zur Herstellung haltbarer phosphorhaltiger Lebertran-Emulsionen.
DE264268C (de) Verfahren zur Darstellung haltbarer Nitrobenzoldiazonium-Doppelsalze.
AT28076B (de) Verfahren zur Darstellung von Formaldehydsulfoxylaten.
DE193542C (de)
DE1814258C (de) Flußmittel für das Verzinken, Verzinnen und Verbleien
DE944953C (de) Verfahren zur Herstellung eines aus dem Calciumsalz der Ca-AEthylen-diamintetraessigsaeure bestehenden Therapeutikums