CH144942A - Diffusionspumpe. - Google Patents
Diffusionspumpe.Info
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Description
Diffusionspumpe. Die Erfindung bezieht sich auf Queck- silberdiffusionspumpen mit hoher Saugge schwindigkeit und dementsprechend weiten Diffusions- oder Absaugespalten und be zweckt, besonders hohe Sauggeschwindig keiten zu erzielen. Die extreme Weite der Diffusionsspalte macht eine doppelseitige Kühlung notwendig, um allen Quecksilber dampf genügend ausgiebig- zu kondensieren.
Zwar sind doppelseitig gekühlte Absauge spalte schon bekannt, doch wird-bei den be kannten Pumpen dieser Art der Absauge- spalt; auf beiden Seiten durch breite Flächen begrenzt. Solche Pumpen waren dementspre chend auch nicht mit der Absicht gebaut, besonders hohe Sauggeschwindigkeiten zu erreichen. Diese Geschwindigkeiten- werden gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die Innenkühlung durch eine freiliegende Kühlschlange gebildet wird, derart, dass für den grössten Teil des abzusaugenden Gases der Weg vom Rezipienten zum Diffusions spalt durch die Zwischenräume zwischen den einzelnen Windungen der Kühlschlange hin durchführt.
In der absichtlichen Benutzung einer Kühlschlange liegt die Erzielung einer von der Diffusion beeinflussten physikali schen Wirkung, die im wesentlichen auf eine für Gas und Quecksilberdampf verschiedene Durchlässigkeit hinausläuft. Die Kühl schlange bedeutet somit eine praktische Ver wirklichung des Gedankens, die störenden Diffusionswiderstände des Quecksilberdamp fes im Ansaugrohr zu beseitigen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schema tisch im Längsschnitt dargestellt. Bei dieser Pumpe wird der Diffusionsspalt a einmal auf der Aussenseite durch den Kühlmantel b gekühlt, wobei c und d die Ein- und Aus flussöffnungen der Kühlflüssigkeit bedeuten. Ausserdem aber befindet sich auf der Innen seite des Diffusionsspaltes a eine schrauben förmig gewundene Kühlschlange e, durch wel che bei g eine Kühlflüssigkeit eingeleitet werden kann, die bei f die Kühlschlange verlässt.
Diese Kühlfläche ist nach dem Grundsatz ausgebildet, däss die Häufigkeit der Reflexionen der Quecksilbermoleküle möglichst gross werden soll, ohne dass dabei der mit der Häufigkeit der Molekülreflexio nen wachsende Reibungswiderstand und die Abmessungen der Vorrichtung zu gross wer den. Durch die Kühlschlangenform wird die gekühlte Oberfläche sehr gross, der Zusam menstoss der Quecksilberdampfmoleküle mit der gekühlten Wand somit sehr häufig.
Zu gleich wird aber auch die Gasreibung nicht zu sehr erhöht, weil der Abstand zwischen Kühlschlange und gekühlter. Aussenwand zwar relativ klein ist, aber die Abstände zwi schen den \ Windungen der Kühlschlange einen Durchtritt des Gases ermöglichen, wäh rend der Dampf bei der Häufigkeit der Re flexion zwischen .den gekühlten Rohrwan dungen nur in unbedeutendem Grade zwi schen den Windungen der Kühlschlange hin durchtritt.
Ein Stahlschirm h verhindert, dass das an der Kühlspirale e kondensierte Quecksilber auf die heisse, aus dem Rohr i und dem darüber befindlichen Teil k gebildete Dampfdüse ge langt, dort wieder verdampft und eine Dampfwolke in das Hochvakuum entsendet. Durch diese Einrichtung wird .eine ausser- ordentliche Erhöhung der Sauggeschwindig keit erzielt, die bei der vorliegenden Pumpe 420 Liter per Sekunde für Heliumgas und 140 Liter per Sekunde für Luft beträgt. Bei der Pumpe, die diese grossen Saugleistungen erreicht, beträgt der äussere Durchmesser des Diffusionsspaltes a 180 mm.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Diffusionspumpe mit innen und aussen gekühltem Diffusionsspalt zur Erzielung hoher Sauggeschwindigkeiten, dadurch ge kennzeichnet, dass die Innenkühlung durch eine freiliegende Kühlschlange gebildet wird, derart, dass für den grössten Teil des abzu saugenden Gases der Weg vom Rezipienten zum Diffusionsspalt durch die Zwischen räume zwischen den einzelnen Windungen der Kühlschlange hindurchfuhrt. UNTERANSPRUCH: Diffusionspumpe nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Stahlschirm (h), der ein Herabfallen des kondensierten Queck silbers auf die. heisse Dampfdüse<I>(i, k)</I> ver hindert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE144942X | 1928-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH144942A true CH144942A (de) | 1931-01-31 |
Family
ID=5670495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH144942D CH144942A (de) | 1928-11-13 | 1929-11-11 | Diffusionspumpe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH144942A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2508765A (en) * | 1941-09-25 | 1950-05-23 | Centre Nat Rech Scient | Vacuum pump |
| DE949682C (de) * | 1950-04-08 | 1956-09-27 | Jur Alois Vogt Dr | OEldiffusions- oder OEldampfstrahl-Hochvakuumpumpe mit Kondensator |
| DE1016889B (de) * | 1956-09-17 | 1957-10-03 | Patra Patent Treuhand | Vorrichtung zum Evakuieren einer groesseren Anzahl von Gefaessen mittels derselben Vakuumpumpe |
| DE1022747B (de) * | 1956-06-08 | 1958-01-16 | Jenaer Glaswerk Schott & Gen | Kuehlvorrichtung fuer Vakuumanlagen |
| DE1032469B (de) * | 1954-08-31 | 1958-06-19 | Edwards High Vacuum Ltd | Treibdampf- und Diffusionspumpe |
| DE1037644B (de) * | 1954-06-23 | 1958-08-28 | Siemens Ag | Dampfsperre fuer Vakuumanlagen |
-
1929
- 1929-11-11 CH CH144942D patent/CH144942A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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