CH144879A - Verfahren zum Versilbern von Metallgegenständen, insbesondere von Tafelgeräten, Besteckteilen etc. - Google Patents

Verfahren zum Versilbern von Metallgegenständen, insbesondere von Tafelgeräten, Besteckteilen etc.

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CH144879A
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H Wilkens Soehne A-G M
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M H Wilkens & Soehne A G
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    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
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    • C25D5/10Electroplating with more than one layer of the same or of different metals
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  Verfahren zum Versilbern von     Netallgegenständen,    insbesondere von  Tafelgeräten,     Besteckteilen        ete.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zum Versilbern von Metall  gegenständen, insbesondere von Tafelgeräten,       Besteckteilen        ete.     



  Gemäss dem Verfahren bringt man wenig  stens einmal auf den zu versilbernden Körper  eine Silberschicht auf, bearbeitet mechanisch  kalt und glüht alsdann, worauf man auf die  so bearbeitete Unterlage eine     Feinsilberschicht     aufbringt.  



  Im, folgenden werden Ausführungsbeispiele  des Verfahrens erläutert.  



  Der zu versilbernde Metallkörper wird  in üblicher Weise gebeizt- dann wird eine  erste Silberschicht durch     Plattierung,        Gal-          vanisierung    oder nach dem Spritzverfahren  aufgebracht. Nunmehr wird der Metallkörper  mechanisch in kaltem Zustande bearbeitet,  zum Beispiel gewalzt,     gepresst    oder gehäm  mert, so     dass    die Silberschicht zur innigen  Anlage an die Unterlage gebracht wird.  Hierauf wird geglüht. Dadurch wird eine  Diffusion der aufgebrachten Silberschicht in    die     Oberflächenkristalle    der Unterlage bewirkt.

    Nunmehr wird eine zweite     8iIberschicht    in  gleicher Weise aufgebracht     und    der     inecha-          nischen    Kaltbearbeitung unterzogen und dann  wieder geglüht. In gleicher Weise können  dann noch weitere Silberschichten aufgebracht  werden,<B>je</B> nachdem, wie weit eine Anrei  cherung der Unterlage mit Silber gewünscht  wird. Erst dann wird kalt     vorgeprägt,    der  Metallgegenstand, beispielsweise der Löffel,       abgegratet    und geglüht.  



  Nach dem     Vorprägen    wird nun zunächst  nochmals eine Silberschicht ohne nachträg  liche     Ausglühung    aufgebracht und erst     uun-          mehr    der Gegenstand fertig geprägt, gesäu  bert und     abgegratet.    Erst nachdem der  Gegenstand soweit hergestellt ist, erfolgt eilte  Endversilberung in üblicher Weise durch       Galvanisierung    oder dergleichen, worauf ein  Nachprägen im. polierten     G-eserik    vorgenom  men wird.  



  Es ist zweckmässig, als Unterlage eine  schwachsilberhaltige     ihletallegierung    zu ver-      wenden. Dadurch wird die     Anreichung    der  der Unterlage mit Silber begünstigt.  



  Der in dieser Weise hergestellte Metall  gegenstand, insbesondere Tafelgerät,     Besteck-          teil    oder dergleichen, besitzt dann eine ausser  ordentlich starke und gut verfestigte Versil  berung, die überall gleich stark ist, während  alle bisherigen nachträglich angewandten  Verfahren zur Aufbringung einer Verstärkung  der Silberauflage nur eine stellenweise Ver  stärkung der Silberauflage erreichen konnten.  



  Ein solcher Gebrauchsgegenstand besitzt  also eine hohe Lebensdauer infolge der Ver  stärkung an seiner ganzen Oberfläche. Die  Silberschicht läuft nur ganz allmählich in  das     Unterlagemetall    über. Nach diesem Ver  fahren können ohne Schwierigkeiten sämtliche       Tafelbesteke    und Geräte hergestellt werden.  



  Die aufgebrachten Silberschichten wan  dern in die Oberflächenkristalle der Unterlage,  gehen also eine Diffusion mit der Unterlage  ein. Dadurch wird erreicht,     dass    eine Unterlage  geschaffen wird, die eine gute Verbindung  mit der endgültigen     Feinversilberungsschicht     gewährleistet. Ein nach dem beschriebenen  Verfahren versilberter Metallgegenstand hat  den Vorteil,     dass    nach Abnutzung der äussern       Plattierung        (Galvanisierung)    die Abgrenzung    gegen die Farbe des     Unterlagemetalls    all  mählich verläuft, so     dass    unangenehm auf  fallende Flecken auf dem Metallgegenstand  nach Möglichkeit gemildert werden.  



  Bei     Versilberungsarbeiten    ist es bekannt,       Feinsilberschichten    aufzutragen, einen Körper  mechanisch zu bearbeiten und einen Gegen  stand zu glühen, unbekannt blieb jedoch  dies in der Reihenfolge an ein und demselben  Körper vorzunehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Versilbern von Aletallge- genständen, insbesondere von Tafelgeräten, Besteckteilen ete,., dadurch gekennzeichnet, dass man wenigstens einmal auf den zu ver silbernden Körper eine Silberschieht aufbringt, mechanisch kalt bearbeitet und alsdann glüht, worauf man auf diese so bearbeitete Unter lage eine Fein3ilberschicht aufbringt.
    UNTERANSPRUCR: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man nach Aufbringung der Feinsilberschichten den Körper im polier ten Gesenk nachprägt.
CH144879D 1930-01-10 1930-01-10 Verfahren zum Versilbern von Metallgegenständen, insbesondere von Tafelgeräten, Besteckteilen etc. CH144879A (de)

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